MarcLippuner 30.11.-0001, 00:00 Uhr 3 0

Polnisch für Eilige oder Ein Tag in Slubfurt City

Wie aus einem Polnisch-Crashkurs ein Nachdenken über Grenzen, Identitäten und Wahrnehmungsweisen wird.

Als Juliane mich vor Wochen anrief und fragte, ob ich am 3. Oktober bei einer eintägigen Polnisch-Sprachkurs-Busreise nach Slubice mitmachen würde, überlegte ich nicht lange und sagte zu.
Den Tag der deutschen Einheit im Jahr der EU-Osterweiterung im polnischen Nachbarland zu verbringen – das fand ich irgendwie nett, zumal ich Polen aus recht pragmatischen Gründen bisher den Rücken gekehrt habe: Autolos, nikotinunabängig und in Zeiten von wenig guter, aber trotzdem teurer Musik dachte ich bisher, ein Ausflug zu Tankstellen, in denen man sich Benzin noch leisten kann, zahle sich ebensowenig aus wie der Besuch eines für seine preiswerten Zigaretten und schlechten Raubkopien legendären Polenmarktes.
Aber mal raus aus Berlin, ein paar Brocken Polnisch lernen, vielleicht mit netten Leuten, auf jeden Fall mit Juliane, und das ganze für nur zehn Euro all inclusive, das kam meinem seminararbeitsgestressten Kopf sehr entgegen – und meinem Bankkonto auch.

Der 3. Oktober 2004 war ein sonniger, milder Herbsttag. Juliane und ich trafen uns – mit Brotbüchse und Keksen bewaffnet – am Alexanderplatz und liefen zum Polnischen Institut um pünktlich halb elf zum Unterrichtsbeginn da zu sein. Wir setzten uns, die Mitschüler neugierig musternd, in unser fahrendes Klassenzimmer, einen komfortablen Reisebus, in welchem wir in den anderthalb Stunden bis Frankfurt/Oder die Aussprache des polnischen Alphabets erlernen sollten. Der strenge Drill unserer Lehrerin Ewa Slaska wollte genausowenig zu dem schönen Wetter (‚pinka pagoda’) passen wie die bauernromantischen Vokabeln (‚dzdzownica’=Regenwurm, ‚rzysko’=Stoppelfeld, ‚cma’=Nachtfalter) mit deren Hilfe wir uns chorisch und einzeln durch die unzähligen Zischlaute quälen mussten.

In Frankfurt spuckte uns der Bus zwischen tristen vier- oder fünfstöckigen DDR-Neubauten aus und wir dackelten in Zweierreihe unserer Lehrerin hinterher bis wir schließlich vor der Slubfurter Touristeninformation stehen blieben. Zeit für siusiu (sprich: [schuschu] = Pipi) und spätestens danach setzte bei einigen von uns das Grübeln ein: SlubFurt, eine Zusammensetzung aus Slubice und Frankfurt. Wie nett.

