Evenstar 02.02.2004, 20:37 Uhr 6 0

Fernsehen in Afrika – Indirekte Kolonialisierung durch westliche Staaten?

Mit Hilfe sogenannter Entwicklungshilfe erhalten Kolonialmächte ihre Macht in Afrika.

Im Gegensatz zu Presse, Radio und Filmindustrie gilt das Fernsehen in Afrika nur indirekt als koloniales Erbe. Es wurde meist kurz vor oder nach der formalen Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten eingeführt. Während mehr als einem Jahrhundert Kolonialherrschaft investierten die Kolonialmächte kaum in Erziehung und in wirtschaftliche und soziale Entwicklung. "Kurz vor und kurz nach der Unabhängigkeit entdecken die gleichen Länder plötzlich das Entwicklungspotenzial des Fernsehens für ihre ehemaligen Kolonien. Dass in keinem der Länder die infrastrukturellen Voraussetzungen für die Elektrifizierung, Schulen, Lehrer, etc. vorhanden waren, wurde dabei nicht berücksichtigt", berichtet Hartmut Deckelmann in seinem Buch "Fernsehen in Afrika – Kultureller Imperialismus oder Erziehung für die Massen?" Die übereilte Einführung des Fernsehens steht in sehr engem Zusammenhang mit den Interessen der westlichen Industrieländer. Sie erhofften sich einerseits in Afrika einen neuen Markt, andererseits sollten die ehemaligen Kolonien im System der kapitalistischen Weltwirtschaft gehalten werden. Außerdem mussten sie, um die politische, wirtschaftliche, militärische und soziale Herrschaft über die ehemaligen Kolonien zu erhalten, die direkte und offene Form der Beherrschung durch eine indirekte und subtile Form ersetzen. Das Medium Fernsehen ist dafür ein idealer Träger, zumal die afrikanischen Staaten auch auf lange Sicht die hoch entwickelte, sich immer stärker verfeinernde TV-Technik nicht selbst produzieren können.

Durch diese Abhängigkeit haben ausländische Elektrokonzerne vollkommene Macht über dieses Medium. Außerdem stehen die nötigen finanziellen Ressourcen für selbst produzierte Fernsehinhalte und eigenes technisches Personal nicht zur Verfügung. Deshalb wird das Personal von den Ländern, die Technik und Inhalte liefern, ausgebildet und so von ihnen sehr stark geprägt. Dass ein Großteil des Fernsehprogramms aus westlichen Ländern stammt, hat zur Folge, dass dem afrikanischen Publikum europäische bzw. amerikanische Konsummuster vermittelt werden. Durch die Kontrolle des Sattelitensystems wird die Macht der sogenannten Geberländer perfektioniert.

Die Länder, die Afrika unterstützen, verfolgen alle eigennützige Ziele. Frankreich zum Beispiel will dadurch seine Präsenz erhalten. Mit Hilfe des Fernsehens soll die französische Sprache, Bildung und Kultur übertragen werden. Deutsche Fachkräfte vermitteln bei der Ausbildung von Afrikanern auch ihre politischen Einstellungen. Außerdem lernen die von Deutschland ausgebildeten Fachkräfte den Umgang mit deutschen technischen Geräten und sind somit von "deutschen Qualitätserzeugnissen" überzeugt. Auch die USA und Großbritannien verstecken hinter ihrer Entwicklungshilfe im Medienbereich ideologische und wirtschaftliche Ziele. Es wird zB immer noch erwartet, dass in naher Zukunft auch in Afrika ein florierender Medienmarkt entsteht. Wenn es soweit ist wollen die Geberländer schon einen Fuß in der Türe haben.

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Kommentare

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    Es ist doch irgendwie erschreckend, das es den Kolonialismus heute noch gibt, nur das die Soziologen ihn Neokolonialsimus nennen.

    Die Entwicklungsländer (EL) sind immer noch von den Industrieländern abhängig, leichtes Spiel für unsere westliche Welt. Durch unsere fortgeschrittene Technologie, die wir den EL vorenthalten, haben diese doch keine Chance, wirtschaftlich zu produzieren. Vielleicht auch mal soviel zu produzieren, das sie genügend zu Essen haben und sogar Geld mit dem Überschuss machen könnten.
    Die westliche Welt fordert obendrein noch gute Arbeitsbedingungen, in den EL, was jedoch automatisch zu höheren Arbeitslöhnen führte und die Unternehmen wohl nicht mehr dort produzieren würden. Irgendwie paradox, oder?
    Ein großes Problem ist auch das die Menschen untern Strich gesehen, den Großteil ihrer Einkünfte zum überleben brauchen, sie haben somit keine Möglichkeit in Maschinen usw. zu investieren, die die Produktion effizienter machte…sie haben einfach keine Möglichkeit sich aus ihrer Armut zu befreien… sie leben in einem immerfort währendem Teufelskreis aus Hunger, Armut, Unterentwicklung und schlechter Bildung. Dazu kommen dann noch die Handelssperren unsererseits, die den EL das Exportieren, eigener, billig produzierter Produkte unmöglich macht. Wir sind weiterhin Ausbeuter…wir benötigen nur die billige Arbeitskraft der Menschen und ersticken eigene Initiativen durch unsere Politik, im Keim.

