ostseewelLE 22.07.2007, 11:19 Uhr 20 8

Es lebe die Deutsch-Russische Freundschaft

Sobald Russland im Spiel ist, bedeutet jede Leichtigkeit ein dickes, fettes Achtung!

Die russisch-deutsche Freundschaft hat ja eine jahrelange Geschichte, man kann sogar schon Tradition sagen. Seit ca. 17 Jahren nähern sich die beiden Länder peu a peu nach dem Knacks der Wende wieder an und handeln fast jährlich neue Abkommen aus. Eines davon wurde 1997 getroffen und behandelt die Erleichterung des Reiseverkehrs zwischen beiden Staaten.

Das Lexikon sagt, Erleichterung bedeute inneres Befreitsein. Der gesunde Menschenverstand sagt allerdings, dass sich die kyrillischen von den lateinischen Buchstaben genauso sehr voneinander unterscheiden, wie die Auffassungen beider Länder von bestimmten Bedeutungen und Auslegungen. Wer also erwartet, dass das Reisen zwischen Russland und Deutschland, egal in welche Richtung, befreien würde oder gar einfach wäre, wird bitter enttäuscht. Allein meine beiden jeweils 2-wöchigen Aufenthalte samt Hin- und Rückreise könnten Bücher füllen, doch selbst die Vorbereitungen dazu sind schon abenteuerlicher als mancher Survivalcamp-Trip in die entlegendsten Amazonas-Gebiete.

Davon ausgehend, dass noch nicht all zu viele der jetzt diesen Artikel Lesenden nach Russland gereist sind, sei vorab erklärt, dass man eine Einladung benötigt, um in das jeweilige Land einreisen zu dürfen. Meine Freundin Nadja ist seit knapp einem Jahr in Deutschland und ihre Schwester Natalja möchte sie in ihrem letzten Monat in Hamburg, im August, für zwei Wochen besuchen. Meine Mutter erklärte sich bereit, eine Einladung für Natalja zu besorgen. Dieses offizielle Dokument beglaubigt, dass man finanziell in der Lage ist, für seinen Gast zu sorgen. Es ist ein A4-Blatt mit Angaben der Reisenden und der Einladenden, einem Datum, vier Stempeln und zwei Unterschriften. Das ganze kostet läppische 25 Euro.

Meine Mutter fuhr also vor einigen Wochen nach Berlin zur Ausländerbehörde und erfuhr von einer sehr schlecht gelaunten Beamtin, dit Bärlin ja nich zuständich is für sie. Auf die Frage nach der richtigen Behörde wurde sie dann auf das Telefonbuch verwiesen. Wäre sie allein ja nicht drauf gekommen.

Nach langen Recherchen im www zog sie sich das richtige Amt raus: die Ausländerbehörde sitzt im nur 63 km entfernten Beeskow. Sie fuhr hin, erwischte eine „super nette und freundliche Dame“, bekam ihr Formular, fuhr glücklich und um 25 Euro erleichtert nach Hause. Die Einladung wurde eingetütet und kam nach nur 12 Tagen in der Permer Region (ca. 150 km vom Ural entfernt) an.

Leider ging alles zu einfach. Sobald Russland im Spiel ist, bedeutet jede Leichtigkeit ein dickes, fettes Achtung! Wir bekamen einen Anruf von Natalja: Einladung gut und schön, aber es stand ein Datum bei der Reisedauer drin und das stimmte nicht mit den tatsächlichen Daten überein. Das Dokument ist sechs Monate ab Unterschrift gültig, doch wenn nur ein einziger Buchstabe falsch ist oder ein Datum nicht stimmt, kann man daraus allenfalls noch einen guten Papierflieger basteln.

Natalja saß in Perm auf gepackten Koffern, Nadja in Hamburg mit völlig kaputten Nerven. Meine Mutter fuhr also vor anderthalb Wochen nochmals nach Beeskow (der Ort, der 63 km von uns entfernt ist…). Wieder schleppte sie alle Daten mit sich (Gehaltsnachweise, Kopie des Passes von Natalja, Personalausweis usw.), wieder bekam sie von einer super netten, freundlichen Dame (es war eine andere) die Einladung ausgedruckt, wieder bezahlte sie 25 Euro. Schnurstracks fuhr sie diesmal zur Post und gab den Brief nach Russland auf.

