Die lieben Kollegen
Es macht großen Spaß, „Stromberg“ in den Niederungen seines drögen Büroalltags zuzuschauen. Aber wie ertragt ihr eure Bürokollegen im echten Leben?
Heute Abend geht „Stromberg“ endlich mit neuen Folgen auf Sendung. Am Ende der letzten Staffel wurde Bernd Stromberg, gespielt von Christoph Maria Herbst, in den Keller zur Archivarbeit strafversetzt. In den neuen Folgen darf er wieder nach oben und weiterhin Kolleginnen mit Anzüglichkeiten belästigen, den Büro-Loser demütigen und seine Profilneurosen ausleben.
Den meisten werden die in „Stromberg“ natürlich überzeichneten Figuren aus dem eigenen Büroleben bekannt vorkommen: Der tyrannische Chef, der mit schlechten Witzen nervt; das Büro-Pärchen, das seine Zuneigung schüchtern zu verbergen versucht; der Büronachbar mit der Topffrisur, mit dem keiner Mittagessen gehen will. Das Leben im Büro kann ganz schön anstrengend sein, denn nur die wenigsten haben das Glück, nur von entzückenden Kollegen umgeben zu sein.
Wie ist bei euch? Sind eure Kollegen eine Art Ersatzfamilie oder jeden Tag eine neue Herausforderung? Und wie gelingt es euch, diese Herausforderung jeden Tag neu zu bewältigen?






Kommentare
;) wir haben bei uns einen im büro der hat genau die gleichen sprüche drauf:
15.03.2007, 19:03 von sebplanet"hallo jungs, alles fit im schritt!" so kommt der morgens rein... tzzzzzzzzzzz
und eine kollegin wollte er neulich zum eisessen einladen um Ihre [achtung] zungenfertigkeiten zu testen. achja und diesen leichten glatzenansatz hat er auch.
genau das mag ich an der serie so... die protagonisten sind nicht so überspitzt sondern so realitätsnah, dass man das kaum wahrhaben will... aber ehrlich sowas gibt es.
Kollegen? du meinst wohl meine Untertanen..ja,wenn die artig sind werf ich denen einen rohen Fisch zu.Oink
06.03.2007, 11:32 von funkyDarmzotteWenn man, wie ich, tatsächlich im Familienbetrieb arbeitet, muss man eigentlich immer klar differenzieren, wann man privat ist und wann man "im Dienst" ist... es ist nicht immer leicht mit den lieben Kollegen; war es auch in den anderen Betrieben, in denen ich gearbeitet habe, nicht. Aber es kommt auch immer auf einen selbst an.
06.03.2007, 10:40 von Juli.Mit tatsächlich gelebter Nachsicht und einem gesunden Selbstbewusstsein lässt man notorische Besserwisser gut an sich abgleiten und auch fast jeder andere "Kollegentyp" ist eigentlich ertragbar...
Einzig der chronisch cholerische Mobber, der seine Machtposition missbraucht um andere klein zu machen (meist aufgrund eines ausgeprägten Defizits mit sich selbst, denn meistens ist eben "das sich selber größer machen wollen" Hintergrund dieses Verhaltens), der ist so unerträglich, dass ich schon einmal wegen einem solchen -innerlich- gekündigt habe und jeden tag stinksauer schon zur Arbeit ging...
In der eigenen Familie ist zwar "im Dienst" die Arbeit vorrangig, aber man geht noch etwas anders miteinander um. während diejenigen in der Chefposition noch höhere Ansprüche und Leistungsforderungen haben als an zusätzliche außerfamiliäre Mitarbeiter, ist man als Arbeitnehmer umso mehr bemüht, die Arbeit besonders gut zu machen.
Mein Betrtieb, meine Kollegen SIND meine Familie- und trotz der dienstlichen Rollenverteilung, fühle ich mich damit pudelwohl... ich wünsche jedem, dass er so viel Glück hat, sich an seiner Arbeitsstelle wohl zu fühlen; schließlich verbringen wir im Büro ein drittel unseres Lebens... :)
also ich hab die tollsten kollegen der welt und wir dürfen uns bei der arbeit voll ausleben. wir gehen immer alle zusammen mittagessen und reden dann über persönliche dinge und ansichten. und mein chef ist wundervoll, wenn auch manchmal etwas hektisch. wir arbeiten wann und wie wir wollen, ohne dass er uns korrigiert und wenn einer mal nicht weiterkommt, braucht man keine scheu zu haben, weil man ganz liebe menschen um sich herum hat, die man fragen kann. so ist man mit problemen nie allein.
06.03.2007, 10:22 von jamie-rosedas ganze system ist viel effizienter als jeder straff organisierte arbeitsplan!
Ersatzfamilie wäre vielleicht übertrieben, aber da ich in einem sehr kleinen Betrieb arbeite, ist es natürlich sehr wichtig, dass jeder mit jedem gut kann. Hier gibt es auch mal Stress/Streit, klar, aber grundsätzlich kommen wir alle gut miteinander aus. Da bin ich auch sehr froh drüber. Schade, dass es so nicht ewig weitergehen kann.
05.03.2007, 12:50 von Kwenda.Mzuri