jb 21.09.2005, 16:52 Uhr 14 7

Soziale Gerechtigkeit – ein Auslaufmodell?

Alle reden über soziale Gerechtigkeit. Ich will mitreden, kann es aber nicht, da ich bei meinen Recherchen kläglich scheitere.

Nun haben wir sie ein Jahr. Die Bundesregierung unter der Leitung einer Frau. Vergessen ist der Wahlkampf im August 2005, damals, als man Angela Merkel als die liebrale Kapitalistin in Unionskleidung wahrnahm. Vergessen die Elefantenrunde mit motzendem Schröder und Gerechtigkeitsdebatten. Es kommt die Mehrwertsteuererhöhung und der Gesundheitskompromiss.
Trotzdem: Die Union tritt mit einer Frau an, die trotz Springermedienwahlkampf und Ostbonus, diesen weder ausspielen noch den Eindruck vermitteln kann, sie könne Probleme lösen und wenn, diese „sozial gerecht“ und „verträglich“ präsentieren.

Der Wahlkampf wurde seitens der Linken und der SPD in einer derart polemischen Weise geführt und die Phrase der „sozialen Gerechtigkeit“ dermaßen aufgebläht, dass auch nach der Wahl alle noch davon reden, wie sozial es ablaufen soll. Ganz so, als ob sie die Scheinargumente der Linken verinnerlicht hätten. Dabei fällt auf, dass die, die alles radikal unsozial finden und nicht nur im Osten damit kräftig punkteten, gar nicht an den Gesprächen um die Regierungsbildung teilnahmen und auch nicht teilnehmen wollten, geradeso, als ob man für Gerechtigkeit besser sorgen könnte, wenn man von der Oppositionsbank schimpft.

Das wundert nicht nur den Wähler, sondern auch den politischen Beobachter. Der Souverän, wie es in den letzten Tagen so schön heißt, hat doch klar gesagt, dass es die Linke zu über 8 Prozent nicht nur toleriert, sondern ausdrücklich wünscht. Trotzdem denkt niemand daran, mit Oskar und Gregor zu reden. Denen auch ganz recht, so müssen sie wenigstens keine Verantwortung übernehmen, denn darin waren sie bekanntlich noch nie stark.

Doch was wird nun aus der Gerechtigkeit unter einer großen Koalition? Wenig Erkenntnis, Spekulation und Ideologie, die hervorragend davon ablenkt, um was es wirklich geht. Nicht um den soviel zitierten Richtungskampf, nicht um Personalfragen oder Stillstandsdebatten. Es zeigt den tiefen Wunsch der Menschen nach sozialer Gerechtigkeit. Ein Begriff, der urplötzlich auftaucht, so als ob es in Deutschland diese Gerechtigkeit immer gegeben hätte.

Auf der Suche nach ihr, finde ich sie weder in meinen Studienbüchern, noch im Duden. Liegt es vielleicht daran, dass diese zu alt sind, also die Bücher, nicht die soziale Gerechtigkeit. Da ist zwar viel vom Sozialstaat die Rede, sozialen Sicherungssystemen, der Sozialdemokratie, aber nie von sozialer Gerechtigkeit.
Sozial, das dürfte jedem bekannt sein, bedeutet soviel wie die Gesellschaft betreffend. Gut, Gerechtigkeit herrscht, wenn man sich nicht benachteiligt fühlt, beziehungsweise es offensichtlich ist.
Ist dann die soziale Gerechtigkeit so etwas wie die Nichtbenachteiligung der Gesamtgesellschaft? Oder was?
Die Wissenschaft und die damit verbundene genaue Definition scheint es nicht zu geben, und das, obwohl ich doch Soziologie und Politik studiere, wie erschreckend.

