Wir brauchen Eier
Im Spätsommer 2011 verübte eine Gruppe junger Studenten mehrere, so genannte ‚Eier-Anschläge‘ auf SUVs.
Im Spätsommer 2011 verübte eine Gruppe junger Studenten mehrere, so genannte ‚Eier-Anschläge‘ auf SUVs (Sports Utility Vehicle), also Geländewagen marktführender Automobilfirmen, die sich vor allem durch einen hohen Spritverbrauch, eine für die Stadt unpraktische Größe und wohlhabende Besitzer auszeichnen. Nachdem zwei mutmaßliche Haupttäter ausfindig gemacht und verhaftet werden konnten, besuchte ein Reporter vom SPIGEL sie in der Untersuchungshaft. Im Folgenden finden sie die Transkription eines Gesprächs mit dem Anführer der Gruppe, Thomas Haberlandt.
SPIGEL: Herr Haberlandt, wie geht es Ihnen?
HABERLANDT: Ganz gut soweit, danke der Nachfrage!
SPIGEL: Wie verkraften Sie die Untersuchungshaft?
HABERLANDT: Ziemlich gut. Ich bin davon überzeugt, dass sie nicht mehr lange dauern wird, und dass die Staatsanwaltschaft mich aufgrund von Mangel an Beweisen freilassen wird.
SPIGEL: Der Vorwurf, der Ihnen gemacht wird, ist gravierend: Gründung einer terroristischen Vereinigung, Sachbeschädigung, gefährliche Körperverletzung.
HABERLANDT: Lächerlich. Wenn man die Sache bei Licht betrachtet, habe ich nichts weiter getan als faule Eier auf unbelebte Objekte zu werfen.
SPIGEL: Unbelebte Objekte im Wert von insgesamt zwei Millionen Euro.
HABERLANDT: An den Autos ist ja kein wirklicher Schaden entstanden. Sie fahren den Wagen einmal in die Waschstraße, dann ist das Auto wieder wie neu. Das ist ja der Witz.
SPIGEL: Wie meinen Sie das?
HABERLANDT: Unser Ziel war von Anfang an politischer Protest, der niemandem weh tut. Wir wollten unsere Meinung aber nicht durch banale Demonstrationen kundtun, sondern durch gezielte, wirkungsvolle Aktionen. Wir waren gleichzeitig darauf bedacht, uns nicht strafbar zu machen. Wenn wir uns die Brandstifter in Berlin angucken, die Nobelkarosserien in Brand setzten, dann fahren wir eine gemäßigte, aber effektivere Linie. Die Besitzer behalten ihre Wagen, aber müssen den Dreck und den Gestank los werden. Im Idealfall ärgern sie sich über den Kauf ihres Wagens.
SPIGEL: Wie wollen Sie ihre Aktion verstanden wissen?
HABERLANDT: Die Besitzer sollen über ihre soziale Verantwortung nachdenken. Sie kaufen aus einem absurden Statusdenken heraus diese umweltzerstörenden Spritfresser und scheren sich nicht um die Wirkung, die sie mit ihrer Prahlerei bei den sozial schwächer gestellten Familien auslösen. Wer fährt denn diese SUVs? Junge Mütter, die den Wagen nicht richtig lenken können und die ihre Kinder mit tonnenschwerem Stahl und Aluminium schützen wollen, weil sie kein Vertrauen in ihre eigenen Fahrkünste haben. Und die Männer erlauben ihnen diesen Luxus, weil sie ebenso wenig den Fahrkünsten ihrer Frauen trauen. Der eigentliche Zweck dieser SUVs, die ja nichts weiter sind als aufgeblasene, schick gemachte Geländewagen, wird dabei hinfällig.
SPIGEL: Aber warum gerade diese Aktion?
HABERLANDT. Weil wir glauben, dass die Pervertierung der Gesellschaft sich in dieser SUV-Kultur besonders stark manifestiert. Sie ist ein Symbol des Auseinanderdriftens zwischen Arm und Reich, ein Symbol für unser rücksichtsloses Verhalten gegenüber unserer Umwelt, ein Symbol für ein verkommenes und überwunden geglaubtes Statusdenken aber auch ein Symbol der Doppelmoral der Autokonzerne, die sich auf der einen Seite als „grüne“ Autohersteller präsentieren wollen, und auf der anderen Seite Spritfresser produzieren, die den Effekt der „grünen“ Wagen zunichtemachen.
