Nora_Reinhardt 30.07.2013, 11:52 Uhr 125 0
NEON täglich

Jobgeflüster

Was waren Eure schlimmsten Ferienjobs, die ihr absolviert habt?

Dave Grohl von den Foo Fighters jobbte in einem Möbellager, Campino von den Toten Hosen pflückte per Hand Erdbeeren auf einem Feld für 50 Pfennig pro Stunde, Pink arbeitete beim Mc Donalds und Jennifer Aniston musste als Teenie Toiletten putzen – furchtbare, und wenig profitable Nebenjobs gibt es etliche.
 
Das wissen auch die NEON-Redakteure. Textchef Marc Schürmann machte eine Fahrgastbefragung in Hagener Linienbussen. Nachdem er einem Gast ein paar Fragen gestellt hatte, merkte er, dass der Befragte schlief. Der nächste, den er befragen wollte, machte ihm daraufhin klar, dass er für diesen Job ungeeignet sei. Tobias Moorstedt jobbte als Pizzabote. Er, ein Mann des guten Geschmacks, musste eine Latzhose als Uniform tragen. Es gab 9 Mark pro Stunde. Silke Probst verbrachte ihre Ferien acht Stunden täglich vor einem Supermarkt-Kühlregal und pries abgepackten Käse an – durchgefroren und mit wunden Füßen. Und Chefredakteurin Vera Schroeder arbeitete einst als Trampolinwart im Freibad und musste 17-jährige Halbwüchsige nach Ablauf der fünf Minuten vom Trampolin scheuchen, was „nicht schön“ gewesen sei.
 
Was waren eure schlimmsten Ferienjobs, die ihr absolviert habt – und wisst ihr noch, wieviel habt ihr dabei verdient habt?

125 Antworten

Kommentare

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    Fruit picking in Australien- danach weiß man, was Rückenschmerzen und dreckige Hände sind;)

    02.08.2013, 14:40 von Antonia_Friemelt
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    Hmm, ich hatte noch nie einen unangenehmen Nebenjob. Ab uns zu Kellnern oder in irgendeiner Fabrik aushelfen - aber allzu tragisch war es nicht.

    Was ich dagegen schlimm fand: Ich hatte vor einem Jahr ehrenamtlich in einem Tierheim gearbeitet. Ich empfand es einfach als meine Pflicht, die Tiere dort etwas 'aufzuheitern'. Nach einigen Monaten gab ich es aber wieder auf...ich war weniger mit den Tieren, als Flure/Empfangsbereich putzen/Wäsche bügeln beschäftigt.
    Auch krass waren ein paar Wochen in einem Altersheim. Ich war dort stationiert, wo ziemlich viele nicht einmal wahrnahmen was um sie herum geschieht. Es war sehr, sehr deprimierend und traurig mitanzusehen.

    31.07.2013, 11:51 von nacht_wind
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    In der Waescherei einer Fleischfabrik, wenn am morgen wieder Leben aus toten Fleischresten, die an den gestrigen Boxen haengen, entstanden ist.
    Am Abend ist man dann so aufgeweicht, das sobald man etwas berührt die Haut aufplatzt und sich in einem kleinen feinen Springbrunnen Waschwasser über den Boden ergiesst....

    31.07.2013, 11:18 von Seerosengiesser
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    in einer Schokoladenfabrik.
    das war so ätzend.
    wenn man rund um die Uhr Schokolade riecht, will man das Teufelszeug echt nie wieder sehen.
    und die Angestellten dort haben sich das Zeug rein-ge-prü-gelt. Unfassbar.
    und lauter so alte geile Böcke, die mich nicht in Ruhe gelassen haben. ich war damals ein junges Mädel. der blanke Horror.

    31.07.2013, 10:46 von Ansotica
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    Oh wei. Ich hab mal für diverse wohlhabende Nagetierarten im Sommer Nüsschen gesammelt und an systematisch kartographierten Orten verscharrt.

    Das Geld war gut.. Aber ..ach, ich glaub, das war irgendwie nicht wirklich förderlich für mein Sozialbewusstsein (und bestimmt irgendwie illegal organisiert, ich will da ja Genaueres gar nich wissen.) Auf jeden Fall zucke ich immernoch zusammen, wenn ich zufällig auf Gleithörnchen, Maulwurfsratten, Borstenbaumstachler oder Stummelschwanzhörnchen treffe.

    Das ist extrem uncool. Im Nachhinein denke ich: "Nääh, war's nicht wert."

