Lars_Gaede 30.11.-0001, 00:00 Uhr 133 0

Worst Case

Schon Panik?

Eigentlich ist es ein Wunder, dass wir uns morgens überhaupt noch aus dem Haus trauen. Wenn wir die Zeitung durchblättern oder online durch die Nachrichten scrollen, werden wir von einer Wortwelle erfasst, die kaum Luft zum Atmen lässt: Rentenangst! Eurokrise! Börsenpanik! Es sind die Alarmvokabeln unserer Worst-Case-Zeit, die uns permanent das Gefühl geben, die Welt, wie wir sie kennen, stünde kurz vor dem Zusammenbruch. Aber ist das wirklich so?
Im aktuellen Heft haben wir acht beliebte Schreckensszenarien auf ihren Realitätsgehalt überprüft, die uns laut Medienschlagzeilen ganz fürchterlich viel Angst machen sollten – von der Altersarmut bis zum Zerfall des Euro. Übrigens mit überraschenden Ergebnissen. Aber sind es überhaupt diese großen Themen, die uns Angst machen? Oder sind es eher die kleinen Worst-Case-Szenarien, die uns nachts wachliegen lassen: die Panik davor, die wichtige Klausur zu versemmeln; die Sorge, dass Steffi Schluss macht, wenn sie rauskriegt, was mit Jana gelaufen ist; die Angst, dass der gerade trocken gewordene Vater wieder zu trinken anfängt. Was sind eure persönlichen Worst-Case-Szenarien? Was macht euch richtig Panik? Und wie viele eurer Ängste – glaubt ihr – sind eigentlich wirklich begründet?

133 Antworten

Kommentare

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    mein worst-case-szenario begleitet mich tag ein und aus. naemlich die sorge, dass meinen kindern irgendetwas zu stoßen koenne,dabei sind es nicht mal entfuehrungen etc. die ich am meisten fuerchte, denn statistisch gesehen, ist das eher unwahrscheinlich. es geht mir um kleine alltaeglichkeiten, das faengt an beim treppensteigen, geht weiter beim herumlaufen, mit der zahnbuerste in der hand und hoert auf beim ueber die straße gehen.... jede noch so kleine gegebenheit wird auf gefahren analysiert und man hoert sich staendig "Nein, Nein!" sagen, dabei will man sie ja gar nicht einengen und ihnen raum geben, sich zu entfalten. es ist eben schwer, die balance zu finden, zu sehr glucke zu sein, schafft auch keine selbststaendigen, froehlichen menschen. aber ich bin auf einem guten weg, treppauf darf die große jetzt auch schon alleine gehen. ;o)

    19.11.2011, 21:06 von Insomnia291986
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  • 0

    Ich find das alles ziemlich aufregend. Wir können uns zumindest nicht beschweren, dass nichts passiert.

    Angst habe ich nicht, eigentlich viel mehr Hoffnung, dass sich da endlich mal ein paar Dinge ändern. Mittelfristig ist der Euro wahrscheinlich dran und langfristig das kaputte kapitalistische System.

    Wir haben alle unsere Fähigkeiten und was immer auch kommt, wir werden uns anpassen und weiterleben. Wir müssen natürlich wachsam sein und uns ein wenig Sorgen machen, aber alles in allem ist es aufregend. Sehr.

    14.11.2011, 16:54 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      »Wir haben alle unsere Fähigkeiten und was immer auch kommt, wir werden uns anpassen und weiterleben.«

      Sollte es sowas, wie einen 'globalen Crash' geben, gehen in Europa als erstes die Lichter aus...

      19.11.2011, 13:34 von sailor
    • 0

      Was meinst du mit "Lichter aus"?
      Ich meinte mit "Fähigkeiten" Brot backen, Maschinen reparieren.. also so auf der Ebene des einzelnen Menschen.
      Ob es dann noch Strom gibt oder nicht und wie ein Übergang aussehen würde, kann ja sicher keiner sagen.

      19.11.2011, 19:48 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Ich glaube nicht, das eben diese Fähigkeiten innerhalb der handelsüblichen mitteleuropäischen Zivilgesellschaft allzuweit verbreitet ist...

      19.11.2011, 20:40 von sailor
    • 0

      Könntest du Recht haben. Oh oh ;)

      Aufregend ist es trotzdem.

