Mara_Braun 31.01.2007, 11:07 Uhr 29 1
NEON täglich

Der Streit um den blauen Dunst

Wer erfolgreich das Rauchen aufgibt, wird nicht zum Nicht-, sondern zum Passiv-Raucher

Irland war im März 2004 das erste Land, das ein Rauchverbot für alle Restaurants und Kneipen erließ, Italien, Malta und Schottland folgten nach. Die anfänglichen Proteste vor allem der Kneipiers legten sich bald, weil das Verbot sich nicht negativ auf ihren Umsatz auswirkte. In Deutschland scheiterte im letzten Jahr ein weit reichendes Verbot, weil dem Bund dazu die entsprechenden Kompetenzen fehlen.

Doch nun kommt seitens der EU Bewegung in den Nichtraucherschutz. In Brüssel wurden in dieser Woche Pläne für ein einheitliches Rauchverbot in ganz Europa vorgestellt: Bis zum nächsten Jahr soll geprüft werden, ob das Qualmen am Arbeitsplatz, in Gaststätten und anderen öffentlichen Räumen bald per Gesetz verboten sein wird.

Die Gefahr, die vom blauen Dunst ausgeht, ist allen Beteiligten schon lange klar. Die Verbannung der Qualmerei scheint trotzdem, gerade in Deutschland, sehr schwer zu fallen. Warum ist das eigentlich so? Und was haltet ihr von den neuerlichen Bemühungen in Sachen Nichtraucherschutz?

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29 Antworten

Kommentare

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    Schade, dass bei der derzeitigen Regelung die Nichtraucher immer noch Rücksicht auf Raucher nehmen. Eigentlich sollte es umgekehrt sein, da dies definitiv fairer wäre und niemand unnötig belästigt oder gar gesundheitlich beeinträchtigt werden würde.

    Eine kleine verdrehte Geschichte:
    Samstag Abend in der In-Kneipe. Der Laden ist bumsvoll. Raucher und tolerante Nichtraucher unterhalten sich angeregt zu nem Bierchen. Draußen wartet eine Gruppe Nichtraucher (z.B. militante oder gesundheitsbedingte) auf ihre Freunde in der Kneipe, bis sich diese mal wieder fünf Minuten Zeit nehmen um hinaus zu gehen um sich mit ihnen zu unterhalten, da man ja gemeinsam auf Tour gegangen ist. Wenn dies den intoleranten Nichtrauchern nicht zu blöd wäre, würde es so derzeit in Deutschland aussehen.

    Das Schlagwort hier ist ein Miteinander durch eine Rücksichtnahme, die nicht verdreht ist, anstatt ein Gegeneinander. Jemand der (vermeintlich) nikotinabhängig ist oder einfach nur gerne raucht, dürfte kein Problem haben in/an extra bereitgehaltene Räume/Orte zu gehen um seiner Sucht nachzugehen. Und Leute (wie Romeo z.B.), die dies nicht verstehen (wollen) und auf eine Freie Willensentscheidung plädieren, sollten sich mal fragen, wer derzeit denn der Willensschwächere ist: Der rücksichtslose, abhängige Raucher oder der Nichtraucher (tolerant oder intolerant spielt hier keine Rolle)?

    Mir persönlich war es in meinem Betrieb eine große Hilfe mit dem Rauchen aufzuhören, da dort nicht mehr überall geraucht werden durfte, wie es jahrelang der Fall war. Zunächst war es in den Fahrzeugen nicht mehr erlaubt und später dann auch im Firmengebäude. Ich hatte zuvor schon mehrere fehlgeschlagene Versuche, die meistens dadurch scheiterten, dass ich überall auf rauchende Kollegen traf, wodurch ich durch den klassischen schwachen Willen eines (Ex-)Rauchers eine unbändige Lust auf eine Zigarette bekam, z.B. bei der mittaglichen Kaffeepause.

    Übrigens wären in meinem Bekanntenkreis die meisten Raucher froh, wenn sie das Rauchen aufhören könnten und ich glaube, dass das generell für die meisten Raucher zutrifft. Durch eine Änderung wäre denen somit auch besser geholfen, um von der unnötigen Sucht loszukommen, wenn weniger Spielräume vorhanden sind.

