MissRaten 05.08.2011, 09:20 Uhr 13 6

Die Aktuarin und der Teufel

Sei(d) versichert! Ich erstelle Risikoanalysen und rechne Sterbetabellen, bin leider ziemlich missraten und meine Berufskrankheit ist wohl Paranoia.

Ich bin MissRaten und lernte diesen Typen vor gut einem Jahr bei meinem Antrittsbesuch in der Personalabteilung eines großen deutschen Versicherungskonzerns in Süddeutschland kennen, bei dem ich mich für einen attraktiven Job beworben hatte. Ich bin Aktuarin, bisher tätig im Bereich Altersvorsorge. Zu meinem Aufgabenbereich gehört es zum Beispiel, mittels Methoden der Statistik und Stochastik plausible Szenarien für die Langlebigkeit der Bürger zu entwerfen und daraus adäquate Prämienniveaus zu berechnen. Denn je länger der Versicherte am Ende durchhält, desto länger muss man ihm ja seine Rente zahlen! Ein früher als erwarteter Tod kommt daher gerade recht, bei gewinnorientierter Betrachtung. Ergo: Je schneller das Ende, desto höher der Gewinn und damit mein Gehalt. Da Versicherte nicht erschossen, oder wahlweise: vergiftet, erstochen, erhängt oder vergast werden können, setzen wir die Lebenserwartung in unseren bunten Prospekten immer ein bisschen zu hoch an. Einfach zwei, drei Jahre drauf packen. Das liest der Kunde gerne, und wenn er dann doch vorher stirbt, ist es ihm auch egal.

Dieser Mann interessierte mich nicht weiter. Wir saßen uns eine Weile im Korridor vor dem Zimmer der Personalsachbearbeiterin gegenüber, und er schaute mich ständig an. Nachdem er mich nach der Uhrzeit gefragt hatte, und ich ihn anblaffte, dass ihn das nichts anginge, suchte er irgendwie weiter verzweifelt Blickkontakt mit mir. Ich setzte meinen iPod auf und beachtete ihn gar nicht. Wenn ich Musik höre, bin ich eh in meiner ganz eigenen Welt. Nach einer Weile öffnete sich die Tür, und eine freundliche, leicht pummelige Blondine winkte mich rein. Wortlos ging ich an dem Mann vorbei ins Zimmer. Das anschließende Gespräch war nur noch eine Formalie, ich hatte die Zusage bereits, und legte den unterschriebenen Arbeitsvertrag zurück auf den Tisch. Dafür erhielt ich meinen Dienstausweis, zwar noch ohne Foto und Handynummer, aber mein neuer Job erfüllte mich bereits jetzt mit Stolz.

Es kam wie es immer kommt. Mein neuer Arbeitsplatz verschaffte mir für einige Monate Ablenkung, doch begann ich mich wie gewöhnlich rasch zu langweilen. Sterbetabellen und Mortalitätsraten sorgten für ein bedrückendes Betriebsklima. Die Kollegen waren stumpf wie Küchenmesser und so spannend wie verbeamtete Totengräber. Die Bewältigung der täglichen Routine wurde nur noch zu einer Last. Ich sehnte mich nach echtem Unglück und bewarb mich für eine andere Abteilung. Da mein Arbeitgeber auch Rückversicherung für Naturkatastrophen im ganz großen Stil anbietet, gibt es dort echte Alternativen. Ich fühlte mich selbst wie eine missratene Naturkatastrophe, also warum nicht Szenarioanalysen für Hurrikans in den USA und Tsunamis in Ostasien erstellen?

Ich bin mathematisch versiert, habe ein Diplomstudium in Rekordzeit mit Summa cum laude absolviert, Schwerpunkt stochastische Prozesse und Zeitreihenanalyse. Und dabei nix abgeschrieben, à la Guttenberg und Co., nein, in dieser Welt muss man Informationen rasch verarbeiten und stringent modellieren können, hoch komplexe Formeln anwenden und das Wissen anschließend in Szenarien nummerisch verdichten. Ich bin zutiefst rational. So etwas liegt mir und lässt sich nicht faken. Jedenfalls nicht in den Abschlussprüfungen an der Uni. Meine Bewerbung auf die neue Stelle wurde daher wohlwollend beurteilt. Meine baldige interne Versetzung geriet mir zum inneren Fest. Endlich konnte ich mein wahres Talent unter Beweis stellen.