      20.11.2011, 00:16 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Ja, das stimmt...
      Nur der unweigerlich Ausbrechende Bürgerkrieg in Europa verbunden mit dem ebenso unweigerlichen Zusammenbruch desen, was diese 'Zivilgesellschaft' oberflächlich zusammenhält macht ein bischen Sorge...

      20.11.2011, 11:49 von sailor
    • 0

      An die Unweigerlichkeit eines Bürgerkrieges glaube ich indessen nicht. Eine Möglichkeit ist es bestimmt. Wie meinst du, wird der entstehen?

      20.11.2011, 12:37 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Der entsteht aus Verteilungskämpfen um Lebensmittel.
      Gesetzt dem Fall, Stromversorgung würde ausfallen...

      Ohne Strom bricht hier alles zusammen...

      20.11.2011, 12:43 von sailor
    • 0

      Inwieweit die Stromversorgung sichergestellt werden kann oder nicht ist in meinen Augen unübersehbar. Das hängt, genau wie die politischen Vorraussetzungen eines Bürgerkrieges, sicherlich davon ab, wieviel von der Staatsführung (Länder oder gar Bundesebene) übrig bleibt.

      Ich glaube, dass es möglich ist, dass Lebensmittel zum Überleben ausreichend verteilt bzw erhalten werden können, sollte die Organisation stimmen und es noch so etwas wie eine zentrale Organisation geben.

      Jedenfalls müsste es für einen ausgeprägten Bürgerkrieg auch genug verfügbare Waffen und Ressourcen zur Mobilisierung Geben. Auch interessant wäre, was die Armeen der Länder täten, die sich Dank ihrer Versorgungsketten und Vorräte noch eine Zeit lang selbst versorgen können dürften.

      Jedenfalls halt ich ein totales Zusammenbrechen des Stroms für unwahrscheinlich. Es kann sein, dass die Bevölkerung erstmal nur zu bestimmten Zeiten welchen bekommt, so wie wir es aus Krisengebieten wie dem Gazastreifen berichtet bekommen. Aber das lässt sich sicher nicht ganz genau vorhersagen und hängt auch von der Entwicklung in unterschiedlichen Gegenden ab.

      20.11.2011, 12:53 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      *ich meinte statt dem zweiten mal "zentrale Organisation" eher "Gewaltmonopol" ;)

      20.11.2011, 12:54 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 1

      Ich mag Deinen Optimismus. Und das meine ich ernst.

      20.11.2011, 12:59 von sailor
    • 0

      http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1826402_0_2545_-studie-zu-katastrophenszenarien-deutschland-schlecht-vorbereitet.html

      Mal aus dem Handgelenk. Das is jetzt 3 Jahre her, aber ich denke mal, daß vor lauter Euro-Retterei da nicht richtig viel passiert sein wird...

      20.11.2011, 13:02 von sailor
    • 0

      Ich will nicht bezweifeln, das es großes Unglück bedeutet, wenn wir mehrere Tage ohne Strom wären. Krankheiten, Plünderungen etc.

      Ich bin mir nur nicht so sicher, ob das zu einem Bürgerkrieg führen würde und ob ein Mangel an Strom total sein muss. Wenn zu wenig da ist, müssen die Leute halt ohne auskommen, aber Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte, Lebensmittelerhaltung würde bevorzugt.

      Es muss nicht gleich komplett vorbei sein. Vor allem nicht überall.

      Ich will nicht behaupten das deine Angst völlig unberechtigt ist, aber ich denke über das Ausmaß der wahrscheinlichen Zerstörung und der Dauer des dann folgenden Zeitalters der Finsternis ;) sind wir uns uneins.

      20.11.2011, 13:10 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Und mir ist bewusst, was das bedeutet wenn allein die Leute ohne Strom wären. Ich mache mir da viele Gedanken drüber. Vielleicht haben wir Glück und passiert nicht zum Winter hin...

      20.11.2011, 13:11 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Ich habe keine 'Angst'. Ich bin da nur wesentlich weniger zuversichtlich als du, was das Thema angeht...

