Der_Denker 23.11.2017, 18:25 Uhr 2 0

Positive Einstellung durch die richtige Inneneinrichtung

Erstaunlich aber wahr: ein paar Fehler bei der Einrichtung können Auslöser für schlechte Laune sein. Ich möchte dazu hier mal meinen Gedanken äußern

Die eigenen vier Wände beeinflussen unser Wohlbefinden viel stärker als bisher angenommen. Umso wichtiger also, dass die eigene Inneneinrichtung eine positive Lebenseinstellung erzeugt und nicht das Gegenteil bewirkt. Es ist erstaunlich aber wahr: ein paar harmlos wirkende Fehler bei der Einrichtung können der Auslöser für schlechte Laune oder auch Depressionen sein. Ich möchte dazu hier mal meinen Gedanken freien Lauf lassen.

Kein Platz - Schlechte Laune ist vorprogrammiert

Gibt es etwas das mehr nervt, als eine Wohnung zu betreten, und nicht einmal Platz zu haben, um sich die Schuhe auszuziehen? Ständig stößt man sich an etwas, Dinge fallen aus Schränken, in die sie nie richtig eingeräumt waren und sauber und ordentlich sieht es sowieso nie aus. Mangelnder Platz ist oft auch mangelnde Ordnung. Das eigene Gemüt erlebt einen negativen Seitenhieb, wenn es bereits beim Betreten der eigenen vier Wände dazu kommt, dass man sich fast erschlagen fühlt. Wer darauf achtet, dass ein klares und ordentliches Bild dominiert, kann seine Einstellung beeinflussen. Hierfür ist es aber auch nötig, dass das ein oder andere Stück aussortiert wird. Das heißt: Ausmisten! Wer endlich wieder einen Schuhschrank mit Platz hat, und das gerade getragene Paar Schuhe nicht im Flur herumliegen muss, beugt außerdem noch Unfällen vor. Endlich keine Stolperfallen mehr. Morgens beeinflusst es oft schon die gesamte Laune für den Tag, wenn einem wieder einmal eine Jacke oder ein Mantel entgegenkommt. Ich versuche grundsätzlich, nichts herumliegen zu lassen und wenn ich mich in ein anderes Zimmer begebe, achte ich vorher immer darauf, ob ich vielleicht irgendetwas mitnehmen sollte. So kann ich mir große Aufräumaktionen von vornherein überwiegend ersparen.

Klare Linie und wenig Besitz schützt natürlich auch den Geist vor Überlastung.

Es muss auch praktisch sein

Wer sich ein tolles Sofaeck geschaffen hat, wird sich sicherlich darauf freuen, nach Feierabend darauf zu liegen. Doof nur, wenn alles dem Designaspekt zum Opfer fällt. Es muss ein Couchtisch her, der auch wirklich dazu eingesetzt werden kann, dass auf ihm etwas abgestellt wird. Ebenso gestaltet es sich mit dem Sofa selbst. Es sieht toll aus? Klasse! Man sitzt aber unbequem? Schlecht fürs Gemüt! Schließlich fühlt man sich nur dann wohl, wenn man in seinem Haus oder der Wohnung auch tatsächlich „leben“ kann oder? Und wer lebt, der braucht auch praktische Einrichtungsgegenstände. Ein schöner und zeitgleich praktischer Couchtisch, der über eine Schublade verfügt und Stauraum bietet ist da weitaus sinnvoller als ein Möbelstück, das einfach "nur" gut aussieht – sonst aber nichts „kann“. Stauraum benötigt einfach jeder und es sollten daher ganz bewusst praktische Möbelstücke gesucht werden. Ein gemütliches und bequemes Sofa sorgt außerdem auch noch dafür, dass man künftig nicht mit Rückenleiden zu kämpfen hat. Design ist eben nicht alles.

Ruhezonen schaffen

Das eigene Schlafzimmer sollte nicht nebenbei noch als Arbeitszimmer genutzt werden, sondern ein Ort der Ruhe sein. Entspannung und Erholung dürfen nicht gestört werden durch unruhige Inneneinrichtung. Im besten Fall wird im Schlafzimmer auch auf einen Fernseher verzichtet und auch das Smartphone muss draußen bleiben. Der Ort sollte zum Schlafen genutzt werden, eventuell noch zum Lesen. Dabei auf nicht erledigte Bügelwäsche oder einen Arbeitsschrank schauen zu müssen, beeinflusst automatisch negativ. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden: da bleibt die Wäsche auch mal länger liegen. Aber das sollten meiner Meinung nach dann eben nur Ausnahmen sein.

Ansonsten ist man auf diese Weise ständig konfrontiert mit dem, was noch zu tun ist. Abschalten ist so fast unmöglich. Wer sich bewusst Ruhezonen schafft, kann auch innerlich zur Ruhe kommen und beugt auf diese Weise auch einer drohenden Überlastung vor.

In diesem Sinne: viel Spaß und Erfolg beim Einrichten oder Umräumen in eurer Wohnung / eurem Haus.


Tags: Wohnatmosphäre, Wohlfühlen, zu Hause
2 Antworten

Kommentare

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    Zu Hause habe ich zwar nicht solche Probleme aber bei uns im Laden sah es bis vor kurzem auch aus, wie bei Hempels unterm Sofa. Als zweites Standbein fungieren wir nämlich als DPD PaketShop. Dementsprechend lagen auch immer sehr viele Pakete im Laden hinter der Kasse und teilweise am Eingangsbereich. 

    Nicht nur für den Kunden war das eine Augenweide. Auch die Mitarbeiter haben sich zunehmend unwohl gefühlt. Unser Chef hat dann aber mal im Lager Platz geschaffen und im Laden vorne extra einen abgetrennten Bereich für kleine Pakete eingerichtet. 

    Zudem haben wir jetzt solche Rollups mit schönen Naturmotiven und dem ein oder anderen Werbespruch. Wir konnten die bei rollup.de individuell gestallten und mittlerweile fühlen wir uns im Laden wieder richtig wohl. Man darf ja auch nicht vergessen, dass man einen Großteil seiner Zeit auf Arbeit verbringt. 

    LG

    30.11.2017, 10:27 von Christofff
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    Der kautschtisch hats gerockt... 

    23.11.2017, 22:33 von sailor
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