Lisa_Zimmermann 30.11.-0001, 00:00 Uhr 9 0

Jobloch

Fast jeder fällt früher oder später ins Jobloch. Nur ein Zwischendurchhänger oder eine echte Krise?

„Die meisten Menschen sind irgendwie in einen Beruf hineingefallen. Und nun finden sie ihn spannend oder nicht.“ – dieser Satz stammt vom Unternehmer und Bestsellerautor Rolf Dobelli, den unsere Autorin Dela Kienle für ihren Artikel „Das Jobloch“ in der aktuellen NEON interviewt hat. Das Problem dabei: Irgendwann, spätestens Mitte dreißig, droht die ganz große Krise. Man stellt sich die Frage: Mache ich überhaupt das Richtige? Ist das der Job, den ich bis zur Rente machen will? In dem Laden, in der Branche soll ich es noch mindestens 20 Jahre aushalten?

Dela Kienle hat mit Menschen gesprochen, die dieses Jobloch überwunden haben. Zum Beispiel mit Hartmut, der seinen scheinbaren Traumjob bei der Deutschen Bahn gegen das unsichere Leben als Schauspielschüler eingetauscht hat und jetzt glücklich ist; oder Britta, die ihren gut bezahlten Job als Controllerin gekündigt hat – weil der Job sie eben nicht glücklich gemacht hat und die Unzufriedenheit größer war als die Angst vor der Unsicherheit.

Habt ihr das Jobloch schon hinter euch, und wie habt ihr es überwunden? Hier könnt ihr Tipps nach überstandener Jobkrise geben und berichten, wie ihr aus dem Jobloch herausgefunden habt.

9 Antworten

Kommentare

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    Ich arbeite noch nicht mal, ich stehe kurz vor meinem Abitur, und frag mich jetzt schon, ob es überhaupt einen Job(Studium) gibt, mit dem ich mcih nur irgendwie identifizieren kann und in dem ich mich ausgefüllt fühle. Sozusagen, das Jobloch vor dem Job!

    15.09.2007, 19:16 von ButterBlumenFee
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    ich habe meinen traumjob, und der ist auch noch so flexibel das er nie langweilig wird!!!

    man muss erst viel ausprobieren um das richtige zu finden, bei mir hats 4 jahre nach der schule gedauert bis ich meine ausbildung gewählt habe, aber dafür eben auch die richtige..

    13.09.2007, 14:40 von dejaju
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    also ich habe meinen Traumjob bis jetzt. Aber ich bemerke das die angesprochene Lust losigkeit nicht nur an einem selber liegen muss. In meinem Betrieb ist leider so, dass unqualifizierte Kraefte ein gestellt werden. Und da frage ich mich schon warum ich als " Proffesionelle" alles leisten muss, und ein Leie darf sich vieles rausnehmen?

    02.09.2007, 21:45 von reni79
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    Ist das ein Artikel über mich? Während dem Lesen habe ich immer wieder zustimmend genickt, da ich mich vor zwei Jahren auch in einem Jobloch befand und nach langem Überlegen ausgebrochen bin:
    den unbefristeten Job gekündigt, in dem ich 4 Jahre lang tätig war und weg von der Arbeitsstelle, mit der ich schon seit langer Zeit unzufrieden war. Keine Chefin mehr, die ihre Mitarbeiter gegeneinander ausspielt und Bauchschmerzen verursacht. Raus aus der Einsamkeit und zurück in die 350km entfernte Heimat.
    Doch nicht nur das: ein völliger Neustart musste her und damit auch ein komplett neues Berufsbild. Daher habe ich erst mal mein Abitur nachgeholt und beginne nun im Oktober Soziale Arbeit zu studieren: genau das, was ich schon immer machen wollte, aber mangels Abitur nicht konnte!

    Doch neben der Freude auf das neue Leben tun sich auch Ängste und Zweifel auf:
    Was, wenn ich auch mit dieser Berufswahl nicht zufrieden bin, meine Vorstellungen über diesen Beruf wieder nicht mit der Realität übereinstimmen? Was, wenn ich später keinen Job bekomme?
    Dennoch glaube ich, dass meine Entscheidung richtig war. Hätte ich alles beim alten belassen, wäre ich sicherlich daran zerbrochen.
    Und was sagt meine Umwelt zu meinem Entschluss? Meine Freunde stärken mir den Rücken und bewundern mich für meinen Mut, einige finde es ganz normal, viele haben ähnliche Erfahrungen gemacht.
    Meine Eltern stehen vollkommen hinter mir und unterstützen mich wo es nur geht. Außer ihnen weiß niemand aus meiner Familie die ganze Wahrheit. Sie glauben, dass mir damals gekündigt wurde. Für sie wäre es undenkbar, unverantwortlich und dumm, den "sicheren" Job "einfach so" hinzuschmeißen.

    Doch dieser Artikel hat mir erneut Mut gemacht und es hat mich freudig überrascht, dass meine Lebenssituation kein Einzelfall ist.

    27.08.2007, 11:07 von keks27
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    Augen zu und durch ...

    22.08.2007, 16:08 von Composer
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      @Composer naja das geht ja auch nicht immer.
      ich hab eine ausbildung in der werbung gemacht und musste mich gegen ende jeden tag zwingen, da wieder hinzugehen. ich hab versucht, mir da was vorzumachen, doch als man mich später gekündigt hat, war ich mir sicher - das will ich nicht wieder machen, auch nicht bei einer anderen firma.
      stattdessen hab ich dann ein sprachliches studium angefangen, etwas, was eigentlich nicht mit der ausbildung vereinbar ist, und schreibe nun an meiner magisterarbeit. die jahre haben mir spaß gemacht und was jetzt kommt, werden wir sehen. aber eins weiss ich: nie mehr augen zu und durch!

      22.08.2007, 19:58 von deeli
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    Die Frage ist doch vielmehr: Gibt es den richtigen Job überhaupt? Ich denke nicht. Das hat mich zumindest meine Erfahrung gelehrt. Als sich noch studierte, hatte ich einen Traumjob, oder vielmehr eine Ilusion davon. Als ich mit dem Studium fertig war und schließlich in meinem vermeintlichen Traumjob arbeiten durfte, habe ich ziemlich feststellen müssen, dass es vielmehr ein Albtraum war. Der Job, den ich heute mache ist o.k., er ist zwar nicht mein Traumjob, aber manchmal muss man sich vielleicht auch mit weniger arrangieren um zufrieden zu sein.

    17.08.2007, 23:06 von blaueFee
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