    27.06.2005, 17:01 von istmirdochegal
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    na salle:)

    Ist ja ne interessante Diskusion hier losgetreten worden.
    Find die Kritik zum Größtenteil angebracht, aber teilweise, in Berücksichtigung der guten Absicht von evenstar, etwas barsch formuliert!
    Nichts gegen direkte worte, aber nicht so vernichtend!
    Bin evenstar im Grunde schon allein dafür dankbar, dass sie versucht hat, den Blick mal wieder auf einen Kontinent zu richten, der hin und wieder mal in Verbindung mit "Korruption", "Patenschaften" und "Safariurlaub" gennant wird und dann auch schnell wieder in der Versenkung verschwindet.

    Leider hat der Artikel eben auch gezeigt, dass viele gut gemeinte Versuche am mangelnden Wissen, über diesen vielseitigen und für uns schwer fass- und begreifbaren Kontinent, scheitern!
    Ich gebe aber gerne zu, dass es auch verdammt schwer ist, sich ein konkretes Bild der afrikanischen Realität zu machen, wenn man selber nie dort war, oder für ein paar Wochen auf Touriurlaub!
    Wenn man nicht wirklich auf eigene Faust recherchiert und sich Informationen beschafft, ist das ein fast unmögliches Unterfangen.
    Seit ich wieder hier in Deutschland bin,rege ich mich regelmäßig über Ignoranz, Desinteresse und Klischeedenken auf. Der durchschnittliche Deutsche hat, meiner Meinung nach, einfach keine Ahnung von Afrika und ein sehr oberflächliches Interesse, das in etwa so konkret ist, wie geheuchelte Gedanken an "kleine,hungernde Negerlein!"
    Und ebenso nervig, wie es leider, leider auch in diesem Artikel rüberkam(absichtlich, unabsichtlich?!), ist dieser furchtbare Glauben, dass Afrikaner unmündige, einfältige und unzivilisierte Menschen sind, die sehnlichst darauf Warten, dass wir sie aus ihrer Unmündigkeit befreien und uns ihrer erbarmen.
    Wie bereits erwähnt begeht man viel zu schnell den Fehler,Armut und mangelnde Intelligenz (wir wollen mal von der schulischen Bildung absehen) zu verwechseln oder munter in einen Topf zu schmeißen!
    Dass Afrika, sowie alle anderen Entwicklungsländer (Applaus an den Asienkommentar) wirtschaftlich abhängig von den reichen Nationen sind und allesamt übel ausgebeutet und für die Zwecke der Industriestaaten ausgenutzt werden ist das eine,
    dass die Bewohner in etwa so leicht zu beeinflussen(im Guten wie im Bösen) sind, wie kleine Kinder,ist die andere Sache- und diese Sache ist ein Mist, der mich jedesmal von Neuem wütend macht!
    Was nehmen wir uns eigentlich heraus, zu denken, dass gestandene Männer und Frauen, die weit mehr Lebenserfahrung und zwangsläufig entwickelte Kraft haben, als wir deutschen Jugendlichen, auf unser großzügiges Verständnis angewiesen sind?
    Problem sind brutale Militärdiktaturen und Regime, gegen die vorgegangen werden muss.
    Nur, wer denkt angesichts Massenvernichtungswaffen und Ölvorkommen, schon an afrikanische Länder?! Sind nicht so lukrative Aussichten, wie im Irak...

    Lieben Gruß,
    Franzi

    06.03.2004, 16:52 von lunatic
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      @lunatic Ich fänds mal interessant, wenn die Afrika-Erfahrenen unter euch einen Artikel schreiben würden.
      ABER: Wie Lunatic schon sagte, bitte nicht so barsch, hier! Ich bin mir sicher, Evenstar hat sich große Mühe gegeben, und im Gegensatz zu euch nicht in Afrika gelebt.

      06.03.2004, 17:47 von Rosa
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      @andrew andrew, sehr guter Punkt mit Asien. Meiner Meinung nach schreibt keiner solche Sätze über Asien, weil viele Länder hier (wie z.B. Singapur, woher ich diese Zeilen gerade schreibe) gezeigt haben, dass Entwicklung, Aufschwung und das beibehalten einer eigenen kulturellen Identiät möglich ist. der enorme Aufschwung Asiens in den letzten 20 Jahren könnte auch ein Vorbild für Afrika sein.
      Anscheinend traut man und auch der Autor Afrika die Selbständigkeit einfach nicht zu-und denkt das schon ein paar westliche Filme reichen würden, dort zu kolonisieren und Afrika die Hilfe der politisch korrekten dt. Jugend nötig hätte um es vor dem bösen Westen zu retten....