SPIGEL: Wie sind sie mit dem Ergebnis ihrer Aktion zufrieden?
HABERLANDT: Mäßig. Die mediale Aufmerksamkeit, die wir durch die U-Haft erfahren, ist unserer Sache dienlich, aber im Grunde ist unsere Befürchtung wahr geworden: Die Eier-Aktion ist nicht spektakulär genug, um das Volk langfristig zum Umdenken zu bewegen. Es ist das alte Dilemma: Wie protestiert man effektiv, ohne sich strafbar zu machen? Aber wie nervös die Behörden sind, sehen wir schon an ihrer Reaktion auf unsere nun wirklich harmlose Aktion.
SPIGEL: Sind weitere Aktionen geplant?
HABERLANDT: Wir haben im Vorfeld über andere Aktionen nachgedacht, die innerhalb unserer Gruppe kontrovers diskutiert worden sind. Unter anderem waren Eier-Anschläge auf Bundeswehrsoldaten geplant, vornehmlich solche, die in Afghanistan oder im Irak Dienst getan haben. Von dieser Aktion haben wir aber sehr schnell Abstand genommen.
SPIGEL: Warum?
HABERLANDT: Die Bundeswehrsoldaten, die ihren Dienst in Afghanistan oder im Irak leisten, genießen in der Mittelschicht aber auch im Prekariat ein höheres Ansehen als die zuvor erwähnten SUV-Fahrer. Die Soldaten kommen zumeist nicht aus wohlhabenden, sondern aus ganz bürgerlichen Familien, und wählen den Weg in die Bundeswehr, weil sie sich dort trotz mittelmäßiger Ausbildung große Aufstiegschancen erhoffen. Vornehmliches Ziel unserer Aktion aber sollte es sein, Sympathie für unsere Bewegung zu erzeugen und ein klar definiertes Feindbild zu haben. Und der reiche, verschwenderische und umweltfeindliche SUV-Fahrer erfüllt diese Bedingungen besser als der abenteuerlustige Bundeswehrsoldat.
SPIGEL: Trotzdem machen sie dem Bundeswehrsoldaten einen Vorwurf.
HABERLANDT: Ganz richtig. Sehen Sie, ein Bundeswehrsoldat, der in Afghanistan seinen Dienst versieht, bekommt zusätzlich zum normalen Sold einen Tagessatz von knapp 100 Euro ausgezahlt. Wenn wir das hochrechnen, verdient er also je nach Dienstgrad zwischen 5000 und 10000 Euro im Monat. Angesichts eines solchen Lohns fällt es mir schwer zu glauben, dass die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan Überzeugungstäter sind, die aus reiner Liebe zum Vaterland in ein Kriegsgebiet ziehen und die Afghanen mit der Demokratie beglücken wollen. Wir sind vielmehr der Überzeugung, dass die meisten Soldaten des Geldes wegen dort sind, und dann machen sie sich unserer Meinung nach eines ethisch und moralisch verwerflichen Handelns schuldig. Denn unserer Überzeugung nach darf Deutschland sich an keinem Krieg beteiligen, und dass es sich in Afghanistan genau darum handelt, ist mittlerweile unstrittig. Wir sind weiterhin der Überzeugung, dass die deutsche Regierung aus einem Prestigedenken heraus diese Kontingente ins Ausland schickt, um so ihre Chancen auf einen dauerhaften Sitz im UN-Sicherheitsrat zu erhöhen. Dafür setzen sie leichtfertig das Leben deutscher Soldaten aufs Spiel, denen in ihrer Geldnot nichts anderes übrigbleibt, als sich in Kriegs- und Krisengebieten zu verdingen. Afghanistan droht, ein deutsches Vietnam zu werden. Nur will das keiner wahrhaben.
SPIGEL: Gab es weitere potentielle Ziele für ihre Eier-Anschläge?
