Aber hier leben? Nein, danke!
Über die Debatte um integrationsunwillige Einwanderer, grassierenden Sarazinismus und die Fremdenfeindlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft.
Mit der "Debatte" um Hartz IV Empfänger fing es an. Ein profilloser Außenminister, der gern seine Freunde auf Kosten der Steuerzahler auf Dienstreisen mitgenommen hat, wollte sich Profil verschaffen und als verhinderter Innenminister den Ton angeben. So dachte er sich wohl dem ehemaligen Bundeskanzler Schröder nacheifern zu müssen und auf die schwächsten der Gesellschaft einschlagen zu wollen. Hartz IV Empfänger seien alle faul, dumm und ziehen dem armen Bürger das Geld aus der Tasche [1]. Eine Debatte? Nein! Eine Debatte hat etwas mit Argumenten, nachprüfbaren Fakten und Gegenargumenten zu tun. Diese plumpe Schmierenkampagne ging nach hinten los [2]. Zurecht. Doch nicht die Tatsache, dass die Klientel der FDP massenhaft Arbeitslose und anschließend Hartz IV Empfänger produziert und sich in Krisenzeiten auf Kosten der Steuerzahlen sanieren lässt, hat die asoziale Politik entlarvt. Die Berechnungsgrundlage der ALG II Sätze wurde vom Bundesverfassungsgericht kassiert [3].
Ein verfassungsrechtlich garantiertes Recht auf ein menschenwürdiges Leben ist zu einer grauen Theorie geworden, die genauso weit von der Lebenswirklichkeit entfernt ist wie die politische Elite dieses Landes. Solidaritätsprinzip? Politik hat keine Prinzipien, solange es nicht um die eigene Tasche und den nächsten Aufsichtsratsposten geht. Den Armen was geben? Freie Entfaltung und ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen? Alles vom Grundgesetz garantierte Rechte, doch lieber gibt man der eigenen Klientel eine Steuererleichterung von 900 Millionen um sich anschließend um die 600 Millionen für ALG II Empfänger und deren Kinder zu echauffieren. Schließlich bekommt man von denen keine Parteispenden und muss sich nicht dafür revanchieren.
Wer Arm ist, soll es auch bleiben. Eine ungebildete, faule, träge Masse? Arm gleich geringe Bildung, also ein selbstverschuldetes Schicksal? Arm gleich geringe Bildungschancen! Wer am Existenzminimum existiert, hat kein Geld um es für Bildung auszugeben und weil er kein Geld für Bildung ausgibt braucht er auch kein Geld für Bildung. So die Argumentation des Arbeitsministeriums. Wo sind die Perspektiven? In der Schicht der Armen finden sich viele Deutsche mit Migrationshintergrund wieder. Warum sollen die Jugendlichen einen Schulabschluss machen, wenn sie sowieso keine Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben. Die Fremdenfeindlichkeit kommt aus der Mitte der Gesellschaft und die Mitte der Gesellschaft sind die Klein- und Mittelständler, bei denen die Ausbildungsplätze zu finden sind. Selbst ein Hochschulabschluss ist kaum eine Hilfe auf dem Arbeitsmarkt. Allein ein ausländisch klingender Name verringert die Jobchancen um 14% [4].
Das Versagen wird jedoch gern anderen zugeschoben, denn ein Versagen der Klientel-Politik und der "Bürgerlichen Mitte" kann es nicht geben. Die Migranten selbst sollen schuld daran sein, dass sie schlechte Perspektiven und weniger Bildungschancen haben. So wundert es nicht, dass sich viele Migranten als ALG II Empfänger beim Arbeitsamt wiederfinden, das sie nur verwaltet, statt etwas zu tun um ihnen zu helfen. Die Welt der Armen ist rau. Kriminalität und Gewallt ist stärker vertreten als in anderen Gesellschaftsschichten. Nun wird gern die Formel: viel Kriminalität und viele Migranten gleich alle Migranten sind kriminell, aufgestellt. Und wie löst man das Problem? Einfach alle aus dem Land schmeißen! Für Politiker kann das Leben doch so einfach sein.
Sicher, die Wirtschaft schreit wegen Fachkräftemangel nach ausländischen Facharbeitern. Dabei fahren Ärzte und Ingenieure Taxi oder gehen Putzen in diesem Land. Da ihre Hochschulabschlüsse aufgrund politischer Versäumnisse und mangelnder Strukturen und fehlendem Rechtsanspruch nicht anerkannt wurden, werden sie gar nicht erst als Akademiker angesehen und tauchen nicht als solche in Statistiken auf. Rechtsstaat Deutschland? Willkommen in der Kartoffelrepublik!