Doch Slubfurt ist mehr als nur ein nettes Wortspiel: Slubfurt ist ein groß angelegtes Projekt, welches sich, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, um eine deutsch-polnische Annäherung im Stadtraum Frankfurt - Slubice bemüht.
Vor fünf Jahren gegründet und in das europäische Städteregister eingetragen, ist Slubfurt eine der jüngsten Städte der Welt, mit eigener Postleitzahl, eigener Zeitung, eigenen Postkarten und einem eigenem Bürgermeister: Eigentlich mit allem was dazugehört, und seit einigen Monaten auch mit einer eigenen Stadtmauer – 50cm hoch – wie ein Parkbank: Kein Ort der Ab- oder Ausgrenzung, sondern ein Ort der Begegnung und Verständigung.
Beide Städte, durch eine Brücke miteinander verbunden, aber nicht nur natürlich und nationalstaatlich durch die Oder begrenzt, sondern auch sprachlich und kulturell verschieden, müssen sich im Zuge des EU-Beitritts Polens mit neuen Reglementierungen und Möglichkeiten von Zugehörigkeit auseinandersetzen. Aus diesem Grund entstand das von Michael Kurzwelly initiierte Projekt „Slubfurt City?“, in welchem zwölf Künstler und Künstlergruppen in diesem und im kommenden Jahr die Logik von Grenzen und Identitätsbildungen hinterfragen. „Die Gesamtform des Projektes benutzt die Wirklichkeitsinszenierung als Mittel, indem sich Slubfurt als existierende Stadt präsentiert, wobei gleichzeitig Unterschiede und Probleme aufgedeckt und thematisiert werden. Die Auseinandersetzung findet nicht in den vier Wänden einer neutralen, weißen Galerie statt, sondern im gesellschaftlich gekennzeichneten Stadtraum.“ Den Beginn machten Michael Kurzwelly mit der Eröffnung des Slubfurter Informationszentrum und die Italiener Bernardo Giorgi und Cinzia Cozzi mit „Die Grenzen von Eden“, einer Aktion, bei der die Bewohner von Slubfurt Pflanzen adoptieren konnten, welche Schmetterlinge anlocken, Schmetterlinge, die naturgemäß nicht das menschliche Verständnis von Grenzen haben, sondern einfach von der einen Seite zur anderen fliegen und somit vielleicht die schönsten Botschafter von Freiheit und grenzenlosem Denken werden können.

Judith Siegmunds „Starter Kompakt Polnisch Expresskurs“ (eine Zusammenarbeit mit der in Berlin lebenden polnischen Schriftstellerin Ewa Maria Slaska und anderen) ist das nachfolgende Projekt im Rahmen von „Slubfurt City?“, und wir waren plötzlich nicht mehr Teilnehmer eines Sprachkurses, sondern Teil einer künstlerischen Aktion, deren durchaus ernster und ernstgemeinter Duktus sich jenseits der Oder offenbarte. Auf dem Polenmarkt noch aufgefordert, Obst- und Gemüsesorten auswendig zu lernen, sah man sich - keine 500 Meter von der Grenze entfernt – mit Ständen konfrontiert, die in Deutschland verbotene, rechtsextremistische Literatur verkaufen und Hakenkreuze auf Fahnen und T-Shirts anbieten. Der geplante Versuch, als Gruppe mit den Sicherheitsleuten des Marktes zu reden, scheiterte am verbarrikadierten Wärterhäuschen, und so fuhren wir – leicht irritiert – zum Mittagessen ins Hotel Cargo, welches trotz offensichtlicher Sanierungsarbeiten seinen exklusiven 70er-Jahre-Schick nicht verleugnete. Das fettige Mittagessen, das bei den Kindern des Ostens zärtliche und versöhnliche Erinnerungen an die Schulspeisung wachrief, konnte mit Charlotka verdaut werden, halb Wodka halb Apfelsaft, man emanzipierte sich im Alkohol vom Klassenfahrtsgedanken und nahm die folgenden Polnisch-Lektionen weitaus gelassener hin, zumal die Zischlaute einem nun viel leichter über die Lippen kamen.
Der Verdauungsspaziergang führte zu einem Gelände, auf dem im 14. Jahrhundert einmal ein jüdischer Friedhof angelegt werden sollte. Im Zuge einer Aufarbeitung der Judenverfolgung wurde das Gelände Ende der 80er Jahre umzäunt und ist vor fünf Jahren auf der einen Seite mit einer Gedenktafel ausgestattet worden, auf der anderen, direkt an der Schnellstraße, mit drei leeren Gräbern. Die gut gemeinte Geste, zu der man sich vielerorts sicherlich zu Recht verpflichtet fühlte, verkommt hier zur Lächerlichkeit und zur Groteske, zumal das Gelände noch zum Großteil als Parkplatz zementiert ist und die Ruine eines Bordells darauf verwittert.
Die skurrile Stadtführung, deren Sinn es war, auf die Diskrepanz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit hinzuweisen und zugleich auf die unzureichende bzw. sinnleere Auseinandersetzung mit der deutschen und polnischen, oder besser der deutsch-polnischen Vergangenheit, wurde abgeschlossen mit einer Besichtigung des Stadions Slubice, in dem Hitler einst eine Rede gehalten haben soll.
Bevor Juliane und ich gemeinsam mit unseren Mitschülern auf der Rückfahrt eine letzte Lektion Polnisch verweigerten, aßen wir Piroggen und tranken weitere Gläser Charlotka. Der Abend wurde nahezu folkloristisch untermalt mit typisch, so dachten wir, polnischer Popmusik aus der Konserve, bis sich zwischen die Lieder eine polnische Coverversion von Rosenstolz’ „Die Zigarette danach“ mischte. Ob Anna und Peter das wissen, fragten sich die einen. Ausgerechnet Rosenstolz, maulten die anderen. Und viele haben es nicht einmal erkannt.
Aber immerhin wurde deutlich, dass Musik - wie Kunst insgesamt - so etwas wie Schmetterlingsflügel besitzt.


