sonnendeck2000 30.11.-0001, 00:00 Uhr 125 14

Rauchverbot in Deutschland

In Deutschland leben 60 Millionen Nichtraucher, die Raucher sind also in der Minderheit. Also liebe Raucher, ich habe eine Frage

In Deutschland leben 60 Millionen Nichtraucher, die Raucher sind also in der Minderheit. Also liebe Raucher, ich habe eine Frage: "Warum könnt ihr keine Rücksicht auf uns Nichtraucher nehmen?"

Tabakrauch enthält Kohlenmonoxid, Benzol, Formaldehyd, Blausäure und noch viele andere giftige Stoffe. Diese Stoffe sind nicht nur giftig für den Menschen, sondern schaden auch der Umwelt. Mir ist schleierhaft wie man freiwillig Gift zu sich nehmen kann und dabei nicht nur sich sondern auch anderen Menschen Schaden zufügt. Wie kann man im Auto rauchen, wenn andere Menschen mit drin sitzen, vor allem wenn es Kinder sind. Wieso ist es euch egal was die anderen denken?

Das kaufen von Tabakwaren bringt dem Staat ungefähr 14 Milliarden Euro, das sind sieben Prozent der Steuereinnahmen. Es ist nicht gerade wenig Geld, aber auf der anderen Seite enstehen durch die gesundheitlichen Folgen des Rauchens 20 Milliarden Euro. Das bedeutet sechs Milliarden miese.

Wieso müssen Nichtraucher die Raucher also mitfinanzieren, warum keinen Extra-Tarif bei Krankenkassen für Raucher? Also ein Tarif, der einen spübaren Unterschied schafft. Meiner Meinung nach sollten die, die ihre Gesundheit so kaputt machen, selber dafür aufkommen. Jetzt kommen bestimmt wieder die Argumentation, was denn mit den Leuten sei, die Sport machen, die Skifahren, Snowboarden und Fußball spielen. Da könntet ihr Recht haben, allerdings steht dabei der Schaden nicht im Vordergrund.

Bei Diskussionen mit Rauchern fällt mir immer auf, dass man meistens keine sachlichen Diskussion mit ihnen führen kann. Entweder kommen Argumente, die von einem Kind stammen könnten, oder sie stellen einen als dumm hin. Das soll jetzt nicht heißen, dass alle Raucher so sind. Ich kenne auch welche auf die das nicht zutrifft.

Ist es denn so schlimm wenn ihr in Bars nicht rauchen könnt? Ihr könnt es zu Hause oder an der frischen Luft, dann sollte es doch kein Problem sein es mal zu lassen oder nicht?

Noch eine Bitte am Schluss, nennt mir doch bitte einen vernünftigen Grund, welcher für das Rauchen spricht.

14

Diesen Text mochten auch

125 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  • 0

    1 Grund der für das Rauchen spricht:
    was sonst sollte soviele Menschen zu derart sekundären Diskussionen anregen? ist doch prima!

    Hier steht vieles dem ich zustimmen möchte. Bin übrigens Wochenende- und Paryraucher. Seit 10 Jahren. Ich mag den kalten Rauch auch nicht. Ich hab auch kein Prob damit in "öffentlichen Gebäuden" usw. nicht zu rauchen. Aber die Diskussionen um das Passivrauchen in einem Rahmen wie: an der Bushaltestelle n Meter neben jemandem stehen und der fühlt sich dann belästigt? du lieber Himmel, wiißt ihr was da draußen alles an Umweltgiften unterwegs is? hey, Peanuts!

    19.10.2007, 23:07 von so_und_so
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Vernünftiger Grund? Ich hab eine Freundin, die ernsthaft behauptet, durch das Rauchen keinen Reizdarm mehr zu haben... naja, wers glaubt.

    Also ich war letztes Wochenende das erste Mal bei Rauchverbot in BaWü in der Disco, und ich muss sagen, dass die Luft sooo toll war!!! Einfach herrlich!

