Leitkultur: Neue Form der Diskriminierung?
Die Forderungen nach einer "Deutschen Leitkultur" halten an. Die Frage ist, ob sie einen Kompromiss darstellt oder eine neue Form der Diskriminierung?
Die Forderungen nach einer "Deutschen Leitkultur" halten weiterhin an. So stellt sich die Frage, was von einer so genannten Leitkultur zu halten ist. Ist sie eher ein notwendiger Kompromiss in einem Staat der vielen Völker oder doch eine neue Form der Diskriminierung anderer Kulturen?
Die entscheidende Frage ist, was unter einer deutschen Leitkultur zu verstehen ist.
Die Leitkultur ist im weitesten Sinne ein Ausdruck für die Kultur in Deutschland, deren Werte von der freiheitlich demokratischen Grundordnung geprägt ist. Sprich, sie hat ihre Wurzeln in den Grundwerten der Bundesrepublik Deutschland, welche in unserer Verfassung normiert sind und deren Äste bis in die Zivilgesellschaft hinreichen. Sie stellt die Gesamtheit der Werte dar, die sowohl gesetzlich normiert sind, als auch von der Zivilgesellschaft als Selbstverständliche akzeptiert werden (sollten).
Kurz gesagt ist die Leitkultur die Gesamtheit der kulturellen Grundwerte in Deutschland, welche in den Normen der Republik ihre Stütze findet.
Sie verdient ihren Namen "deutsche" Leitkultur nicht deshalb, weil sie den Deutschen eigen ist, sondern, weil sie in Deutschland bereits heute Realität ist und tatsächlich verwaltungsrechtlich und gerichtlich durchsetzbar ist.
Ziel der Leitkultur sollte mithin sein die in der Republik allgemeingültigen Werte der Verfassung aus dem normativen in den gesellschaftlichen Raum zu tragen. Und zwar unabhängig von der kulturellen Abstammung einer Person.
Bei der Leitkulturdebatte geht es folglich nicht darum, die deutsche Bierkultur oder Familienkultur auf Dritte überzustülpen. Es geht viel mehr darum, eine Verfassungskultur, die bereits existent ist und deren Werte sich im Handeln der Verwaltung, den Urteilen der Gerichte, aber auch in den Köpfen der Mehrzahl der Bewohner der Bundesrepublik wiederfindet, für alle Kulturkreise in der Republik zugänglich zu machen.
Es gehört zu unserem Gedankengut, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, Rasse oder Herkunft die gleichen Rechte haben sollten. Dennoch gibt es Kulturen, die Zwangsheirat, Kopftuchzwang, Beschneidung von Frauen, nicht Anerkennung gleicher Rechte für Frauen, Polygamie, Patriarchat, Ehrenmorde etc. als "Werte" pflegen. Und in diesen Fällen kann die Toleranz gegenüber anderen Kulturen nicht soweit reichen, dass ein Richter, wie schon geschehen, die Werte dieser Kulturen oder gar die Sharia als Maßstab für Strafzumessung oder gar das Urteil heranzieht.
Unser Staat steht für die Werte der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Sozialstaatlichkeit, Republikanismus und Föderalismus. Aus diesen Werten leiten sich wiederum Werte wie die Gleichheit aller Menschen, die ihnen innewohnenden Würde und ihre Freiheit ab. Diese Werte müssen von allen Bürgern unabhängig von ihrer Herkunft respektiert, geachtet und vor allem beachtet werden. Was in der Regel auch der Fall ist. Selten aus der bewussten Existenz dieser Werte selbst, sondern aus einer durch diese Werte geprägten Sozialisation, die nicht zwingend und nicht nur in Deutschland statt findet.
Doch warum eine Leitkultur, wenn dieser Werte bereits normiert sind? Nun, die Normierung der Werte, die ein Staat durchsetzen will ist eine Ausprägung der Rechtsstaatlichkeit. Doch eine Durchsetzung dieser Werte mit staatlichem Mittel kann und soll in einem Rechtsstaat nur dann erfolgen, wenn eine Verletzung dieser Werte vorliegt, die von einiger Bedeutung ist. Eine Sanktionierung, die zu diesem Zweck erfolgt ist einer der schärfsten Mittel, die dem Staat gegenüber seinen Bürgern zur Verfügung steht und sollte nur bedacht eingesetzt werden. Vor allem nur zur Sanktionierung und nicht zur Erziehung.