Also befragte ich meine Eltern, die sind älter und weiser, wurden kurz nach dem Krieg geboren, die müssen wissen, was soziale Gerechtigkeit genau ist und wann es sie gab, wenn sie heute so häufig gefordert wird, schließlich haben sie die Entwicklung der Bundesrepublik hautnah miterlebt. Wie erwartet, konnten die mir auch nicht weiterhelfen. Ganz im Gegenteil, sie berichteten mir von harten Zeiten in ihrer Kindheit, Chancenlosigkeit im Beruf aufgrund der sozialen Herkunft, Verantwortung in frühen Jugendjahren, den Hindernissen, Abitur zu machen, der Risiken, ein Haus zu bauen und Kinder zu haben. Und sozial gerecht sei das alles bestimmt nicht abgelaufen. Die Rahmenbedingungen waren für einige viel besser. Die Industrie wuchs rasant an in den 50er und 60er Jahren, lange gesellschaftspolitische Diskussionen fanden nicht statt und Schulfreunde machten Geld ohne Ende, ohne das sie dafür beneidet wurden. Mein Einwand, dass das doch sozial höchst ungerecht ablief, wurde von meinem Vater nur belächelt. Schließlich habe er Arbeit gehabt und Zuversicht, dass es die nächsten Jahre aufwärts ginge in Deutschland und Kinder seien zwar finanziell nicht viel weniger aufwendig als heute, aber man hätte an Wachstum und Wohlstand geglaubt und nicht so pessimistisch in die Zukunft gesehen. Erst mit dem aufkommenden Reichtum der Gesamtgesellschaft habe man sich Gedanken gemacht über die, denen es zwar auch besser ging, aber im Verhältnis weniger besser als den meisten. Soll heißen, die Schere zwischen arm und reich ging schon immer auseinander, nur war das für alle erträglich.

Etwas provokativ wohl der Satz meines Vaters, man hätte heute wohl eher die Möglichkeit darüber nachzudenken, was sozial gerecht sei, da man soviel Freizeit hätte und viele den ganzen Tag zu Hause seien.
Dem kann ich nicht unbedingt zustimmen. Wohl aber dem, dass man viel Freizeit hat. Zwecks Studium verglich ich Lohnentwicklung, soziale Absicherung und Urlaubstage der Deutschen mit denen anderer Länder und stellte erstaunt fest, dass die Deutschen am wenigsten arbeiten, dabei am besten verdienen und in Europa am häufigsten krank sind. Schon komisch. Man erklärt sich diese Entwicklung aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation, die lange vorherrschte, in der Gewerkschaften unheimlich hohe Lohnforderungen durchsetzten und Arbeitnehmerrechte schafften. Das scheint sozial gerecht zu sein. War es auch sicherlich zu jener Zeit. Und auch wenn man sich die Arbeitslosenquoten, Sozialhilfequoten und die Verteilungskurven anguckt, fällt auf, dass diese sich so lange relativ wenig auseinander entwickelten, als es ein hohes Maß an Beschäftigung gab. Erst mit Sockelarbeitslosigkeit stiegen Sozialhilfequoten an, die Verteilung des Gesamtvermögens klaffte trotz massiver Umverteilung auseinander. In den letzen zehn Jahren vermehrt sich die Zahl derer, die unter der Armutsgrenze leben, sprunghaft. Es scheint fast so, als ob man nur durch massives Wirtschaftswachstum diesen Prozess stoppen könnte. Und da kommt es einem dann böse in den Sinn, wenn man die geringe Einflussnahme der Politik auf die Wirtschaft sieht. Mittlerweile ist jedem klar, Politik schafft keine Arbeitsplätze, geschweige denn Wachstum. Ein Dilemma.