    15.08.2007, 23:51 von slayerpalme
    • Kommentar schreiben
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 0

    Ich stimme dir echt in allem zu!! Meine eigene Verwandschaft raucht in Gegenwart ihrer Enkelkinder- ich bin zu meinem Glück in einem Nichtraucherhaus aufgewachsen..

    08.06.2007, 14:34 von zuckerfee1
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Anscheinend sterben Raucher ja früher, also entlastet dies ja die Krankenkasse und die Rentenkasse. Wo ist das Problem?
    Ich rauche nicht, wenn Kinder in der Nähe sind oder während jemand isst. Das sehe ich ein. Aber in einer Bar gehört es einfach dazu für mich. Trinkst du ab und zu mal ein Bier Sonnendeck? Ist ähnlich.
    Und falls du noch nie eine Zigarette geraucht hast, kann man dir auch keinen Grund richtig klarmachen.
    Noch was, ich denke das wohl, weil ich noch nicht so Probleme habe, aber ich finde, man sollte nicht so auf die Gesundheit achten und den anderen die freie Entscheidung lassen. Und falls sich einer eingeschränkt fühlt wegen meinem Zigarettenrauch "Adios".

    04.06.2007, 00:20 von eric_oiseau
    • 0

      @eric_oiseau Ja ich trinke auch mal ein Bier wenn ich weggehe oder auch mal einen Cocktail, selbst wenn ich Vodka pur trinken würde, wäre das etwas völlig anderes als eine Zigarette zu rauchen. Wenn jemand Bier oder etwas anderes trinkt schadet er nicht einmal zangsläufig sich selber, was man beim rauchen einer Zigarette nicht gerade behaupten kann. Aber du hast Recht was du mit deiner Gesungheit machst ist deine Sache, wenn allerdings dein Rauch zu mir an den Tisch zieht, dann ist es was anderes. Mir ist egal ob du Raucher bist aber mich stört der Geruch in meiner Nase. Wenn jemand mal eine oder 2 in meiner Gegenwart raucht dann bitte. Aber wenn ich stinken aus einer Bar raus gehe obwohl ich nur 1h drin war, dann stimmt was nicht.

      Und ja ich habe schon 2-3 Zigaretten geraucht und ich finde nichts tolles daran.

      11.07.2007, 22:40 von sonnendeck2000
    • Kommentar schreiben
  • 0

    tja, das frage ich mich, obwohl ''gelegenheitsraucherin'' auch.

    20.05.2007, 12:34 von NeonBlond
    • Kommentar schreiben
  • 0

    es gibt wirklich keinen
    aber was gut ist, ist dass das rauchen ein wenig sein immage vom "cool sein" verloren hat finde ich
    aber der artikel bringts echt ma auf den punkt
    gut so!

    20.05.2007, 12:26 von LuebscheJung
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Zum Rauchen am Arbeitsplatz wurde ja schon einiges gesagt. Aber was ist, wenn Arbeitnehmer einen Bewerber, der Raucher ist, gar nicht erst einstellt, egal ob er angeblich nur außerhalb der Arbeitszeit oder nur auf der Toilette ab und zu raucht? Natürlich kann der Chef das Rauchen nicht verbieten (zumindest in der Freizeit) und die Alternative Arbeitsstelle oder Rauchen darf er natürlich so auch nicht formulieren.

    Dabei geht es gar nicht darum, ob die konkrete Arbeitstätigkeit mit dem Rauchen unvereinbar ist oder nicht, Ansatzpunkt der Einstellungsentscheidung ist dann, dass sich in der Nikotinabhängigkeit eine marginale Willensschwäche ausdrückt, die unvereinbar mit der Bewältigung vorgesehener Arbeitsaufgaben scheint. Auch weiß der gesundheitsbewußte Einstellungsverantwortliche natürlich, dass das statistische Krankheitsrisiko bei Rauchern höher ist, als bei Nichtrauchern.