Doch eine Erziehung ist gerade in diesem Bereich, in einem Vielvölkerstaat, zu dem sich Deutschland unweigerlich entwickelt, notwendig. Gerade dann, wenn es der Fall sein sollte, dass bestimmten Personen diese Werte nicht "in die Wiege" gelegt, sprich, wenn sie nicht in einem Umfeld dieser Werte sozialisiert wurden. Und eine derartige sanfte Erziehung kann nur durch die Gesellschaft selbst erfolgen. Und die Gesellschaft ist dieser Aufgabe nur dann gewachsen, wenn sie die Werte, die ihr wie bereits oben beschrieben unbewusst mitgegeben wurden, bewusst wahrnimmt. Wie man diese Werte dann nennt kann eigentlich dahingestellt bleiben. Ein möglicher Name wäre eben Leitkultur.
Wobei die Silbe Leit niemals aktiv im Sinne von leitend, sondern vielmehr passiv im Sinne von Leitbilder vorgebend verstanden werden sollte. So soll eine Leitkultur nicht bedeuten, dass die herrschenden Vorstellungen der Gesellschaft, seien sie nun religiöser oder politischer Natur, die Vorstellungen anderer Kulturen "ausschalten" sollen. Dies verkennen oft auch politische Parteien, die ihre Forderungen nach einem Kopftuchverbot oder Bauverbot für Moscheen mit der Leitkultur in Deutschland zu begründen versuchen. Genau genommen widersprechen gerade diese Forderungen der deutschen Leitkultur, die die weitmöglichste Entfaltung der Individuen und ihrer Freiheiten herbeisehnt.
Doch muss auch eine Gesellschaft wie die unsere sich schützen, wenn die Freiheiten, die sie ihrer Natur gemäß nicht einschränkt, missbraucht werden, um sie in ihren Grundfesten zu schädigen.
Denn wenn es zur Tradition oder Kultur anderer Völker gehört die Freiheit einzelner, ihnen angehöriger, Individuen einzuschränken, etwa durch:
- Zwangausübung auf Frauen Kopftücher zu tragen
- Beschneidung von kleinen Mädchen
- Ehrenmorde
- Nichtanerkennung der Gleichheit der Frauen
- "Rechtsprechung" durch Älteste oder Gelehrte etc.
können diese Traditionen in der Bundesrepublik unmöglich hingenommen werden. Denn der Kopftuchzwang ist eine Nötigung, die Beschneidung eine Körperverletzung, Ehrenmorde sind zumindest Totschläge, die Nichtanerkennung der Gleichheit von Frauen verletzt je nach Bereich arbeits- oder strafrechtliche Normen. Die Rechtssprechung zuletzt ist ureigene Aufgabe der unabhängigen Gerichtsbarkeit.
Wo andere Kulturen durch ihr Handeln die Normen der Bundesrepublik verletzen, muss die Toleranz aufhören. Gleichzeitig muss die Toleranz jedoch auch unbedingt bis dahin reichen. Denn allein die Überschreitung von Pietätsempfindungen und Sittlichkeiten darf niemals zur Beschneidung von fremden Kulturen und Gebräuche, und somit der Freiheit der Individuen führen. Die Kulturvielfalt sollte stets ein erstrebens- und erhaltenswertes Ziel aller zivilisierten Nationen sein. Jede ausländische Kultur ist eine unermessliche Bereicherung für unsere Gesellschaft. Doch kann es,wo die Grundwerte unserer Kultu angegriffen werden, schlicht kein Nebeneinander der Kulturen geben.