Bei all der sozialen Gerechtigkeitsdebatte wird mir aber bei den Blicken auf die Zahlen auch bewusst, man muss sich irgendwann von dieser romantisch verklärten Vorstellung verabschieden. Soziale Gerechtigkeit hat es so nie gegeben und wird es nie geben. Weder in Deutschland, einer Demokratie noch einer Diktatur oder im Kommunismus. Und schmerzlich wird auch, dass man Unternehmen nicht dazu zwingen kann, ihr Kapital in Deutschland zu investieren. Egal wer regiert, niemand wird den Druck so erhöhen können, dass Unternehmen nicht mehr ökonomisch handeln, denn dazu wurden sie gegründet. Zur Profitmaximierung. „Sozial ist, was Arbeit schafft“, wurde im Wahlkampf behauptet. Ich stimme dem zähneknirschend zu, habe aber berechtigten Zweifel, dass dies irgendwie möglich ist.

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14 Antworten

Kommentare

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    und warum die links so komisch aussehen weiss ich auch nicht. pardon

    16.12.2006, 20:58 von Juli
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    also da hat wer nicht gut recherchiert. es gibt schon genügend "definitionen" (philosophien) hinter dem begriff sozialer gerechtigkeit. von der egalitären seite her: John Rawls - Justice as Fairness und von der neoliberalen seite her (sprich soziale gerechtigkeit ablehnend, in einem, wie ich ich finde, inakzetablen agrumentationsschema) Robert Nozick - Distributive Justice und (yay sogar in deutsch) Friedrich v. Hayeks Texte ...

    links zu jenen:

    www.iep.utm.edu/r/rawls.htm
    plato.stanford.edu/entries/original-position

    hayekcenter.org/friedrichhayek/fhfactfile.html
    utm.edu/research/iep/n/nozick.htm

    natürlich nur auslegungen wie es sein sollte aber es sollte wohl jedem klar sein, wie schon weiter oben genannt, dass soziale gerechtigkeit allenfalls eine maxime ist, der sich angenähert werden kann. Wer den ganzen pfad zur sozialen gerchtigkeit hinuntergehen will kommt schließlich irgendwann bei der chancengleichheit an und wie Waldesmann schon galant sagte, die fundamentale ungerechtigkeit wird man nicht aus der welt schaffen können. wir sind von natur aus ungleich. was nicht ausschließt dass es gesellschaftsmodelle gibt die näher oder ferner der maxime der sozialen gerechtigkeit sind.

    ahoy!

    16.12.2006, 20:56 von Juli
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    Soziale Gerechtigkeit ist ein relativer Begriff der sich nach dem Umfeld des jeweiligen Menschen richtet ... frag mal einen chinesischen Fabrikarbeiter wie er den Begriff defninert.

    12.11.2006, 15:44 von Composer
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    Die Wirtschaft ist immer effizient - Die Wirtschaft tut effizient das Richtige und effizient das Falsche im Sinne der Gesellschaft - Die Effiziens gehorcht ausschließlich der Profitmaximierung. Einzelne Regierungen werden keine Bedingungen schaffen können in der soziale Gerechtigkeit herrscht, da das Kapital immer die Wahl hat woanders die Rendite zu maximieren (sog. Prisoners-Dilemma). Z.B. in China wo viele Menschen im Dreck leben und die Arbeitsstunde umgerechnet 9 Cent kostet. In einer globalisierten Welt stehen sich Kapitaleigner und Menschen die für dieses Kapital arbeiten gegenüber. Wenn der zu verteilende Kuchen immer die selbe Größe hat, dann wird durch Profitmaximierung das Kuchenstück der Kapitaleigner immer größer. Demzufolge werden die sozialen Unterschiede immer größer. Die (armen) Menschen werden sich irgendwann ihr Geld zurück holen. Hoffen wir, dass die Kapitaleigner zur Vernunft kommen und lernen zu teilen. Hoffen wir es aus Liebe zur Demokratie und zur sozialen Marktwirtschaft.

    07.11.2006, 22:30 von Brainheart76
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    Lieber jb,

    erstmal finde ich gut, daß du dir Gedanken machst um Vieles, was hierzulande leider nicht mehr im Lot ist!