    31.07.2013, 00:28 von Juliie
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    Ich habe so viele verschiedene Ferienjobs gehabt. Waren meistens eher unlustig. Trotzdem am härtesten: 2-3 Monate am Fließband schichten bei Daimler. War aber sehr gut bezahlt, hab ich dann noch 6x gemacht. Der letzte Tag war aber immer der beste. Mit Abstand.

    30.07.2013, 22:21 von 76Rocks
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      Unvergessen wie man ameisengleich als einer von 40.000 gleich gekleideten Arbeitern in das riesige  Werk einfuhr...morgens um 6...

      30.07.2013, 22:36 von 76Rocks
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      Oh je, ich arbeite diesen Sommer im Daimler (so wie den letzten, doch da hatte ich angenehme Arbeit). Ich hoffe ich komme dieses Jahr nicht an's Fließband!

      31.07.2013, 11:43 von nacht_wind
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      Wenn Du vorher Sachen gefahren hast, darfst Du das wahrscheinlich wieder machen. Ist meistens so. Ob am Band oder nicht. Es ist irgendwie schon interessant dort, ein paralleles Universum. Und die Kohle! Viel Vergnügen und verlauf Dich nicht ; )

      31.07.2013, 13:09 von 76Rocks
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      Danke! Ich versuch's :D!

      31.07.2013, 14:40 von nacht_wind
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    Keine Ahnung welcher der Jobs der schlimmste war.. da waren
    -Küchenhilfe in nem Dorfrestaurant mit vielen betrunkenen Stämmgästen 8 Mark
    -Plastikklemmen und Polstergarnituren in Wohnwägen anbringen zwischen vielen äh ausgehungerten Kerlen in der Fabrik 13 Mark
    -Essensausgabe und Nachmittagsbespaßung in einem Altenheim 7-8 Mark
    -Akten sortieren in der Personalabteilung eines riesigen Konzerns 12 Mark
    -Hilfsdussel hinterm Vorhang eines Theaters 9 Mark
    -Zeitungen und Prospekte verteilen 8 Mark
    -Tiersitter von unglaublich störrischen und schlechterzogenen Tieren 5-8 Mark
    -Babysitter von teils ebenso schlechterzogenen Kindern 8-10 Mark
    -Spüldienst in einer Großküche 12 Mark
    -Tee, Magenbitter und anderen stinkenden Kram abfüllen + Salben mischen und Lieferungen in Schränke sortieren in einer Apotheke 13 Mark

    Mir fallen gar nicht mehr alle ein. Waren ne Menge Jobs. Manche lustiger/interessanter als andere.

    30.07.2013, 21:59 von nyx_nyx
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      Ach herrje, da fällt mir gleich wieder ein, als ich ein Mal gebabysittet (schreibt man das so?) habe und mich das Scheißkind in den Arm gebissen und mich dann herausfordernd angelacht hat. Erwürgt hätt ich's am liebsten!!!

      Und was die Küchenhilfe angeht: Beim Mexikaner. Dienstbeginn spätnachmittags. Die anderen haben einfach alles in die Spüle geschmissen und so den Ausguss verstopft. Ich also erst mal ellenbogentief ins angestaute Dreckwasser der Spüle gelangt. Oooops, da waren ja Glasscherben ganz unten. "Haben wir vergessen zu erwähnen." Hrmpf

      Hilfsdussel ist ein tolles Wort!

      31.07.2013, 12:08 von Bender018
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      Oder es sind die, die glauben von alles ne Ahnung zu haben und deswegen nerven, wenn man mit denen zusammenarbeitet, somehow ;) Aber generell geb ich dir da recht, mir isses sorum auch lieber als wenn wer direkt von Schule und Studium kommt und dann erst mal das Leben/die Arbeitswelt erklärt werden muss.

      Haha Bender.. auwei. Mein Mitgefühl!

      Ich mag das auch :)

      31.07.2013, 13:54 von nyx_nyx
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    Glühbirnen zusammen schrauben für immerhin 8€ die Stunde und Küchenhilfe für 4€... das waren wohl die Highlights mit 16

    30.07.2013, 21:11 von Chloe_
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  • Auffällig unauffällig

    Spezielle Schminktechniken sollen Gesichtserkennungssoftwares überlisten. Doch wie unsichtbar macht dieses sichtbare Make-Up wirklich?

  • Wie siehst du das, Heinrich Holtgreve?

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