Als ich meine neue Stelle antrat und meinen stylischen Schreibtisch in einem modern-verglasten Großraumbüro im 24. Stockwerk der Firmenzentrale bezog, bekam ich einen Schreck. Ausgerechnet der uninteressante Typ, der mich damals in der Personalabteilung so genervt hatte, grinste mir frech vom Schreibtisch gegenüber ins Gesicht. Ich versuchte es locker zu nehmen, ich hatte es schließlich gelernt, mich auf meinen Job zu konzentrieren. Da zählten nur Fakten. Und nach der Uhrzeit würde der Kerl bestimmt nicht mehr fragen, hingen doch überall an der Decke Monitore, auf denen laufend Nachrichten aus aller Welt übertragen wurden. Fukushima, Libyen, EHEC und Terror in Norwegen rund um die Uhr. Ein medialer Super-GAU. Ähnlich wie die Nervensäge, die mich ab sofort arbeitstäglich skeptisch beäugen sollte.

Ich musste für den Vorstand Katastrophenreports als Entscheidungsgrundlage für die Übernahme von Versicherungsrisiken schreiben. In diesen quantifizierte ich zum Beispiel die potenziellen Schäden eines Weltuntergangs im Jahre 2012, was noch relativ einfach war, denn dann wäre ja alles im Arsch. Hätten wir also auf Anfrage versichert, Prämie zahlbar sofort. Schwieriger wurde es naturgemäß bei realistischen Einzelrisiken, wie einem globalen Ausfall des Internets, der sich aber wohl eher auf die Psyche der Menschen als auf ihre Brieftasche auswirken würde.

Für diese Studien entschied mein Chef, mir einen erfahrenen Kollegen als Mentor zur Seite zu stellen. Natürlich fiel seine Wahl auf den aufdringlichen Typ vom Schreibtisch gegenüber, der mich immer noch komisch anschaute, aber Gott sei Dank bisher seine Klappe hielt. Leicht eingeschnappt beugte ich mich den Anweisungen. Wenn der Kerl es ausnützen würde, um mich zu schikanieren, wüsste ich mich zu wehren! Mit gemischten Gefühlen begann ich mich in die Thematik einzulesen und schrieb bald die ersten Absätze. Es ging zum Einstand um die Zunahme von Wirbelstürmen im Süden der USA.

Nach einigen Wochen hatte ich meinen ersten echten Bericht fertig. Dachte ich. Ich hatte mich intensiv mit den verschiedenen wissenschaftlichen Hypothesen zum Klimawandel und den Auswirkungen auf die Wetterbildung im Golf von Mexiko beschäftigt, gerechnet und geschrieben, und war zu dem Schluss gekommen, dass das Risiko für uns beherrschbar war, ein entsprechend hohes Prämienniveau vorausgesetzt. Ich drückte dem Kollegen widerwillig mein Werk in die Hände mit der spitzen Bemerkung, ob er es schnell auf Rechtschreibfehler prüfen könnte.

Er nahm seine Aufgabe ernst. Zu ernst. Stundenlang prüfte er meine Annahmen auf Plausibilität, rekalkulierte Modelle, korrigierte Formeln und zweifelte meine Schlussfolgerungen an. Nach einer Woche klatschte er mir endlich ein mit Post-its und krakeligen Anmerkungen verschandeltes Draft auf den Schreibtisch. „Nachbessern, Mademoiselle.“ Zugegeben, inhaltlich hatte ich mir einige Schnitzer erlaubt. So führte ich die Zunahme der Windaktivität auf eine Verlangsamung des Golfstroms im Nordatlantik zurück. Tatsächlich betraf dies jedoch vor allem den Sommer in Europa, wie ich beim Blick durch das Panoramafenster seufzend einräumen musste. Inhaltlich korrekt wäre La Niña gewesen, ein Wetterereignis im Pazifik, das meist im Anschluss an ein El-Niño-Ereignis auftritt. Es ist sozusagen dessen Gegenteil.

