nnoaa 30.11.-0001, 00:00 Uhr 317 5

Was würdest du tun...

... wenn du ein Jahr lang ein bedingungsloses Grundeinkommen von tausend Euro im Monat bekommen würdest?

Die Seite mein-grundeinkommen.de verlost regelmäßig ein einjähriges Grundeinkommen. Derzeit wurden 13 Grundeinkommen finanziert. Durch die Verlosung wird es zufällig zugeordnet und ist dadurch nahezu bedingungslos (einzige Bedingung: sich zur Verlosung anmelden).
Dort kann man angeben, was man mit dem Grundeinkommen tun würde. Tausende würden zum Beispiel für das nächste Grundeinkommen spenden, sich weiterbilden, Lebensmittelkonsum ändern, mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen, etc.

Das war jetzt kurz und knapp, aber mich interessiert eigentlich vor allem, was ihr damit tun würdet. Wenn euch tausend Euro im Monat einfach so geschenkt werden würden, ohne Rechenschaft abzulegen, wie ihr es verwenden solltet/müsst, ohne Verpflichtungen, ohne "dafür habe ich hart gearbeitet". Würdet ihr lockerer damit umgehen? Oder überlegter, weil eben besonders? Was würde sich ändern? Wofür würdet ihr das geschenkte Geld ausgeben?


Von mir aus kann hier die "bedingungsloses Grundeinkommen"-(Grundsatz)Diskussion fortgeführt werden, muss aber echt nicht. Dazu gabs schon ein NUT mit reger Beteiligung. (Gerne mir den Link zukommen lassen, dann kann ich es verlinken.)


Tags: NUT, bedingungsloses Grundeinkommen
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317 Antworten

Kommentare

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    hamstibamsti

    10.07.2015, 11:42 von zionlion
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    In den Aufbau einer Hanfplantage stecken (deckt dann gerade so die Stromkosten ab^^). Und die Früchte der Arbeit kostenlos an Bedürftige und Kenner verschenken. Natürliche Mehrwerte schaffen, die inspirieren.

    10.07.2015, 10:58 von Hattori-Hanzo
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    12.000 € sind jetzt auch nicht SOOOO viel. Klar, geschenkter Gaul und so. Aber weder lässt sich davon ein Haus noch ein neues Familienauto finanzieren. Vermutlich daher also irgendwie so was wie "mal dick in den Urlaub fahren"  und den Rest zur Seite legen falls mal die Waschmaschine kaputt geht.

    10.07.2015, 10:53 von Dunnagh
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      Der Ruf des Geldes :D


      10.07.2015, 11:12 von PixelAspect
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    aufs festgeldkonto und mir am ende des jahres davon ein eis kaufen.

    10.07.2015, 10:26 von libido
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    Ich finde übrigens die Korrelation interessant, dass diejenigen, die meinen, dieses Gewinnspiel habe nichts mit dem BGE zu tun, überwiegend Leute zu sein scheinen, die mit "Geld [...] nichts anfangen" können, "geldlich gesehen weitestgehend unabhängig" sind oder ähnlich.

    10.07.2015, 09:45 von b12boy
    • 1

      Interessant wäre dann, wieviele davon sich dann auf der Seite anmelden um ´n bisschen was von dem Geld zu gewinnen mit dem sie nix anfangen können ^^.

      10.07.2015, 11:13 von PixelAspect
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      Ich hab mal nen Optionsschein auf verrottenden Reis in Indien gehabt.
      Der hat 4000% gemacht. In sowas würd ich die Kohle stecken.
      Das ist einfach nur widerlich.

      09.07.2015, 23:29 von b12boy
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      Ich frage mich gerade, ob man mit Finanzmarktspekulationen auf Nahrungsmittel nicht so viel Rendite raushauen könnte, dass man den unmittelbar von dieser Spekuliererei Betroffenen nicht ihren Schaden doppelt und dreifach ersetzen könnte UND dabei noch Gewinn erwirtschaftet.

      hm

      10.07.2015, 11:18 von PixelAspect
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      mh, pixel, probier mal. :)

      10.07.2015, 12:30 von nnoaa
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      ich glaube, dafür bräuchte ich ein paar milliarden :)

      10.07.2015, 12:36 von PixelAspect
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      Diesen Algorithmus wird es nie geben. Alles viel zu komplex da draußen. Zum drauf hauen.

      Was hältst du von den google Träumen?

      10.07.2015, 13:01 von Patroklos
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    • 1

      Ich wußte, dass ich mich nicht mit Zigeunern unterhalten sollte.

      Mehr lila gabs nicht.

