Versagt!
Wie schafft man es, sich nicht über Prüfungsleistungen zu definieren?
Manchmal schlägt das Leben mit seiner vollen Breitseite zu. Die Eltern lassen sich scheiden, mit dem Freund kriselt es und der Opa hat einen Schlaganfall – und das alles direkt vor den Diplom-Prüfungen. Der Professor stellt eine fiese Klausur über ein Randthema, mit dem keiner gerechnet hatte – es gibt tausend Gründe, warum Prüfungen so richtig daneben gehen können.
Der Vergleich mit Kommilitonen tut weh. Immer gibt es einen unsympathischen Sitznachbarn, der besser war. Einen, der bis kurz vor der Prüfung noch auf jeder Party war und trotzdem noch passabel abgeschnitten hat. Während man selbst versagt hat.
Habt ihr schon mal eine richtig wichtige Prüfung versaut? Durchgefallen, Studium zu Ende, alles aus? Wie schafft man es, wieder aufzustehen? Was habt ihr daraus gelernt?





Kommentare
eigentlich will ich sagen, versagen ist noch immer einstellungssache.
26.10.2009, 18:09 von .horriblygood.
26.10.2009, 18:05 von .horriblygood.immer nur stöckchen bringen ist doof.
irgendwann will man stöckchen schmeißen.
ein mittelmäßiges system kann auch nur mittelmäßig bewerten. das dürfte reichen.
25.10.2009, 10:53 von lavishschriftliche prüfung hab ich bis jetzt nur 1 so richtig in den sand gesetzt und das auch nur weil ich überzeugt war, das was ich gelernt hab reicht (das da noch 3/4 der physikformlen gefehlt haben ist mir da gar nicht aufgefallen..)
24.10.2009, 18:49 von IIRhat zwar meinen letztendlichen schnitt ein klein wenig gedrückt..aber es gibt ja noch genug andere prüfungen mit denen man das wieder wett macht ;)
und bei der praktischen führerscheinprüfung saß ich letztendlich drin und dachte mir:
scheiß drauf..entweder bestehste oder eben ned...
wärst ja nich die erste ders so geht..!
und sieh an.. ich bin so ruhig gefahren wie noch nie zuvor :)
Ich hatte mal einen dieser besagten "3. Versuche" in einem Fach und habe ihn dann letztendlich doch bestanden. Mir war aber immer klar, dass ich nicht scheitern würde, nur weil mir eine Exmatrikulation drohen könnte. Es gibt im Leben Schlimmeres, als eine Prüfung nicht zu bestehen. "Scheitern" oder gar "Versagen" bedeutet für mich, viel mehr als eine Prüfung nicht zu bestehen. Man kann im Leben scheitern oder versagen, wenn man sich selbst nicht treu ist, wenn man seine Wünsche/Träume nicht wahrwerden lässt oder wenigstens für sie kämpft, versucht sie zu realisieren, man sein Leben nicht mit Leben füllt.
24.10.2009, 17:55 von de_SeseIch vergleiche mich generell mit niemanden, weil ich dadurch mein persönliches Glück verlieren würde.
Ganz einfach: Ich war der unsympathische Sitznachbar, der bis vor der Prüfung ein großes Maul hatte und gesoffen hat und dann mit Auszeichnung bestand. Kann ich nur weiterempfehlen
24.10.2009, 14:01 von Transgressordiplom? hab ich versaut, na und?
24.10.2009, 03:21 von magnusausserdem stelle ich mir jeden morgen den wecker, um wieder aufzustehen.
Gut, ich verrats euch: ich bin vor zwei Jahren wegen endgültig nicht bestandener Prüfung exmatrikuliert worden .
23.10.2009, 19:06 von LenulitschkaIm Nachhinein ist das aber das beste, was mir passieren konnte - jetzt mach ich endlich das, was mir gefällt und studiere nich mehr so halbherzig irgendwelchen trockenen Mist. Blöd zwar, dass mich erst auf diesem Wege dazu "zwingen" lassen musste, aber besser so als gar nicht.
Mein Eltern lieben mich komischerweise immer noch und meine Freunde schämen sich auch nicht für mich. ^^
Ich selbst war natürlich am Boden zerstört, aber wie gesagt... es war gut so. (Ich hab nur manchmal 'ne leichte Panik im Hinterkopf, dass das nochmal passiert. :-( )
ich sag mir bei prüfungen dann im letzten moment immer "was sollen sie schon machen? mich verprügeln?"
23.10.2009, 14:52 von MisterGambit