Thoooo 11.04.2012, 02:31 Uhr 10 0

Kommunikatives auf hoher See.

Sorry liebe Piratenbasis - Wir sind auf hoher See und brauchen allgemein aktzeptierte Richtlinien für unser Verhalten. Wie wärs .... ?

1) Als wirkende Menschen in einer politischen Kraft, die auf die Basis als ihre Stärke setzt,  haben wir als Mitglieder eine besondere Rolle in der Partei und verhalten uns einer Situation angemessen.

2) Die Freiheit eines oder mehrerer Individuen steht nicht über der Freiheit oder dem Leid eines anderen oder mehrerer Individuen.  Wir wertschätzen Gesundheit, Leben und die Individualität aller Lebewesen in ihrer ganzen Vielfalt.

3) Als politisch wirkende Persönlichkeiten gestalten und balancieren wir die Lebensräume für alle Bürger.  Wir scheuen uns nicht, den ideell gegensätzlichen Ansatz zu unseren Ideen neutral nachzuvollziehen und stehen zu unserem Wort.

4) Wir übernehmen Verantwortung für Vergangenes, handeln in der Gegenwart und gestalten die Zukunft.
   

5) Kritik bringen wir zu jeder Zeit konstruktiv und sachlich ein.


6) Wir wissen, wie wichtig ein strukturierter Output von uns ist und reflektieren unsere Gespräche.Wir wertschätzen und üben uns immer zuerst in Diplomatie.
 
7) Als bindeglied zu einer modernen Gesellschaft hören wir gerne und aktiv zu, argumentieren mit Leidenschaft  und aktzeptieren auch bisher abwegige Thesen als möglichkeit zum Perspektivwechsel.


8) Wir handeln kooperativ als teil einer Gemeinschaft und teilen uns die Aufgaben, die uns unseren Zielen näherbringen.

8,5) sudo is besser als su und Du bist dran  - Ich höre zu.



Tags: Piratenpartei, Sexismus, Kommunikation
10 Antworten

Kommentare

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    • 0

      Naja . Es macht politisch schon einen Unterschied.

      Es kommt auch darauf an, in welchem Medium sowas diskutiert wird.  Ein
      solcher  parteioffener Brief gelangt erfahrungsgemäß immer an die
      öffentlichkeit und signalisiert dort eben nicht nurr lebendigkeit.


      Brifer wie der implizit von Dir angesprochene werden eher als Druckmittel, statt als leidenschaftlicher Diskurs gedeutet, ausserdem signalisiert es Pressewirksam zwiespalt.

      Leider kommts öfters anders an, als mans gemeint hat und Erklrungen können dann nicht oder nur wenig helfen.

      Wo steht denn, dass die Piraten der Netiquette verpflichtet sind ? Vielleicht hab ichs ja auch übersehn...

      Dann - ist die Netiquette ausreichend ? Für Netzdiskussionen ja - für eine Partei mit politischer Signalwirkung... ich glaube da wären wahrscheinlich Ergänzungen nötig.







      Solche Themen werden von der Presse leider immer wieder gerne aufgebauscht und bei dem (Spiegel Artikel) wird da von den Piraten nicht auf die Netiquette verwiesen, was vielleicht da noch geklappt hätte.


      11.04.2012, 19:45 von Thoooo
    • 0

      ups wieder zu schnell.. maaaahn sorry hab den Link erst danach geklickt... grml

      11.04.2012, 19:51 von Thoooo
    • 0

      Okay- der Piratenkodex ist genau die Antwort auf dieses Thema. Gefällt Mir  (Punkt :)

      EIn Punkt noch -> genau obiger -> man unterschätze nicht die anzahl von und die Wirkung eines Signals. Das kann sonst leicht dicke Probleme geben.  /* Stopping klugscheissing Mode  */   Viel ERfolg!


      11.04.2012, 20:17 von Thoooo
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      Erster Gedanke .: Dazu ja  -das stimmt. Es ist der konsequent umgesetzte Transparenzgedanke.
      Das Thema ist damit sichtbar und es wird gehandelt, statt es totzuschweigen. Ich muss mir da mal Gedanken drum machen. Eigentlich denk ich da ähnlich und effektiv hats offenar diese mal nicht wirklich geschadet, stichwort "Realitätscheck".

      Manchmal, wenn alle Diplomatischen Wege , alle Wege es deutlich im persönlichem Zwiegespräch anzusprechen und die Regeleskalationsketten scheitern, dann wäre das die logische Fortsetzung der Handlungsoptionskette.








      12.04.2012, 06:21 von Thoooo
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    • 0

      mmmmh, war isn det jetzt scho wieder für ne sch... mit den rechten da. so als richtwert gibts da nen spruch:  Der intoleranz gegenüber muss die toleranz selbst intoleranz gegenüberstellen, denn diese greift ihre grundwerte an.    ... oder so...... 

      20.04.2012, 22:06 von Thoooo
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      Naja, ich nehme mir zugegebenermaßen grad weniger zeit, um mir die notwendigen Fakten um das  Thema herum einzuleiben.  Tatsächlich sollte man wirklich den mutigen Schritt einer Gruppe würdigen, in einem solch vermienten Thema Transparenz zu leben, bin in dem Punkt also deiner Meinung.

      Diese diskussion hatten wir mm aber in der CDU bereits in der Vergangenheit, allerdings zu Zeiten, als ich noch mit meinem Teddy geschmust hab. Da sollte vielleicht jemand aus dieser Riege was zu sagen.

      Am Rande ist das ähnlich bei der Linkspartei, die sich auch noch mit ihrer Stasi Vergangenheit beschäftigt.

      Allgemein symphatisiere ich mit den Beitrag von Frau Weisband, hier mit einer Selbstverpflichtung von Abgeordneten gegen Menschenfeindlichkeit anzusetzen.

      Das wäre auch eine Lösungsansatz für andere Reibungspunkte auf die (auch andere Parteien) in ihrer Arbeit stossen. (Stichwort Nebeneinkünfte uä.)

      Im endeffekt schaue ich, ummir eine Meinung zu bilden, eher auf das Grundsatzprogramm einer Partei und das was sie so umsetzen will, als auf einzelnes Störfeuer.

      21.04.2012, 13:51 von Thoooo
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