      10.07.2015, 13:11 von Patroklos
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      Ich frage mich gerade, ob man mit Finanzmarktspekulationen auf
      Nahrungsmittel nicht so viel Rendite raushauen könnte, dass man den
      unmittelbar von dieser Spekuliererei Betroffenen nicht ihren Schaden
      doppelt und dreifach ersetzen könnte UND dabei noch Gewinn
      erwirtschaftet.

      Ich stell mir regelmäßig die Frage, ob man das Hedgefondsystem, den
      ultimativen Algorithmus vorausgesetzt, nicht als Hyperkapitalmagnete
      nutzen könnte, um über turbokapitalistisch katalysierten Realkommunismus
      aus den Erträgen zu finanzieren.
      Ich hielte das für ähnlich fehlgeleiteten Unsinn wie beispielsweise die Idee einer "Diktatur des Proletariats".
      Mephistopheles, Teufel, Beelzebub und so.
      Aber ihr meint das bestimmt eh nicht gänzlich ernst.

      10.07.2015, 13:30 von b12boy
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      Ich bin ja eher für die Diktatur der Kunst.

      10.07.2015, 13:35 von Patroklos
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      Eine schöne Utopie. Laß uns einfach wieder Ämoben werden.

      10.07.2015, 13:45 von Patroklos
    • 1

      Ich hielte das für ähnlich fehlgeleiteten Unsinn wie beispielsweise die Idee einer "Diktatur des Proletariats".
      Total.
      Aber ihr meint das bestimmt eh nicht gänzlich ernst.
      Ne :). Eigentlich isses hysterische Spinnerei,
      Idealerweise würde man diese bekackte Nahrungsmittelspekulation verbieten und den Leuten die´s richtig brauchen nicht ihre Lebensgrundlage via "Marktgesetzen" himmeln. Nix zu fressen haben, aber Palmöl herstellen, weil sich das "lohnt".
      Das doch hochgradig bescheuert.

      10.07.2015, 14:07 von PixelAspect
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      Ich glaub, wir sollten eine Genossenschaft gründen, Pixel.
      /me mag Genossenschaften. So als grundsätzliches Prinzip.

      10.07.2015, 14:08 von PixelAspect
    • 1

      Was ist das Geheimnis funktionierender Kollektive? Und woran sind die
      anderen gescheitert? Was muss frau/man beachten und wissen, um einen
      Kollektivbetrieb zu gründen? Zu diesen Fragen findet man nicht viel
      Literatur, aber es gibt eine Menge Menschen mit viel Erfahrung,
      wichtigen Einsichten und reichhaltigem Detailwissen zum Thema 'Arbeiten
      im Kollektiv'.

      'Kunst des Scheiterns' will diese Schätze heben. Anhand eines
      Leitfadens führen wir Interviews durch mit Menschen, die in Kollektiven
      arbeiten oder gearbeitet haben. Auf dieser Site tragen wir die
      Ergebnisse zusammen und versuchen sie auszuwerten und zu
      verallgemeinern.

      Kunst des Scheiterns

      10.07.2015, 15:22 von b12boy
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      Also ne 3/4 Stelle.

      09.07.2015, 21:59 von yuhi
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      Dann bleibt dir aber nicht viel übrig.... :(

      09.07.2015, 22:01 von yuhi
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      Bei mir gings - hehe.

      Aber ich gewinn ja nicht mal beim Neon-Rätsel.
      Wie da die Auslosung stattfindet, würde mich ja auch mal interessieren, so am Rande....

      09.07.2015, 22:16 von yuhi
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      ey wenn jetzt jemand von euch statt mir gewinnt.. krieg ich dann was ab? so als hinweis-rendite.. :)

      10.07.2015, 12:31 von nnoaa
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      "krieg ich dann was ab?"

      na klar!

      10.07.2015, 13:14 von Matsumoto
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      Kommt drauf an, was du grad verdienst ^^

      10.07.2015, 14:44 von yuhi
  • 0

    Ist schon interessant, dass das fiktive Grundeinkommen (und sei es in der bereitgestellten Kartoffelform) von der Mehrzahl der Antwortenden als Zusatz gewertet wird.
    Das lässt hoffen.

    09.07.2015, 19:21 von JackBlack
    • 1

      als was soll es denn gewertet werden, wenn nicht als zusatz?