      06.03.2004, 16:02 von dreamer
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    Dieser Artikel ist kompletter Unsinn von der ersten zur letzten Zeile und in seiner Darstellung "Afrikas" als ein Kontinent hilfloser, dummer Bimbos, die sich vom "Westen" jeden Müll verkaufen lassen, ganz anders vielsagend, als sich der Autor das wohl eigentlich gedacht hatte. An dieser naiven Mischung aus hach-so-linkem Glaubensbekenntnis und Überbleibseln aus dem Geographieunterricht ist nur eines schön: Zu sehen, daß man mit 21 nach wie vor mit voller Leidenschaft Sachen denkt und schreibt, die einem fünf, sechs Jahre später bodenlos peinlich sein werden.

    06.03.2004, 08:00 von apoll0n
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      @apoll0n Also ganz so extrem wie mein Vorredner (bzw. Schreiber) würde ich es nicht ausdrücken, aber zumindest inhaltlich kann ich an diesem Artikel auch wenig finden.
      1) Afrika ist sehr, sehr groß. Und allein der Versuch so völlig unterschiedliche Staaten wie Ägypten, Süd-Afrika, Congo, Tschad und Madagaskar in einen Topf zu werfen muss furchtbar scheitern.
      2) Dein Artikel soll uns glauben machen, dass das Hauptmotiv von Entwicklungshilfe die potentielle folgende wirtschaftliche Ausbeutung Afrikas zum Zwecke hat. Das ist zum einen sehr optimistisch gedacht, denn selbst bei enormen Wirtschaftswachstum und Wohlstandsgewinn in den bereits jetzt wohlhabenderen Staaten Afrikas ist deren Bedeutung als Absatzmarkt doch eher beschränkt. Außerdem, selbst wenn dies der Fall sein sollte, kann ich daran nichts schlimmes erkennen. Wenn entwickelte Staaten versuchen andere Staaten in den gleichen Entwicklungsstand zu versetzen um mit diesen dann Handel zu treiben, dann ist dies doch eine positiv zu bewertende Sache.
      3) In diesem Artikel schwingt eine implizit negative Sicht westlicher politischer Haltungen mit. Wenn ich zum Beispiel einen Satz wie " Deutsche Fachkräfte vermitteln bei der Ausbildung von Afrikanern auch ihre politischen Einstellungen" lese, frage ich mich, was du damit sagen willst. Ich gehe davon aus, dass dt. Fachkräfte im allgemeinen eine freiheitliche demokratische politische Einstellung haben, und diese zu verbreiten kann ich nicht als negativ ansehen. Mir kommt es hier fast so vor, als sollten die armen Afrikaner vor den bösen geistigen Einflüssen des Kapitalismus geschützt werden...Wenn man jedoch so denkt, so unterschätzt man die Intelligenz und Unabhängigkeit der dortigen Bevölkerung und macht sie implizit zu Kindern, die von den klugen Europäern an die Hand genommen werden müssen um sie zu ihrem Glück zu führen.
      3) Das Problem miot den Kolonialmächten ist nicht, dass sie zu viel Einfluss auf die Entwicklung der ehemaligen Kolonien genommen haben, sondern zu wenig. Anstatt sich völlig zurückzuziehen und über Jahre auch noch finanzielle Unterstützungen an wenig demokratische Systeme zu garantieren, hätten sie sich lieber in die Politisierung und Demokratisierung dieser Staaten einbringen sollen. Das hätte allerdings eventuell größere Opfer gefordert, und dazu war das Interesse an Afrika einfach nicht groß genug.

      06.03.2004, 11:23 von dreamer
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      @dreamer Ich hab für den Artikel in mehreren Büchern über Fernseh- bzw. Mediennutzung in Afrika recherchiert.

      Einen Artikel "Fernsehen in Asien - Indirekte Kolonialisierung durch westliche Staaten?" würd ich nach meinem derzeitigen Wissensstand nie so formulieren. Schon allein, weil es meiner Meinung nach nicht so ist.
      Kulturelle Werte, etc. werden uns sogar eher von Asien bzw. Japan vermittelt. Schließlich stammen die meisten Kinderserien, die so beliebten Animes und Mangas aus Japan. Kinderklassiker, wie zB Biene Maja, sind nämlich japanische Serien.

