Zeit in Schachteln packen
Ist festhalten doch schwerer als loslassen? Einfach alles sammeln, ordnen, bündeln. Aufbewahren und irgendwann in vergangenen Gedanken kramen.
Ein Jahr kann soviel ausmachen. Leben am Rande einer neuen Stadt. Zwischenzeitlich sehr lange. Aber bald unwirklich überhaupt dagewesen zu sein. Die Zeit ist begrenzt. Das macht sie nur noch schöner.
Die Bilder, sie bleiben. Der gelbe Blätterteppich. Sonnenaufgang. Gewitter. Spaziergänge im Nebel. Sonntag. Mimose. Schneckenhaus. Dinkelbrot backen. Spongebob. Harold&Maude. Durch den Tiefschnee waten. Frühling. Belle&Sebastian. Die Kinder. Ihre Geschichten und Unternehmungen.
In der Stadt herumfahren. Umsteigen. Durch freme Straßen spazieren. Anonym sein. eine Ausstellung besuchen. Verweilen. Allein sein. Es genießen. Zeit haben. Auf Flohmärkten stöbern. Durch den Naschmarkt schlendern. Zufällige Treffen. Typische Gründe für diese.
Die Zeit vorbeiziehen lassen. Abschied nehmen. Baumkreis. Akkordeonspieler. Sternschnuppe. Unter freiem Himmel schlafen. Vorfreude zurückzudenken und zu missen.






Kommentare
Dieser Text schwelgt so schön.
29.10.2006, 11:25 von MittsommernachtDas gefällt mir sehr.
Schön hast Du das ausgedrückt, genauso ging es mir nun schon zweimal... und wahrscheinlich bleibt es nicht dabei. Denn die "Zeit in Schachtel packen" ist was wunderschönes. Sich an Gewesenes und Menschen zu erinnern; wie die Erlebnisse Dich geprägt haben und was man aus der Zeit für sich selbst und beruflich mitnehmen kann... Wunderbar ;)
25.10.2005, 18:52 von marioonesehr feiner text :)
25.09.2005, 19:48 von riwen