Stern_Medien 08.09.2018, 16:10 Uhr 4 0

Katzenfutter selber machen – wir zeigen Ihnen wie's geht und was Sie beachten müssen

Ein kleiner Infoartikel für all diejenigen, die Ihren Stubentiger gerne mit selbstgemachtem Futter verwöhnen wollen :)




Es gibt definitiv einige Katzenfuttersorten, die im Grunde bedenkenlos an Stubentiger verfüttert werden können. Dennoch ziehen viele Menschen es vor Katzenfutter selbst zuzubereiten, was wir durchaus nachvollziehen können. Vor allem dann, wenn versucht wird auf eine artgerechte Fütterung zurückzugreifen. Wenngleich eine solche durchaus Sinn machen, gibt es eine Vielzahl an Dingen die beachtet werden müssen. Katzenfutter selber zu machen ist nämlich gar nicht so einfach. Im schlimmsten Fall drohen sogar Vergiftungen und Schlimmeres. Daher möchten wir Ihnen zeigen, was Sie bei der Zubereitung von Katzenfutter unbedingt beachten sollten.

Diese Lebensmittel haben in selbstgemachtem Katzenfutter nichts zu suchen

Ähnlich wie bei der Zubereitung von Babynahrung, muss man auch bei der Zubereitung von Katzennahrung so einiges beachten. So ist z. B. gesalzenes oder gewürztes Essen in keiner Weise zu empfehlen. Gerade sehr scharfe Speisen, können sehr schnell zu Problemen führen (z. B. Verdauung). Dasselbe gilt für Hülsenfrüchte und Kuhmilch. Letztere kann man höchstens Jungtieren verabreichen. Bei erwachsenen Katzen jedoch, empfiehlt es sich auf alternative Getränke zurückzugreifen. Selbst diverse Gemüse- und Obstsorten (v. a. Steinobst) können für Katzen eine Gefahr darstellen.

Besonders gefährlich empfinden wir dabei Zwiebeln und Knoblauch, da beides zu ernstzunehmenden Vergiftungen führen kann. Bereits ab 5 Gramm können schwerwiegende Probleme auftreten. Ebenfalls sehr risikoreich sind Avocados und Aprikosen. Fleisch hingegen ist zwar an sich relativ unbedenklich, jedoch sollte man auch hier einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. So ist z. B. rohes Schweinefleisch keine Zutat, die man in selbstgemachtes Katzenfutter packen sollte. Dieses kann gefährliche Erkrankungen auslösen und sogar tödliche Folgen haben. Sie sehen also, dass die Zubereitung von selbstgemachter Katzennahrung kein Kinderspiel ist. Wer das Ganze auf gut Glück machen möchte, riskiert damit das Leben seiner Katze(n). Übrigens ist auch mit Schokolade nicht zu spaßen. Gerade bei größeren Mengen (z. B. einer ganzen Tafel) droht in der Regel der sichere Tod.

Vorsicht vor diesen Lebensmitteln:

-          Gesalzene Speisen

-         Gewürzte und scharfe Speisen

-          Hülsenfrüchte z. B. Erdnüsse

-          Kuhmilch

-          Produkte aus Soja

-         Zwiebeln und Knoblauch

-          Rohes Schweinefleisch

-          Schokolade (v. a. mit hohem Kakaogehalt)

Was Sie Ihrer Katze bedenkenlos an selbstgemachtem Futter vorwerfen können

Wenn Sie wirklich vorhaben sollten für Ihren Stubentiger zu kochen, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass das Tier mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Bei Katzen sind z. B. tierisches Eiweiß, Vitamine und Spurenelemente wichtig. Dementsprechend müssen auch die zu zubereitenden Speisen aufgebaut sein. Besonders wichtig ist dabei unter anderem, dass ausschließlich frisches und hochwertiges Fleisch verwendet wird. Dabei ist in der Regel von Schweinefleisch abzuraten. Unter anderem aus dem Grund, da dieses roh eine Gefahr darstellt und damit eine Ernährung nach dem Barf-Prinzip nicht möglich ist. Wesentlich empfehlenswerter sind hingegen Fleischsorten wie Geflügel (Huhn, Pute etc.) und Rind. Besonders Muskelfleisch ist hier zu empfehlen, da dieses nicht nur sehr lecker, sondern auch ein toller Lieferant für Protein und Fett ist. Neben Fleisch, eignet sich auch Fisch wunderbar als Katzennahrung. Jedoch sollte man auch hier aufpassen. So ist z. B. öliger Thunfisch an sich ein echter Schmaus, jedoch in großen Mengen aufgrund der Gefahr einer Quecksilbervergiftung nicht gerade zu empfehlen.

Fleisch und Fisch müssen jedoch nicht die alleinigen Zutaten für selbstgemachtes Katzenfutter sein. Es ist durchaus in Ordnung das Futter mit Kohlenhydraten anzureichern. Infrage kommen hier beispielsweise Reis und Kartoffeln. Theoretisch ist auch die Gabe von Nudeln denkbar, jedoch ist diese weit weniger zu empfehlen und sollte eher in Notsituationen in Erwägung gezogen werden. Jedoch gibt es noch wesentlich mehr, was man kochen kann, um seinen Katzen eine gesunde Ernährung zu bieten. Dazu gehören selbst einige Gemüsesorten. Als eine besonders gute Option erachten wir hier unter anderem Karotten. In kleinen Mengen sind diese vollkommen und Ordnung und scheinen von manchen Katzen sogar sichtlich genossen zu werden. Obwohl Kuhmilch in keinem Fall Katzen verabreicht werden sollte, kann man deren Nahrung dennoch mit Milchprodukten anreichern. Diese können sogar recht sinnvoll sein, da sie die Katzen mit zusätzlichem Eiweiß versorgen. Besonders ratsam sind hier beispielsweise Joghurt und Quark. Diese sind (in den richtigen Mengen) überraschend gesund. Dasselbe trifft interessanterweise auch auf gekochte Eier zu. Aber auch hierbei gilt, dass man es nicht übertreibt.

 

4 Antworten

Kommentare

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  • 2

    wie macht und montiert man eine weihnachtsbaumkatzenfutterkette?

    10.09.2018, 17:51 von ga
    • 1

      machen und montieren ist ja bestimmt nicht so schwer, aber ob's dran bleibt ;) wohl nur ohne Katze.

      Sollte das jemand basteln, bitte Bild zeigen :D

      10.09.2018, 21:28 von Tora
    • 1

      quasi genau wie eine weihnachtsbaumhundefutterkette, nur das die weihnachtsbaumhundefutterkette je nach hundsgröße natürlich tiefer montiert werden sollte um den weihnachtsbaumhundefutterkettespeichelflussreflex zu vermeiden oder zumindest auf ein minimum zu reduzieren.

      11.09.2018, 10:08 von Freyr
    • 0

      nette

      nette
      wörterkette

      12.09.2018, 12:16 von ga
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