HABERLANDT: Natürlich! Börsenmakler, Banker im Allgemeinen, aber vornehmlich jene, die sich auf Kosten anderer bereichert haben. Herr Ackermann, Herr Funk, Herr Zwickel und Herr Esser zum Beispiel, die seit dem Mannesmann Prozess für mich und für unsere Gruppe Sinnbild eines mittlerweile gesellschaftsfähigen, aber doch zutiefst verkommenen Moralbegriffes sind.
SPIGEL Was genau fordern sie von diesen Menschen?
HABERLANDT Reue. Buße. Umkehr. Nennen Sie es, wie sie wollen. Aber die Frage muss doch erlaubt sein, was diese Herren mit einem Gehalt von 20 Millionen pro Jahr anstellen, und wieso sie dann noch die Notwendigkeit einer Abfindung in gleicher Höhe sehen. Ich finde es infam, wie der Aufschrei in der Gesellschaft anlässlich dieser horrenden Gehälter vom Gericht als ‚Diskussion auf Stammtischniveau‘ verhöhnt wurde. Das ist mir einfach unbegreiflich. Aber noch weniger verstehe ich, wie die Gesellschaft angesichts solcher Skandale kurzzeitig protestiert, nur um bald darauf einzuknicken, zu resignieren und sich wieder gottergeben in die Tretmühle des ausbeuterischen Alltags zu begeben. Was dieser Gesellschaft am meisten fehlt, ist der Wille zum Umbruch.
SPIGEL Und woher rührt, ihrer Meinung nach, dieser Unwille?
HABERLANDT Der veränderte Gemeinschaftsgedanke. Es gibt dieses Gefühl, dass wir Deutschen eine feste Gemeinschaft sind, in der der eine für den anderen einsteht, nicht mehr. Wir krebsen als Individuen tagtäglich auf unserer Arbeitsstelle rum, wir lassen uns ausbeuten, wir sehen die Einschläge näher kommen, wir sehen Kollegen, die ihre Arbeit verlieren, die erschöpft zusammen brechen, die ihr gesamtes Hab und Gut verpfänden. Aber statt dass wir uns mit diesen Opfern des vorherrschenden Leistungsprinzips solidarisieren, tun wir genau das Gegenteil. Wir igeln uns ein, wir verkriechen uns in unser Schneckenhaus, wir hoffen, wir beten, dass es einen anderen treffen möge, aber nicht uns. Und wenn es uns dann doch trifft, wundern wir uns noch, dass keiner hilft.
SPIGEL Sie sprachen vorher von Moral. Was für ein Moralbegriff schwebt ihnen denn vor?
HABERLANDT Eine Moral, in der Menschen das Unrecht erkennen, und es ansprechen. Um dies zu konkretisieren: Ein Banker, der sich dafür einsetzt, dass die Managergehälter auf maximal eine halbe Million pro Jahr gekürzt werden, ein Bundeswehrsoldat, der den Dienst an der Waffe für einen sinnlosen Einsatz wie den Krieg in Afghanistan verweigert, ein Milliardär, der sein Geld für wohltätige Zwecke spendet oder die Reichensteuer fordert wie Warren Buffet, ein arbeitsloser Jugendlicher, der seine Frustration an einem Sandsack auslässt statt an einem wehrlosen Mann in der U-Bahn Station, ein Lehrer, der seinen Job ernst nimmt ohne die Sicherheit auszunutzen, oder ein Arbeitsloser, der sich aufrafft, und für wenig Geld eine Arbeitsstelle annimmt. Wissen sie, ich glaube, dass jeder Mensch einen moralischen Instinkt hat. Er weiß, was gut und was richtig ist, er hat eine Vorstellung von gegenseitigem Respekt, von Arbeit für die Gemeinschaft, von Nächstenliebe. Aber es ist die menschliche Schwäche, die ihm im Weg steht. Und es ist ja nun nicht so, als würde diese menschliche Schwäche nicht auch in mir wohnen. Ich handle gelegentlich moralisch falsch, auch ich habe mich bereichert oder sehne mich nach einer schönen Wohnung, einem iPad oder einem schicken Auto und finde diese Luxusgüter reizvoll. Aber ich erkenne die Nichtigkeit dieser weltlichen Güter und versuche, gegen meine Bedürfnisse anzukämpfen. Ich verlange von niemandem, dass er zum Asket werden soll. Aber ich habe eine sehr genaue Vorstellung von einem maßvollen Leben und mein Ziel ist es, das Gros der Gesellschaft auf dieses ‚maßvolle‘ Leben einzuschwören. Mittelstand für alle, um es plakativ zu formulieren.
