NEON 21.07.2017, 11:48 Uhr 63 3

Heute im "Rücklicht": Job

Ein letztes Mal zeigen wir euch hier die Texte, die in der letzten Woche im "Scheinwerfer"-Ressort entstanden sind.





Die letzte "Scheinwerfer"-Woche ist vorbei und auch zum Thema Job ist euch einiges eingefallen. Ihr habt von Zukunfts- und Gegenwartsängsten erzählt, die euch bewegen, aber auch von skurrilen Berufen, die für den ein oder anderen interessant sein könnten. Den Überblick gibt’s hier.

Zukunft. – Whitechocolatemocca

Der Übergang vom Studium in den Job ist oft eine sehr unsichere Zeit voller Zukunftsängste. Im Fall von "Whitechocolatemoccas" Protagonistin kommt außerdem enormer Streß hinzu, da sie parallel zu ihrer Masterarbeit ein Praktikum absolviert und bereits die ersten Bewerbungen für die "Zukunft." schreibt. Das ist anstrengend. 

"Genau zu wissen, was das Unternehmen ausmacht, gleichzeitig aber auch auf jede Frage zur Persönlichkeit die beste Antwort parat zu haben und in den meisten Fällen sogar Aufgaben und Präsentationen vorzubereiten, die man dem Vorstand eines 12.000-Mitarbeiter-Unternehmens dann noch souverän vorstellen sollte, das stresst, sagt was ihr wollt." 

Da hilft nur: Fokussiert bleiben, Kräfte einteilen und hoffen, dass am Ende der Traumjob dabei herausspringt.

Apathisch warten - frolleinpippi

"Früher hätt ich mir jetzt 'ne Höhle gebaut und Astrid Lindgren gelesen. In jedem Fall hätt ich mich erfolgreich vor der Welt und mir selbst versteckt."

Wenn wir ehrlich sind, haben sich die meisten von uns irgendwann in ihrem Leben schonmal etwas in der Art gewünscht, oder sich zumindest in einer Situation befunden, in der das Verstecken eine Alternative gewesen wäre. In "Apathisch warten" von "frolleinpippi" sind es Zukunftsängste, vor denen die Protagonistin am liebsten in ihr sicheres Versteck flüchten würde. Zwar hat sie inzwischen Bewältigungsstrategien entwickelt, wenn sie Panikattacken oder Heulkrämpfe erleidet – Kaffee, Musik, Ablenkung – , doch auch die kosten Energie, die sie irgendwann nicht mehr hat. Sie wisse, dass es so nicht weitergehe, sagt die Protagonistin am Ende. Ob sie einen Weg aus der Krise findet?

Bart als Beruf – Hotel Singhammer 2 – Honigmelone

Dass ein Job aber nicht nur anstrengend und beängstigend sein muss, sondern durchaus Spaß machen kann, beweist "Bart als Beruf – Hotel Singhammer". Dort lernen wir Elias kennen, seines Zeichens Bartmodel und als solches nicht frei von Allüren. Sein Manager bringt ihn in einem seiner Meinung nach unterklassigem Hotel in Hopfenhofen unter, wo er an einem Craft-Beer-Festival teilnehmen soll. Interessiert hat ihn das eigentlich nie, Freunde mussten ihn dazu überreden. 

"Manche schnüffelten auch an seinem Bart herum oder zupften daran. Einige waren so besoffen, dass sie die Feinmotorik nicht mehr hinbekamen und einigermaßen schmerzhaft an seinem Kapital rissen, es in Unordnung brachten oder beschädigten. Es gab auch eine Handvoll hübsche Jungen und liebe Mädchen, die nur Selfies machen wollten."

 Wer mehr über den unsympathischsten aller Bartträger aus der Feder von "Honigmelone" erfahren will, sollte in jedem Fall diesen Text und zum besseren Verständnis auch seinen Vorgänger lesen, auch wenn beide schon ein bisschen älter sind.