Davon ausgehend, dass niemand, der das hier liest, meine Mutter kennt, möchte ich mal in aller Deutlichkeit sagen: sie macht wirklich den besten Eiersalat der Welt und ihr Quarkkuchen ist ne Wucht, aber Mathe konnte sie im Leben noch nicht. Bei meiner Empfängnis hat sie sich schon vertan („Sonst habe ich immer richtig gerechnet…“) und bei dem Brief nach Russland glaubte sie nun auch lieber an schicksalhafte Fügungen als an die pure Mathematik. Ich sagte ihr: „Mudder, du hast den Brief Dienstag eingesteckt … Samstag nächster Woche braucht Natalja die Einladung, weil sie Sonntag nach Moskau zum Konsulat damit reist … Niemals wird sie diesen Brief rechtzeitig bekommen!!!!“ „Nun lass mich doch auch mal optimistisch sein“, war die Antwort.

Optimismus hin oder her, wir reden von Russland. Also habe ich meine Mutter ins Auto verfrachtet und wir sind wieder 63 km gefahren (raten sie mal, wohin…). Die super nette, freundliche Frau von neulich war auch wieder da, die uns wirklich ganz super nett und freundlich 25 Euro für die dritte Einladung abnahm.

Damit fuhren wir diesmal nicht zur Post sondern zum Flughafen Schönefeld. Der ebenfalls super nette und auch freundliche Mann von Germanwings stahl uns nach nur 30 Sekunden die Hoffnung, den Brief mit dem Flugzeug nach Moskau mitgeben zu können. Die Bestimmungen erlauben es nicht und außerdem steigt die Besatzung nicht aus, weil sie nicht einreist (die bei Germanwings haben vielleicht Angst vor den Einladungen…). Er verwies uns auf den Schalter von Aeroflot.

Wenn man schon mal in Russland war und weiß, wie die Beamten dort ticken, bekommt man allein bei dem Gedanken daran, sich mit einem von ihnen unterhalten zu müssen, weil man etwas wissen oder haben möchte, Bläschen im Mund. Das ist keine Diskriminierung (ich liebe Russland auf eine ganz spezielle Art), es ist Tatsache. Zu meinem Glück (und zu meiner Überraschung) saß eine deutsche Frau am Schalter. Sie brauchte nur zehn Sekunden, um mein Anliegen zu verstehen und verwies mich auf die einzige Möglichkeit: jemandem beim Check in ansprechen und den Brief privat mitgeben.

Völlig nervös stand ich vor den drei Schaltern und beobachtete am Brief rumnestelnd die Leute (vermutlich beobachteten die Polizisten auch mich und gaben vorsorglich Terrorwarnstufe). Schließlich entschied ich mich nicht für Kandidat eins, den jungen Mann mit halbgeschlossenen Augen und Laptoptasche, und auch nicht für Kandidaten zwei bis zehn, die Geschäftsleute, die nach Wodka rochen und sich russische Witze erzählten. Neben mir stand plötzlich eine blonde Russin, etwa 40 Jahre jung und in Begleitung eines circa 16 jährigen Jungens. Beide schienen mir vertrauenswürdig und so sprach ich sie an.

Mein Plan, was mit dem Brief in Moskau geschehen sollte, war leider nicht ganz ausgereift und so fragte mich die Frau, wo er denn dann hin solle. Mit der Post senden würde nichts nützen, auch wenn die Lieferzeit schon mal auf 2 Tage herunter geschraubt wird (es war Freitag und Sonntag wollte Natalja ja los …). Die Schalter in Moskau, so sagte sie mir, nähmen nichts an, das wüsste sie schon. Ich erinnerte mich an einen privat betriebenen Kiosk, aber auch die Hoffnung nahm mir die junge Frau: die würden die Einladung weiterverkaufen, zerreißen oder sonst was damit machen.

Aus welchen Gründen auch immer kamen wir auf Perm zu sprechen und sie sagte plötzlich: „Da fliege ich doch hin.“ Mein Herz blieb stehen. „Sie fliegen nach Perm??? Dann könnten sie den Brief doch dahin mitnehmen und ich sage meiner Freundin, dass sie ihrer Schwester sagt, dass sie den Brief haben!“ Was soll ich sagen? Die Frau fragte nur noch kurz nach, ob sie aufgrund des Briefes verhaftet werden könnte (man muss ja vorsichtig sein heutzutage…) und nahm ihn an sich. Natalja bekam eine genaue Beschreibung der Frau mit dem Jungen, fuhr zu 5 Uhr früh zum Flugplatz in Perm und schrieb heute ganz erleichtert, dass alles zur Abwechslung mal glatt gegangen sei und sie nun die Einladung hat.