      20.11.2011, 13:12 von sailor
    • 0

      Kann verstehen das du dich da beschwerst. Angst liest sich wie Panik und dafür Argumentierst du etwas zu überlegt ;)

      20.11.2011, 13:14 von WieSieSehnSehnSieNix
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  • 0

    für Sorgen findet sich immer ein Grund.
    Und weil inzwischen für so unsagbar viel gesorgt und abgesichert wurde, gibt es immer mehr Platz, sich um Dinge Sorgen zu machen, für die früher niemand Zeit hatte. Is doch großartig.

    14.11.2011, 16:19 von schauby
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  • 1

    Kopflausvorfälle in Schulen. Eine Biowaffe gegen zivilisierte Eltern. Mehrfach Opfer solcher Anschläge gewesen. Bekomme Zucken im Auge, wenn ich höre, dass wieder solche Zellen unterwegs ist.

    14.11.2011, 15:37 von B.tina
    • 0

      unterwegs sind ...

      14.11.2011, 15:37 von B.tina
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  • 0

    du findest es "beängstigend"??? WHAT???


    dann lies sie doch einfach nicht! :-)


    14.11.2011, 14:25 von Pippi Netzstrumpf
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    • 0

      okay, du hast kein interesse!...das hat mit "beängstigend" ja nichts zu tun.

      14.11.2011, 16:06 von Pippi Netzstrumpf
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    • 0

      ahja! :-)


      14.11.2011, 16:16 von Pippi Netzstrumpf
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    • 0

       

      Japp. Ich hab bei keinem mehr als den Anfang geschafft.
      Daher meine Frage: Wohin, wenn ich zu alt für Neon bin? (oder Neon zu jung für
      mich…?)



      14.11.2011, 14:11 von coronaria
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    • 0

      Aber es gibt doch nen Kinderschutzbeauftragten!

      Heute ist es... Josip

      14.11.2011, 14:40 von coronaria
    • 0



      "Diese Entwicklung lässt nichts Gutes ahnen."


      Da das egozentrische Lustprinzip,  also ohne
      lästige Kompromisse von Rücksicht, gemeinsamen Durchhalten und Erarbeiten,
      vielmehr der Trivalhedonimus zum Status Quo des westlichen Lifestyle geworden
      ist, werden emotionale Verbindlichkeiten immer mehr zur Last.   


      Vermutlich geht ein erheblicher Teil wieder mehr zurück zu den Wurzeln. Wie ein
      Großteil der Tierwelt, die treffen sich nur zur Paarung, bis sie schnell feststellen,
      wie anstrengend und lustmindernd die dauerhafte Gegenwart eines anderen Egobolzen
      ist.



      14.11.2011, 15:45 von schauby
    • 0

      Zum Glück gibt´s noch Ausnahmen.
      Irgendwo... ganz bestimmt...

      14.11.2011, 16:23 von dieDany
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    • 0

      wer weiß schon so genau was wem wirklich Glück bedeutet. Es gibt viele Wege ..

      zum Glück ;-)

      14.11.2011, 16:26 von schauby
    • 0

      Klar, für mich bedeutet Glück auch nicht immer das Gleiche. Das wechselt auch hin und wieder.

      Viele Umwege führen zum Glück...

      14.11.2011, 16:29 von dieDany
    • 0


      "Immer wenn schauby diese Dinge sagt fallen die roflcopter weinend vom Himmel."

      wenn ich wüsste was du meinst, könnte ich entweder bestürzt, hell auf begeistert oder irgendwas anderes sein ;-)

      14.11.2011, 16:30 von schauby
    • 0

      Deine Wahrheiten machen ihn einfach sehr, sehr traurig!

      14.11.2011, 16:33 von dieDany
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    • 0

      Scheiße. Ständig verpasst man hier die Diskussionen.

      14.11.2011, 16:48 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      meine Texte kommen nicht auf die Startseite, dafür sind sie nicht Schönwetter roflcopter- und Neon-Ponyhof friendly genug.

      Wir wolln doch entertaining Bespaßung, ein bißchen trendigen Gefühlsbrei, Kuschelkonsens und warme Worte und nicht mit unbehaglichen oder gar ernsthaften Hintergründen konfrontiert werden.  

      14.11.2011, 16:50 von schauby
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    • 0

      in etwa das gleiche, was die Bild daran hindert, ihren Lesern etwas zuzumuten

      14.11.2011, 17:23 von schauby
    • 0

      Bei der Bild geht´s auch um Kohle machen. Hier doch nicht. Oder ich habe hier was verpasst. ;)

      14.11.2011, 18:56 von dieDany
    • 0

      stimmt. Neon ist ja ein gemeinnütziger Verein, ohne finanzielle Gewinninteressen. 