      09.07.2015, 19:32 von nnoaa
    • 3

      wie der gutbürger weiss : leistungslose leistungen sind böse. hartzer rauchen und saufen ja auch von unseren steuergeldern und sollten eigentlich besser als volksschädlinge entsorgt werden. weil jeder der arbeiten will, der kann auch arbeiten, weswegen ein BGE deutschland natürlich abschaffen würde, weil dann NIEMAND mehr arbeiten würde.

      und wie der kluge bürger auch weiss, dass der strom nicht aus der steckdose kommt, weiss er auch, dass nur derjenige der tut auch verdient.

      so einfach is das nämlich alles in der welt der stammtische von phrasistan-durchblickingen.

      09.07.2015, 19:35 von PixelAspect
    • 2

      Mein Kommentar war nicht ironisch gemeint.
      Das ironische Denken greift Pixel auf.
      Der gemeine Bürger muss daran gewöhnt werden, zwischen Gleichmachung und Gerechtigkeit einen Unterschied zu sehen.
      Staatliche Förderung stellen die meisten gleich mit Subventionierung der "Bedürftigen".
      Dass jedermann bedürftig ist, kommt unten wie oben gleichermaßen ungleich zupass.
      Entspannung zwischen den Polen funktiniert durch Gleichstellung der Abhängigkeitsverhältnisse.
      Klingt absurd, ist es aber leider nicht.

      09.07.2015, 19:54 von JackBlack
    • 1

      Die Nurnimmmentalität des bundesrepubliken Arsches sitzt so fest im Kopf der meisten fest, dass die eigenen Beiträge zum Umprodukt missverstanden werden müssen. Leistungsdransalierte werden zu Beißwölfen.
      Wer geht denn noch hin und misst seinen gesellschaftlichen Wert unabhängig von monetärer Bezahlung?
      Das Problem ist, dass nicht jeder nach seinem Potenzial, sondern nach seiner Be(ent)wertung schielt, wenn es um Geld geht.

      09.07.2015, 20:12 von JackBlack
    • 0

      wann kann ich dich wo wählen?

      09.07.2015, 20:27 von jetsam
    • 1

      lolli.tv

      ich bin die mit den (zensiert).

      09.07.2015, 20:42 von JackBlack
    • 1

      Wie ist ein gesellschaftlicher Wert messbar und welche Werte sind wertvoller als andere, wer bestimmt die Wertigkeit?


      Und wo bitte läuft lolli.tv?

      10.07.2015, 01:43 von Freyr
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      Wie ist ein gesellschaftlicher Wert messbar und welche Werte sind wertvoller als andere, wer bestimmt die Wertigkeit?
      Vielleicht geht man da von der Bewerung des Einzelnen weg und begreift "Gesellschaft" als das Mehr aus der Summe vieler Teile und so.

      Momentan isses ja superchic alles auf die Verantwortung des Einzelnen herunterzubrechen.
      Der Hartzer ist selbst schuld, strengt sich nicht genug an. Putin ist böse und schießt Flugzeuge vom Pferderücken aus ab. Tsipras und Varoufakis sind auch schuld - primär deswegen, weil sie nicht völlig neoliberalen Irrsinn durchpauken woll(t)en, Weselsky ist böse, weil er einen Egotrip gegen die gute Bahn fuhr.

      Das sind die Schemata in denen gerade gedacht wird. Systemisches Denken : Mangelware.

      Ich finde den "individuellen Wert" scheissegal. Wenn wir an dem Punkt herummachen, wo wir uns ernsthaft über den Wert des Einzelnen für die Gesellschaft unterhalten, sind wir eigentlich hier oder da.

      Huch. erinnert irgendwie an Sarrazin oder Pegida.
      Hoppla.

      "Individueller Wert" ...da sollte man sicherheitshalber die Finger von lassen. Kommt nix Gutes bei raus. Ich würd´ ja lieber Gesellschaften als Ganzes betrachten...und ihren "Wert" daran festmachen, wie sie mit denen verfahren, die auf Schutz und/oder Hilfe dieser Gesellschaft angewiesen sind.

      10.07.2015, 11:11 von PixelAspect
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
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      Der individuelle Wert einer Person ergibt sich als nur aus dem wirtschaftlichen Nutzen eines Individuums, ermittelt aus fragwürdigen annahmen zu seiner Gesamtwirtschaftsleistung basierend auf Herkunft, Bildung, Berufswahl, soziales Umfeld, Gesamtlebenszyklus usw. Unterschreitet die zu erwartende Wirtschaftsleistung einen definierten unteren Schwellenwert gibt´s kein BGE sonder bestenfalls eine Münze für ´ne Bootsfahrt mit Charon. Nicht erstrebenswert!
      Und wie kann gerade bei systemischer Betrachtungsweise das Handeln eines einzelnen Individuums nicht ganzheitlich mit der resultierenden Systembeeinflussung betrachtet werden?

      10.07.2015, 14:39 von Freyr
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