quatzat 09.07.2012, 22:32 Uhr 126 51

Für den letzten weint niemand

Ein Epilog.

Golden fiel versinkende Sonne auf die Balustrade der Veranda, auf der ein Mann saß und starrte, auf langes, getrocknetes Gras, verzerrt vom Wind und entnervt durch die Dürre. Ein großes Blockhaus in seinem Rücken sog die letzten wärmenden Strahlen des Tages ein, bevor ihm sich die kalte Nacht der Hochebene annehmen würde. In alle Richtungen umlagerte sie das Anwesen, nur unterbrochen von kleinen Flecken kümmerlichen Gebirgswaldes, der sich schon vor Jahrzehnten endgültig ob seiner Exposition aufgegeben zu haben schien.

Der Mann hockte vornübergebeugt auf einem Stuhl, nur auf der Sitzflächenkante balancierend und hatte die Arme um seine gebeugten Knie geschlungen. Er lauschte in den Abend, lauschte in sich und suchte nach etwas, das ihn noch nie hatte verlassen können, weil es ihm noch nie begegnet war. Der Wind surrte leise durch die störrischen Halme der Grasbüschel, ließ die harzigen Äste der Latschenwäldchen gegeneinander schlagen. Im Hintergrund verschwanden die letzten Enten am Himmel auf ihrem Weg zum Talgrund und in unregelmäßigen Abständen konnte man die Geräusche der Rinder hinter dem Haus hören. Manchmal war sich der Mann unsicher, ob er wirklich wach war oder träumte. Er konnte sich daran erinnern, von eben solch einem Traum erwacht zu sein, im Bett, auf der Wiese oder auch genau hier, in derselben Position und Situation, die er davor geträumt hatte. Überhaupt war da nicht viel, wovon er hätte träumen können. Und das Lauschen in sein Innerstes, das auf etwas wartete, was nie geschehen würde, führte ihn manchmal, selten, am Rande des Wahnsinns spazieren und in solchen Momenten spürte er die Trauer und den Schmerz in reiner Form wie Zahnweh, das plötzlich ins Bewusstsein dringt und die restliche Zeit einer Pumpe hinter einer Wand gleich pulsiert.

Als die Sonne unter gegangen war, stand der Mann langsam auf und dreht sich zu der Tür, die in das Blockhaus führte. Die Wand rechts von ihr war übersät von Schnitzern, angeordnet in zahlreichen Blöcken und versehen mit Zahlen und Ziffern. Mit einem Messer fügte er einen weiteren Schnitt in das Holz neben den fünften Block in der Reihe mit der zweitausendeinhundertfünfundachtzig hinzu. So machte er es seit nun genau fünfundsechzigtausenddreihundertvierundvierzig Tagen, als eines Abends aus dem vom Vater eingeschalteten und durch eine kleine, solarbetriebene Batterie betriebenen Radio nicht mehr die automatische Tages- und Zeitansage gedrungen war, die sie sich vor diesem Tag immer jeden Abend zusammen mit Mutter angehört hatten. In der Hoffnung, etwas zu hören, vielleicht eine echte, andere Stimme als die ihrigen, oder vielleicht auch nur, um der knorrigen Computerstimme zu lauschen, die wieder und wieder den Tag und die Zeit sagte: Heute ist Sonntag der dreiundzwanzigste vierte zweitausendeinhundertdreiundsechzig, zwanzig Uhr vierunddreissig.

