dasLaecheln 30.08.2010, 22:19 Uhr 13 7

Ausgeliefert

Meine Hände liegen irgendwo da drüben außerhalb meines Blickfeldes. Die können mir auch nicht mehr helfen.

Ausgeliefert. Wie ein Schwein auf der Schlachtbank. Eine schmale Liege. Sie war unbequem, als ich mich hinlegen sollte. Hart und kalt an meinem nackten Rücken. Aber jetzt spüre ich ohnehin nichts mehr vom Brustkorb abwärts. Ich kann meine Beine nicht bewegen. Alles taub. Alles fremd. Ich kann sie nicht einmal mehr sehen. Sie könnten auch fort sein. Woanders. Wäre ich auch gerne.

Arme rechts und links ausgestreckt, auf Schienen mit harten Polstern. Um die Unterarme sind Gurte geschnallt, damit ich sie nicht bewege. Meine Hände sind so weit weg. Zu weit. Viel zu weit, um noch zu irgendetwas nütze zu sein. Im Handrücken stecken Kanülen, auf jeder Seite eine mit einem dünnen Schlauch dran, der von oben kommt. Irgendetwas klares tropft in mich rein.

Überall nur Grün, grüne Hosen, grüne Kittel, Hauben, Mundschutz. Dazwischen eine Handbreit Unterscheidungsmöglichkeit. Alle gleich.

Irgendeiner von denen verreibt Flüssigkeit auf meinem Bauch. Er wird orange davon, unnatürlich und wie eine Warnung. Ein kreischender, praller Auswuchs direkt vor mir. Er hat nichts mehr von der warmen Erhebung, die dort unter achtsamen Blicken entstanden ist über die Monate. Ich will ihn nicht mehr sehen, diesen orangenen Auswuchs, aber er schreit mich an mit seinen lauten Vorwürfen, die ich nicht verstehe.
Ich weiß nicht, woher der Ekel kommt, den ich plötzlich empfinde, aber ich denke nur noch: "Lass ihn einfach verschwinden. Bitte."
Ich bin froh, als das Tuch kommt. Jetzt muss ich ihn nicht mehr anstarren. Vor meinem Gesicht ist alles mattes Grün und dahinter nur ein fahler Schimmer greller Lampen. Und eine Ahnung.

Auch wenn es keiner von denen zugeben würde, kriecht Nervosität über die weißen Fliesen.
Ich versuche mich zu beruhigen. Durchatmen. Stille Flucht in die Dunkelheit. Ich schließe die Augen.
Urplötzlich werde ich bombardiert. All diese Geräusche schießen durch die Luft und explodieren mitten in meinem Schädel: das graue Klackern von Metall auf Metall, das aggressive Klatschen von Gummi, schrilles Piepsen.
Ich ertrag das nicht! Presse meine Augen fester zusammen, bis gezackte Punkte wild durch das Schwarz springen.
"Seid doch endlich still."
"Hm? Haben Sie etwas gesagt?"
Ich schüttle den Kopf ein wenig. Mir wird schlecht.

Etwas berührt meinen Arm, ich schrecke auf. Aus dem Augenwinkel sehe ich Männerfinger. Schnell, routiniert. Griffe zu meinem Arm, zum Schlauch. Es brennt kurz in meiner Hand, dann ist es wieder weg.
Die Finger auch.

Werde müde.
Ewig nicht geschlafen.
Schwer.
Ruhe.

Aus dem Nichts eine energische Frauenstimme: "Spüren Sie das?"
"Nein", murmle ich und frage mich im gleichen Moment, was zum Teufel ich spüren würde, wenn ich noch etwas spüren könnte.

Was macht ihr da? Was, verdammt noch mal, macht ihr mit mir?
Ich bin nicht mal sicher, ob die überhaupt etwas machen. Ist alles so unwirklich. Und so erschreckend real.

Frauenstimme: "Schnitt."