    Nur ist es so, daß man das Wort Gerechtigkeit leider eigentlich nicht fixieren kann, weil Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit halt gefühlt wird und jeder fühlt dabei anders!

    Ich stimme dir aber nicht zu, daß Unternehmen IMMER profitmaximierend handeln, denn es gibt auch einige Wenige, deren Inhaber oder Vorstände ein soziales Gewissen haben und danach handeln. Dietmar Hopp von SAP ist so jemand z. B. Was ich eigentlich auf den Tod nicht ausstehen kann, das sind AG`s und das liegt daran, daß, soviel ich weiß, in der Gesetzgebung von AGs drinsteht, daß deren Manager auf Gewinnmaximierung hin zu arbeiten haben. Das heißt im Klartext, daß denen verboten wird, mehr nach sozialem Gerechtigkeitsgefühl als nach marktwirtschaftlichem Kalkül zu handeln.......wunder dich also nicht, daß es soviele seelenlose AGs gibt!

    Wenn du mal jemanden lesen möchtest, der alle möglichen Belange gut erklärt, der kreativ ist, der der Wirtschaft und der Politik wirklich gute Ratschläge gibt und dabei sein soziales Gewissen nicht in den Mülleimer wirft, dann kannst du ja mal auf www.ifo.de gehen!? Ich find die Seite klasse, nur daß der Professor Sinn, der Präsident vom ifo, in der Politik man mehr Gehöhr finden müßte ;-)

    VG, postmann

    06.11.2006, 13:27 von postmann
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      @postmann
      SAP ist eine Aktiengesellschaft. ;)

      Ansonsten kann man auch eine AG führen, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Aber in der Tat herrscht dort gerne kurzfristiges Rendite-Denken.
      Das der "Shareholder-Value" nicht der Weisheit letzter Schluss ist, setzt sich aber langsam auch in Aktionärskreisen herum...

      06.11.2006, 14:48 von sailor
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    Der ganze Denkansatz des Artikels ist falsch.
    Es geht nicht darum Elend in abstrakte Begriffe wie Gerechtigkeit zu verschieben, sondern darum das sich Industrie und vorallem die Politik der SOZIALEN VERANTWORTUNGH zu entziehen versucht.

    Eine Europäische Union und eine weltweite Globalisierung die die Menschen auf das Niveau von Kinderarbeit keine Sicherheitsbestimmungen, keine solidarische Kranken und Rentenversicherung und "Arbeitende Armut" (working poor) versklavt ist eine Welt für Industrie und wenige Supperreiche aber keine Welt für Menschen!

    Wer dagegen über Verteilungsgerechtigkeit diskutieren möchte, muss sich fragen ob Millionenboni für Vorstände von Kapitalgessellschaften angebracht sind, die ihre Kurse durch Massenarbeitslosigkeit und Jobverlagerung in Billiglohnländern verdienen?

    Diese Artikel die Armut und Elend für Millionen zementieren wollen unter dem Motto leben in der neuen Realität, verkennen das diese Entwicklung dazu führt das die Grundlagen der Demokratie durch das fehlen einer Mittelschicht erodieren.

    05.11.2006, 16:00 von ulf
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    soziale gerechtigkeit ist eine utopie, an deren entferntester stelle eine gesellschaft steht, deren maxima leistungsteigerung und gewinnkonzentrierung sind.

    04.11.2006, 02:27 von darei
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      @darei Mhm, aber wenn es an alle mehr zu verteilen gibt (Konzentration auf Gewinne) und alle mehr erhalten, ist das nicht gerecht?

      04.11.2006, 11:55 von Boerdi
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      @[Benutzer gelöscht] Anscheinend moechte hier gar niemand wissen, WARUM alles so ist, wie es ist - anstatt hier dauernd Recht zu haben solltet ihr vielleicht mal einen Steinwurf weiterdenken. Dann wuerdet Ihr auch wissen, dass diese ganze Diskussion 'pointless' ist, denn der Begriff "Soziale Gerechtigkeit" ist ein Modell, welches einen Optimalzustand abbildet, genauso, wie das Kraftwerk mit verlustloser Stromerzeugung o.ae.

