Lars_Gaede 10.08.2012, 11:14 Uhr 128 0

Mathematik

Die Lösungswege zu den sechs Matheaufgaben aus dem Artikel "Einmal Zahlen, bitte!" aus dem NEON-Heft 09.

Für das aktuelle Heft habe ich noch einmal die Schulbank gedrückt. Ziel: Die Prüfung für den qualifizierenden Hautpschulabschluss absolvieren. Im Artikel haben wir sechs Aufgaben aus dieser Prüfung gestellt - hier gibt es die Lösungswege dazu:


Aufgabe 1

Aufgabe 2

Aufgabe 3


Aufgabe 4

Aufgabe 5

Aufgabe 6

Wie ist Euer Verhältnis zur Mathematik? Rotes Tuch oder kein Problem? Seid Ihr auch "zahlenblind"?

(Alle Lösungen sind aus dem Buch "Mein Ziel: Quali Bayern", herausgegeben von Kathrin Hiemer und Elisabeth Vogt, erschienen im Manz Verlag, 2009)

128 Antworten

Kommentare

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  • 0

    Also ich hab mich in dem Artikel echt oft wieder entdeckt und musste lachen, als er die Wechselgeldgeschichte beim Kellnern erzählte :)

    Aber irgendwie stimmt es schon, dass Mathe irgendwie so ein Lernding ist. Also in der Schule hatte ich auch nur schlechte Noten und als ich es jetzt für Uniprüfungen brauchte, war ich froh, dass das Internet soviele Helferlein parat hat. Als Tip kann ich so Sachen wie wolframalpha.com empfehlen, oder für zwischendurch die Kopfrechenapps, die es in verschiedensten Ausführungen fürs Handy gibt. Am besten verstanden hab ich so manches mit dem App MassMatics - Mathe für Studenten und dem nochmaligen Nachhaken bei den Mathe-Nerds.
    Fakt is, dass es einfacher is zu sagen, dass Mathe ein Arschloch ist, statt sich nochma damit auseinander zu setzen.... Insofern geb ich Dalek mit seiner faulhetstheorie Recht ;)

    23.08.2012, 23:09 von Mareyke
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 2

    Was habt ihr denn alle - die Aufgaben sind doch echt palle, und ich hab nix mit Mathe am Hut im Alltag.
    Ich lade mir jetzt bestimmt den ganzen Hass ehemaliger gequälter Fünftklässler auf wenn ich sage:
    Oft ist Faulheit der Grund... Obwohl mir die Ansicht, das ganze Junk-Food und Red Bull Zeugs bringe den Stoffwechsel und damit die Gehirnleistung durcheinander, immer mehr zusagt. Und das, obwohl ich keine Erwartungen in Mondkalender, Vitamine in Brauseform oder in (viele) Heilprakiker setze.

    Mathe ist absolut methodisch. Wer's nicht kann, war zu faul die Methode auswendig zu lernen. Latein ist genauso. Ich konnte es teilweise jahrelang nicht. Aber nicht aus ner Schwäche oder Dummheit (ja, ich weiß die Fälle gibt's auch, verschont mich);

    Mir sagte mal ein Lehrer: "Wieso muss Lernen immer Spaß machen? Manche Sachen machen eben keinen Spaß. Aber deswegen sind sie trotzdem nötig."

    Und wenn ich hier dann lese, dass Lehrpläne beliebig sind und man den Scheiß eh nie braucht, dann kann ich gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte.
    Ja schönen Dank auch und viele liebe Grüße an die humanistische Bildung. Solche Denke führt, ach was, hat schon dazu geführt, dass unser Bildungskanon einen so fetten Schlag in die Fresse abbekommen hat, dass ihm Koteletts aus dem Arsch wachsen und er sich nicht mehr davon erholt.
    Die Folge: Unreflektierte Lernmodule -was für ein Wort- und Wikipedia-Weltverständis mit Twitter-Halbwertszeit.

    Ich mochte übrigens Sprachen am liebsten. Musste aber wegen Mathe und Latein vom Gymnasium abgehen, um mein Abi über Umwege nachzuholen.

    14.08.2012, 01:27 von Dalek
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      Nachtrag: Ich empfehle allen Dietrich Schwanitz' "Bildung - Alles was man wissen muss".
      Es ist wirklich großartig wie elegant und mühelos Herr Schwanitz die Welt in eine Nussschale packt und umgekehrt vom Kleinen ins Große führt.

      14.08.2012, 01:49 von Dalek
    • 0

      Haha, den Schwanitz hab ich sogar...an ein Mathematik-Kapitel kann ich mich aber gar nicht mehr erinnern :D


      "Mathe ist absolut methodisch. Wer's nicht kann, war zu faul die Methode auswendig zu lernen."

      Ich geb Dir recht, dass ein Großteil schlechter Schulnoten auf Faulheit begründet ist, aber der oben zitierte Satz ist schon arg überheblich und ignorant.