Hinter mir ein ständiges piep piep piep piep in einem wahllosen Takt, der mein Herzschlag sein soll. Kann nicht sein - viel zu fremd, zu mechanisch. Ich versuche mitzuzählen. Sonst drehe ich noch durch.

Meine Brust brennt, die ganze Haut juckt wie wahnsinnig. Ich schabe mit dem Kinn über mein Schlüsselbein. Weiter komme ich nicht. Hilft eh nicht, die Haut brennt weiter. Vielleicht besser so - dann weiß ich zumindest, dass noch ein Teil von mir lebt.

Männerstimme: "Alles in Ordnung bei Ihnen?"
"Mhm", mache ich. Das heißt nichts.
Scheint aber auch niemanden zu kümmern.

Das Plastikding in meiner Nase drückt. Die Luft strömt unnachgiebig in mich, schneller als ich atmen kann. Das ist alles so falsch! Ich würde sie am liebsten wegreißen - alles wegreißen! -, aber meine Hände liegen irgendwo da drüben außerhalb meines Blickfeldes. Die können mir auch nicht mehr helfen.

Mein Mund ist klebrige Pappe. Schmeckt ranzig und abgestanden. Hab seit Stunden nichts mehr getrunken. Kalter Schweiß frisst sich in meine aufgesprungenen Lippen.

Hinten kratzt ein Kugelschreiber über Papier. Schleifen und Knallen. Synthetisches Rascheln, kratziges Reißen. Auf der anderen Seite scheppert Metall, schwirren sowas wie Worte.

Meine Schultern verkrampfen. Ich will meine Arme bewegen, aber ich traue mich nicht. Bis mir klar wird: Ich kann nicht.

Laute Frauenstimme: "Uterotomie."
Es ruckt an meinem Bauch.
Ein Plätschern, das beim besten Willen nicht hier her passt.
Zerren. Etwas klirrt auf den Boden. Raunende Stimmen.
Der Teil meines Körpers, den ich noch spüre, ruckt nach unten. Ich kann nicht dagegen halten. (Womit auch, ist ja nichts mehr da.)
Zerren. Zischeln hinter dem Grün. Krachendes Zerren.

Mit einem Mal verstummt alles. Der Bruchteil einer Sekunde. Die Stille beginnt zu flirren.

Und dann diese schrille Frauenstimme: "Informieren Sie die Kinderärzte!"
Schiebetür. Schleifen. Hektische Schritte. "Warum Kinderärzte?" Keine Antwort. Panik. "Was ist los?"
Ich bekomme keine Luft. Will aufstehen, rennen, wegrennen. Aber ich spüre meine verdammten Beine nicht! Ich bin ein gefesseltes Etwas aus Kopf und Armen. Ausgeliefert!
Meine Augen hasten hin und her, versuche jemanden zu finden, jemanden, irgendjemanden! Aber da ist niemand mehr auf meiner Seite.
In meine Ohren rauscht das Grauen, dazwischen schrillt das hysterische piepiepiepiep meines Herzschlags. Alles dreht sich. Mir ist kotzschlecht.
Drücken von unten. Zerren. Was ist hier los?! Frauenstimme: "Skalpell. Skalpell!" Panische Wut. Es reißt an meinem Körper, als würden sie mich zweiteilen.

Plötzlich hört das Zerren auf. Feuchtes Klatschen von Haut. Dann nur noch das Dröhnen in meinem Kopf. Vorne kein Mucks.
Schnelle Schritte rennen aus dem Saal mit etwas auf dem Arm.
Mein Kind! schießt es mir durch den Kopf. Ich will rufen, aber meine Lungen sind leer. Luft! Hol Luft! Schneller!
Dann schreie ich.
"Mein Kind!" schreie ich. "Gebt mir mein Kind! Ich muss doch mein Kind sehen!" schreie ich.

Sonst schreit niemand.