Einige Politikerköpfe werden scheinbar vom Bild beherrscht, dass islamische Einwanderer Deutschland überfluten und die "christliche" Gesellschaft bedrohen. Die meisten Einwanderer kommen aus Polen und anderen EU Ländern. Sie gehen auch wieder, zusammen mit den bestens ausgebildeten Akademikern und Fachkräften mit Migrationshintergrund [5]. Deutschland ist ein Auswanderungsland, deren politische Elite unfähig ist, selbstkritisch ihr Tun zu hinterfragen. So sagt sich der eine oder andere: Aber hier leben? Nein, Danke!






Kommentare
war länger nicht mehr auf der seite hier, deswegen der späte kommentar. im übrigen schade, dass hier nichts konstruktives entstanden ist(ich mein die kommentare).
07.11.2010, 21:54 von Dr_Monkeyfind den text auch nicht besonders gelungen. ist mir zu emotional und an einigen stellen zu pauschal.
nichtsdestotrotz ist die kritik die der text äußert nachvollziehbar.
schlimm wirds natürlich wenn sich user so lächerlich machen wie chiral. das bestätigt meine negative meinung von der seite an sich und der user-struktur hier.
den ersten beitrag dieses users konnte ich noch nachvollziehen. aber dann gings so steil bergab, dass man fürchten muss er ist im marianengraben angekommen...
@Dr_Monkey Danke für das erste konstruktive Kommentar.
12.11.2010, 15:19 von blurosNun zeigst Du den wahren Geist! Ich finde ja klasse wie Du mit Kritik umgehen kannst!
21.10.2010, 11:13 von ChiralIch finde es nicht gerechtfertigt, dem Text wirtschaftsfeindlichkeit und billige Rhetorik vorzuwerfen.
21.10.2010, 10:42 von CyroBillige Rhetorik und Populismus werfe ich denen vor, die gegen Geringverdiener, HartzIV-Empfänger und Ausländer wettern.
Problemverdrängung und Problemverschärfung werfe ich denen vor, die Deutschland finanziell ausbluten lassen und mit ihrer Politik dafür sorgen, dass Arme und Geringverdiener noch ärmer werden.
@Cyro Finanziell ausbluten lassen geht in jede Richtung. Es geht mir ziemlich auf den Zeiger, dass man hier anscheinend schon echte Probleme hat, zu verstehen was und wer "die Wirtschaft" ist. Du meinst z.B. Großunternehmen (ich nehm mal die TE auch), aber herumgebashed wird auf Klein- und Mittelständischen Betrieben und die sind nun auch noch Schuld an der Fremdenfeindlichkeit? Sozialwissenschaftlicher Unfug, ganz ehrlich, aber wenn es Euch gücklich macht, ist ja schön....
22.10.2010, 14:11 von ChiralIch würde es schon ganz nett finden, wenn alle Seiten etwas kritischer in der eigenen Wortwahl wären, denn Schuld ist keiner, oder eben jeder...
@[Benutzer gelöscht] Och, die letzten Shows, die ich von Tocotronic gesehen habe waren alle ziemlich bis sehr gut und alles andere als trostlos auch dank Rick McPhail.
21.10.2010, 10:59 von ...niemand...Allerdings: Als so um 2004/2005 diese dämlich aufgeblasene "Wieviel Nationalismus verträgt Pop"-Sau durch die deutschen Indie-Feuilleton-Dörfer zwischen Intro und Spex getrieben wurde, haben Tocotronic so übertrieben mit auf den Schinken geklopft, dass man sich schon an den Kopf fassen musste.
Ob "Aber hier Leben, nein Danke" als Toco-Zitat für diesen Text richtig gewählt wurde, weiß ich nicht, denn der Text des Lieds ist nicht explizit gegen Zustände in Deutschland gerichtet.
Dieses Wirtschaftsbashing nervt mich auch regelmäßig ein bischen.
20.10.2010, 12:06 von sailorDa könnt man glatt FDP-Protestwähler werden...
@sailor http://www.brandeins.de/archiv/magazin/-4ccec607a0/artikel/geht-doch-1.html
20.10.2010, 12:21 von sailorMich nervt diese Defizitorientierung. Sei es die von Herrn Seehofer gg Arabische Kulturgreise, Herrn Westerwelle gg Hartz IV oder bluros gg Wirtschaft
SO kann das bestimmt nix werden
@sailor Danke für den Link zu dem sehr passenden Artikel. Bluros gg Wirtschaft ist allerdings falsch. Ich habe mit der Stimmunsgmache von Westerwelle gegen ALG II Empfänger angefangen. Mir ging es darum auf dieses Bashing von schwachen Gesellschaftsgruppen aufmerksam zu machen.
