verena_borell 30.11.-0001, 00:00 Uhr 82 1
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Was war euer verrücktester Nebenjob?

Auf dem Rummel Luftballons verkaufen, bei Aldi an der Kasse sitzen, am Fließband Maschinenteile zusammenschrauben oder fabulöse Drinks mixen – das Geld muss ja irgendwo herkommen. Miete, Partys, Sport, Klamotten – das kostet leider. Und Essen gibt es schließlich auch nicht für umsonst. Nachdem ich vier Jahre bei einer wohlbekannten Coffeeshop Kette gejobbt habe und dort nach Feierabend nicht nur die Küche schrubben durfte, sondern den gesamten Store – inklusive Toiletten natürlich – von Muffinkrümeln, Sahneflecken und weniger Schönem reinigen durfte, habe ich mir eigentlich geschworen, das nicht mehr zu machen. Eine zeitlang war die Putzerei dank netter Kollegen und lieber Stammgäste okay und vielleicht sogar auch lehrreich, aber länger brauche ich das auch nicht.  
Eine Freundin von mir hat schon im Ganzkörper-Storchenkostüm für eine Geburtenhilfe Flyer in der Fußgängerzone verteilt, eine andere geht putzen, um sich ihr Studium zu finanzieren. Eine Bekannte von mir hat letztes Silvester im Lederkampfanzug Zigaretten verteilt – natürlich gut bezahlt – und selbst Brad Pitt sammelte erste Schauspielerfahrungen beim Chicken-Burger-Verkaufen im spaßigen Hühnchenkostüm.

Was sind eure lustigsten, spannendsten oder auch unangenehmsten Nebenjobs gewesen? Wo gibt es bei euch Grenzen beim Broterwerb? Würdet ihr als Reinigungskraft arbeiten oder hört es bei euch schon beim Tellerabtrocknen im Gourmetrestaurant auf? Was würdet ihr alles für Geld machen?

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82 Antworten

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    Ich hab ne Zeit lang als Tütenpackerin im Supermarkt gearbeitet. Man bekommt keinen festen Stundenlohn, dafür all das Trinkgeld, das einem die Kunden geben. Das gab dann schon manchmal umgerechnet bis zu 15 Euro die Stunde. Aber der Job ist alles andere als abwechslungsreich.

    Danach war ich zwei Jahre in nem bekannten Bekleidungsladen angestellt. Meine Kollegen waren super, es ging alles sehr sozial zu, war nicht schlecht bezahlt. Die Kunden waren anstrengend aber oft sehr amüsant. Würde ich als Nebenjob jederzeit wieder machen.

    Der schlimmste Job war in einem Möbelgeschäft. Jeden Samstag 10 Stunden Schicht, eine halbe Stunde Pause, sonst nur mal ne Pipi-Pause. Hinsetzen oder war Trinken war verboten und im Endeffekt wurde mir kurz vor Ende der Probezeit gekündigt, da ich nicht aggressiv genug verkauft hatte. Dass ich immer meine Vorgaben geschafft hatte war egal. Wie meine Kollegen das über Jahre hinweg ausgehalten haben ist mir ein Rätsel.

    Momentan arbeite ich als Student Mentor an meiner Uni und betreue Erstsemester. Gibt nicht das große Geld aber macht sich gut im Lebenslauf.

    Ich würde nie mehr in einem Job arbeiten, in dem ich von meinen Vorgesetzten respektlos behandelt werde.

    30.10.2011, 00:59 von elephant_castle
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    ich war mal taxifahrer. amüsante sache das aufm land.

    29.10.2011, 14:21 von IceIceFriedhelm
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    Nr. 1
    "Helfer" in einer Kunststofffabrik, auch bekannt als Fließbandbimbo aka. Mädchen für alles, entweder 8 Stunden am Band stehen und 3 Schritte trölftausendzweihunderteinundsechszigmal wiederholen oder Maschinen reinigen, die die Größe eines Einfamilienhauses haben mit einem dreckigen Lappen und einer Dose Metallreiniger bewaffnet solange zu polieren das man sich selbst danach die Hände einem Gerber zur Verfügung stellt. Man stumpft ab und lernt gleichzeitig die Leute die sich dekadenlang so etwas antun zu respektieren ...aber man beginnt auch an derem geistigen Zustand zu zweifeln, naja das Geld machts...
    Nr. 2
    Einen Monat Bottiche in der größten Winzergenossenschaft Deutschlands anhängen, 30 Millionen Liter Traubensaft...8-12 Stunden lang bis zu 800Kilo schwere Bottiche mit Ketten an einem Kran befestigen, ständig auf der Hut das einem nicht der Fuß oder der Kopf zu Muß gequescht wird...klingt schlimm, aber war angenehm nach ein paar Tagen, Monotonie machts, nette Bauern und Chefs, auf das Umfeld kommt es an :) .
    Harte Arbeit schadet niemandem , sei es nur um Respekt zu lernen vor den Leuten die tagtäflich so eine Arbeit ausüben müssen um ihre Familie durchzubringen....
    Ich mag immer noch keinen Wein, Ironie des Schicksals