      Es ist eine Maxime, genauso wie Jesus eine ist - man kann dran glauben aber man kann diesen Zustand nicht erreichen - nicht im Ansatz.

      Weiterhin gibt es weder ein richtiges, noch ein falsches System, denn es scheitert ned am System, sondern an der EINZELPERSON. Der einzelne Mensch allein (oder besser dessen Natur) sorgt dafuer, dass es nicht klappt - daran sind keine Systeme, Konzerne oder Politiker Schuld.

      Also diskutiert leiber ueber Loesungen: Ueber die KANN man naemlich diskutieren!

      05.11.2006, 05:11 von bnek
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      @[Benutzer gelöscht] >Du tust nämlich so, als verstünden alle dasselbe unter "Sozialer Gerechtigkeit"

      Liebe Flavia, in unserer Verfassung spielen die Menschenrechte eine fuehrende Rolle (oder das sollten sie zumindest). Menschenrechte, wie auch "Soziale Gerechtigkeit" sind Moral - und Moral ist, was eine Gesellschaft einvernehmlich zulaesst. So sollte doch sehrwohl ein Konsens ueber die Begrifflichkeit herrschen, bevor man anfaengt wild drauflos zu diskutieren.

      Desweietren gibt es keine Moeglichkeit, einem Volk die soziale Gerechtigkeit "aufzudruecken". Es ist nicht moeglich, weil sich (fast) jedes Individuum in erster Instanz immer selbst ungerecht behandelt fuehlt bzw. ein (oder mehrere) von ihm wahrgenommene(s) Individu{en,um}. Und das genau aus dem Grund: Naemlich weil jeder etwas anderes unter dieser Begrifflichkeit versteht.

      Deshalb ist meiner Ansicht nach (Charakter-) Bildung der einzige Weg, der "Sozialen Gerechtigkeit" naeher zu kommen. Alles andere kommt dann von selbst.

      07.11.2006, 23:01 von bnek
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      @[Benutzer gelöscht] @Koffeinallergiker

      Auch wenn es sich so schön einfach erklärt und man damit diese Ideen wunderbar verunglimpfen kann - vielleicht sollte, wer über Kommunismus redet noch ein-, besser zweimal hinschauen, bevor er Kommunismus mit gescheiterten Staaten in einen Topf wirft.

      Weder die DDR noch irgend ein anderes Land der Welt haben bisher ein auf kommunistischen Idealen aufbauendes Staatswesen besessen. Das war maximal dilettantischer Sozialismus. Und wer den Unterschied nicht begreift, der fängt noch mal in der Sklavenhaltergesellschaft an und arbeitet sich langsam durch die Geschichte.

      SeiShonagon

      03.11.2006, 09:41 von SeiShonagon
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      @[Benutzer gelöscht] ... ich weiss nicht, aber kann es sein, dass du dir Richtung meines Einwurfes nicht richtig verstanden hast? Totschlagargumente à la "soziale Utopien wie der Kommunismus seien bereits mit dem Ende der DDR augenscheinlich im Praxistest durchgefallen" entbehren nunmal jeglicher Grundlage, da die DDR kein kommunistischer Staat war. Damit beweist man also keineswegs, ob soziale Gerechtigkeit in kommunistischer Form möglich ist, oder nicht. Oder ob soziale Gerechtigkeit respektive überhaupt soziale Ausrichtung einer Gesellschaftsordnung verwirklichbar ist oder ob das Utopien bleiben werden. Auf der Basis solcherart Geschichtsklitterung kommt man mit Sicherheit zu keinem Ergebnis.

      SeiShonagon

      06.11.2006, 18:20 von SeiShonagon
Seite: 1 2

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