P.S.
Wer sich in den nächsten Wochen in Slubfurt City umschauen will, hat die Möglichkeit, in einer Loggia in Rufweite des Denkmals gegen den Faschismus probezuwohnen.
Kaffeeduft mischt sich mit dem Geruch von frischer Wandfarbe. Die gewünschte Farbe der Innenwände kann bei der Reservierung (www.slubfurt.net) einer kostenlosen Probewohn-Sequenz mit angegeben werden und wird vom Slubfurt e.V. rechtzeitig aufgetragen.
„Probewohnen in Slubfurt“ ist eine Intervention von Christian Hasucha und das nächste Projekt im Rahmen von „Slubfurt City?“.

3 Antworten

Kommentare

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    Ich bin vor einer Woche von einem Auslandssemester in Danzig zurückgekehrt und kann nur unterstreichen, wie unendlich viel es in Polen für Deutsche zu entdecken gibt und wie mangelhaft unser durchschnittliches Polen-Bild ist. Voller Vorurteile, falscher historischer und politischer Einordnungen bzw. der völligen Unkenntnis über Geschichte und Politik. Dem Text von Marc auf jeden Fall vielen Dank, weil er verbunden mit der Reise nach Lubice, den Versuch unternimmt das Land kennenzulernen und, soweit möglich nach so einem knappen Eindruck, besser zu verstehen.
    Leider ist es immer noch eine große Ausnahme, dass sich überhaupt ein junger Mensch aus Deutschland für Polen interessiert. Für mich ein riesiges Versäumnis, denn Polen ist unser Nachbarland genau wie etwa Frankreich und zudem ist Deutschland mit kaum einem anderen europäischen Land geschichtlich enger verknüpft als mit Polen (Grenzverschiebungen, Ostpreußen, Pommern, Holocaust, Erster und Zweiter Weltkrieg, Zwangsumsiedlungen).
    Wer einmal längerer Zeit in Polen war, wird zudem feststellen, dass die kulturellen Gemeinsamkeiten ebenfalls groß sind. Essen, Musik, Bräuche und nicht zuletzt die katholische Kirche. Ich kann also blubb nur rechtgeben.
    Ich habe eine sehr schöne Zeit in Danzig gehabt, auch weil es so vieles zu entdecken gab und man so vieles widerlegen konnte. Mir wurde bewusst, dass im aktuellen Verhältnis zwischen Deutschland und Polen eine Schieflage besteht, zu der die Deutschen nicht unwesentlich mit dem Streuen von Stereotypen und einiger Ignoranz beigetragen haben. Zum Glück herrschte darüber unter jungen Polen, mit denen ich zu tun hatte, kein Frust. Sie waren unglaublich aufgeschlossen und interessiert.
    Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen.

    08.03.2005, 20:39 von prefab
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    Dass bei vielen Leuten so große räumliche Nähe mit so großem Desinteresse an den anderen einhergeht, ist schon fast beeindruckend. War noch nie in Frankfurt oder Slubice, aber hab mir mal Guben / Gubin angeguckt. Da haben sich die Deutschen auch nur zum Zigaretten kaufen auf die andere Seite der Neiße verirrt. Und McDonalds war billiger.

