Es war: Am Strand, ein Sonntag, Sommernachmittag, einer von vielen ...
Am Himmel ein Mix aus Sonnenschein und Wolken, wir darunter, umgeben von Musik, Kindern, Vätern und Hunden, Enten, und Insekten.
Eine Hornisse hat sich vor kurzem auf meiner Schulter niedergelassen, und gefährlich brummend erkundet was sich in der Welt der Parfümiere "Japanese Cherry Blossom" nennt.
Und ich? Ich starre ins durch die Sonne glitzernde blaue Wasser und im Licht schimmernde grüne Blätterdach über mir. So einfach muss wohl die Welt für Hornissen aussehen, ein intensives Gemisch aus Farbe und Geruch. Und ich weiß nicht warum, aber manchmal werde ich fast ein bisschen neidisch darauf. Heimlich wünsche ich mir einen Tag als Ente, sofern es dadurch nicht mein Schicksal ist beim Chinesen in gebratenen Nudeln zu enden ...
Ich denke nach, über unseren Weit- und Durchblick, und all das Wissen und die Verantwortung die damit verbunden sind. Und gleichzeitig stelle ich mir vor wie wohl das Universum für eine Ente aussehen muss. Ich sehne mich nach einem Perspektivenwechsel, einem elementareren Lebensgefühl. Kurz gesagt: Einmal kein Schnick, Schnack, sondern einfach nur Quak, Quak.
Ein Sonntag, Sommernachmittag, einer von vielen ...






Kommentare
Hey!Ich kann deinen Text jetzt zwar nicht fachkundig sezieren und text-und wortbaumäßig kritisiern aber mir gefällt dein Gedanke den ich oft ähnlich teile, sowie das Gefühl und die Sehnsucht danach, irgendwie mal herausgerissen zu werden aus meiner Weltsicht, um das Alles aus einem anderem, unvoreingenommenem Blickwinkel zu betrachten...insofern...ein schöner Gedanke, danke ;)
27.07.2009, 22:08 von Sadenise