Der Mann stand vor der Wand und blickte im Dämmerlicht auf die Ansammlung von Strichen. Wichtige Tage hatte er mit dem Messer eingekreist. Kurz nach dem Beginn der Striche war so ein Tag, an dem sie Mutter unter die Erde geschaufelt hatten. Das Ende der Zeitansage hatte ihr die Hoffnung genommen, so wie sie immer betont hatte, und auch wenn Vater und der Mann dies nicht verstehen konnte, war ihnen doch klar, dass Mutter es ernst gemeint haben musste, als sie sie irgendwann vor der Veranda gefunden hatten, aufgespiesst von einer in den trockenen Boden eingegrabenen Mistgabel, auf die sie sich von der Höhe des Geländers hatte fallen lassen. Vater waren stille Tränen das schattige Gesicht heruntergelaufen und der Mann erinnerte sich noch an sein Erstaunen, denn er hatte zwar darüber gelesen, aber vorher noch nie einen Menschen weinen sehen. Er selbst musste nicht weinen. Für ihn war Mutter nicht Teil dieser Welt. Sie hatte es immer wieder betont und er konnte spüren, dass sie innerlich woanders lebte, in einer Zeit, die längst vergangen war.

In einer Zeit, als noch andere Menschen an ihrem Haus vorbei gekommen waren. Mit dem Automobil oder zu Pferd. Wenn man sich auf den Dachgiebel stellte, konnte man noch erahnen, an welcher Stelle früher eine Schotterstraße entlang geführt hatte. Heute stand dort das Vieh und fraß das trockene Gras vom Boden. Er selbst kannte diese Zeit nicht, von der Mutter andauernd gesprochen hatte. Er konnte sich keine anderen Menschen vorstellen als seine Eltern und allein die Vorstellung flösste ihm nackte Angst ein. Manchmal ging er in den Verschlag neben dem Haus, in dem der rostende Wagen der Eltern stand, mit dem sie früher angeblich in die Stadt gefahren waren, als es noch Menschen und Benzin gab. Er legte seine Hand auf die alten Metallteile und es durchzog ihn so etwas wie freudige Erregung, so etwas wie Spannung. Das Automobil war wie ein Zugang in eine vergangene Zeit, erzählte von Dingen, die dem Mann so fern waren. Dabei benötigte der Wagen nur einen Schluck Benzin, um wieder zum Leben erweckt zu werden. Doch Benzin gab es nicht mehr, genauso wenig wie Menschen. Der Mann wusste noch nicht einmal, wie sich das Geräusch eines fahrenden Wagens anhörte. Er kannte so vieles nur aus der Theorie. Sein Leben fühlte sich an wie das Lesen einer Betriebsanleitung, deren zu bedienendes Gerät verloren gegangen war.

Weiter unten waren mehrere Striche auf einmal eingekreist. Sie definierten die letzten Tage, an dem der Mann einen lebenden Menschen gesehen hatte. Vater war schon wochenlang krank gewesen, hatte sein Siechtum in die Laken gewälzt, und sich und sein Leben in Flüchen und Verwünschungen erbrochen. Hatte Hass in nicht vorhandene Herzen gesät. Der Mann hatte nicht verstehen können und verstand noch immer nicht. Er kannte kein anderes Leben, er empfand es nicht als Bestrafung da zu sein, wo er war, er empfand eher wenig. Am ersten Tag der eingekreisten Periode hatte Vater sein letztes verständliches Wort gesagt, am letzten hatte der Mann entschieden, ihn unter die Erde zu schaufeln, so wie Mutter, so wie es ihm Vater beigebracht hatte und so wie es in den Büchern beschrieben steht. Er hatte ein Loch ausgehoben, zwei mal einen Meter, einen halben Meter tief, hatte den Vater samt seiner Laken aus dem Zimmer geschliffen, über die Veranda, die drei Stufen zum trockenen Gras hinunter und über den Steppenboden, bis er in das geschaufelte Loch geglitten war. Mit einem letzten blubbernden Geräusch hatte sich Vater von ihm und dieser Welt verabschiedet, die von nun an nur noch aus dem Mann, dem Haus, dem Vieh und den Enten bestehen sollte. Er hatte versucht zu weinen, so wie Vater es bei Mutter getan hatte, aber es war ihm nicht gelungen. Danach hatte er das Loch, in dem die Leiche seines Vaters lag, wieder zu geschaufelt.