    Insgesamt sollte hier aber nicht so viel Wind drum gemacht werden, da es diese kleinen, ungesunden Dinger nicht wert sind. Es gibt in Deutschland und der EU Vorschriften, dass jeder Angestellte ein Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz hat und das schließt ja auch einen Gaststättenangestellten ein. Wofür muss man sich da noch so lang beratschlagen, wenn es eigentlich ja schon Gesetz ist (liegt's vielleicht an den noch nicht beendeten Gesprächen mit der Tabakindustrie? Spendenhöhe noch unklar?)

    13.02.2007, 03:06 von ablaze76
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    Rauchen kann tödlich sein

    Die Argumente pro und contra sind so bemüht und abgenudelt wie die Fronten fest und verfahren. Dabei ist dies allen bewusst. Sollte es zumindest.

    Die jeweiligen Parteien verteidigen ihre Pfründe, pochen auf Freiheit, zeigen sich pseudo-tolerant, doch in Wahrheit geht es längst nicht mehr um Rauchen oder Nichtrauchen, sondern darum, sein Leben nach eigener Fasson leben zu dürfen. So freiheitlich fortschrittlich wie wir uns moderne Menschen geben dürfen, so borniert argumentieren manche Anhänger beider Seiten und bescheiden sich trotz der Beteuerung, zu diesem abgedroschenem Thema nicht mehr Stellung zu nehmen, beharrlich in treuer Fraktionsdisziplin.

    Mehr dazu hier:

    http://www.neon.de/kat/wissen/gesundheit/179631.html
    (Leerzeichen entfernen.)

    :)
    zz.

    02.02.2007, 12:10 von zzebra
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    Diese Vielfalt an Meinungen hier, ist doch sehr repräsentativ.

    Grundsätzlich halte ich persönlich nur wenig von Gesetzten die zwar meine Freiheit einschränken, mich aber eigentlich nur beschützen wollen. (Gurtpflicht im Auto find ich auch überflüssig, schließlich gefährde ich erstmal nur mich)

    Rücksichtnahme und Eigenverantwortung sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Jeder muss für sich entscheiden (können) wie er das handhaben möchte.

    Schaue ich mir die heutige Gesellschaft an, scheinen Gesetzte notwendig zu sein. Deshalb bin ich dafür.
    Das hier so fleißig rumdiskutiert wird, wie auch in der Regierung, halte ich für notwendig, so kann sich jeder schon mal mit dem Gedanken anfreunden.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, wenns langsam genug geht, merken manche gar keinen Unterschied
    :-)

    01.02.2007, 11:21 von UnDefined
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      @UnDefined Airbags sind auch doof.

      Wenn Du ohne Gurt fährst und vor den Baum oder die Leitplanke semmelst, muss extra jemand einen Löffel holen und dich von der Straße kratzen und dann noch die Glassplitter aus deinem Gesicht zupfen. Das ist teuer und anapetitlich für die Leute mit dem Löffel.

      Wenn Du angeschnallt bist, hast Du einen einfachen Genickbruck und kannst einfach und ratinell eingesargt werden.

      Gurtpflicht betrifft also nicht nur dich alleine, sie spart das Geld der Allgemeintheit und schont die Nerven der Rettungskräfte.

      01.02.2007, 11:31 von sailor
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      @sailor Liegenlassen, die Natur erledigt das schon.

      Aber da mir das eigene liebe Geld dann doch zu schade ist, schnalle ich mich einfach an.

      01.02.2007, 11:38 von UnDefined
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      @UnDefined Ich hab nicht mal ein Auto...

      :(

      01.02.2007, 12:30 von sailor
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    Einfach aufhören zu atmen.

    01.02.2007, 10:27 von sailor
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    Ich befuerworte ein Rauchverbot in allen Gaststaetten, Kneipen und Clubs. Ich moechte nicht gezwungen sein, mich den Auswirkungen einer Sucht der Minderheit unterzuordnen.
    Keine Trennung - ein Verbot. Nicht immer diese halben Sachen..

    01.02.2007, 00:27 von mezzanine
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      @mezzanine Zwingt dich ja niemand.

      03.02.2007, 15:17 von sailor
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      @sailor
      Doch. Mein Wille, eine rauchfreie Pizza essen zu dürfen, scheitert an der nicht in Anspruch genommenen Selbstverpflichtung der Gaststätten.

      Aber die Diskussion ist wie schon oft gesagt sinnlos (siehe mein Artikel), denn jeder verteidigt seine Pfründe. Und: Sie wird sich zum Jahresende erübrigt haben, wenn Verstand und Vernunft sich durchgesetzt haben werden. (In Bayern mit Sicherheit. Woanders will ich nicht regelmäßig ungeräucherte holzofenfrische Pizza essen.)