      06.03.2004, 16:44 von Evenstar
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    Na salle,

    Freut mich, dass du meinen Kommentar nicht nur als blöde Besserwisserei aufgenommen hast:)

    Das mit dem Artikel schreiben ist eben so ne Sache, wie kompetent man sich in einem bestimmten Gebiet fühlt und ich weiß nicht ob so ein Artikel über Nigeria nicht eher eine Beschreibung meiner Sich der Dinge wäre, als ein reiner Wissensartikel...*grübel*

    aber ich denk mal drüber nach!

    lieben gruß,
    franzi

    05.03.2004, 17:22 von lunatic
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      @lunatic ich habs nicht alls blöde Besserwisserei aufgenommen, sondern als konstruktive Kritik. :)

      lg Niki

      06.03.2004, 16:46 von Evenstar
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    HI!

    Erstmal ein Lob für den interessanten Artikel!

    Etwas unklar bleibt mir allerdings, welche afrikanischen Länder du speziell ansprichst.
    Denn man muss bedenken, dass es da kulturell und auch vom Grad der westlichen Beeinflussung her, große Unterschiede gibt.
    Auch in den einzelnen Ländern, was vermutlich daran liegt, dass in Afrika Industrie und Tradition, Wildlife und Großstadt ebenso dicht aneinander liegen, wie "zivilisiert" und weit ab von allem, was uns hier als solches erscheint .
    Man ist schnell dazu geneigt, Afrika als Afrika, als Afrika zu betrachten!

    Zudem erscheint mir das direkte Ausbeuten Afrikas in der Wirtschaft, weitaus schlimmer, als die subtile Beeinflussung durch die Medien. Zumindest glaube ich nicht, dass das, was dort geschieht, sehr viel beunruhigender ist, als die Beeinflussung, die tagtäglich in unserem Fernsehprogramm vollzogen wird.
    Ich habe selber 15 Jahre in Lagos/Westafrika gelebt und was das Fernsehprogramm angeht, kann man dort hauptsächlich afrikanische Sender empfangen, wenn man nicht einen speziellen Anschluss installiert hat.
    Diese Möglichkeit wird, angesichts der großen Armut, wohl für die meisten, dort lebenden Menschen, ungenutzt bleiben!
    Vor allem die ärmeren, weniger gebildeten Afrikaner, sehen also vorwiegend regionale Sender. Reichere hätten zwar theoretisch die Mittel, sich ihr Fernsehprogramm auszuwählen, aber sind somit für das, was sie beeinflusst selber verantwortlich.
    Wir Deutschen können ja auch unseren Fernseher ausschalten, wenn wir uns selbst eine Meinung bilden möchten und ich denke Afrikaner sind dazu ebenso in der Lage!
    Abgesehen davon können sie zwar teilweise westliches Fernsehen empfangen, CNN etc., aber es wird wohl keinen Kanal geben, der extra auf die afrikanischen Länder abzielt und selbst nicht afrikanisch ist!
    Die Afrikaner, -und da gebe ich dir recht- denen weniger Mittel zur Verfügung stehen, sind natürlich schnell empfänglich für die Reize der westlichen Welt und somit auch leicht zu beeinflussen.
    Nur werden die nur eine minimale Rolle für die Wirtschaft spielen können, da sie weder das Geld für westliche Produkte haben, noch Wege, westliche Lebensweise, zu der eigenen zu machen.

    Vermutlich hat der, für diese subtile Beeinflussung, die du ansprichst, wirklich "gefährdete" Teil der Afrikaner, onehin keinen Fernseher!

    Ist ein interessantes Thema, wie die Macht der Medien allgemein, nur denke ich, dass Afrika, weitaus schwerwiegendere Probleme hat!

    Lieben Gruß,
    Franzi

    05.03.2004, 15:46 von lunatic
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      @lunatic Danke für deine Anregungen. Natürlich bin ich mir im Klaren, dass es sich bei meinem Artikel nur um einen groben Überblick über die Situation in einem durchschnittlichen afrikanischen Staat handelt. ZB in Südafrika sieht alles schon anders aus.
      Mit meinem Artikel wollte ich vor allem auch darauf hinweisen, was "entwickelte" Länder mit ihrer "Entwicklungshilfe" bezwecken wollen.
      Ich bin mir voll und ganz im klaren, das Afrika größere Probleme hat, als die mediale Beeinflussung der "Geberländer". Aber ich fühle mich bei diesen Themen nicht kompetent genug, bzw. informiert genug, um einen Artikel zu verfassen, der dem Kontinent gerecht wird. Vielleicht könntest du mal schreiben, wie das Leben in Afrika so ist, etc. Würd mich brennend interessieren.

      Nochmal danke für deine inspirierenden Gedankengänge,

      liebe Grüße

      Niki

      05.03.2004, 16:09 von Evenstar
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