Inzwischen war es dunkel geworden und er betrat die Wohnstube. Er ging zum Kamin und entzündete ein Feuer, um Licht zu haben. Wärme empfand er nur selten als notwendig, wenn dann in den ganz kalten Tagen im Winter, wenn der Atem an den hölzernen Wänden zu Eis erstarrte, setzte er sich in Decken gewickelt an das Kaminfeuer und schlief dort ein. Seit dem Tod des Vaters schlief er im Wohnraum, hatte er sogar den Raum nur ein einziges Mal wieder betreten, um die Bücherregale zu entleeren, in den Wohnraum zu tragen und dort wieder einzuordnen. Später hatte er noch alle Bilder von seinen Eltern aus der Zeit, die er nicht kannte, und die seine Mutter getötet hatte, in das Sterbezimmer seines Vaters geworfen und die Tür zum letzten Mal hinter sich geschlossen.

Als die Eltern noch gelebt hatten, war der Mann oft tagelang weg gewesen, war in der Gegend umhergestrichen, auf der Suche nach irgendetwas, vielleicht nach Freiheit oder Einsamkeit, paradox, wie seine Eltern fanden. Er hatte Fallen gestellt und Hasen gefangen, die er ass. Auf seinen Streifzügen war er an vielen alten Gehöften vorbeigekommen, hatte weitere Automobile gefunden und auch verwitterte, ehemals befestigte Strassen. Er hatte in sehr weiter Ferne die Türme der Stadt erahnen können, aber einen Menschen hatte er nie getroffen. Mutter hatte gesagt, dass es noch Menschen geben müsse, irgendwo da draussen, Vater hatte immer nur den Kopf geschüttelt und nichts gesagt. Man müsse nur lange genug suchen, hatte sie immer wiederholt.

Im Nachhinein fragte sich der Mann oft, ob es überhaupt wahr war, was sie erzählt hatten, ob sie ihn nicht einfach belogen hatten und vom Anbeginn der Zeit die einzigen Menschen auf der Erde gewesen waren und ihn gezeugt hatten, nur um ihn mit dem Vieh, den Enten und seinen Zweifeln alleine zu lassen. Aber dagegen sprachen die Entdeckungen, die er gemacht hatte und – die Bücher.

Nach dem Tod des Vaters hatte der Mann begonnen zu lesen. Zwar hatte er auch davor ab und zu ein Buch gelesen, aber nie mit großer Begeisterung. Seitdem aber hatte er die Bücher verschlungen, war in ferne Welten abgetaucht, hatte die unglaublichsten Abenteuer erlebt, hatte gelitten und geliebt, hatte Frauen gehabt, gelebt, getrunken, den Rausch kennen gelernt. Und je mehr er gelesen hatte, desto schwerer empfand er es, wieder in die reale Welt zurück zu kehren, immer mehr zu empfinden, was ihm fehlte, was nicht war. Zu fühlen, wie einsam er war, ohne die Zweisamkeit zu kennen. Er hatte nie und würde nie eine Frau berühren, er würde nie sein Kind in die Arme schliessen dürfen, er würde sich nie irgendwo anlehnen dürfen, er würde nie wieder mit irgendjemanden ein Wort reden können. Niemand war mehr da, der wusste, dass es ihn gab, manchmal schien es ihm, als hätte er sich schon selbst vergessen.

Trotzdem folgte er den Büchern wie im Wahn. Schon gelesene markierte er mit eine kleinen Punkt auf der letzten Seite. Er las und las und entschwand der Welt des Blockhauses, des trockenen Grases und des Viehs, bis er eines Tages aufwachte und erschüttert seine Bibliothek durch ging. Einmal, zweimal, viele Male grub er sich durch die Regale auf der Suche nach Büchern ohne einen kleinen Punkt auf der letzten Seite. Er fand nur noch ein einziges. Der Mann stellte das ungelesene Buch auf den Kaminsims und verfeuerte die Bibliothek. Buch für Buch sah er den Flammen zu und versuchte, sich an den Gedanken zu gewöhnen, wieder in seine Welt zurück zu kehren, in die Welt des trockenen Grases und des Viehs, aber es erschien ihm unmöglich.