Dem Abkommen mit der Erleichterung des Reiseverkehrs kann ich nicht ganz trauen. Andererseits weiß ich natürlich auch nicht, wie schwer es vor dem Jahre 1997 war, nach oder von Russland zu reisen. Manchmal habe ich ja das leise Gefühl, dass man die gute alte Tradition des Improvisierens wach halten möchte. Fit und stressresistent muss man auf alle Fälle sein, wenn man es mit Russland zu tun bekommt. Dies ist nur eine kleine Anekdote von Tausenden, die mit deutsch-russischen Reisen zu tun haben. Und es ist eine, die sich auf privater Ebene abspielte. Frau Merkel beneide ich nicht um ihre Aufgabe, diese beiden ungleichen Staaten anzunähern. Wer immer sich um ihre Einladungen kümmern muss: ich habe tief empfundenes Mitleid.

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20 Antworten

Kommentare

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    ein sehr schön geschriebener artikel... erinnert entfernt an die dramen die es damals gab wenn man la westberliner die verwandten "im osten" besuchen wollte..wobei "osten" in diesem fall ein dorf is das heute zum berliner umland gehört...

    danke!

    08.08.2007, 05:45 von lamorata
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    Ein sehr netter Text! Ich reise mind 1mal im Jahr nach Moskau, weil meine Familie dort lebt und ich muss sagen, dass diese Geschichte mir sehr bekannt vorkommt und dass ich all dem zustimmen muss. Wie oft ich schon Abenteuer hatte auf meiner Reise. Manche waren lustig, andere wenier lustig. Aber ja! Es lebe die deutsch-russische Freundschaft!

    30.07.2007, 21:01 von Julia88
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    Ich möchte es gern noch mal sagen: Russland ist, unabhängig von allen Widrigkeiten, für die die Menschen, die in diesem riesigen Land leben, vermutlich nicht all zu viel können, wirklich schön. Es gibt unglaublich kreative Köpfe, das Improvisationstalent ist ungebrochen und der Zusammenhalt der Familien, behaupte ich einfach mal, größer als in vielen anderen Ländern. Trotzdem bekomme ich, wenn ich weiß, dass ich hinfliege, schweißnasse Hände.

    Das Visum muss man in Berlin in der russischen Botschaft beantragen. Alle 10 Minuten geht die Tür zu den heiligen Hallen auf. Der bebrillte, russische Wärter sucht sich dann die Leute aus, die in das Gebäude eintreten dürfen (ohne jegliches System, einfach nach Fingerzeig) und wenn er 15 Minuten vor Feierabend keinen Bock mehr hat, dann kommt dort keiner mehr rein. Egal, ob man zu dem Zeitpunkt schon zwei Stunden gewartet hat oder nicht. Rucksäcke und Handtaschen, im Grunde genommen alles, was nicht zu den notwendigsten Kleidungsstücken am Körper gehört, darf nicht mit rein genommen werden. Das letzte Mal habe ich dort im Antrags-Raum, in dem es weder genügend Stühle, noch Zeitungen oder anderes Ablenkungsmaterial außer einem Fernseher mit russischen Nachrichten gibt, drei Stunden verbracht. Für einen Vorgang, der letztlich über den Daumen gepeilt ca. fünf Minuten gedauert hat (Visum ausdrucken, in den Pass kleben, fertig). Das ist der Anfang. Danach kommt der Flug.

    Von Berlin nach Moskau alles ok. Aber dann geht’s ab in eine Tupolev. Die muss dann 2000 km bis nach Perm durchhalten. Ich bin wirklich kein Angsthase und fliege im Jahr durchschnittlich zweimal. Auch nach dem 11. September bin ich ohne große Scheu nach Irland, Brasilien und Amerika geflogen. Aber eine Tupolev lässt selbst mir die Tränen in die Augen steigen und wenn ich nicht großartige Menschen da hinten kurz vor dem Ural kennen und lieben würde, deren Treffen für alles entschädigt: ich würde eine Reise nach Russland nicht auf mich nehmen. Trotz Abenteuerlust und Herausforderungen, die ich gern suche. Aber bei Reisen nach Russland und wieder zurück geschehen einfach Dinge, die in keinem Film zu sehen sind.