Genau genommen geht es in der Leitkulturdebatte nicht darum, fremde Kulturen zu beschneiden, sondern Ihnen dieselben Rechte zukommen zu lassen, wie den meisten Bewohnern unseres Staates. So soll eine Muslimin, die es nicht will kein Kopftuch tragen müssen, eine Inderin die Studieren will muss studieren können. Eine Türkin, die einen Deutschen heiraten will, soll, nein MUSS dies tun können ohne Repressalien erwarten zu müssen.
Und all dies soll nicht geschehen, weil die staatliche Obrigkeit Strafen androht. Vielmehr soll dies geschehen, weil andere Kulturen in Deutschland selbst erkennen, dass ihre Kultur in Deutschland ihre Grenzen findet, wenn ihre Ausübung die Freiheiten von Individuen tangieren. Grenzen die durch die DEUTSCHE LEITKULTUR auferlegt worden sind. Keine begrenzenden Grenzen. Sondern Grenzen, die paradoxer Weise Freiheiten verschaffen. Freiheiten, die allen menschlichen Wesen innewohnen und in der Republik durchgesetzt werden. Nicht nur durch den Staat, durch seine Gesetze und Sanktionen, sondern auch durch die Zivilgesellschaft selbst.
So ist die Forderung nach einer Leitkultur weder ein Kompromiss, noch eine Diskriminierung. Sie ist der, vielleicht unbeholfene, Versuch bereits existierende Werte zu benennen und allen Kulturkreisen in der Republik nahe zu bringen. Sie ein notwendiger und verschlafener Schritt in der Integration von Völkern. Sie kann niemals Staatsaufgabe, sondern nur Staatsziel sein. Die Verbreitung der Leitkultur kann nur durch eine aufgeklärte Zivilgesellschaft stattfinden, welche gelernt hat die Freiheiten anderer Kulturen anzuerkennen und gleichzeitig in der Lage ist darauf hinzuweisen, wenn diese Freiheiten die Freiheiten Dritter gefährdet.
Ein Bürger, der sich gegen Kopftücher auflehnt und sich dabei auf die christliche Leitkultur stützt und von der Unvereinbarkeit von Kopftüchern mit der Emanzipation und Freiheit der Frau doziert hat nicht verstanden, wofür die deutsche Leitkultur steht.
Derjenige jedoch, der mutig das Wort ergreift, wenn er erlebt, dass eine Frau, die kein Kopftuch tragen will dazu gezwungen wird oder erlebt, dass eine Frau, die ein Kopftuch trägt dazu gezwungen wird dieses abzulegen, weil er erkennt, dass die Freiheit dieses Individuums bedroht wird, ist der wahre und bewundernswerte Verfechter der deutschen Leitkultur.




Kommentare
Jede Einbringung von Kulturen, die unser Wertesystem nicht gefährdet ist eine Bereicherung, weil sie unseren Horizont weitet und uns eine neue Sichtweise lehrt! Deshalb schrieb ich, dass es eine "Bereicherung" darstellt!
13.09.2007, 00:19 von Hoand@Hoand Das Wertesystem gefährden wir allerhöstens selbst.
13.09.2007, 10:14 von sailorDie Vorstellung, das diese Gefährdung von außen kommt, impliziert, das man nicht selber schuld ist, wenn die Kultur den Bach runter geht. Dann hat man auch einen prima Sündenbock.
Sorry, ich bin etwas angefressen heute...
:D
@ Sailor
13.09.2007, 00:16 von HoandIch glaube, dass du mich falsch verstanden hast: Ich sprach mich gerade dafür aus, die Leitkultur nicht festzuschreiben!
@ All
Ich denke, dass die Idee der Deutschen Leitkultur sich weitgehend mit der Idee einer europäischen Leitkultur deckt. Ich entschuldige mich dafür, wenn sich einige durch meine Konzentration auf das "doitsche" ausgeschlossen fühlen!
@Hoand Komisch...
13.09.2007, 10:05 von sailorAlle haben alles falsch verstanden. Das würde MIR zu denken geben...
@sailor Würde es MIR auch, wenn es denn der Fall gewesen wäre.