Angewidert arbeitete ich seine Korrekturen ein und erst nach einer weiteren Woche konnte ich dem Vorstand die finale Version des Berichts vorlegen. Das Feedback war erfreulich. Meine klare und verständliche Argumentation wurde gewürdigt, die entworfenen Szenarien als plausibel genug erachtet, um auf ihrer Grundlage milliardenschwere Risiken zu zeichnen. Man war zufrieden mit mir und vor Stolz platzend verkündete ich die frohe Botschaft im Büro, wobei ich nicht vergaß, die Kolleginnen mit ein paar Gläsern Schampus an meinem grandiosen Einstand teilhaben zu lassen. Wer nimmt, muss schließlich auch geben können, dachte ich. Meine unbeschwerte Freude wurde leicht getrübt, da ich das Gefühl hatte, dass der nervige Typ mir meinen Erfolg nicht gönnte, jedenfalls hatte er wieder diesen komischen Blick drauf. Bestimmt neidisch.

Meine Intuition sollte mich nicht täuschen. Auch bei den nächsten Berichten kritisierte er an meiner Arbeit rum und verleidete mir mit abstrusen, eindeutig-zweideutigen Bemerkungen die Stimmung. Er wurde persönlich! Schrieb ich über Erdbeben in Japan, erklärte er mir, ich könnte auch ein Beben verursachen. Bei einem Bericht über die ökonomischen Auswirkungen einer tödlichen Pandemie in Europa faselte er was von Ansteckung und unheilbaren Gefühlen. Ein Szenario über einen Vulkanausbruch in der Eiffel veranlasste ihn zu Bemerkungen, die ich hier nicht wiedergeben kann. Viel zu heiß. Es war nicht mehr nur nervig, nein, es wurde bedrohlich. Ich hatte Angst. Dabei war ich doch selbst eine Naturkatastrophe.

Die Monate gingen vorbei und ich fühlte mich immer unwohler. Er begnügte sich nicht nur mit Wortspielen, sondern fragte mich auch dreisterweise einmal, ob ich mit ihm mittags in die Trattoria nebenan Essen ginge. Nein, danke! Denn wer konnte schon wissen, was in seinem offensichtlich kranken Hirn vor sich ging. Ich malte mir schreckliche Szenarien aus, wähnte mich im Kopiererraum misshandelt und in seinem Apartment in einen Käfig eingesperrt. Dagegen konnte man sich eben nicht versichern, als Frau. Meine Paranoia wuchs von Woche zu Woche. Bald traute ich mich nicht mal mehr, meinen Schreibtisch aufzuräumen, ich fühlte mich einfach permanent beobachtet. Auch mochte ich nicht mehr allein im Büro Überstunden machen, aus Angst, er könnte unangemeldet reinkommen, weswegen ich eine Kollegin bat, mir doch abends Gesellschaft zu leisten, als ich noch eine wichtige Deadline einhalten musste. Ein echter Bürostalker.

Die folgenden Wochen tauschte ich mich daher mit Bekannten und Arbeitskolleginnen aus, was ich in meiner ohnmächtigen Position tun könnte. An einem Donnerstagabend im Herbst entwickelte ich gemeinsam mit meiner besten Freundin einen Plan. Nach ein paar Gläsern Vodka war die Sache eingetütet. Der Typ war gefährlich, also musste er weg, egal wie. Als Expertin in Sachen Naturkatastrophen war mir klar: Ich musste Angst und Panik schüren, dann würden andere die Arbeit für mich erledigen. Meine Freundin bestärkte mich. So ging ich, nicht ohne mir vorher mit Zwiebelschneiden ein paar Tränen in die Augen zu treiben, am nächsten Tag zur unternehmensinternen Secret Intelligence.