In Gedanken ging er Möglichkeiten durch, das Haus zu verlassen und einfach weiter zu ziehen. So wie er es früher getan hatte. Doch er war schon zu alt und die Rinderwirtschaft gab ihm Sicherheit. Dort draussen würde er nach ein paar Tagen ohne Erfolg in der Jagd verhungern. Auch wenn er sich wehrte, auch wenn er es nicht wahr haben wollte, musste er einsehen, dass ihm nichts anderes übrig blieb, als an diesem Ort zu bleiben. Mit oder ohne Hoffnung, wartend auf das Nichts, gefangen in ihm selbst und seiner letzten Zuflucht beraubt. Der Mann nahm das Buch vom Kaminsims und las den Titel laut vor. ‚Für den letzten weint niemand.‘, stand dort auf dem zerfledderten Ledereinband.

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126 Antworten

Kommentare

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  • 3

    Nein, leider nicht mein Fall. Trotzdem kein Grund gemein oder persönlich zu werden. Solltest du dir vielleicht merken ;)

    02.02.2013, 14:48 von PaziPunk
    • 0

      Sehr richtig.

      05.03.2013, 20:25 von SirKarl
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    mir tut der mensch leid.

    15.01.2013, 14:08 von impact
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    Uiuiui. Ich bin jetzt mal durch Zufall über einen deiner Texte gestolpert. Naja, eigentlich habe ich mich in deinen Gedankenranken verfangen, die überall aus diesem Text spriessen wie Schimmelpilze in meinem Kühlschrank. Zuerst wollte ich diese als Kurzgeschichte daherkommende Erbärmlichkeit einfach nicht beachten. Aber dann dachte ich "Echt? So was schreibt der Quatze?" Ich hab ja bislang nur deine als Kritik getarnten Anpöbelungen gesehen, aber dort scheinst du wenigstens schreiben zu können. Hier mühst du dich mit klobigen, für deine Gehirngänge zu schwere Wörter und Gedanken ab. Z.b. Was soll dieser Satz?

    Ein großes
    Blockhaus in seinem Rücken sog die letzten wärmenden Strahlen des
    Tages ein, bevor ihm sich die kalte Nacht der Hochebene annehmen
    würde.
    Entweder man kann mit diesen Wörtern und Gedanken umgehen, oder man schreibt es einfacher, oder man machts so wie du. Irgendwie Halbfertig und nach dem Lesen stellt sich ein Gefühl ein, als ob man seelisch etwas beschmutzt wurde. Brrr.

    Diese Formulierungen ziehen sich so über den ganzen Text hindurch. Und dann der Leitspruch: "Für den letzten weint niemand", Welch eine Erkenntnis; wenn's der letzte ist, wer soll denn dann noch weinen?

    Am ehrlichsten am ganzen Text habe ich den letzten Absatz gefunden, er scheint sogar autobiographische Züge zu haben.

    In Gedanken ging er Möglichkeiten durch, das Haus zu verlassen
    und einfach weiter zu ziehen. So wie er es früher getan hatte. Doch
    er war schon zu alt und die Rinderwirtschaft gab ihm Sicherheit.
    Naja, wie soll ich's sagen. Ich sehe Paralellen zu deiner Möchtegern-Schreibkunst und wie gerne du wahrscheinlich etwas mehr in dieser Richtung machen könntest, aber ja, du bist zu alt/unfähig?, und nach ein paar Tagen in der Wildnis, erschöpft davon, Illusionen nachzujagen, würdest du dann alleine auf einer Waldlichtung verhungern. Einziger Unterschied, du wärst nicht der Letzte; aber ich bezweifle, das jemand weinen würde.

    22.10.2012, 20:54 von denkanstosser
    • 0

      Stoß dich nich zu arg an Gedanken. Tut bestimmt weh.