    21.02.2005, 18:17 von hey_hey_wickie
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    Sehr schöner Text. Bin momentan aufgrund meiner Diplomarbeit in Lublin (weitere) 500 km östlich und erlebe die polnische Kultur auch recht intensiv. Um mal wieder Besserwisserisch zu klingen: siusiu wird tatsächlich so ausgesprochen wie's geschrieben wird, für nen Dutschen aber nahezu unmöglich auszusprechen... ausser nach nem Glas Vodka mit A-Saft vielleicht? :o)

    11.10.2004, 15:24 von RapRaph
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      @RapRaph Habe das dringende Bedürfnis einiges zu ergänzen und zu kommentieren:

      1) "zu dem schönen Wetter (‚pinka pagoda’)". Es heißt eigentlich: piekna pogoda˙(ohne Sprachunterstützung PL/Tastatur) und piękna pogoda (inklusive Sprachunterstützung - falls dies hier angezeigt wird? ) - enthält einen Nasallaut.
      2) "Der Abend wurde nahezu folkloristisch untermalt mit typisch, so dachten wir, polnischer Popmusik aus der Konserve, bis sich zwischen die Lieder eine polnische Coverversion von Rosenstolz’ „Die Zigarette danach“ mischte."
      Die Beschreibung lässt auf ein Phänomen in der polnischen Musikkultur schließen, welches sich "Biesiada" nennt, und schlecht produzierte Stimmungsmusik, welche vorzugsweise von den unteren Bevölkerungsschichten (meist aus abgeschiedenen dörflichen Regionen) auf Volksfesten konsumiert wird. Dazu gehören auch Coverversionen internationaler Hits, welche aber eigenständige Texte beinhalten und keineswegs eine Übersetzung der Ursprungstexte sind. Nicht repräsentativ!
      Polnische Pop-Musik ist größtenteils ( lässt man den Dance - und Hip-Hop Bereich aus - Du schreibst ja auch Pop), qualitativ hochwertig und nur in wenigen Fällen "aus der Konserve". Deshalb meine Vermutung betreffend "Biesiada".
      3)"Das fettige Mittagessen, das bei den Kindern des Ostens ..." die Bezeichnung "Kinder des Ostens" stört mich ein wenig. Geographisch gesehen wohnst Du ca. 120 km westlich von Słubice...was eine Unterteilung in Ost und West (allein durch die Grenze) nicht rechtfertigt (in anderer Hinsicht auch, doch dazu später mehr). Da ich in der Nähe von Karlsruhe wohne, müßte (falls ich in Deinen Dimensionen denken würde...) Berlin, von meiner Perspektive aus gesehen, bereits "Fernost" sein ;-)
      4) "...sondern auch sprachlich und kulturell verschieden" - beschäftigt man sich ansatzweise mit der Geschichte Polens, so stellt man fest, daß Polen kulturell vergleichsweise gar nicht so " verschieden" ist. Angefangen mit der christlichen Religion (während in Rußland / GUS größtenteils die orthodoxe praktiziert wird) über die politische Entwicklung von der Monarchie bis hin zur Demokratie, welche zeitweise durch die dunkle, sozialistische Herrschaft der Sowjetunion überschattet wurde, jedoch im Geiste der Bevölkerung weiterlebte und schließlich durch Aktionen der Gewerkschaft "Solidarität" den Anstoß zur Auflösung des gesamten damaligen Ostblocks gab, bis hin zu Kunst, Literatur, Musik, welche sich uneingeschränkt und beinahe parallel zur hiesigen entwickelten. Im Zeitalter der Renaissance erlebte Polen eine Blütezeit und war neben Italien die Anlaufstelle für internationale Künstler und Bildungsreisende schlechthin. Es bestanden/bestehen vergleichsweise mehr kulturelle Unterschiede zwischen Polen und Rußland (bzw. UDSSR) , als zwischen Polen und Deutschland (sofern man dabei nicht an oberflächliche Dinge denkt, wie z.B. den Vodka Konsum), deshalb meine Unzufriedenheit bezüglich der Wortwahl "Osten". Nimmt man die Sprache als relevanten Faktor, so gehören Polnisch und Russisch zur Familie der slavischen Sprachen, unterscheiden sich aber wiederum in der lateinischen und kyrillischen Schrift. Somit mein Vorschlag: "Mitteleuropa".
      5) "... sah man sich ... mit Ständen konfrontiert, die in Deutschland verbotene, rechtsextremistische Literatur verkaufen und Hakenkreuze auf Fahnen und T-Shirts anbieten" - leider mußte ich einst die gleiche Erfahrung machen, als ich in Swinemünde (Usedom) einen Markt besucht habe. Peinlich und traurig zugleich, womit Menschen, gelenkt von Vorurteilen gegenüber Deutschen, glauben Geld verdienen zu können....
      Abschließend empfehle ich Dir unbedingt eine Reise nach Krakau (sollte aber mindestens 1 Woche dauern). Die Ex-Hauptstadt Polens bietet einen realistischeren Einblick in die polnische Kultur und Geschichte, als es Słubice vermag . Außerdem kommt man (wie ich Deinem Profil entnommen habe) in punkto Theater absolut auf seine Kosten. Nebenbei kann man sich im nahegelegenen Auschwitz davon überzeugen, daß nicht überall traurige Kapitel der Geschichte "zur Lächerlichkeit und zur Groteske" verkommen.