20.10.2010, 18:51 von bluros@bluros Noe, Du bist Links und deshalb unreflektiert gegen alles was nicht Deiner politischen Linie entspricht. Das merkt man, weil Du nicht in der Lage bist, auch nur Ansatzweise Deine Argumente zu verteidigen, bzw. zu begründen, dass macht Deinen Beitrag so Phrasen- und Schlablonenartig.
21.10.2010, 10:28 von ChiralLangweilig....
@Chiral Ich habe von dir noch nichts überzeugendes gelesen, warum das den nicht so sein soll. Du wohnst vermutlich in einer wohlhabenderen Gegend, bist von gut ausgebildeten Nachbarn umgeben und siehst die Welt als rosa Ponyhof. Du bist nicht in der Lage deine Argumente (Welche Argumente eigentlich? Du bist nur dagegen.) zu verteidigen und begründest deine Ablehnung mit persönlichem Befinden.
21.10.2010, 10:43 von blurosIch brauche weder dich noch jemand anderen von meinen Ansichten zu überzeugen, den SO wurde es was. Du hast den Text doch gelesen, oder?
@bluros ...ich finde ja das es an der Zeit ist, mich so langsam als Nazi zu beschimpen! Gib Dir einen Ruck, mit dem Sarrazin - Vergleich warst Du doch schon auf der richtigen Spur, da kannst Du mich doch gleich als Rassisten bezeichnen -- Komm schon ist nicht schwer_wenn ich Dir jetzt noch gestehe das ich Handwerker bin und einen Meistertietel habe, müsste es doch funktionieren, oder? Komm schon, gib Dir einen Ruck, junge!
21.10.2010, 11:11 von ChiralChiral ich begebe mich eben nicht auf das gleiche Niveau, denn meine Behauptungen sind eben nachweisbar. Wenn ein Westerwelle ALG II Empfänger niedermacht, sind seine Behauptungen sehr Weit von der Realität entfernt. Ein Seehofer macht es ebenso nicht besser. Denn, von einer "Islamischen Invasion" oder gar der Gefahr für das jüdisch-christliche Leitkultur in Deutschland kann keine Rede sein. Einige Artikel zum Thema habe ich verlinkt. Du kannst dir gern informieren. Übrigens zur Mitte der Gesellschaft: http://library.fes.de/pdf-files/do/07504.pdf und du brauchst nur kurz eine Suchmaschine zu benutzen, um auf Studien zum quantitativen Anteil von KMU's an der deutschen Wirtschaft herauszufinden. Das was ist geschrieben habe ist teilweise verallgemeinernd, keine Frage. Nur ist es leider eine Mehrheit (55,4%) aus allen Gesellschaftsschichten, die z.B. gut verstehen, dass "manchen Leuten Araber unangenehm sind", 58,4% stimmen der Aussage zu, dass "die Religionsausübung für Muslime in Deutschland erheblich eingeschränkt" werden sollte. Alles was ich geschrieben habe, lässt sich belegen. Das ist der Unterschied.
19.10.2010, 17:50 von bluros@bluros Sry, aber Deine Belege sind nichts wert / taugen nicht. kennst Du den Spruch nicht: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast"?
20.10.2010, 11:43 von ChiralDas ist ungefähr so sinnbringend und zielführend wie der nachweis mittels Studien, auch die sind im allgemeinen nur bedingt sinnvoll.
Wenn Dir das nicht klar ist, so bitte ich darum das Du Dich schlau machst, bevor Du überzogene und polemische Aussagen wie eben: ""Die Fremdenfeindlichkeit kommt aus der Mitte der Gesellschaft und die Mitte der Gesellschaft sind die Klein- und Mittelständler, bei denen die Ausbildungsplätze zu finden sind."
raushaust (diese Aussage belegst Du im übrigen in keiner Deiner rausgesdreschten Phrasen), ganz im Gegenteil, Du betonst sogar das Du " Das was ist geschrieben habe ist teilweise verallgemeinernd, keine Frage." -- Was jetzt, soll das eine Darstellung anhand von statistischen Daten sein, oder ein Polemik, damit die Leute mal nachdenken --> Aber ich warte gerne noch auf den Nachweis, dass die Klein/-Mittelständler (ist Dir klar was klein und mitelständische Unternehmen von der Definition her sind?) ja so ausländerfeindlich sind..... (mein Dönermann und ich haben uns jedenfalls sehr über diese Ausage gefreut! Ihm war noch nicht so richtig klar, dass er auch als Ausländerfeindlich wahrgenommen wird).
Aber frag Dich mal, warum so wenig Resonanz auf Deinen Text kommt....