      22.10.2012, 20:56 von quatzat
    • 0

      @denkanstosser

      Ey "steam" was haste den gegen die Geschichten aus dem Jammertal. xD

      22.10.2012, 21:27 von mirror87
    • 3

      cool. quatze hat ministalker.

      22.10.2012, 21:31 von derHerrMitDemPixel
    • 0

      ^^  

      22.10.2012, 21:33 von quatzat
    • 0

      ;*

      22.10.2012, 21:40 von mirror87
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  • 0

    Texte schreiben, das kannste! Muss man ja sagen.

    05.10.2012, 11:12 von Surecamp
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  • 1

    es erscheint wie die Art von Stimmung, welche Bilder wie diese zu Gestalt werden lässt.

    Es kommt nicht oft vor, dass ich mir für einen Kommentar viel Zeit nehme und am Ende
    beinah alles verwerfe.

    Entweder es erschien mir zu unkritisch oberflächlich oder zu nahegetreten persönlich.
    so dennoch zwei gekürzte Eindrücke dazu:
     
    niemand ist jenseits gedachter Einsamkeit so allein, dass er/sie/es das lang geteilte Erbe seiner Herkunft ungeteilt verlassen könnte.

    auch die Lust am Sterbenden braucht den Hauch des Lebens. Genuß und Gestalten von Schwermut, Trübsal, Zerfall ... Aussichtslosigkeit, ist unmöglich ohne Liebe zur Lebendigkeit, ohne Hoffnung zum (mit)Geteilten. Meist sogar deutlich mehr davon, als seichte Leichte des Zufriedenen.

    06.08.2012, 03:43 von schauby
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    • 0

      Bist'n Fuchs!
      Watt stand da eigentlich nochmal in sterlings Abschiedstext über quatze ?


      15.07.2012, 05:51 von mirror87
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    • 0

      ;-)
      Als ich das von ihr las, musste ich mir ja ständig  selbst auf die Pfoten hauen und mir sagen:
      schreib nix, schreib nix

      15.07.2012, 06:13 von mirror87
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    • 0

      Türlich Türlich...wir haben uns alle lieb und sind so empathisch

      15.07.2012, 06:24 von mirror87
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    • 1

      Das ist übrigens gewollt und lädt zum Nachdenken über eine Doppeldeutung ein.

      15.07.2012, 07:15 von quatzat
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    • 0

      Ich glaube an dich.

      15.07.2012, 12:58 von quatzat
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    • 0

      Woher weißt du das so genau?

      15.07.2012, 13:39 von quatzat
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    • 1

      Lieber Gott! Ich wünsche mir eine Schachtel Haribo Tuttifrutti!

      15.07.2012, 14:47 von quatzat
    • 0

      Das ist übrigens gewollt und lädt zum Nachdenken über eine Doppeldeutung ein.
      chrchrchr
      Das hätte ich jetzt auch an der Stelle behauptet ;-)

      15.07.2012, 16:32 von mirror87
    • 1

      Wenn du nur jemals schonmal was geschrieben hättest.

      15.07.2012, 16:34 von quatzat
    • 0


      ich schreib doch die ganze Zeit

      15.07.2012, 18:42 von mirror87
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    • 0

      Kriegste noch hin.

      15.07.2012, 19:54 von quatzat
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  • 0

    Startet schwer - machts einem aber dann leicht es zu mögen.. Gute Idee, und vielleicht eine noch viel bessere Idee, nicht aufzulösen, warum und weshalb und so - auch wenn man bei Endzeitgeschichten ja gerade darauf aus ist.. da bin ich mir also noch nicht so sicher..
    Und was wollen denn die Leude? Ist halt nicht spannend, wenn man der letzte Mensch ist...oder?
    Übrigens: Kann er nicht weinen, oder muss er einfach über nichts weinen?
    Denn: Meine spontane Assoziation auf "Für den letzten weint niemand" war: doch, eben der letzte..
    Sprich: Niemand versinkt lieber im Selbstmitleid als der Mensch.. Und dann vorallem der Letzte.
    Mmh.. Auch darüber muss wohl noch nachgedacht werden..
    Demnach viel ausgelöst, also guter Text!
    Und kann mich nur noch anschließen, mal was anderes hier :) also: Lob, Lob :)

    14.07.2012, 21:58 von altes_Kind
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  • 2

    Den Teaser fand ich schon etwas seltsam.
    Nö...gefällt mir nicht.