    Eine Einstellung ist ja sowieso eine freie Willensentscheidung und die Ablehnung einer Bewerbung muß ohnehin nicht begründet werden, bzw, einzelne Gründe sind nicht zu verifizieren. Und für die Entfernung eines überführten Rauchers aus dem „Arbeitskollektiv“ gibt es 1000 Varianten, wo das Wort „Rauchen“ gar nicht erst erscheint.

    Außerdem wie würde wohl der Berater in der Arbeitsagentur gucken, wenn ich sage: „Man hat mich nicht genommen, weil ich Raucher bin“.

    04.03.2007, 11:29 von rybak
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Ich hab wohl übersehn, dass der Artikel hier von Esskultur handelt *augenroll*
    Ich weiß zwar nicht, welche Tiere du vorm sterben rettest, wenn du keine Milch trinkst, aber ich studier Medizin, und z.B. für Schwangere ist vegane Ernährung nicht sehr empfehlenswert zwecks (semi-)essentielle Aminosäuren und dergleichen mehr, aber dass weißt du ja sicher.

    Hey, ich hab echt Respekt vor Vegetariern und Veganern, ein guter Freund backt seine Muffins in immer mit Eiersatz....aber wenn du so einen Kommentar in diesem Zusammenhang postest, entsteht der Eindruck, dass dir
    a) Tiere wichtiger sind als Menschen
    b) Tiere wichtiger sind als du selbst/die eigene Gesundheit

    Würde ich auf dem Niveau hier disktutieren, könnte ich sagen, dass Rauchen den Treibhauseffekt verstärk...was sicher richtig ist, aber leider gar nix mit dem Thema zu tun hat.

    Diese Studie über Feinstaubwerte in Diskos etc. , die besagt, dass dort mehr als 20fache Werte gemessen werden als der Wert, ab dem LKW-Fahrverbote verhängt werden, DAS sollte einem eigentlich zu denken geben.

    26.02.2007, 01:16 von Thalia84
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Ein Wort an die militanten Nichtraucher hier:

    Ich gehe davon aus, ihr seit alle Veganer, denn nach eurer "mein Verhalten darf anderen keinen gesundheitlichen Schaden zufügen"-Argumentation liegt das ja auf der Hand.
    Oder etwa nicht?
    Sagt bloß, ihr nehmt tagtäglich in Kauf, dass für eure Genusssucht das Leben von fühlenden, schmerzempfindenen Lebewesen in Mitleidenschaft gezogen, bzw. beendet wird?
    Falls ja, dann haltet bitte die Klappe, weil eure dummdreisten Anschuldigungen dann jede moralischen Grundlage fehlt.
    Ich bin Raucherin und seit zwölf Jahren vegan und habe seitdem sicherlich mehr Leben gerettet, als jeder von euch Heuchlern, die sich über 3 nanogramm Gift aufregen und mit der anderen Hand die Axt gegen Lebewesen schwingen.
    Im übrigen:
    Es gibt diverse Literatur über die Gifte in unseren guten Lebensmitteln. Die sind zum Teil oberkrebserregend. Wieso regt ihr euch darüber noch nicht auf?
    Oder über die hochgehängten Grenzwerte für eure Stadtluft (lecker Kohlenmonoxid, Barium, Aluminium und anderes Gutes), über die deshalb nichts in der Zeitung steht, weil die Grenzwerte nicht überschritten werden, aber trotzdem viel zu hoch angesetzt sind (und schweinegesundheitsschädlich)?
    Darüber wisst ihr nichts? Was ein Wunder.
    An den total qualifizierten Kommentaren kann man doch prima sehen, dass ihr euch die Mühe macht, euch über den gleichgeschalteten Pressekram hinaus zu informieren.
    Klar, Raucher sind die neue Pest. Rauchen ist das Schlimmste vom Schlimmen.

    Eure Art von Scheiterhaufen stinkt viel schlimmer.



    14.02.2007, 06:41 von Mondelfe
    • Kommentar schreiben
Seite: 1 2 3 4 5 ... 13

NEON fürs Tablet: iOS und Android!

Neueste Artikel-Kommentare