SPIGEL Und sie glauben, dass ihre Eier-Attacken die Reichen dazu veranlassen werden, sich zu ihrem Moralbegriff erkennen?
HABERLANDT Erstes Ziel muss es immer sein, einen gesellschaftlichen Diskurs anzuregen. Wenn wir der Überzeugung sind, dass ein SUV-Fahrer Schuld auf sich lädt, und wenn unsere Gruppe Gehör findet, dann muss die Gesellschaft und die Politik diesen Diskurs aufgreifen. Die Politiker müssen Stellung nehmen zu unseren Argumenten. Der Staat muss reagieren.
SPIGEL Das hat er doch. Sie sitzen in Untersuchungshaft.
HABERLANDT Ja. Und das ist sehr bezeichnend. Denn der Staat verweigert durch unsere Verhaftung den Diskurs. Ziel des Staates ist es, uns möglichst schnell in die Ecke der Illegalität, ja, des Terrorismus zu drängen. Aus dieser Position heraus sind wir automatisch dazu genötigt, uns rechtfertigen zu müssen. Dabei muss unserer Meinung nach der Staat sich rechtfertigen. Das ist übrigens ein übliches Verfahren. Die Bewegung der RAF oder der APO wurde während des Deutschen Herbstes ebenfalls vom Staat illegalisiert, dabei waren einige ihrer Ziele doch sehr ehrenwert: Rückzug der amerikanischen Truppen aus Vietnam und Deutschland, Reformierung des Bildungssystems, etc. Der Staat heute bekämpft nur die Symptome des Terrorismus, nicht aber deren Ursachen. Das wird nirgends deutlicher als in den Vereinigten Staaten. Wenn wir uns die Geschichte der amerikanischen Außenpolitik anschauen, ihr Verhalten in Korea, in Vietnam, in Chile, im Mittleren Osten, im Irak und in Afghanistan, dann ist die Entstehung solcher Organisationen wie Al-Kaida nachvollziehbar, logisch und konsequent. Statt aber diesen Organisationen eine gewisse Legitimation zuzusprechen, zumindest was ihre Gründe angeht, greift die amerikanische Regierung zur üblichen Dichotomie. Sie selbst sind die Guten, die anderen sind die Bösen, sie sind die freiheitsliebenden Demokraten, die anderen sind fanatische Unterdrücker, sie repräsentieren die tolerante, liebevolle Religion, die anderen die intolerante, unterdrückende Religion. Den Widerspruch zwischen Fremd- und Eigenwahrnehmung ignoriert sie geflissentlich. Durch die Kontrolle der staatlichen Medien produzieren sie das Bild des guten Amerika, und zwar so vehement, dass sie ihre eigene Heuchelei glauben.
SPIGEL Welche Reaktion wünschen sie sich denn vom Staat?
HABERLANDT Ich glaube, dass ein gesunder Staat den offenen Diskurs nicht scheuen muss. Ein Staat, der mit sich im Reinen ist, handelt transparent, sucht den Kontakt zu Andersdenkenden und macht die Auseinandersetzung publik. Ein Staat, der sein Volk übergeht, im Verborgenen handelt und Auskunft verweigert, ist meines Erachtens korrumpiert. Ein gesunder Staat würde auf unsere Eier-Attacken gelassen reagieren und uns vor laufenden Kameras zur Diskussion einladen und diese deutschlandweit ausstrahlen.
SPIGEL Wie sehen sie ihre Zukunft?