      Zwar spät, aber immerhin.
      :)
      zz.

      03.02.2007, 17:42 von zzebra
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      @zzebra Siehst Du, mein Wille, eine kostenlose Pizza zu essen, scheitert an der nicht in Anspruch genommenen Selbstverpflichtung der Gaststätten.

      03.02.2007, 21:24 von Romeo_Flausch79
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    Viele Beiträge beziehen sich hier auf den Freiheitsgedanken und das man Rauchern ihre Freiheit lassen sollte.

    Aber was ist mit meiner Freiheit ? Ich bin Asthmatiker und kann in keine Kneipe gehen ohne gesundheitliche Schäden zu riskieren. Im Winter ist das besonders schlimm, wenn meine Freunde weggehen kann ich entweder nicht mit oder muss früher gehen weil ich es in verrauchten Kneipen nicht aushalte. Und die Argumentation der Raucher, "dann geh halt nicht weg" ist auch nicht gerade hilfreich.

    Ich habe nichts dagegen wenn mir der Staat durch ein Verbot zu meiner Freiheit verhilft ....

    31.01.2007, 19:08 von Composer
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      @Composer Man solte dem Wirt seine Freiheit lassen, ob er rauchfrei oder nicht oder getrennt anbieten will. Wenn der kleinste gemeinsame Nenner gilt (also wg. Asthamtikern kein Rauch), dann darf sich bald auch der Muslim auf seine Glaubensgrundsätze berufen und dann wird der Ausschank alkoholischer Getränke staatlich untersagt.

      31.01.2007, 19:37 von Romeo_Flausch79
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      @Romeo_Flausch79 komischerweise wird der Wirt sicher immer für die Raucher entscheiden weil er (warum auch immer) Umsatzeinbussen befürchtet. Also ist es keine wirkliche Wahl. Ich kenne jedenfalls persönlich keine Nichtraucherkneipen.

      Und für mich ist es keine Frage des kleinen gemeinsamen Nenners sondern eine Kosten/Nutzen Frage. Wem schadet es wenn man das Rauchen verbietet ... niemanden !! Was kostet es ... nichts !! Also wo ist das Problem ? Ausser bei den Tabakkonzernen ...

      31.01.2007, 20:04 von Composer
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      @Composer Tja, in diesem Falle hat der Wirt die Entscheidung getroffen, auf die Einnahmen von Asthmatikern zu verzichten. Damit entgeht ihm potentiell etwas - seine Kneipe, seine Entscheidung.

      Die Problematik geht doch m.E. sehr tief: Mit welchem Recht greift der Staat in das Eigentumsrecht des Wirtes ein? Was würdest Du sagen, wenn der Staat Dir vorschreibt, was Du innerhalb Deiner vier Wände zuläßt und was nicht?

      Ich bin wie gesagt Nichtraucher und störe mich eher am blauen Dunst als daß ich mich daran erfreue. Aber die schiere Anmaßung, die hier zu Tage tritt, finde ich schockierend.

      Jeder hat das Rceht zu tun und zu lassen, was er will, so lange er damit einen anderen nicht schädigt. Und so lange niemand gezwungen wird, in die Kneipe zu gehen und sich vollrauchen zu lassen, so lange ist es Gottverdammtnochmal auch keine Schädigung.

      31.01.2007, 20:31 von Romeo_Flausch79
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      @Romeo_Flausch79 @Romeo

      Nach deiner Definition ist es auch ok wenn jemand bei sich zu Hause Kinder missbraucht oder seine Frau schlägt. Ist ja sein Eigentumsrecht, da kann er ja machen was er will.

      Nach meiner Meinung kann der Staat überall eingreifen wo Menschen vorsätzlich geschädigt werden, und das ist bei einer verrauchten Kneipe eindeutig der Fall.

      01.02.2007, 09:46 von Composer
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      @Composer Ich hab explizit geschrieben:
      <>

      Das ist eigentlich unmißverständlich. Ich verstehe gar nicht, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, einem Wirt Vorschriften inenrhalb seiner eigenen vier Wände machen zu wollen.

      Dein Mißbrauchbeispiel hinkt an vielenBeinen gleichzeitigl.
      Während niemand zum Kneipengang gezwungen wird oder gar in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Wirt steht, ist das bei Mißbrauch/Körperverletzung sehr wohl der Fall.