      14.11.2011, 18:59 von schauby
    • 0

      Statt finanzielle Gewinninteressen wird hier werd auf den geistigen Gewinn gelegt! *hust*

      14.11.2011, 19:03 von dieDany
    • 1

      ich hab auch grad so ein Kratzen im Hals..

      14.11.2011, 19:05 von schauby
    • 0

      Ich musste so husten, dass ich nicht mehr in der Lage war "Wert" korrekt zu schreiben. ;)

      14.11.2011, 19:09 von dieDany
  • 1



    Es gibt schon Szenarien, die mir Angst machen ...
    Altersarmut, Themen, bei denen es um Soziales geht, etc.. Allerdings mag ich
    deshalb nun nicht in Depressionen verfallen, notgedrungen greifen das
    Selbstschutz und Verdrängungsmechanismen.



    In den Medien gehypte Themen hingegen beunruhigen mich nur
    wenig ... wenn man denen glauben schenken würde .. nun, ich müsste schon durch
    Geflügelfleisch voller Antibiotika, durch Rinderfleisch voller Rinderwahn,
    durch Fisch voller Würmer und ... ach, wer weiss was noch, durch Gemüse voller
    Pestizide, etc. pp. sein.



    Egal, nein, was dieses Dinge angeht, singe ich frei nach Max
    Raabe immer wieder gerne vor mich das Liedchen „Rinderwahn“ vor mich hin.



    Doch zurück zu dem, was mir Angst macht ... z.B. das
    Herunterwirtschaften Deutschlands, die ungezügelte Gier einiger Leute, die
    scheinbar einen Teil der Regierung wie Marionetten steuern können,  da bekomme ich schon Angst.  Wenn ich den Glauben an sog.
    selbstregulierende Märkte anschaue, den einige propagieren, dann wird mir übel.
    Weil dort nicht der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern Leistung, Profit und
    Karriere als alleinseligmachende Religion Wen kümmert es wie es denen geht, die
    da nicht mithalten können. Versager sollen eben zusehen wo sie bleiben, wenn
    man an ihnen nichts mehr verdienen kann, verlieren sie ihre
    Existenzberechtigung ... schöne neue Welt :- (



     



    Dabei ist das Thema noch sehr klein im Vergleich mit den
    Themen wie globale Verteilung der Ressourcen, 
    beispielsweise des immer knapper werdenden Trinkwassers, der Nahrungsmittel,
    und der Gedanke an das nicht nur, wie oben beschriebene Problem der Gier und
    des Amtsmissbrauchs in Deutschland. Sondern weltweit.  Erst gestern sah ich wieder eine Reportage, in der gezeigt wurde,
    wie Lebensmittel, die in eine Hungerregion geliefert wurden, von dortigen
    lokalen Machthabern wieder eingesammelt und zu hohen Preisen am Weltmarkt
    verkauft werden. Nun will ich das nicht grundsätzlich unterstellen, aber meiner
    bescheidenen Meinung nach kann sich nur etwas ändern, wenn jeder, und ich meine
    wirklich jeder, das, was ich Mitmenschlichkeit nenne möchte, voranstellt, und
    niemandem etwas antut, was er selbst nicht erleben will.



    Nun denn, was nützen irgendwelche Wünsche, manchmal kann ich wirklich an
    den großen Themen verzweifeln,  da ich
    sie aber nicht lösen kann und auch niemanden ändern kann außer mich
    selbst,  neige ich dazu Vogel Strauß zu
    spielen und manchmal den Kopf in den Sand zu stecken. Das hilft zwar nichts,
    doch kurzfristig ists beruhigend so einiges auszublenden.

    14.11.2011, 13:49 von Cyro
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  • 2

    ich glaube, dass es die menschheit mit dem planeten an sich verkackt hat.


    die wenigen bemühungen, da mal den rückwärtsgang einzulegen, sind lächerlich im vergleich zu den ganzen leuten, die immer noch vollgas auf dem weiter-in-die-scheiße-reiten-sektor geben.


    deshalb denke ich, in spätestens 150 jahren ist die menschheit sowieso geschichte.


    bis dahin bin ich sehr wahrscheinlich tot.


    egal ist mir das trotzdem nicht.