Tags: Eltern werden
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13 Antworten

Kommentare

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  • 0

    pornographisch

    02.09.2010, 14:11 von highwayman
    • 0

      @highwayman ...warum auch immer.

      02.09.2010, 15:41 von dasLaecheln
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      @dasLaecheln mir ist das ja immer sehr viel wert, wenn ich mit den perspektiven der patientinnen konfrontiert werde. bei jeder sectio dachte ich, "naja, das hat sich die frau sicher auch ganz anders vorgestellt." bei manchen fing es ja auch erst gut an, aber wenn sich die geburt über 24 h hinzieht, dann ist irgendwann auch die kraft flöten... ich finde es erschreckend, wie du das empfunden hast. das spricht eben doch für einen ablauf, der "ungestört" über die bühne gehen soll und gerade bei eingriffen, wo es ein bisschen flotter gehen muss, bleibt die patienten-info und die zuwendung auf der strecke, das habe ich selber auch erlebt und immer wieder versucht zu ändern. gerade bei einer sectio geht es ja nicht nur um die frau, sondern auch um den zwerg, da ist die anspannung groß und da entwickelt man dann diesen "tunnelblick", der einem vorgaukelt, man habe das wesentliche im auge. der text hat mich nochmal revue passieren lassen, wie ich mich in diesen situationen in meiner zeit als anästhesie-krankenschwester verhalten habe - und ich bin glücklicherweise ganz zufrieden mit mir. ich bin zum beispiel niemals vom kopfende der patientin verschwunden. und den papierkram hab ich auch nicht direkt neben ihrem ohr ("ratsch!" "reiß!") erledigt.
      nun ja - ich hoffe, du hast dich von diesem horror erholt und dir und deinem kind gehts gut:-)

      06.09.2010, 11:37 von lavish
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      @lavish Der Text ist - Gott sei Dank! - nicht autobiographisch.
      Einer der Kaiserschnitte, die ich wie du als Teil des medizinischen Personals, miterlebt habe, hat mich bewogen, den Text zu schreiben (und auch da war der Umgang mit der Patientin besser - aber es könnte eben auch so ablaufen und es ging mir vor allem darum zu beschreiben, wie die Patientin ganz subjektiv die Situation erleben könnte).
      Ich versuche auch immer wieder meinen Umgang mit Patienten zu reflektieren, weil man im Stress des Alltags oft vergisst, dass für sie viele Dinge unverständlich oder angsteinflößend sind. Und wenn man irgendwann vergisst, sich einen Moment Zeit zu nehmen und sich zu fragen,wie es ihnen gerade geht, dann passieren solche oder ähnliche Dinge wie in meinem Text...

      06.09.2010, 13:23 von dasLaecheln
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    Schließe ich mich RedSonja an :o), von wegen - es geht auch anders....
    Da lobe ich mir meine ruhige Sectio mit Spinalanästhesie, die wirklich entspannt ablief.

    Aber klar, Notfall ist wieder etwas anderes...

    01.09.2010, 00:32 von Sommermondin
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  • 0

    da der text jetzt doch keine tragische persönliche erfahrung schildert, lege ich nach:

    ein kaiserschnitt ist nich per se der horror
    die schilderung des ausgeliefertseins mag ja einerseits zutreffen, aber diese OP jetzt zu dämonisieren und alle, die sich das nicht vorstellen können zu tode zu verschrecken finde ich doch mal ganz falsch.

    es gibt eben notkaiserschnitte und das ist nicht der böse wille oder die fahrlässigkeit der ärzte, die der armen gebärenden unrecht tun mit dem was sie tun.

    meine erfahrung war schlicht eine ganz andere und ich fühlte mich von vorne bis hinten gut aufgehoben und versorgt von den ärzten.
    und war froh, dass es diese OP gibt und mein kind so und nur so körperlich gesund zur welt kommen konnte.

    da die momentaufnahme nicht autobiografisch zu sein scheint, sondern eine beobachtung mit projektion, kann ich nur sagen: mädels das ist nichts, wovor ihr grundsätzlich angst haben müßt.

    besser das als ein totes ungeborenes, weil es auf "natürlichem" wege nicht zu welt kommen kann..

