Alles auf Anfang
Wie fangt Ihr was Neues an?
Aller Anfang ist schwer. Sagt man. Stimmt ja auch, sonst gäbe es keinen Muskelkater, keine abgewürgten Motoren und keine hässlichen Bilder. Aber man sagt auch: allem Anfang wohnt ein Zauber inne. Auch das stimmt, sonst wäre man vorher nicht so aufgeregt, die Aufregung eine Mischung aus Vorfreude und Angst. Alles ist neu, alles ist spannend.
Ich bin seit knapp zwei Wochen neu in der NEON Online Redaktion, und war vorher ganz schön aufgeregt. Meine Strategie ist dann oft, alles bis ins kleinste Detail zu planen, für jede Eventualität vorbereitet zu sein.
Brachte mir dann doch nix: ich war verschnupft und heiser, habe mich trotz geplanter Kleidung drei Mal umgezogen und habe trotz Schlaftablette abends wachgelegen.
Was ist also der richtige Umgang mit Anfängen? Bereitet Ihr euch gut vor oder verdrängt Ihr? Findet Ihr Anfänge zauberhaft oder schwer? Welche Anfänge stehen Euch bevor? Oder werden Anfänge überbewertet, und ist es die Kunst, etwas gescheit zu Ende zu bringen?






Kommentare
Ich hab erstmal die Schnauze voll von Neuanfängen - ich hör jetzt auf! Basta!
21.08.2012, 02:06 von Dalek;-)
21.08.2012, 02:06 von Dalekich guck mir schon an, was da auf mich zukommen könnte, aber das ist ja alles im konjunktiv. also bereite ich mich eingermaßen gut vor, plane ein, dass es nicht zu 100% so wird, wie ich es mir denke und dann los.
20.08.2012, 15:49 von lavishich mache das nach dem prinzip der bremer stadtmusikanten, "etwas besseres als den tod finden wir überall."
zu einzelnen phasen gibt es auch den entsprechenden soundtrack (beim letzten umzug libertines und the darkness). mit mama telefonier ich auch mal.
aber was ich niemals tue: schlaftabletten fressen!
neuanfänge sollten nicht entspannt sein, sondern aufregend voll mit adrenalin und meine mutter geht das gar nichts an
20.08.2012, 15:22 von beccileinkaltes wasser kann sehr lange sehr kalt sein.
20.08.2012, 14:47 von frl_smilla"wird schon irgendwie" ist mir ein wenig abhanden gekommen, aber neuanfänge sind nötig, wenn man in einigen jahren verpassten chancen nicht hinterhertrauern möchte.
Im Kleinen bin ich sehr sprunghaft und geradezu süchtig nach neuen Anreizen und Veränderungen. Wenn's an's Eingemachte geht (Job, Partnerschaft) hab ich ganz schnell die Hosen voll. Da machen mir Neuanfänge eine Heidenangst.
Ich bin aber auch nicht sehr risikofreudig, da machte man viele Sachen schon alleine wegen der Ratio nicht (könnte ja schief gehen.).
Da brauch ich erst richtig Leidensdruck, um was zu verändern.
Und irgendwo neu zu sein, ist doch eigentlich immer nervend. Dauernd muss man fragen, um sich zurechtzufinden, ist abhängig von anderen...nö, doof.
Aber manche Neuanfänge sind natürlich wichtig und unvermeidbar, das sehe selbst ich ein.
20.08.2012, 14:25 von Pixie_DestructoIns kalte Wasser springen, die Dinge auf sich zukommen lassen und alles was kommt mitnehmen, die gemachten Erfahrungen genießen und daraus seine Schlüsse ziehen. Ich mach mich nicht gerne verrückt, was bei mir im Planen immer enthalten ist. Darum bin ich meistens eher unvorbereitet und nehme es wie's kommt. Und mit dieser Schiene fahre ich recht gut :) Mit Plänen kann ich nichts anfangen. Das endet bei mir meistens im Chaos. Es endet eh immer anders als geplant. Ich mag Pläne nicht.
20.08.2012, 14:12 von execratedworldIch glaube am besten wäre es, einfach alles auf sich zukommen zu lassen und sich nicht so verrückt zu machen.
20.08.2012, 14:08 von -Maybellene-Aber das ist ja leichter gesagt als getan..
Ich plane möglichst auch alles durch bei Neuanfängen. Doch meist kommt dann doch alles ganz anders und man muss improvisieren.
Früher war ich vor Neuanfängen immer schrecklich nervös. Ich dachte auch immer, ich wäre die einzige, der es so geht und alle anderen wären da viel Gelassener als ich.
Ich fang einfach nix an...
20.08.2012, 11:56 von sailorübertrieben planen bringt nix, ausser das man sich selbst das Gefühl der Sicherheit suggeriert.
Find ich nich gut.
Ich mache das frei nach dem Motto: "Niemand weiss, was die Zukunft bringt" und lasse alles auf mich zukommen.
20.08.2012, 11:47 von Jingeling89Anfänge finde ich übrigens weder zauberhaft noch schwer - sie sind, was sie sind. Der Startschuss zum Marathon quasi.