Auf gut Deutsch heißt die Betriebsrat, aber das klingt mir zu profan. Jedenfalls klagte ich mit weinerlicher Stimme und mädchenhaftem Gesichtsausdruck über sein perfides Mobbing am Arbeitsplatz. Man schätzt, dass hierzulande etwa eine Million Berufstätige unter Mobbing leiden. Mobbing ist schon lange kein Bagatelldelikt mehr, sondern kann zu ernsthaften psychischen Erkrankungen bis hin zum Suizid führen. Daher nahm man meine Beschuldigungen natürlich ernst. Es mussten Maßnahmen eingeleitet werden, ansonsten würde das Betriebsklima leiden, und neben der Motivation der Mitarbeiter auch bald die Produktivität in den Keller gehen.

Der Mobbing-Beauftragte bat mich um eine ausführliche Darstellung seiner Missetaten. Da mir nicht viel einfiel, erwähnte ich vor allem meinen angeschlagenen psychischen Zustand. Jeden Tag würde er an seinem Schreibtisch sitzen, mich heimtückisch kritisieren und mit blöden Bemerkungen provozieren. Er würde mir Emails und Notizzettel schreiben, einmal hätte hat er sogar angerufen, obwohl er doch direkt gegenüber säße, jammerte ich. Er würde mich zerstören wollen, er wäre ein Besessener, ein Dämon in Menschengestalt, der Teufel an sich, und ja, ich war mir sicher: er hatte Hörner.

Der Beauftragte war sichtlich beeindruckt. Zufrieden fuhr ich nach Hause. Ich hatte die richtigen Dinge getan, man würde den Bürostalker entfernen und bald würde ich glücklich und zufrieden meine Arbeit fortsetzen können, würde gelobt und mit Gehaltserhöhungen belohnt werden. Nichts stand meinem weiteren Aufstieg in der Firma im Weg. Erst Abteilungs-, dann Bereichsleiterin, schließlich sogar Vorstand! Und ganz bald am Ende war mir die Weltherrschaft kaum noch zu nehmen. Da war ich mir sicher. Ich musste grinsen. Ich hatte es schon immer gewusst, dass mich rein statistisch betrachtet niemand würde aufhalten können.

Wie sehr hatte ich mich doch geirrt, Hochmut kommt halt doch vor dem Fall. Am nächsten Tag kam ich gutgelaunt mit meinem üblichen Becher Latte macchiato ausgestattet ins Büro und musste feststellen, dass gerade mein Schreibtisch abgeräumt wurde. Mir fiel die Kinnlade regelrecht runter und mit fragendem Gesichtsausdruck wandte ich mich an die anwesenden Kolleginnen. Doch diese schauten mich nur mitleidig an und drehten sich weg. Ich ließ den Becher Kaffee fallen und rannte zum Büro meines Chefs, stürmte ohne anzuklopfen rein. „Was ist denn hier los???“

Mein Chef guckte mich mit strenger Miene an. „Also, bevor sie hier angefangen haben, war alles in Ordnung. Jetzt ist die Abteilung eine Brutstätte schlimmer Gerüchte und gegenseitiger Anschuldigungen. Wir können das nicht mehr länger mittragen und haben zusammen mit dem Betriebsrat eine Lösung im Sinne des Unternehmens gefunden. Da sie und ihr Kollege offensichtlich dieses Großraumbüro als Rummelplatz für Psychospiele ansehen, haben wir Ihnen beiden ein anständiges Zweierbüro im Untergeschoss eingerichtet. Sie sind beide missraten.“

Nun, seitdem friste ich mein berufliches Dasein im Keller. Gemeinsam mit dem Typen. Er und ich sitzen back-to-back, sodass wir uns nicht ansehen müssen. So geht es einigermaßen. Naja, so böse guckt er bestimmt auch gar nicht. Denn mittlerweile habe ich mich an ihn gewöhnt, eigentlich ist er ganz nett, und ein bisschen bereue ich, dass ich uns beide in diese unangenehme Situation gebracht habe. Unwohl fühle ich mich weiterhin. Er hätte schließlich mal den Mund aufmachen können. Kann man doch nicht wissen als Frau, was so ein Typ für Absichten hat, gerade wenn man sich wie ich den ganzen Tag mit Sterbetabellen und Risikoanalysen beschäftigt. Ja, ich weiß, ich bin paranoid. Aber das ist eben meine Berufskrankheit. So what!