HABERLANDT Ich bin beseelt von einem Willen nach Veränderung. Ich glaube, dass unsere Gesellschaft komplett reformiert werden muss. Wir benötigen einen Staat, der die freie Marktwirtschaft nicht mehr als höchstes Gut ansieht und seine Bürger nicht nur danach beurteilt, inwiefern sie einem florierenden Unternehmen nützlich sein können. Das Hauptaugenmerk unseres heutigen Erziehungssystems gilt den Kompetenzen, die ein Bürger benötigt, um wirtschaftlich und profitorientiert arbeiten zu können. Das ist erst einmal nicht verwerflich. Es wird aber verwerflich, wenn der Bürger den Profit über alles stellt, und dafür über Leichen geht. Ein moralisch vertretbares, wirtschaftliches Handeln kann nur dann gewährleistet werden, wenn eben die moralische Erziehung wieder Einzug in die Schulen, die öffentlichen Medien, die gesellschaftliche Diskussion erhält. Womit wir wieder beim Moralbegriff wären, den ich vorhin erwähnte. Übrigens führt dieser neue Moralbegriff auch zu einem neuen Schuldbegriff. Die Gesellschaft muss erörtern, wo die Schuld eines Einzelnen beginnt. Und meiner Meinung nach beginnt sie dort, wo jemand eigennützig handelt oder sein Handeln nicht fortwährend in Frage stellt. Das fängt schon beim Schwarzfahrer an, der für eine Dienstleistung, die er in Anspruch nimmt, also das Fahren mit dem ÖPNV, kein Ticket zieht oder beim Bürger, der seine GEZ Gebühren nicht bezahlt, denn beide machen sich im Kleinen des gleichen Verbrechens schuldig, dass sie den Bankern, die diese Verbrechen im großen Stil durchziehen, vorwerfen. Sie sehen also, dass ich im Herzen ein zutiefst gutbürgerlicher Mensch bin, der die Einhaltung von sinnvollen Regeln fordert. Es mutet paradox an, aber unsere Gruppe verstößt gegen Regeln, um für die Einhaltung von Regeln zu kämpfen.
SPIGEL Was, wenn ihr Aufruf, einen neuen Moralbegriff zu entwerfen, ungehört verhallt?
HABERLANDT Diese Frage wird innerhalb unserer Gruppe kontrovers diskutiert. Die einen beharren darauf, nur mit legalen Mitteln zu protestieren, andere wiederum sehen die Notwendigkeit, mit Gewalt auf unsere Ziele aufmerksam zu machen. Es ist das gleiche Dilemma, mit dem sich auch die 68-er Bewegung konfrontiert sah: Reden ohne zu handeln geht nicht. Wenn der Bürger den leisen Protest achselzuckend zur Kenntnis nimmt, muss er mit ohrenbetäubendem Lärm auf die Missstände innerhalb der Gesellschaft aufmerksam gemacht werden. Konkret bedeutet dies, dass unserer Bewegung eine Spaltung droht in einen radikalen und einen gemäßigten Flügel.
SPIGEL Ich danke Ihnen für das Gespräch!





Kommentare
Wer hat sich diesen Müll bloß ausgedacht?
22.10.2011, 13:05 von Charlie_BWas haben Soldaten in Afghanistan, SUV, RAF und Managergehälter denn miteinander zu tun?
Die Soldaten gehen nach Afghanistan, weil sie (oder ihre Einheit) halt "dran sind", und wer zuhause in Sicherheit sitzt, soll sich nicht über die 100€ Zulage aufregen. In Deutschland sind z.B. 24€ Spese vorgesehen wenn ein Arbeitnehmer sich 24 Stunden von zuhause entfernt eingesetzt ist. Was ist das im Vergleich mit den Risiken und den Verzicht (Freunde und Familie sind Tausende Km entfernt, kein richtiger Feierabend, eine Chance mal einen Spaziergang durch den Wald zu machen,...)?
Die APO wurde nicht kriminalisiert, die RAF wurde kriminell. Das man von der APO seit den späten Sechzigern nichts mehr gehört hat, kommt daher, dass sie sich innerlich zerstritten hat. Die RAF fing mit Brandanschlägen auf Kaufhäusern an (was konnten die für den Krieg in Vietnam?), "enteignete" Banken (mittels Raub) und entführte bzw. tötete Personen, die sie für gefährlich hielt. Wenn das nicht kriminell ist...