    (ich war schon am tag danach wohlauf und bin am dritten tag nach hause entlassen worden. guter dinge mit gesundem kind)



    31.08.2010, 20:00 von RedSonja
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      @RedSonja Es ist überhaupt nicht meine Intention, Kaiserschnitte zu verteufeln oder potentiell Betroffenen Angst zu machen! Ich hoffe nicht, dass das der Effekt ist...

      Ich weiß, dass der Standard-Kaiserschnitt ganz anders abläuft, aber es gibt eben auch die, bei denen nicht alles glatt geht. Ich war bei einem solchen dabei und habe versucht, es so zu verarbeiten, indem ich mich in die Rolle der Mutter versetzt habe.

      01.09.2010, 07:30 von dasLaecheln
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    Hm. Die Situation aus Sicht der Patientin find ich ganz gut geschildert. Aber im echten Leben bekommt man einen Kaiserschnitt in Spinalanästhesie nur, wenn man das selber möchste. Ansonsten kriegt man ein Vollnarkose. Außerdem darf der Vater in der Regel mit in den OP und sich zu seiner Frau/Freundin ans Kopfende setzen. Dass in einer plötzlichen Notfallsituation wie hier anscheinend aufgetreten plötzlich alle weg sind, ist extrem unrealistisch. Die Gynäkologen bleiben normalerweise steril am OP-Tisch und der Narkosearzt kann eh nicht weg. Und ich muss es wissen, war nämlich schon öfter bei Kaiserschnitten dabei...

    31.08.2010, 17:24 von SiSaSo
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      @SiSaSo dann führ noch mit an, dass bei jedem Kaiserschnitt, die Kinderärzte schon da sind und nicht erst informiert werden müssen.

      Aber bei Kaiserschnitt wird generell auf Vollnarkose verzichtet und eher zur Spinalen geraten. Die Medikamente die bei einer Vollnarkose eingesetzt werden, bekommt das Kind dann auch teilweise ab. Deswegen wirds auch nur bei einer Notsectio intubiert und da wirklich erst kurz vorm Schnitt. Desinfektion wird da noch bei vollem Bewusstsein erlebt.

      31.08.2010, 17:55 von Dendroaspispolylepis
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      @Dendroaspispolylepis Bei euch sind immer Kinderärzte schon da? Das ist ja Luxus. In den meisten Krankenhäusern gibt es gar keine Pädiatrie und da kommt ja dann nicht für jeden einzelnen Kaiserschnitt mal eben ein Kinderarzt von irgendwo anders angefahren. Und selbst an der Uniklinik stehen sie nicht direkt daneben.

      31.08.2010, 18:02 von dasLaecheln
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      @dasLaecheln Bei uns stehen grundsätzlich bei jeder Sectio der Kinderarzt mit da. Das sah ich eigentlich als Standard. Ich hab in drei verschiedenen Häusern bis jetzt gearbeitet und überall war der Kinderarzt schon mit da. Ich würde das nicht als Luxus sehen sondern als Notwendigkeit. Wenn wirklich was mit dem Kind ist(Nabelschnurr um den Hals), wäre es ja fatal wenn erst dann der Kinderarzt kommen würde.

      31.08.2010, 18:26 von Dendroaspispolylepis
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      @Dendroaspispolylepis Naja, der Anästhesist oder die Gynäkologen sollten ja auch so geschult sein, dass sie ein Neugeborenes absaugen und reanimieren können. Und wenn im Vorfeld schon klar ist, dass das Kind schwer krank ist, wurden die Kinderärzte auch entsprechend früher informiert.

      31.08.2010, 18:31 von dasLaecheln
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    Ich finde es interessant geschrieben. Ich kenne für mich nur die Sicht auf den offenen Bauch und so ist es auch mal ganz interessant, wie man es sich vorstellen könnte auf der anderen Seite zu sein.