    29.10.2011, 04:00 von insertrandomnamehere
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    Hm, Aushilfsjobs?
    In der Oberstufe in der Wurstfabrik: Entweder in der kühlen Rohwurst-(Salami)-Abteilung oder freitags die Transportwannen von der Waschhalle (40° und feucht) in die Kühlung (-3°) schieben.
    Im Getränkemarkt Kisten geschleppt. Und die Kunden kamen immer, wenn der Lkw auf dem Hof stand, das Vollgut abgeladen wurde und das Leergut noch rumstand. Einmal hat ein Kunde hinter der Ladebordwand vom Lks geparkt! Da ging dann gar nichts mehr...
    Aushilfe beim Dachdecker, immer schön vorsichtig! Aber die Gesellen und Meister flitzten übers Dach wie die Bergziegen.
    Handlanger auf der Baustelle, Umbau eines Krankenhauses: Wände mit Vorschlag- und Elektrohammer einreißen, Schutt schaufeln, Werkzeuge schleppen und auf dem Gerüst turnen.
    Aushilfe in der Druckerei: In der Spät- oder Nachtschicht Papier auf Palletten stapeln oder von den Palleten in die Heftmaschine. Man hatte in den Pausen immer was zum Lesen...
    Vermessungshelfer: Mit der Nivellierlatte auf der Schulter durch die Landschaft getigert. Aber nicht weiterrennen, wenn man eingemessen wurde, dann darf man von vorne anfangen!
    Aushilfe an der Abkantbank: Kleine Blechteile in die Maschine halten und den Fußschalter treten. Schichtarbeit, aber ganz nett. Irgendwann habe ich mich an der Maschine eingeklemmt. (Nicht in der Maschine! Das hätte mir die Hand kosten können.) Musste warten, bis der Kollege nebenan Zeit hatte mich zu befreien...

    Kellnern könnte ich nicht. Das ist nichts für mich.

    28.10.2011, 16:31 von Charlie_B
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    Ich war zweimal à 4 Wochen in der Qualitätssicherung bei einem Automobilzulieferer - beim 2. Mal hatte ich nach 2 Tagen beiseitig Sehnenscheidenentzündung, weil die Teile ultraschwer waren. Dann haben sie mich die restlichen 3,5 Wochen in einen anderen, menschenleeren Lagerraum gesetzt und mir winzige Teile zum Sichtprüfen gegeben - der Kipper wurde nieeeeee leer. Da weiß man dann, was Sysiphos-Arbeit ist und schätzt diejenigen, die das schon seit mehreren Dekaden tagtäglich machen.

    Hab vor ein paar Jahren für ein Marktforschungsinstitut bei Mc Donald's eine Umfrage zu den neuen Bechern gemacht. Das hat Spaß gemacht, wurde gut bezahlt und man durfte dort kostenfrei Mittag essen. Ich habe dadurch gelernt, dass nichts Schlimmes bei ist, wenn man fremde Menschen anlabern muss. Seitdem bin ich viel offener.

    Der beste Nebenjob war als Korrekturleserin bei einer großen überregionalen Zeitung. Dienst von 14:00 - 20:00 Uhr, 7,50 €/h und das Doppelte an Sonn- und Feiertagen. Und man war immer über das aktuelle Weltgeschehen informiert. Außer man musste den Regionalsport lesen...

    Ansonsten halt noch die Klassiker: An der Kasse eines Supermarktes, als Babysitter (nie wieder!!) und in diversen Büros (als Papiertiger).

    28.10.2011, 15:40 von Bender018
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    Hab als Vegetarierin mal in einer Fleischfarik gejobbt, als ich 19 war, 5 Wochen, mit vielen Überstunden, um Geld für eine Indienreise zu vedienen. Da habe ich gelernt, dass man manchmal die Nase richtig auswaschen muss, weil der Geruch sonst bleibt...

    28.10.2011, 14:28 von miss_mel
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    in der schulzeit habe ich sommer-lang badeteppiche gefaltet, gepackt und verschickt. war eher mediumgut, aber als erster nebenjob okay.

    an der tankstelle würde ich nicht mehr arbeiten. miese bedingungen, miese bezahlung. damals habe ich gelernt, dass ich unter einem gewissen betrag sowieso nicht mal mehr aufstehe^^

    auf der wiesn war ich mal für ein paar tage schausteller. das war ne ziemlich interessante erfahrung und wird eventuell, bei lust und laune, wiederholt.

    aktuell zur studiumfinanzierung arbeite ich als nachtdienst in einer einrichtung für psychisch kranke menschen. das ist einer der besten jobs, die ich jemals hatte! und bis vor kurzem war ich in einer einrichtung für ehemals straffällige tätig. auch eine arbeit, zu der ich jeden tag mit einem lächeln gegangen bin.

    28.10.2011, 14:01 von amanitacitrina
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    das thema gabs auch schon mal.

    28.10.2011, 13:00 von Ozelotte
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      Gab's denn nicht alles schonmal...
      *seuftz*

      31.10.2011, 10:05 von sailor
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      wofür werden die redakteure eigentlich bezahlt? ^^

      31.10.2011, 15:24 von Ozelotte
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