Constanze_Haslacher 29.06.2009, 12:51 Uhr 13 0
NEON täglich

Neuer Bafög-Vorschlag

Was tun mit 200 Euro?

Letzte Wochen haben Die Grünen ihr Wahlprogramm vorgestellt. Darin schlagen sie unter anderem vor, jeder Student solle 200 Euro monatlich bekommen - unabhängig vom Einkommen der Eltern. 200 Euro sind nicht schlecht, aber wirklich finanzieren kann man sich damit natürlich immer noch nicht. Die Frage ist also: wie viel bringt dem einzelnen das wirklich, und würde es nicht mehr Sinn machen, dieses Geld nicht auszubezahlen, sondern damit spezielle Angebote für Studenten zu finanzieren? Zum Beispiel ein kostenloses Semesterticket für die Bahn und den Öffentlichen Nahverkehr, kostenlose Bibliotheken, Theater und Kino-Besuche, keine Strom oder Wasserkosten?

Welche Nebenkosten würdest du gerne erlassen bekommen, was würde dir weiterhelfen? Oder würdest du doch einfach das Geld nehmen?

13 Antworten

Kommentare

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    200 euro mehr im monat, einfach so, das klingt wie das paradies. vor allem jetzt am monatsende. her damit! von kostenlosem öpnv und kino kann ich mir keine tofuwurst kaufen.

    29.06.2009, 23:51 von enfant.terrible
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      @enfant.terrible das geld in bildungsdefizite, wie bibliotheken usw., zu investieren, halte ich für wenig sinnvoll. wenn die 200 euro statt des bafögs eingeführt würden, könnte ja kaum einer noch studieren. der höchstsatz liegt doch bei 600-700 euro derzeit. was soll ich da mit 200? un überhaupt: wer von daddy während des studiums nen bmw gespondert bekommt, braucht keine 200 euro vom staat.

      09.08.2009, 21:40 von Barregriff
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    tja d.h diejenigen die das studium eh von den eltern finanziert bekommen, haben noch mal etwas taschengeld, der rest krigt 200 und die gehen ja schon fast mit studiengebühren, fahrkarte und ein teil nebenkosten drauf.

    29.06.2009, 19:35 von lapislazulii
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    Totaler Schwachsinn.
    Wo ist da bitte der Sinn???

    Für die Studenten die normal kein Bafög bekommen wärs ja sinnvoll, aber für die, die vom Bafög Miete zahlen müssen und neben dem Studium nicht immer Zeit zum Arbeiten haben?

    Dann können in Deutschland auch bald nur noch die "Reichen" studieren.



    29.06.2009, 14:54 von Ava.
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    ich studiere in den Niederlanden und hier gibt es dieses System. Jeder Student bekommt (auf Anfrage) unter gewissen Voraussetzungen, wie zB dass man innerhalb von 10 Jahren einen Abschluss macht und auch nur insgesamt vier Jahre, 250 Euro pro Monat. Egal was die Eltern verdienen. Wenn man das Einkommen der Eltern prüfen lässt wie beim Bafög, kann man evtl mehr bekommen. Außerdem kann man noch zu niedrigen Zinssätzen leihen. Damit wollen sie die Studiengebühren, die im Vergleich zu Deutschland relativ hoch sind, 1600 Euro pro Jahr (jedes Jahr um ca 50 Euro steigend) quasi wieder ausgleichen. Ich persönlich finde es ein sehr gutes System. Und es dauert auch nicht so lange es zu kriegen, im Normalfall 4-6 Wochen nachdem der Antrag gestellt wurde. Eine Freundin von mir wartet seit einem Jahr auf ihr deutsches Bafög. Also: Ich find das gut mit den 200 Euro. Auch wenn die Grünen (leider) nicht genug Macht haben und bekommen, um das durch zu setzen und es mich sowieso nicht betrifft.

    29.06.2009, 14:19 von FrauMueller_XIV
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    Als Ersatz fürs Bafög? Na prima, dann sind wir ja genau so weit wie vorher. Die, die von den Eltern unterstützt werden, haben ein super Zusatztaschengeld; die, die nicht unterstützt werden können, können weiterhin gucken, wo sie den Rest herkriegen.

    Als Zubrot zum Bafög? Wäre sicher eine Hilfe für die, die einen kleinen Satz bekommen. Aber dann wieder : warum den anderen, die kein Bafög bekommen , weil die Eltern genug verdienen, noch zusätzlich Geld geben?
    Bin verwirrt und sehe grade überhaupt keinen Sinn in diesem Vorschlag. Im übrigen wär ich dann auch eher für "Sachleistungen", wie Bahnkarten o.ä.

    Ist doch eh alles Wahlkampfgelaber..irgendwie hat eine politische Sommerpause auch ihren Reiz....

    29.06.2009, 13:34 von Pirkko
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      @Pirkko Ich tue mir derzeit auch schwer, Aussagen von Politikern eine Bedeutung beizumessen. Die meisten sind ganz offensichtlich undurchführbare Köder, damit der Wähler anbeißt.

      29.06.2009, 16:51 von Christian_Helten
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      @Christian_Helten
      Ja, ich bin nur immer wieder neu enttäuscht, weil die Versprechen immer dümmer und die Bauernfängerei immer offensichtlicher wird, so daß man sich bald nicht nur als Wähler, sondern schon als Bürger dieses Staates in der Intelligenz beleidigt vorkommt...

      03.07.2009, 15:53 von LudwigMartin
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    Die Grünen machen's einem aber auch schwer.

    Ich mag sie. So im Grundsatz. Und einzelne Leute und Aussagen. Dann rafft man sich auf, erwägt das Wählbarkeitspotential etc. und dann kommt wieder so'n linkes Ding.

    Was ist denn das wieder für ne Quatsch-Idee, wieder mal ne vollkommen unzureichende klientel-gebundene Summe locker zu machen?

    Wer nicht den Mut zum Bürgergeld hat, sollte die Verteiler-Rolle den Linken überlassen, dort kriegen bildungsferne Schichten wenigstens auch etwas ab...

    Nee, kapier ich überhaupt nicht.

    Genau wie die Fragestellung: "Würdest du das Geld nehmen?"

    Was soll das? Soll ich "Natürlich nicht! Weil ich die Grünen doof finde!" antworten oder was?

    29.06.2009, 13:20 von LudwigMartin
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    Dann doch lieber gleich ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger !!!

    29.06.2009, 13:08 von Tanea
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