SUV gefallen mir auch nicht. Aber wer will denn bitte bestimmen, was andere für ein Auto fahren dürfen? Was hat das mit Freiheit zu tun? Wenn die Fahrer heute nicht von den Benzinpreisen abgeschreckt werden, werden die über eine kleine Extra-Steuer lachen. Und wer gibt jemanden das Recht das Eigentum anderer Leute zu beschädigen? "Das Auto muss nur mal in die Waschanlage" ist auch keine Entschuldigung...
Wenn Leute ein hohes Gehalt bekommen, dann beginnt sofot der Neid. Wenn sie eine solche Bezahlung verdienen, warum nicht? Wenn sie sie nicht verdienen, sollten sich die Chefs mal Gedanken machen. (Auch Ackermann hat einen Chef: Den Aufsichtsrat und der wiederum die Aktionäre....)
Also: Was soll das ganze bedeuten?
ahhh, alles kursiv... wasdalos
19.10.2011, 10:29 von Jingeling89Da musses Datenwerk wohl nochma feintuning betreiben ;) so (), , undso
19.10.2011, 11:16 von Jingeling89Achjah, zum Text: "SPIGEL" (und kursiv bremst ungemein beim lesen)
Das liest sich wie ne Schlittschuhfahrt auf einem Schotterweg mit regelmäßig platzierten Backsteinen
Das ja schräg...
19.10.2011, 12:43 von sailor:D
Nein, das is ne krumme Sache!
19.10.2011, 13:51 von Jingeling89Schief gewickelt?
19.10.2011, 13:52 von sailorJap und fast wie auf Schiefertafeln geschrieben
19.10.2011, 13:54 von Jingeling89Sehr schön...
19.10.2011, 14:13 von sailor:D
total bekloppt!
21.10.2011, 10:25 von ChiralEben...
21.10.2011, 10:33 von sailorNicht ungefährlich?
19.10.2011, 10:13 von sailorDa kenn ich aber andere Wirrköpfe, die frei rumlaufen...
Hab ja auch nicht gesagt, dass die nicht auch hinter Gitter gehören...
19.10.2011, 12:40 von ChiralAlso, jemanden einbuchten weil er mit faulen Eiern auf Autos wirft, halte ich persönlich auch für maßlos.
19.10.2011, 12:43 von sailorWirrkopf hin oder her...
normal ja, aber wenn man dann die Aussagen hört....wieder nicht!
19.10.2011, 13:39 von ChiralNaja...
19.10.2011, 13:40 von sailorFür wirres Gerede wird man aber auch nicht eingebuchtet in diesem Land...
Das finde ich auch ganz gut so.
;)
ja, hast ja recht...
19.10.2011, 15:30 von ChiralEin dämlicher, aber nicht ungefährlicher junger Wirrkopf, beim dem ich froh bin, dass er hinter Gittern sitzt. Hat nie einen gesellschaftlichen Beitrag geleistet und wird es nun wohl auch nicht mehr (vorbestraft undso). Eigentlich traurig, wenn jemand sein Leben so wegwirft....
19.10.2011, 10:06 von ChiralSeine ganzen Aussagen schwappen über von billiger Polemik, so das es mich nichtmal motiviert über die paar sinnvollen Inhalte diskutieren zu wollen. Schon schade zu sehen, wie jemand seine eigene Meinung anderen überstülpen will, er offenbart damit in meinem Augen die völlige Unfähigkeit, einen anderen Standpunkt als den eigenen einnehmen zu können, ganz armes Licht der Typ....
Ich sag es ja selten und eigentlich ungerne, aber: "Gut gemacht Staat..."
Ich habe bis zu den ethisch verwerflichen Motivationen der Soldaten gelesen. Das fand ich albern. Ein Soldat ist zunächst Befehlsempfänger und wenn man auf den Afgahnistan-Einsatz mit Eiern reagieren will, sollte man die Abgeordneten mit Eiern bewerfen, die haben ja den Einsatz schließlich beschlossen.
19.10.2011, 09:38 von sailor»Die Eier-Aktion ist nicht spektakulär genug, um das Volk langfristig zum Umdenken zu bewegen.«
Witz des Tages...