13.09.2007, 15:32 von HoandAber ich schrieb wörtlich:
"(...)Und eine derartige sanfte Erziehung kann nur durch die Gesellschaft selbst erfolgen.(..)" Was impliziert, dass es keine staatliche Aufgabe ist. Wenn es keine staatliche Aufgabe darstellt, kann es auch nicht normiert (festgeschrieben) werden.
@Hoand
13.09.2007, 16:49 von sailorOK... Als praktizierender opportunist behaupte ich ab sofort das gegenteil...
:D
SFT
@[Benutzer gelöscht] Echte Blondinen wird es in 200 Jahren eh nicht mehr geben...
12.09.2007, 18:02 von sailor@[Benutzer gelöscht] Selbst mich dann nicht mehr...
12.09.2007, 18:10 von sailor;)
@[Benutzer gelöscht] In der Grace Kelly als Göttin vereehrt werden wird...
12.09.2007, 18:29 von sailor*seufz*
Dabei war sie nichtmal eine echte Blondine... *lol*
@[Benutzer gelöscht] Es gibt keine 'ausländische' Kultur.
12.09.2007, 17:36 von sailorEs gibt Kulturräume, aber die sind von pol. Grenzen unabhängig.
@[Benutzer gelöscht] Wer zählt denn?
12.09.2007, 17:43 von sailor@[Benutzer gelöscht] Aha...
12.09.2007, 17:54 von sailorIch dachte jetzt, die UNESCO oder so.
Aber die Sorben haben eine eigene Kultur, eine eigene Sprache und alles. Die sind ein eigener Kulturraum. Ob die Bayern kulturell viel mit den Friesen zu tun haben, glaube ich nicht. Die Bretonen sehen sich nicht als Franzosen, die Okzitanier auch nicht zwingend. Katalanien fängt praktisch in Perpignan an.
Mit politischer Grenzziehung sehe ich da nicht viel...
@[Benutzer gelöscht] Selbstverständlich.
12.09.2007, 18:19 von sailorDient ja nur als Beispiel, um zu zeigen, das Kulturgrenzen anders Verlaufen als politische Grenzen. In der Schweiz auch schön zu sehen.
:D
@[Benutzer gelöscht] Es gibt auch pol. Kultur, zweifelsohne. Die fällt auch logischerweise mit pol. Grenzen zusammen.
12.09.2007, 18:41 von sailorMeine erste Assoziation mit "Kultur" ist aber immer "Kunst" (Sprache, bildene Kunst, Tanz, Theater) in zweiter Line "Tradition" und dann irgendwann politische Kultur...
@[Benutzer gelöscht] Ich bin Kulturpessimist.
13.09.2007, 13:25 von sailorDas geht doch eh alles vor die Hunde.
Außerdem gings uns doch um Kulturraumgrenze vs. Politische Grenze.
Das mit der kult. Bereicherung hatte doch jemand anders auf'm Trapez...
Zumal "Bereicherung" ja sehr subjektiv ist...
@[Benutzer gelöscht] Russendisko?
13.09.2007, 13:55 von sailorBalkan-Beat?
Esskultur? Sushi?
Was hat das eigentlich mit "Westen" zu tun?
Mir ging es darum, das es keine 'ausländische' und 'inländische' Kultur gibt. Weil gerade da die Grenzen fließend sind.
@[Benutzer gelöscht] Ach komm....
13.09.2007, 14:15 von sailorDu kannst mir doch nicht erzählen, das du nicht weisst, was ich meine.
@[Benutzer gelöscht] *hmmm*
13.09.2007, 16:02 von sailorDann erklär' ich's Dir die Tage bei'nem Bier. Ich geschriebenen Worten wird das nix.
Zumindest nicht mal eben zwischen Tür und Angel...
Vielvölkerstaat?
11.09.2007, 18:05 von sailorMeine Fresse...
In welcher Rollerückwärts befinden sich denn hier alle?
Was machst Du eigentlich mit den Punks im Jugendzentrum nebenan?
Denen musste nicht mit so einer geschwurbelt verquasten Geschichte kommen, aber sie sind trotzdem Bürger dieses Landes.