    11.07.2012, 18:47 von SirKarl
    • 0

      Nur weil Texte auf die Startseite kommen, bedeutet das nicht, dass sie letztendlich qualitativ auch überzeugen. Da kann der Teaser schon mal besser sein als der ganze nachfolgende Text :-/

      11.07.2012, 22:22 von mirror87
    • 0

      Da spricht die geballte Spox-Qualität.

      11.07.2012, 22:25 von quatzat
    • 0

      @mirror
      Meintse den hier ?

      11.07.2012, 22:28 von SirKarl
    • 0

      Kein Kommentar


      11.07.2012, 22:37 von mirror87
    • 0

      :-)

      11.07.2012, 22:39 von SirKarl
    • 0

      @ mirror
      hi hi hab gerade deinen Kommentar gelesen
      Ich persönlich steh ja auf die Schwarzwaldklinik

      11.07.2012, 22:49 von SirKarl
    • 0

      Dann dürfte dir das hier ja gefallen ;-)


      11.07.2012, 22:54 von mirror87
    • 0

      Ich krieg hier gerade keine Alerts.

      Schwarzwaldklinik meets Tatort ?


      11.07.2012, 23:06 von SirKarl
    • 0

      Der Text hier? Yep...plus subtile Schilderung der ersten Drogenerfahrung im kompletten 2. Absatz.
      Der Mann hat sich einfach mal am Blätterpilz-Vorrat der Mutter/des Vaters bedient. Die Dinger wachsen ja wie blöde auf sonner Rinderweide.
      Hm so langsam mag ich den Text doch ;-)




      11.07.2012, 23:32 von mirror87
    • 1

      chrchrchr

      Kranker Scheiß !!! Bier, es fehlt Bier.

      Du schaffst mich.
      Ich geh jetzt in die Kiste und schäme mich für dich fremd ;-)
      Morgen ist erstmal Pilzsuche angesagt.
      Aloha



      11.07.2012, 23:44 von SirKarl
    • 0


      Grüß mir quatzat wenn du ihn dort triffst.

      11.07.2012, 23:49 von mirror87
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Kann man den essen ?

      15.07.2012, 02:03 von SirKarl
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    • 0

      @hilde
      so schlimm ??? Dann war er bestimmt schlecht zubereitet.

      15.07.2012, 20:27 von mirror87
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  • 1

    Ich bin einigermaßen irritiert. Nicht, weil mir der Text so gut gefallen hat, sondern weil  ich mir den Menschen quatztat (den ich überhaupt nicht kenne, und eigentlich auch nie kennen lernen wollte) genau so vorgestellt habe, wie den Mann aus der Geschichte. Als ob sich für einen kurzen Moment ein Fenster geöffnet hätte, durch das man in seine Seele blicken konnte. 

    Das war für mich viel beeindruckender und beängstigender als die viel beschriebene Endzeitstimmung.
    Dennoch bin ich mir (fast) sicher, dass er in Wirklichkeit ganz anders ist, aber das will ich gar nicht so genau wissen. Es spricht ja durchaus für die Qualität des Textes, solche Illusionen zu erschaffen.
    Mein aufrichtigstes Chapeau für diesen Artikel.

    11.07.2012, 16:46 von Lostinmusic
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  • 0

    Hauptsache Endzeit !!!

    Aber so'n bißchen Wumms oder Krach oder Splatter wär schön gewesen.
    Beim nächsten Mal ?!

    11.07.2012, 16:28 von cosmokatze
    • 1

      Ich schätze die Wahrscheinlichkeit recht hoch ein, wenn ich mich so von der Seite betrachte.

      11.07.2012, 16:38 von quatzat
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