MrRunAway 23.11.2014, 23:03 Uhr 2 1

fürchte mich

habe Angst. bin unsicher. überlege zuviel. will weglaufen. zögere, verstumme.


Soviele Gedanken an Dinge verschwendet die nie passiert sind
und dabei wartet die Gegenwart unverändert.
Fühle mich schuldig.
Der Liebe unwürdig.
Schaffe es morgens aufzustehen und mich abends hinzulegen.
Aufstehen, Zähne putzen und duschen und aufstehen, Zähne putzen und duschen und ab und an die Wäsche machen, wenn es denn unbedingt sein muss. Wenn alles drei mal getragen ist und das Deo den Mief nicht mehr überdecken kann.
Dabei bin ich doch auf der Suche nach dem extremen, nach dem außergewöhnlichem.
Kein normaler Beruf, keine normale Beziehung oder gar Erfahrung.
Routine ist mir ein Gräuel.
Konvention eine Bürde.
Gestern konnte ich Bäume ausreißen und heute liege ich wie ein Ast unter Laub. Spiele mit dem Gedanken zu gehen, doch ist mein Zimmer viel gemütlicher und wärmer als jedes Treffen dort draußen je sein könnte.
Möchte raus und Abenteuer erleben, doch traue ich mich nicht einmal die falschen Klamotten zu tragen.
Ungebremst ist mein Elan wenn es geht mich zu kritisieren und von Dingen, die noch nicht einmal sind zu phantasieren

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Kommentare

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  • 0

    Wieso hat man vor seiner inneren Sehnsucht Angst?

    01.12.2014, 21:12 von dievorwaertsgehende
    • 0

      das wüsste ich auch gerne

      30.04.2015, 00:07 von MrRunAway
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