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13 Antworten

Kommentare

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    Die interessante Diskussion hier hebt mich über den leider komplett an mir vorbeigehenden Artikel hinweg - ich bin nicht bis zum Schluss des Textentwurfes gekommen, aber aus den Kommentaren habe ich die Essenz herleiten können - vielen Dank an alle Kommentatoren dafür!

    31.08.2011, 09:59 von Sasali
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      @Sasali Die Essenz steht doch schon im Teaser, das kann ich versichern.

      01.09.2011, 11:22 von MissRaten
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    interessante Story

    08.08.2011, 10:18 von fantastico
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    sehr amüsant! gefällt mir!

    07.08.2011, 13:01 von hopeful
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    Vielleicht hilft hier ein Gespräch, in dem beide Seiten einräumen, dass sie Fehler gemacht haben? Außerdem seid Ihr vom Charakter her offensichtlich derart verschieden, dass es immer zu Missverständnissen kommen wird. Auch das gehört auf den Tisch...

    07.08.2011, 10:50 von Emil_Empire
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      @Emil_Empire Reden ist immer schwierig.

      07.08.2011, 15:37 von MissRaten
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    Ich finde deine Beschreibung von dir ziemlich unsympathisch, aber deine Ehrlichkeit und Selbstkritik gefallen mir ausserdem habe ich deinen Text mühelos lesen können, ohne dass es langweilig wurde, also gibt es dafür ein Lob und eine Empfehlung von mir.

    06.08.2011, 19:52 von Kayah
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      @Kayah Dankeschön!

      06.08.2011, 22:06 von MissRaten
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      @MiZa. Das ist eben meine Paranoia. Mich hat sein Blick irritiert und einige harmlose Bemerkungen von ihm habe ich überinterpretiert. Sowas kommt vor. Ich bin aber lernfähig, wie man am Ende hoffentlich merkt.

      06.08.2011, 15:07 von MissRaten
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    Langatmig. Der Text ist so lang und unwitzig, einerseits schreit er danach, auf Missstände aufmerksam zu machen, andererseits kommt das nicht rüber - es hat immer diesen Hauch von Sensation, nicht Resignation. Vlt. etwas weniger Tempo und Handlung, mehr Details, mehr Beobachtung, dann könnte es passen.

    06.08.2011, 10:57 von LaVieCurrieux
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      @[Benutzer gelöscht] Talent hab ich allemal, das kannst du doch wohl rauslesen, du Knilch. Wo diese Talente liegen ... who knows.

      06.08.2011, 00:26 von MissRaten
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      @[Benutzer gelöscht] Möchtest du mein Diplom sehen, oder was? Natürlich greifen wir auch auf Experten und Computer zurück, aber ich muss Kalkulationen über den Erwartungswert versicherter Schäden vornehmen, was letztlich das geforderte Prämienniveau beim Underwriting vorgibt. Außerirdische wie dich z.B. würden wir wohl nicht versichern.

      06.08.2011, 15:05 von MissRaten
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      @[Benutzer gelöscht] Du willst mich wohl mobben, nun gut, du kannst gern in den Keller zu mir runterkommen, ich erkenn nämlich langsam die Hörner auf deinem Profilbild. Schäm dich, und so etwas nennt sich Psychater. Behandelst du deine Patienten auch so mies?

      06.08.2011, 16:57 von MissRaten
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      @[Benutzer gelöscht] Eiskalte Egomanie - nur weil ich mir deine Beleidigungen nicht bieten lasse? Ohne Worte. Du hast Glück, dass ich dich nicht sperren lasse.

      06.08.2011, 22:10 von MissRaten
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    Summe cum laude kann ganz schön fürn Arsch sein.

    05.08.2011, 23:40 von Tschoern
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