     


     

    14.11.2011, 13:13 von YOLK
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    • 0

      ja. echt tatsache.^^


      pfff. je früher sich hier nichts menschliches mehr rührt, desto schneller hat die evolution ne chance, mal was besseres auszuspucken.


       

      14.11.2011, 13:22 von YOLK
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    • 0

      an sich schon. ich mag die auch. also zumindest ein bisschen.


      aber welche vernunftbegabung?

      14.11.2011, 13:27 von YOLK
    • 0

      ja toll.


      aber vielleicht bricht aus denen, wenn wir erstmal weg sind, der totale entertainer raus. so mit furz anzünden und allem.

      14.11.2011, 13:28 von YOLK
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    • 0

      ja und? aber die nicht! lass den kühen doch auch ihre chance auf furz anzünden. immer dieser egoismus! der hat uns doch erst in die scheiße geritten!

      14.11.2011, 15:52 von YOLK
    • 1

      Ach so Kacke sieht das alles doch gar nicht aus.
      Warte mal bis uns das Öl ausgeht. Es gibt ja diese Theorie das wir dieses dauerhafte Wachstum im letzten Jahrhundert überhaupt nur wegen des Öls geschafft haben.

      Elektrofahrzeuge schön und gut, aber wenn es kein billiges Öl mehr gibt, erledigt sich ne Menge Globalisierungskrams von selbst.

      Vielleicht erledigt sich das mit der Obsoleszens wenn die Ressourcen zu teuer werden den Kram um die Welt zu transportieren.

      Vielleicht halten dann Kühlschränke und Waschmaschinen wieder 25 Jahre und es gibt wieder mehr manuelle Arbeit.

      Wenn man mal sieht, was sich in den letzten 100 Jahren auf der Welt verändert hat, dann kann man eigentlich nur vorhersagen, dass wir weiter nichts vorhersagen können. ICH sehe die Sache jedenfalls positiv. Das wird schon.

      14.11.2011, 17:10 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      bis dahin kippen die meere.


      die werden sowieso noch das letzte öl aus der kruste pumpen und wenn sie dazu ins witjastief müssen. auch wenn dabei dreiviertel ins meer läuft. ist denen wurscht.


      dein optimismus hört sich eher nach einem manischen zustand an.


      ist ja nicht nur das öl, das alles kaputt macht. es hat den prozess nur ungemein beschleunigt. und der wird sich auch nicht verlangsamen, bis der letzte tropfen endgültig verbrannt ist.


      die letzten menschen essen sich gegenseitig und dann ist ruhe.


       

      14.11.2011, 18:03 von YOLK
    • 0

      Njet. Das Öl zu fördern wird irgendwann einfach zu Teuer. Klar, holen die noch was sie können, aber das lohnt sich einfach irgendwann nicht mehr. Wenn das Kerosin fürs Flugzeug so teuer wird, das es sich nicht mehr lohnt deinen Joghurt 14.000 Kilometer durch die Gegend zu fliegen um von irgendwelchen Billiglohnländern beim Abfüllen zu profitieren, dann wird das auch schlichtweg nicht mehr passieren.

      Natürlich wird der Joghurt dann auch teurer, is klar. Und dann gibts auch keine Erdbeeren zu Weihnachten mehr.

      Oh und Wirtschaftswachstum gibts dann auch nicht mehr, so insgesamt und weil unser System ohne nicht kann, machts dann "PENG". Jaja und dann müssen wir mal sehen was kommt.

      Kann sein, das alles vor die Hunde geht, so wie du denkst oder das irgendwas neues, cooles kommt so wie ich es denke. Fakt ist das wir es beide nicht wissen können. Geht nicht.

      15.11.2011, 10:37 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      als ob die das stört. aber egal. die diskussion bringt an dieser stelle nichts, weil es zu jedem fakt hundert unterschiedliche positionen gibt.


      ist halt ansichtssache. und eine frage, welcher wahrscheinlichkeitsrechnung man nun glaubt.


      ich halte es eben mit der pessimistischen. sollte mich wundern, wenn es die menschheit schafft, mal das gute aus sich rauszukloppen. freuen würde ich mich darüber trotzdem.