      Es wird also niemand vorsätrzlich geschädigt, sondern jeder begibt sich auf eigene Gefahr in die Kneipe. Es zwingt Dich auch niemand Ski zu fahren, Hamburger zu essen oder in eine verrauchte Kneipe zu gehen. Wenn Du der Meinung bist, daß Du das nicht selbst entscheiden kannst, darfst Du meinetwegen gerne staatliche Vormundschaft beantragen ;)

      01.02.2007, 12:29 von Romeo_Flausch79
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      @Romeo_Flausch79 Wieso hinkt der Vergleich ? Rauchen ist Körperverletzung, genau wie Missbrauch. Nach deiner Argumentation ist die Frau die geschlagen wurde selber Schuld, sie ist halt bei dem Mann geblieben, sie hätte ja auch gehen können.

      Und nochmal zu deinem explizit geschrieben Satz. Rauchen schädigt mich, und ich kann ja nicht in der Kneipe zu jedem gehen und ihn bitten nicht zu rauchen (die reaktionen kann ich mir jetzt schon vorstellen). Die Raucher wissen auch das Passivrauchen schädlich ist, also schädigen sie andere Menschen vorsetzlich.

      Und bei deinen Vergleich mit dem Ski fahren und dem Hamburger essen, das tue ich mir ja selbst an, aber der Rauch stammt nicht von mir.

      Soweit ich weiss gibt es auch gesetzliche Bestimmungen für die Lautstärke in Kneipen und Diskos. Und niemand stört sich daran, weil jeder einsieht das laute Musik das Gehör schädigen kann. Aber bei Rauch schreit jeder nach Selbstbestimmung. Das ist doch albern, und die Raucher (oder auch manche Nichtraucher) kapieren das einfach nicht.

      01.02.2007, 14:21 von Composer
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      @Composer Nehmen wir als Prämisse mal, daß es den Wirten überlassen bleibt, ob sie das Rauchen gestatten oder verbieten (damit ich es besser veranschaulichen kann).

      <>

      Wenn das in vollem Einverständnis geschieht, dann ist das auch OK. Bei BDSM dürfen sich die Partner auch mit heißem Wachs "quälen" oder fesseln, ohne sich wegen Freiheitsberaubung oder Körperverletzung anzuzeigen. auch Boxer dürfen sich auf die Fresse hauen, ohne daß jemand "Körperverletzung" schreit oder die Zuschauer wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt werden.

      Dein Einverständnis, daß in Deiner Anwesenheit geraucht werden darf, gibst Du in dem Augenblick, in dem Du eine Gaststätte betrittst, in welcher der Wirt das rauchen gestattet hat.
      Ganz präzise: Schreibst Du deinen freunden vor, ob sie in ihrer eigenen Wohnung rauchen dürfen oder nicht? Wenn ja: Mit welcher Berechtigung= Wenn nein: Was ist die moralische Grundlage, es den Wirten zu verbieten?

      Verboten ist - zu recht - wenn man Dich in Deinen eigenen vier Wänden einqualmt oder ohne Dein einverständnis verprügelt.

      >>Ich kann ja nicht in der Kneipe zu jedem gehen und ihn bitten nicht zu rauchen<<

      Du kannst entweder in ein Nichtraucherlokal gehen oder zu Hause bleiben. Es besteht kein Kneipenzwang.

      <>

      Nein, Du schadest Dir vorsätzlich, weil du in vollem Bewußtsein und ohne äußeren Zwang diese Kneipe betrittst. So wie Du in vollem Bewußtsein um die Risiken Ski fährst.

      >>Soweit ich weiss gibt es auch gesetzliche Bestimmungen für die Lautstärke in Kneipen und Diskos.<<

      Trotzdem leiden Diskogänger häufig unter Ohrenschäden. So what? Das haben sie sich selbst zuzuschreiben. Jeder muß entscheiden können. Und mich kotzt es an, wenn andere für mich entscheiden.

      Danke, ich kann meine Konsequenzen selbst tragen ubnd brauche keinen Vater Staat, der mir ein Sabberlätzchen umhängt und den Popo putzt. Wer auf seine Willensfreiheit verzichten will, der sollte den rest der frei denkenden Menschheit mit seinem Kontrollfimmel verschonen.