      14.08.2012, 07:32 von Pixie_Destructo
    • 0

      Ignorant... hmm. Nein, ich wüsste es wenn ich ignorant wäre - DAS war jetzt überheblich. Und wenn schon, der Satz stimmt deswegen trotzdem.
      Der Schwanitz ist mir wegen dem Lehrplan und dem Bildungskanon eingefallen. Es gibt zwar kein Kapitel explizit über Mathe ( eig. "nur" über Musik, Geschichte, Literatur und Kunst), aber einen netten Teil über das dt. Schulwesen.
      Und eine Erklärung dafür, warum man über Mathe in gepflegter Runde nicht spricht und es eher zum guten Ton gehört kein Mathestreber zu sein.
      Es stimmt übrigens: um gebildet zu sein muss man kein Mathe können in unserer Gesellschaft. Zu wissen was man vergessen hat reicht völlig aus. Aber ich finde man sollte es mal gewusst haben.

      14.08.2012, 10:06 von Dalek
    • 1

      Diese Analyse ist mir zu einseitig. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke hängt auch viel an der Kompetenz des Lehrers, und damit meine ich nicht nur an seiner fachlichen Kompetenz.
      Nun ist es für einen Lehrer schwierig Wissen zu vermitteln und gleichzeitig noch den einzelnen Schülern gerecht zu werden, besonders ab einer gewissen Klassengröße. Keine Frage. Und doch gelingt es dem Einen besser als dem anderen. Positives Beispiel war z.B. meine alte Englischlehrerin, die ich von der 5.   bis zur 7. Klasse hatte. Heden Morgen, wenn die Lehrerin in Raum betrat stand jeder an seinem Platz auf, und nach dem „guten morgen“ wurden die Zeitformen und andere Syntax aufgesagt ... das prägt, und ihr habe ich einen großen Teil meiner Englischkenntnisse zu verdanken, die mir heute von Nutzen sind.
      Anders war es bei meinem Bio-Lehrer ... der ging mit seinem Zettel herum, fragte seine bevorzugten Schüler nach Wissen ab und benotete das sofort ... zögert man oder gibt nicht die 100% richtige Antwort gibt es eine 5.  Der Typ hatte dermaßen viele 5er verteilt, dass er nach dem Schuljahr auf nimmerwiedersehen von der Schule verschwand.  Oder die andere Fehlleistung, die ein Kunstlehrer in der 6. Klasse brachte .. ein Choleriker vor dem Herren, ihm gefiel eine Zeichnung nicht, also reagierte er nicht nur unwirsch und laut, nein, er zerriss einfach was ihm nicht gefällt.
      Umgekehrt gab es natürlich auch unschöne Situationen .. die Referendarin in der 9. oder 10. Klasse, die sich wirklich Mühe gab, war das Opfer der ca. 5 Mann, aeh, Jungs starken Clique, die es sich zum Ziel setzte sie grundsätzlich dermaßen so fertig zu machen, dass sie heulend aus dem Klassenraum lief.  Das Einzige, was sie und in Bio lehrte, war Anschauungsunterricht, wie eine normale gesunde Frau interessante Gesichtsfarben annehmen kann, im Laufe der Wochen abmagert (von schlank zu dürr-knochig) und blass und zitternd den Unterricht verlässt.
      Ein gewisses Durchsetzungsvermögen muss da sein, und man muss selbstverständlich auch Dinge auswendig lernen.  Ja, Lernen muss nicht immer spaß machen, aber der Lehrer sollte schon in der Lage sein auf Schüler einzugehen und deren Fragen beantworten, soweit das die Klassengröße erlaubt.
      Wenn ich einen Lehrer habe der seine Aufgabe einzig darin sieht Schüler zu be- und verurteilen bringt das nichts außer schlechte Noten, wenn ich als Schüler das Gefühl habe dass der mir etwas beibringen will, dass er Interesse am Stoff weckt und bereit ist auch Fragen zum Stoff zu beantworten, sieht das schon anders aus.
      Den Vorwurf der Faulheit mag ich nur bedingt gelten lassen, jeder hat sein eigenes Lerntempo, es gilt das richtige Verhältnis zwischen Lernen und Freizeit zu finden bzw. zwischen den Erwartungen und dem, was ein Schüler leisten kann.


      14.08.2012, 10:42 von Cyro
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      Breite Zustimmung - so unterschreib ich das.

      14.08.2012, 17:35 von Dalek
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    Mein Mathetrauma begann in der fünften Klasse. Ich zitiere meinen Mathelehrer:" Tja, wenn du das nicht verstehst, die Karawane zieht weiter!"