    In Moskau ist Aeroflot einfach mal 30 Minuten vor dem Starttermin im Ticket gestartet. 30 Minuten! Hallo? In Tegel wurde mal ein Flugzeug von der Rollbahn geholt weil vier Passagiere zu spät kamen. IN Russland startet man eben einfach mal so. Danach habe ich einen Tag damit verbracht, von Schalter zu Schalter zu rennen und den nicht-englisch sprechenden, Fingernägel feilenden Damen zu erklären versucht, dass da grad mein Flieger gen Osten aufgestiegen ist, allerdings ohne mich. Nach acht (!) zermürbenden Stunden bin ich zu guter letzt zur Chefin von Aeroflot ins Büro gegangen, die mir unter großem Gestöhne und Augenbrauen zucken einen Platz in einem Flieger sechs Stunden später gab. Dass Leute am Abholort warten und sich sicher erschrecken, wenn man nicht im geplanten Flieger sitzt, dass man müde und groggy ist und einfach nur ankommen möchte, ist den Beamten in Russland, gelinde gesagt, einfach mal scheißegal.

    Für diese Infos lege ich meine Hände ins Feuer. Sicherlich gibt es Reisen, die super toll und ohne Komplikationen verlaufen. Ich wurde noch nie gefilzt, nicht beklaut oder musste jemanden schmieren (vielleicht hätte ich damit allerdings schneller ein neues Ticket bekommen). Auch mein Gepäck kam immer unbeschadet und vollständig an. Aber Dinge wie die Zusammenarbeit von Schaltertanten und Polizisten, die den doofen Touris sagen, man MUSS mit dem Taxi zum nächsten Terminal fahren (der nur fünf Minuten Fahrtweg weit weg liegt, aber das weiß man ja am Anfang nicht) und dafür 65 Euro abknöpfen oder zu früh startende Flugzeuge, in die man nicht mal, wenn man wollte, über-rechtzeitig reinkommt, weil sich zu ein und derselben Minute etwa 500 Russen durch eine einzige Tür zur Gepäckkontrolle quetschen (müssen!), Dinge wie die geschehen dort vermutlich jeden Tag.

    Im Grunde ist es die Ruppigkeit der Beamten, mit der man umgehen muss. Das lange Warten in so ziemlich jedem Amt, jeder Kaufhalle, jedem Geschäft. Die absolute Unpünktlichkeit oder besser Unzuverlässigkeit öffentlicher Verkehrsmittel.

    Aber erwähnte ich, dass ich Russland trotzdem mag?

    30.07.2007, 20:36 von ostseewelLE
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      @ostseewelLE ich weiß nicht, was du gegen tupolevs hast. vielleicht schauen die nicht vertrauenserweckend aus, aber so schnell stürzen die nun auch wieder nicht ab. die russen wissen schon, was sie da zusammen gezimmert haben. verbuch es unter abenteuer. ansonsten versuch es mal mit bahnfahren. soll in russland auch ein erlebnis sein ;)

      06.08.2007, 15:06 von giulianna
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    Also ich komme aus Kasachstan, was ja früher zu Russland gehört hat.
    Ich bin seit 12 Jahren in Deutschland und war seit meiner Einreise hierhin nicht mehr dort, aber man hört ja so einiges.
    Aber woran ich mich ganz genau erinnern kann: Also wir hierhinflogen, wurden unsere Taschen "durchwühlt", fast alle Audiokassetten und Videos wurden mal da behalten und man musste so einen Zettel ausfüllen, wie viel Geld und Schmuck und so dabei hat....
    Aber meine Eltern waren mal, mein Opa...und was man nun hört ist ja fast noch schlimmer als damals:)
    Aber Geld macht alles....ich glaube Lew hat das schon gesagt. Wenn du die Beamten da bestechen kann, dann kannst du auch Drogen reinschmuggeln, etwas übertrieben, aber vielleicht auch wahr.
    Ehrlich gesagt, ich hätte Angst dahin zu fahren...vor allem alleine, aber irgendwann muss ich das auf mich nehmen, denn meine halbe Verwandtschaft ist dort.
    Einige sagen allerdings, dass es viel einfacher ist, wenn man einen deutschen Pass hat, andere wiederrum sagen, dass es so gar nicht gut ist, denn alles ist dann doppelt so teuer und man wird doppelt kontrolliert....
    Naja falls ich mal irgendwann doch eine Reise in das schöne Kasachstan unternehme, werde ich berichten...

    30.07.2007, 17:19 von Kroschka
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      @Kroschka ich habe in russland auch einiges erlebt und war froh, dass ich mit aller verspätung noch knapp vor ablauf meines visums ausreisen konnte. man weiß ja nie...
      aber ich habe von geschäftsreisenden erfahren, dass es schlimmeres als russland gibt. bei einem dauerte die einreise nach saudi-arabien mal 5h, weil die gesamte festplatte des laptops plus alle mitgeführten cd's (alles beruflich) auf pornographische inhalte durchsucht wurden.
      es gibt also auch anderswo probleme.
      generell würde ich mir wg russland/ kasachstan nicht so viele horrorvisionen ausmalen. am ende sollte es leichter für dich sein dorthin zu reisen, als für deine verwandten dich zu besuchen.