      15.10.2004, 17:51 von blubb
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      @blubb ...leider hat es mit der Sprachunterstützung (PL)- wie man sieht - nicht geklappt. Hoffe man kann den Text stellenweise trotzdem entziffern.

      16.10.2004, 04:16 von blubb
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      @blubb vielen dank fuer deine zahlreichen anmerkungen und deine kritische meinung. dass ein nachmittag in polen nicht ausreicht, um ein ganzes land zu verstehen, ist hoffentlich jedem klar.
      mein text ist die subjektive und aus diesem grunde nicht auf vollständigkeit ausgerichtete schilderung eines tages im rahmen von "slubfurt city?", einem kunstprojekt, dass auf missstände und diskrepanzen aufmerksam machen will und sich um eine auseinandersetzung mit den themen grenzen und identitäten bemueht. "slubfurt city?" kann und soll der ansatz sein, sich mit einem land zu beschäftigen, das so nah liegt und dem man (aus welchen gruenden auch immer), irgendwie den ruecken gekehrt hat. bei mir hat das jedenfalls einiges bewirkt. weshalb ich den text auch geschrieben habe. ich masse mir nicht an, polen und seine kultur verstanden zu haben, sondern beschreibe, welche eindruecke mir gewährt wurden bzw. was sich in meinem kopf seitdem so abspielt.
      was die "kinder des ostens" angeht: an der fahrt haben am 3.oktober ausschliesslich deutsche bzw. deutschsprachige leute teilgenommen. insofern bezieht sich "osten" auf die althergebrachte und gängige, zugegeben in diesem falle hinfällige unterteilung in ost- und westdeutschland. dass sich solche bezeichnungen verschieben, wenn man ueber grenzen nachdenkt, ist richtig, die bezeichnung in diesem fall also nicht ganz passend gewählt.
      fuer den tip mit krakau zeige ich mich dankbar. ich habe schon viel ueber diese schöne stadt gehört. dass sie einen besseren einblick in die polnische kultur vermitteln kann als slubice mag sein, aber darum geht es bei "slubfurt city?" nicht, da es ein projekt fuer den raum frankfurt/oder und slubice ist. slubice ist in diesem fall nicht stellvertreter fuer das ganze polen. aber vielleicht werden gerade an den grenzen unterschiede und gemeinsamkeiten augenfällig, weil man sich ganz nah und ganz konkret mit konventionellen wahrnehmungsweisen auseinander setzen muss.
      liebe gruesse marc.

      19.10.2004, 20:45 von MarcLippuner
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      @MarcLippuner @ Blubb: Auch die orthodoxe Kirche ist eine christliche Kirche.

      N.B.

      23.11.2004, 18:53 von napoleon_bonaparte
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