    13.08.2012, 23:16 von Kiralaska
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  • 0

    ich hab mal anno 97 oder 98 einen ranzen von nem hauptschüler im ikarus gefunden. da war zwischen mayday-kassetten, ner jagdwurststinkigen bemmenbuechse, einem aufsatzheft (das jetzt in meinem kuriositätenkabinett wohnt und manchmal für staunendes entsetzen sorgt) auch ein matheheftchen mit den letztjährigen aufgaben zur hauptschulprüfung. die hab ich noch schnell im stau (okay, der war etwas länger, der stau) im kopf gemacht.

    das was da oben steht, hätte ich nicht im stau im kopf gemacht. entweder hat das dauernde biertrinken mich zum strunz gemacht, oder die anforderungen an die (armen) hauptschüler sind enorm gestiegen.

    ich tippe auf einen mix aus beidem - und eine amtliche prise bayrischen sadismus.

    13.08.2012, 23:06 von Kocmonabt
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  • 1

    Warum gehört es heute zum guten Ton, schlecht in Mathe gewesen zu sein???
    Da redet niemand blöd daher, aber wenn man sagt, man is schlecht in einer Sprache (beispielsweise Englisch), da ist man dann gleich unten durch.

    13.08.2012, 20:02 von schokoviech
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      weil man das mathe-zeug weniger bis garnicht (wenn man nicht gerade einem beruf in dieser richtung nachgeht) braucht, als sprachen, englisch zum beispiel. behaupte ich überzeugt.

      13.08.2012, 20:17 von nnoaa
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      ja nö, sag ich mal jetzt.

      14.08.2012, 00:47 von Dalek
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      Ich habe im alltäglichen Leben durch meine rudimentären Mathematikkenntnisse noch nie einen erwähnenswerten Nachteil erlebt, wäre es um mein Englisch ähnlich bestellt, dann würde ich wahrscheinlich sogar täglich mit diesem Defizit konfrontiert.

      Ich denke, dass es da nicht nur mir so geht.

      Es geht ja auch nicht in erster Linie um irgendwelche Grundlagen, die man wirklich lebensnah anwenden kann (Grundrechenarten, Prozentrechnen ect.).
      Hätte man sich in der Schule alleine darauf beschränkt und alles weitere denen überlassen, die wirklich entsprechend veranlagt und interessiert sind, hätte ich wohl Mathe spätestens nach der 7. abwählen können.

      Dass ich einen Großteil der o.g. Aufgaben ohne entsprechende Vorbereitung wohl nicht vernünftig hätte lösen können, wird mich in meinem Leben niemals ernsthaft tangieren.

      14.08.2012, 07:23 von Pixie_Destructo
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      Ja Englisch gut zu können, is ja auch sehr wichtig :) Da hat man ansonsten echt ein Problem heutzutage.
      Ich finds nur komisch an der ganzen Sache, dass man in anderen Ländern z.B. Frankreich besser nicht zugeben sollte, schlecht in Mathe gewesen zu sein.

      14.08.2012, 09:45 von schokoviech
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  • 1

    ich wüsste kein schulfach, das einen, auf dem geistigen niveau wie da oben diskutiert, in irgendeiner weise weiterbringt.

    latein. musik. sport. deutsch. etc.

    es sind die lehrer, die einen weiterbringen und nicht das fach. lehrpläne sind nur etwas, damit die sesselfurzenden beamten in den lehrbehörden was haben, damit sie stillstand erzeugen können und nicht arbeiten müssen.

    überspitzt ausgedrückt jetzt mal.

    13.08.2012, 19:38 von libido
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    Ich find Mathe klasse =)
    Durch meine Ausbildung muss ich ganz viel rechnen und ich liebe es =)
    Z.B. Stöchiometrie, Isotonie von Augentropfen, Verdrängungsfaktor von Suppositorien, Ethanol/Wasser Berechnungen, Einwaagekorrekturfaktoren, Rezepturen berechnen, Bei den chem. Prüfungen die ganzen Lösungen und und und. Ach ne, ist das bloß schön =)

    13.08.2012, 19:37 von InkeErdbeer
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  • 0

    lieber lars,

    wäre es nicht nett gegenüber den nur-online-usern, auch die aufgaben mit zu posten?

    ich glaube kaum, dass die user, die nicht willig sind, geld für das heft bezahlen (die gefühlte mehrzahl der aktiven hier im forum), dann es sich genau deswegen anders überlegen und zum kiosk rennen.

    sone denke ist extrem 00er jahre.

    13.08.2012, 19:34 von libido
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  • 0

    das wure so in der Hauptschule geprüft?! Ich hätte jetzt auf Gymi getippt, mindestens! *g* Ich war auf Realschule, kann mich aber an sowas nicht mal ansatzweise erinnern. Oder ich habedas schon wieder erfolgreich verdrängt. Hab mich in Mathe aber eh nur mit nem Ausreichend durchgehangelt.Ich glaub, ich würd eher chinesisch lernen können, als das!

    13.08.2012, 18:45 von topfbluemchen
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