       


       

      15.11.2011, 12:20 von YOLK
    • 0

      Entschuldige, aber es wär schon cool wenn du mir erklären könntest was die daran nicht stört, das das zu teuer wird? Darum geht es doch die ganze Zeit. Deswegen wird doch der Planet zerstört und die Lobbyarbeit gegen die Natur gemacht.

      Was glaubst du wo die Motivation für den ganzen Kram denn liegt? Ich glaube es ist die Gier und das Streben nach maximalen Gewinn dem alles untergeordnet werden muss.

      Ich glaube auch nicht, das da irgendwer plötzlich mal einsieht dass das alles falsch ist. Gott bewahre. Ich glaube nur, das das alles ordentlich in sich zusammenfällt. Klar stört die das. Das wird jeden von uns stören. Aber aufregend wirds und ich habe Hoffnung!

      15.11.2011, 12:23 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      ja. und deshalb werden die sich auch mit geld, das nicht ihr eigenes ist, ölplattformen oder was auch immer finanzieren, um die letzten tropfen da rauszuholen. funktioniert doch jetzt schon prima. außerdem forschen die auf dem gebiet. sagt für mich alles.


      die haben auch ohne öl schon ziemlich geaast, irgendwas findest sich immer, was ausgebeutet werden kann. die werden erst aufhören, wenn nichts mehr da ist. und sich dann um die reste kloppen. wahrscheinlich mit atombomben.


      ich glaube auch, dass alles in sich zusammenfällt. nur folgt darauf für mich kein phoenix, sondern nur chaos, aus dem nichts gutes entstehen wird. wissen kann ich das nicht.


      warum sollte sich der mensch plötzlich ändern?

      15.11.2011, 12:35 von YOLK
    • 0

      Wenn die weltweite Wirtschaft abfällt, dann sinken auch die Ölpreise. Die Kosten für die Erschließung steigen aber unabhängig davon. Es wird sich wahrscheinlich nicht mehr lohnen und das reicht schon um da nicht mehr reinzuinvestieren. Momentan sitzt das Geld auch für die dicken Konzerne nicht so locker.

      Ich glaube im Übrigen, dass du eine sehr einseitige Sicht auf die Menschheit hast. Wir haben es jetzt 60 Jahre ohne Weltkrieg geschafft. Auch wenn das Unternehmen Europa scheitern sollte, war es ein ausserordentlicher Versuch während dem nationalistisches Gedankengut endlich mal hinten anstand und Kompetenzen abgegeben worden sind.

      Die Leute hauen sich wegen der Religion immer noch die Köppe ein, aber in Nord Irland haben sie sich vertragen, das hätte in den 1980ern niemand für möglich gehalten.

      In Afrika hungern Kinder und Konzerne regieren die Welt, aber früher waren es die Blockstaaten und gar nicht so lang davor König- und Kaiserreiche.

      Es macht alles Fortschritte in meinen Augen. Es geht immer langsam und vieles wird erst gemacht wenn es einfach nicht mehr nach den alten Regeln funktioniert. Vieles wäre besser wenn die Menschen mutiger und offener wären, aber das sind sie nicht.

      Trotzdem sehe ICH einen positiven Trend. Ich glaube das wir alle insgesamt wollen das es der Welt und uns allen gut geht und ich glaube auch das es zu den vielen Bösen auch viele Gute Menschen gibt und der allergrößte Teil ist wahrscheinlich gleichgültig.

      Jedenfalls will ich nicht erkennen, dass es die letzten hundert Jahre einen stetigen Abwärtstrend gegeben hätte. Du?

      15.11.2011, 12:45 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      ja. den sehe ich.


      auch wenn ich dir zugestehe, dass es gute bemühungen in eine richtige richtung gibt, ist das meines erachtens zuwenig, um das schiff vor dem sinken zu bewahren.


      ich glaube auch nicht, dass die ölpreise sinken werden.


      und der allergrößte teil ist nur gleichgültig, weil es ihnen noch zu gut geht und sie behaglich im warmen sitzen. wenn das wegfällt, geht auch hier der punk ab.