      06.08.2007, 15:03 von giulianna
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    ich flieg im oktober mit noch n paar andern schülern für 10 tage nach russland.. genauer gesagt nach rybinsk.. nördlich von moskau. is so n schulaustausch. freu mich schon ganz schön.. is ja nich üblich, dass man so alle tage nach russland fährt. auf moskau bin ich schon ganz schön gespannt. aber was ich da schon gehört hab.. so mit geld überweisen. die schule hat nich ma n eigenes konto und die lehrer kriegn ihr gehalt am ende des monats bar auffe hand.. is alles n bisschen schwierig. aber ich denk ma für ca. 80 euro nach russland fliegn und dort 10 tage bleibn is schon n kracher..möglich durch viel unterstützung und spenden:)
    nunja, das wollt ich nur ma loswerden:)

    29.07.2007, 20:48 von raufasertapete
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      @raufasertapete Na hoffentlich lassen'se euch wieder nach Deutschland,bei allem was man so in der zeitung liest oder war das schon länger her

      29.07.2007, 22:42 von Trommler
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      @Trommler Nee, nee, "uns" müssen sie nirgendwo hinlassen. Natalja brauchte die deutsche Einladung in Russland, um sich im Konsulat in Moskau das Visum für ihren Trip VON Russland NACH Deutschland zu holen. Das reinkommen gestaltete sich nochmal als schwere Hürde, aber nun ist sie seit Freitag da und bleibt bis Anfang August ;o)

      30.07.2007, 16:14 von ostseewelLE
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      @ostseewelLE War ja auch 'ne Bemerkung zu dem Kommentar vor mir.Klar habe ich Deinen Artikel kapiert.An der Grenze selbst gab es dann auch noch mal trouble?na gut,dass sie da ist,schlimm so'n Theater,wenn sich einfach Leute nur mal sehen oder besuchen wollen.Der Kalte Krieg und seine Nachwehen

      30.07.2007, 16:38 von Trommler
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
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    Gott, nur weil's bei Dir nicht leicht war, musses doch nicht bei jedem so sein.
    Außerdem gibt es in jedem Land Reiseprobleme, das nicht zur EU gehört.
    Naja, zumindest haste etwas recherhiert...

    29.07.2007, 15:01 von imbecil
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      @imbecil Habe ich an irgend einer Stelle meines Artikels behauptet, dass das reisen von/ nach Dtl-RU immer so schwer war, ist oder sein wird? Na siehste.

      30.07.2007, 16:07 von ostseewelLE
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    Hi,

    lustig geschrieben echt :-). im Jahre 1992 war das Reisen nach Russland genau so, es sei denn man hatte Verwandte in Deutschland, nach Russland einzureisen ist dagegen ja einfacher :-). Das Ausreisen je nach vergessener Formalität wieder schwieriger, ich musste schmieren :-). davon kann ich eine ganze Anekdote erzählen.

    Gruß

    28.07.2007, 10:32 von Lew
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    Mannomann!Hut ab vor Dir und Deiner Mutter,Ihr könntet doch Streesbewältigungskurse geben,ich verzweifle schon allein bei innerdeutschen Und-noch-ein-FormularFormalitäten.
    Deutsch-Russische Freundschaft bezieht sich wohl eher auf die von Ex-Kanzler Schröder(noch'n Bier)mit(Ras-)Putin und die ganz Russland totalitär regierende Gasprom.Als Gaspromi brauchste bestimmt keine Einladung.Da wächst neben den kriminellen Schleuserbanden auch wieder so'n Ableger,die Einladungsmafia,bestimmt lukrativ.Werden ja schon meistbietend verkauft wie die nette Dame mit Töchterchen erzählte.

    28.07.2007, 09:12 von Trommler
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    man,man,man
    da gings ja jemanden noch beschißener als mir.
    schon dafür einen knicks. und natürlich dafür, dass der artikel so schön geschrieben ist.
    ich bin gestern aus st. petersburg zurückgekommen (flugzeug ist fast abgestürzt!) und hatte genau die gleichen probleme.
    einladung, kein reisepass, probleme beim visum sowieso, kaum geld, auslandsversicherung (von der ich jetzt 2 habe..), irgendeine komische bestätigung von der ich bis heut nicht weiß was das war.

    aber im nachhinein hat es sich gelohnt!

    27.07.2007, 20:32 von Sack-am-Haar
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