    Ich mecker dann auch mal nicht rum und empfehle einfach.

    31.08.2010, 16:51 von Dendroaspispolylepis
    • 0

      @Dendroaspispolylepis Merci!

      31.08.2010, 17:04 von dasLaecheln
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    aufgrund eigener erfahrung wusste ich sofort worums geht.
    ist nicht schön die erfahrung, aber .. naja.. hört sich jetzt vllt blöd an.. es gibt situationen, in denen es nich anders weiter geht.

    und daher fand ich das "sich fügen" nicht so schlimm. ich wusste warum und wieso und dass es vorbeigeht.

    aber gut, ist ne subjektive sache.

    aufgrund der vermuteten ernsthaftigkeit der geschilderten situation mecker ich nicht am text rum.

    31.08.2010, 14:17 von RedSonja
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      @RedSonja Wieso werden einem denn da die Hände festgebunden?
      Das hört sich hier echt, als würde man bei lebendigem Leibe seziert. Ich dachte kurzzeitig, die Protagonistin wurde von Außerirdischen entführt.

      31.08.2010, 15:26 von Lenulitschka
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      @Lenulitschka Sie werden nicht festgebunden im Sinne von eng gefesselt, aber es werden schon Gurte um die Handgelenke gemacht, damit man die Arme nicht unwillkürlich hochreißt o.ä. und sich dabei die Kanülen rausreißt oder verletzt.

      Ich habe diese Situation Gott sei Dank bisher nicht selbst- sondern "nur" miterlebt, aber ich denke, dass dieses Gefühl des Ausgeliefert-Seins ganz massiv ist, weil man merkt, dass irgendwas am eigenen Körper gemacht wird hinter dem Tuch, aber nicht weiß, was genau passiert.

      31.08.2010, 16:14 von dasLaecheln
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    Sollte man so einen Text nicht mal dem Herrn Dr. Moor und seinen Kollegen zum Lesen geben?! Ist es denn wirklich nötig, dass der "schönste Moment im Leben einer Frau" so erlebt werden muss?!
    Gruselig..Gänsehaut.. ich adoptiere!

    31.08.2010, 13:25 von zuckerpuppepulsalarm
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      @zuckerpuppepulsalarm Bei einem Notfall(kindlicher Herztonabfall, Nabelschnur um den Hals des Kindes,...) bekommt man eigentlich als Mutter von der OP gar nichts mehr mit. Da ist zu wenig Zeit um den PDK aufzuspritzen und so intubiert man kurz vor dem Schnitt. Die Mutter würde gar nicht mitbekommen wie es dem Kind geht.

      Bei einer normalen oder eiligen Sectio kann man noch etwas mitbekommen, aber da ist es meistens sehr entspannt, finde ich zu mindest. Da redet einer von der Anästhesie auf die Mutter ein. Da ist dann schon meist alles sehr human.

      31.08.2010, 16:57 von Dendroaspispolylepis
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  • 0

    Ich finde es gut geschrieben. Aber mir taucht das Kind zu spät auf.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mir in der Situation vorderrangig Gedanken um Jucken, Schläuche, Bäuche, Taubheit machen würde: Ich würde nur denken: "Kleines, ich hoffe, es geht dir gut".

    31.08.2010, 12:51 von coronaria
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  • 0

    Mir ist ganz schwindelig.

    31.08.2010, 12:35 von volumINA
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  • 0

    packend geschrieben, gefällt mir. ich würde das "Uterotomie" streichen. da kein mensch weiß, was das ist, irritiert es nur...

    31.08.2010, 10:56 von King-Lube-III
    • 0

      @King-Lube-III Ich hätte jetzt gedacht, dass es von Uterus kommt und mit dem irgendwas angestellt wird.

      31.08.2010, 11:34 von manao
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