      15.11.2011, 13:26 von YOLK
    • 0

      Also als die Krise bei 2008-2009 ihren ersten Höhepunkt hatte, da waren die Benzinpreise plötzlich so niedrig wie noch nie. Diesel war wieder unter einem Euro zu haben.
      Das sind eigentlich relativ nachvollziehbare Mechanismen. Die Industrie verbraucht auf der Welt das meiste Öl. Geht die Weltwirtschaft in den Keller, braucht plötzlich die gesamte Welt massiv weniger Öl, aber was das ganze noch Verstärkt ist die Antizipation des Marktes dabei. Will sagen, alle die ihr Geld in Öl angelegt haben verkaufen das, flüchten daraus wie Ratten vom sinkenden Schiff, das reißt den Preis noch weiter runter.

      Ich glaube, wenn die Wirtschaft dann endgültig vorerst mal den letzten Todeshauch ausstößt, dann sinkt der Ölpreis vorerst heftig und das sind dann Preise für die es nicht so teuer zu schürfen lohnt.

      Ob es dabei zu Unruhen kommt hängt ganz davon ab wie das laufen wird. Aber da sehe ich die Träg- und Obrigkeitshörigkeit des Deutschen Volkes eindeutig als Vorteil. Ich glaube nicht das wir so schnell landesweite Plünderungen oder einen Bürgerkrieg erleben würden.

      15.11.2011, 13:59 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      nur weil das 2008-2009 so war, heißt das noch lange nicht, dass es auch so wird, wenn es um die letzten reste geht. viele zusammenhänge versteht man eher im nachhinein.

      ich will mich auch gar nicht so am öl aufhängen, nur glaube ich schlicht, dass wir schon vor jahren die grenze überschritten haben, vor der dieser planet ökologisch noch zu retten gewesen wäre. aber wenn wir schon mal beim öl sind, ich sag nur golf von mexiko. vor monaten gab es ein interview in der taz mit einer meeresbiologin/umweltrechtlerin, die unserem ökosystem noch 100 jahre gibt. weil die meere übersäuern. name leider vergessen.
      da wird viel zu wenig getan. vornehmlich aus wirtschaftlichen interessen.

      außerdem haben irgendwelche forscher in einer studie berechnet (auch vergessen wer und wo), wie lange es hier dauern würde, bis bürgerkrieg ausbricht, z. b. wenn der strom ausfällt. fünf tage.

      sicher, sind das letztendlich auch nur vermutungen, die mit historischen parametern unterfüttert sind.

      ich wünschte wirklich, alles würde gut. ich glaubs aber nicht.

      ich glaube, cormac mccarthy hat in "the road" ein sehr realistisches bild entworfen. leider kein schönes.

      15.11.2011, 19:48 von YOLK
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      bin ich anderer meinung.


      aber bevor ich mich jetzt mit dir auch noch 2 meter streite: wir werden sehen. oder sind vorher tot.


       

      16.11.2011, 12:38 von YOLK
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      ich meinte ja auch nicht streiten in echt, sondern wieder ne ellenlange diskussion.

      wir könnten ja auch teilen. hahahaha. und dann einträchtig verhungern. das letzte, was dann bleibt, sind unter garantie heiße winde. na, zumindest warme.

      16.11.2011, 19:27 von YOLK
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      möglich. es hat doch irgendwie etwas tröstliches, mit seiner existenz zu den ölvorkommen der nächsten evolutionsblase beizutragen. YIPPIE!

      25.11.2011, 12:18 von YOLK
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      was mich nicht daran hindert, diesen planeten zu lieben und das schöne in dieser welt zu sehen.
      ich bin wütend. aber trotzdem glaube ich, dass ich grundsätzlich realistisch bin.

      01.12.2011, 20:12 von YOLK
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    Bereits im antiken Theater sollte durch Emotionen und durch das Erzeugen von Mitgefühl sowie Angst der Mensch zum Umdenken und schließlich Handeln erzogen werden. Bereits damals verkaufte sich das "Prinzip Angst" besonders gut.


    Hochkonjuktur erlebte die Angst jedoch nach den Anschlägen vom 11. September 2001, als US-Präsident Bush große innen- sowie außenpolitische Maßnahmen nur durchsetzen konnte, weil er gezielt die Angst der Menschen vor weiteren Bedrohungen nutzte.


    Angst und Panik gehört zu unserem Leben dazu. Sie sind Teil der Politik und unserer Gesellschaft.

    14.11.2011, 12:49 von MisterSauber
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