Das war die letzte Ausgabe von "der Scheinwerfer" und "das Rücklicht". Wir hoffen, ihr konntet die Ressorts, die vorgestellt wurden, besser kennen lernen und habt neue Lieblingstexte gefunden oder alte wiederentdeckt. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben für eure Texte und Vorschläge. Wir würden uns freuen, wenn ihr weiterhin so fleißig schreibt, kommentiert und diskutiert, denn das ist das, wovon die Community lebt und das soll sie auch in Zukunft tun.  

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63 Antworten

Kommentare

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  • 0

    hello

    22.01.2018, 13:01 von strzechanadach
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  • 2

    cool.

    das teil ist jetzt seit
    DREI MONATEN
    hier festgerostet.

    wasn los?
    alle krank?
    gekündigt?
    tot?

    14.10.2017, 23:08 von robert_suydam_reloaded
    • 0

      Ein Experiment?

      14.10.2017, 23:15 von Freyr
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      wie lange ein totes social-media-team bei neon in einem büro liegen kann, ohne dass es dem hausmeister oder den reinigungskräften auffällt? 


      ob man ein mumifiziertes social-media-team als leihkräfte an die konkurrenz verkaufen kann?

      das wäre lustig, aber strafbar.

      ("beschimpfenden unfug verüben" gehört übrigens meiner meinung nach zum schönsten, was juristen je formuliert haben.)

      15.10.2017, 03:22 von robert_suydam_reloaded
    • 0

      4, die zahl heißt 4

      09.11.2017, 08:48 von MaasJan
    • 0

          5

      18.12.2017, 18:10 von robert_suydam_reloaded
    • 0

      Das läuft bis 42.

      19.12.2017, 00:25 von Freyr
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  • 0

    cool

    14.09.2017, 14:05 von 1otangoci
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

          

      14.10.2017, 23:12 von Freyr
  • 0

    ganz interessant

    11.09.2017, 12:18 von 8steideki
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  • 1

    Der Techniker/Redakteur kommt. Ist ja wie bei dem ollen Kopierer da einst. Kann sich also nur noch um OktooktingentaOktingentrillionen Lichtjahre handeln.

    04.09.2017, 11:29 von smillalotte
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  • 1

    Ach so, das war's schon. Ich hatte schon 5ter-Frühlings-Gefühle entwickelt.

    Ganz zart nur, keine Angst.

    03.09.2017, 19:28 von HerrJemine
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  • 0

    Gut geschrieben

    29.08.2017, 12:53 von LeakBigBobo
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  • 1

    Kuckuck, wie schaut es aus?

    (Sach ma, wasn da los bei euch? Liegt ihr volltrunken unterm
    Schreibtisch und lasst der lieben Reinigungskraft die Arbeit machen?
    Kommt jetzt wirklich ALLES auf die Starseite?

    Alter Schwede... Oo



    27.07.2017, 12:01 von
    Fin_Fang_Foom)

    Is ja schon ein Weilchen her, ich wollte nur ein wenig drängeln, ich hoffe ihr habt keinen Joghurt im Rucksack. :-/

    09.08.2017, 18:51 von Fin_Fang_Foom
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      Is das ne pornographische Allegorie?

      09.08.2017, 19:06 von quatzat
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      Dumme Frage, ist doch offensichtlich, dachte ich. 

      09.08.2017, 19:10 von Fin_Fang_Foom
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      Also ich hatte eben Joghurt im Rucksack.

      Ok. Eigentlich in der Umhängetasche.

      09.08.2017, 19:11 von quatzat
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      Huch. 

      09.08.2017, 19:12 von Fin_Fang_Foom
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      Keine Sorge! Ist jetzt im Kühlschrank.

      10.08.2017, 09:05 von quatzat
    • 0

      Gut!

      Ich hoffe der Kühlschrank ist angenehm temperiert und er wird sich dort gut einleben. 

      10.08.2017, 10:35 von Fin_Fang_Foom
    • 0

      Der Kühlschrank hat sich schon super eingelebt, danke!

      11.08.2017, 11:03 von quatzat
    • 0

      :D
      Okay, wenn er sich noch mit dem Joghurt verträgt, ist doch alles super.

      11.08.2017, 11:53 von Fin_Fang_Foom
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