      01.02.2007, 16:58 von Romeo_Flausch79
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      @Romeo_Flausch79 Ich weiss nicht wie du auf den Trichter kommst das die Bar eines Wirtes sein Privateigentum ist, das ist es nicht. Es ist eine gastronomische Einrichtung und unterliegt bestimmten Gesetzen. Sonst könnte ja auch jeder Gastwirt kochen wie er lustig ist (ohne gesundheitliche Konntrollen) oder auch jede private Musik spielen (ohne Gema Gebühren). Aber eine Kneipe ist ein Ort wo sich Menschen mit unterschiedlichen Neigungen (ob Raucher oder nicht) treffen und kommunizieren. Und das mindeste was man einhalten sollte ist das gesundheitliche Wohlbefinden der Menschen, und wenn die Menschen das selber nicht schaffen dann muss der Staat dafür sorgen.

      Nach deiner Logik dürfte der Wirt auch vergammelte Lebensmittel verkaufen, ist ja sein Eigentum, ist ja egal.

      Und versteh mich nicht falsch, ich bin auch gegen Verbote. Jeder soll machen wozu er lustig ist, aber ohne andere zu schädigen. Und ich will nicht abend zu Hause sitzten nur weil ich nicht in Kneipen gehen kann. Die Raucher müssen auf mich Rücksicht nehmen, und nicht umgekehrt !!!! Wenn sie das nicht machen, dann soll sie der Staat dazu zwingen ... ist ja nicht meine Schuld das die Raucher so rücksichtslos sind.

      Mein Vorschlag wäre die Tabaksteuer raufzusetzen. Eine Schachtel 10 Euro ... das wärs. Die Menschen würden weniger rauchen und der Staat würde seine Einnahmen behalten. Dann müsste man nur den Schmuggel in den Griff bekommen *g*

      02.02.2007, 22:49 von Composer
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      @Composer <>

      Dann ist mir die Zwnagsverstaatlichung aller gastronomsichen Einrichtungen entgangen.

      03.02.2007, 14:58 von Romeo_Flausch79
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      @Romeo_Flausch79 Keine Zwangverstaatlichung, nur einfaches deutsches Recht. Eine Kneipe unterliegt einer anderen Rechtssprechung als eine Privatwohnung.

      Aber wie zzebra schon darstellte, das ist eine sinnlose Disskusion, jeder beharrt auf seine Sichtweise. Ich will dir mal eine andere ans Herz legen, und zwar die der Mitarbeiter.

      Das Rauchverbot in Irland wurde hauptsächlich wegen der Mitarbeiter in Pubs eingeführt und nicht wegen der Gäste. Ein Barkeeper hat leider keine Wahl ob er in die Kneipe geht oder nicht, er arbeitet da, er muss da hin.

      Und es gibt in Deutschlanf strenge Arbeitssicherungsvorschriften,die viele Leute gut finden (du findest es bestimmt auch hier zu reguliert) und eine besagt das jeder Mitarbeiter ein Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz hat. Natürlich wäre ich auch froh wenn die Menschen das selber hinbekommen und es so regeln wie in Sailors Firma, aber leider sind nicht alle Raucher so rücksichtsvoll.

      Ich habe mal in einer Firma gearbeitet wo der Chef geraucht hat, und sich niemand getraut hat im Büro ein Rauchverbot durchzusetzen. Wir haben es dann doch geschafft, und es hat viel geholfen das es dieses Gesetz gab.

      Und ich denke viele Mitarbeiter in Kneipen sind nicht unbedingt scharf drauf jeden Tag mit einer schwarzen Lungen und verrauchten Kleidern nach Hause zukommen, also warum soll man das Gesetz nicht konsequent auf alle Betriebe ausweiten. Das hat nichts mit staatlicher Einmischung in das Privateigentum des Wirtes zu tun zu tun, sondern mit dem Recht auf einen gesunden Arbeitsplatz der Mitarbeiter.

      Das dann die Gäste auch nicht mehr belästigt werden ist dann ein kleiner Bonus *g*

      04.02.2007, 18:57 von Composer
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    Liebe Politikerinnen und Politiker. Ich finde es ganz, ganz toll, dass ihr das Rauchen überall verbieten tut. Allerherzlichsten Dank für eure Bemühungen. Ich hoffe, ihr könnt euch dadurch angemessen profilieren..

    31.01.2007, 18:38 von passepartout
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      @passepartout Erfaßt: Wenn man nichts gestalten kann, dann verbietet man eben. Ganz großes Kino.

      31.01.2007, 19:47 von Romeo_Flausch79
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