Kultur kann keine Frage staatlicher Gesetzgebung sein.
Dann wäre es ja sowas wie 'Staatskultur'.
...
Ich habe nach dem 'Vielvölkerstaat' dann doch noch ein bischen weitergelesen (was ich nicht vorhatte), bis zur Türkin, die einen Deutschen heiraten können dürfen muss (oder so).
Dann habe ich endgültig aufgehört und frage mich, was an dieser "Leitkultur", die nicht leitet (zumindest nicht aktiv, falls so etwas überhaupt möglich ist), sondern uneinsichtige Migranten (interessanterweise nur Migranten, keine deutschen Vollpfosten) sanft erzieht, eigentlich so doitsch?
Was unterscheidet sie von einer dänischen Leitkultur, einer schweizrischen, von einer französichen oder englischen Leitkultur.
Mir ist das schon wieder zu national gedacht.
Ich würde gerne eine ganze Menge von dem, was Du ansprichst, unterschreiben, aber nicht mit diesem unerträglich salbungsvollen "Am deutschen Wesen" Unterton.
Im übrigen bin ich für eine Kultur der ansatzweise korrekten Zeichensetzung.
Mit deutschem Gruß... oder so...
@sailor Der Begriff der Leitkultur wurde ja damals recht flott von den rot-grünen auseinandergenommen und angesichts dessen , was die CDU damals alles reinpacken wollte, auch nich einmal völlig zu Unrecht. Es wurde damals von Rot-Grün darauf hingewiesen, daß lediglich das Grundgesetz relevant sei. Und daß natürlich die überwältigende Mehrheit der in Deutschland lebenden Ausländer das auch tue. Mal abgesehen davon, daß ich bezweifle, ob der durchschnittliche Hauptschüler überhaupt weiß, was ungefähr im GG steht, ist diese rot-grüne Romantik in einem Punkt überholt:
12.09.2007, 16:12 von Romeo_Flausch79Auf der Islamkonferenz unter Schäuble wurde es als großer "Durchbruch" gefeiert, daß die geladenen (und ungeladenen) Gäste sich dazu überwinden konnten, dem GG ihre Duldung auszusprechen. Obwohl das ja angeblich schon total selbstverständlich war.
Der Witz: inzwischen haben die islamvertreter die Annahme des GG wieder rückgängig gemacht. Regt aber keinen auf.
Also sind wir inzwischen sogar auf dem Stand, daß die Akzeptanz des GG eher so ne larifari Sache in Deutschland ist. Naja, Hauptsache, man wirkt nicht irgendwie reaktionär und uncool.
@Romeo_Flausch79 "Grundgesetz" ist das eine.
12.09.2007, 16:18 von sailorEine wie auch immer geartete "Leitkultur" oder gar "deutsche" Leitkultur das andere.
Kultur lebt vom Austausch. Wenn du sie festschreibst, ist sie tot. Ein Maskerade, Folklore.
Das sind zwei verschiedenen Sportarten.
Über die verbindlichkeit des Greundgesetzes muss nicht ernsthaft Diskutiert werden.
Es muss nur exekutiert werden.
Eine Leitkultur kannst Du nicht verordnen.
@sailor Fortschreitende Legasthenie...!
12.09.2007, 16:19 von sailorIch will einen EDIT-Button.
Menno!!
@sailor Was ich meinte: Der lächerliche CDU-Leitkulturbegriff ist fürn Arsch, da muß man nicht drüber diskutieren. Daß Rot-grün derart naiv waren zu glauben, das GG (oder auch nurd essen Geist) wäre allgemein akzeptiert, ist schon fahrlässige oder sogar bewußte Ignoranz.
12.09.2007, 16:24 von Romeo_Flausch79Daß ein CDU-Minister auf seinen gehypten Integrationskonferenzen jetzt sogar das GG als Verhandlungsmasse nutzt und keine klaren Worte gegenüber einer solchen mittelalterlichen Unverschämtheit findet, das finde ich dann doch ein starkes Stück.
@Romeo_Flausch79 Ich auch.
12.09.2007, 16:40 von sailor