Nochmal zur Erklärung, was man bei Statistiken beachten sollte (Quelle: Wikipedia):
Statistiken stellen eine Repräsentation gesammelter Daten dar. Je nach Art und Weise der Datengewinnung entspricht der Gehalt der Informationen einem brauchbaren Ergebnis. Bei Verlassen der reellen und objektiven Prozesse können aber auch falsche Schlüsse aus Statistiken gezogen werden. So lässt sich ermitteln, wie groß der Anteil von Schwarzfahrern in Zügen oder die Durchschnittseinkommen der Bevölkerung an einem bestimmten Ort sein könnten. Allein aus statistisch verknüpfbaren Daten sollten aber keine Zusammenhänge gebildet werden.
Im Umgang mit Statistiken gilt es stets, den gesamten Datengehalt auf Relevanz prüfen, auf Beziehung der Teilinformationen zueinander und zum Umfeld. Durch geeignete Interpretation der Daten können falsche Belege gefunden werden, wenn die eine oder andere Beziehung weggelassen wird oder falls sie ins falsche Umfeld gesetzt wird. Es wird daher von Statistiken gefordert, dass sie „objektiv“ (unabhängig vom Standpunkt des Statistikerstellers), „reliabel“ (verlässlich), „valide“ (überkontextuell gültig), „signifikant“ (bedeutend) und „relevant“ (wichtig) sind.
So, dass war es, nun bin ich hier raus! Viel Spaß noch!
@Chiral Studien und Statistiken lässt du nicht gelten, welche Art von Nachweisen würdest du akzeptieren?
20.10.2010, 19:27 von blurosEin Türke würde einen Türken einstellen, welch erstaunliche Erkenntnis und auch so repräsentativ. Ich bin mir sicher, dass ein Italiener einen Italiener und ein Grieche einen Griechen einstellen würde. Es ist sehr schade, dass du die Argumentation von Sarazin übernimmst und anscheinend das berufliche Betätigungsfeld von Migranten auf das Imbiss und Obsthändlergewerbe reduzierst.
Ich weiß nicht, inwieweit du mit wissenschaftlichem Arbeiten vertraut bist, aber dir ist anscheinend die Natur von Statistiken nicht bekannt. Statistiken sind immer verallgemeinernd. Es werden Werte erhoben, Mittelwerte gebildet und daraus Schlussfolgerungen gezogen. Du kannst mir gern sagen, was und warum du bspw. an der Studie der Friedrich Ebert Stiftung für falsch hältst.
Frag doch mal einen Handwerksbetrieb im brandenburgischen Bautzen oder in Oberfranken, ob sie einen Migranten einstellen würden.
@bluros "Frag doch mal einen Handwerksbetrieb im brandenburgischen Bautzen oder in Oberfranken, ob sie einen Migranten einstellen würden. "
21.10.2010, 10:24 von Chiral...tja, ist immer noch kein Nachweis für:
"Die Fremdenfeindlichkeit kommt aus der Mitte der Gesellschaft und die Mitte der Gesellschaft sind die Klein- und Mittelständler, bei denen die Ausbildungsplätze zu finden sind."
Tut mir echt leid, da hab ich keinen Bock drauf. Ich habe auch keine Lust Dir Sinn und Unsinn von Statistiken zu erklären, ich bin kein Nachhilfelehrer, ausserdem solltest Du dieses Thema in der 7. oder 8. Klasse gehabt haben. Aber eine Sache möchte ich dann doch dazu sagen: Sich nur Statistiken rauszupicken, um die persönliche Meinung zu unterlegen macht einen weder glaubhafter, noch ist es ein Zeichen von Cleverness - Warum ich bei Studien der Friedrich Ebert Stiftung Mißtrauisch bin? Tja, überleg mal, woran das liegen könnte....
@Chiral Es ist aber auch kein Nachweis dagegen.
21.10.2010, 11:06 von bluros"Eine Debatte? Nein! Eine Debatte hat etwas mit Argumenten, nachprüfbaren Fakten und Gegenargumenten zu tun."
Von mir kamen die Argumente, nachprüfbare Fakten und dein einziges Gegenargument war: (O-Ton) Nö, lasss ich nicht gelten, ist mir egal wieso. Entspricht nicht meiner Meinung, also ist es nicht wahr.
Sehr überzeugend. Wenn du weiter mit diskutieren möchtest, dann bitte ich um Argumente und nachweisbare Fakten deinerseits.
@bluros Nee, iss klar, dass Dir Deine Argumente sehr wichtig sind, ist angekommen, schönes Leben noch!
21.10.2010, 11:14 von ChiralSry, aber so geht das nicht.
19.10.2010, 14:48 von ChiralIst Dir der Gedanke gekommen, dass Du mit Deinen pauschalen Vorurteilen genau zu den Leute gehörst, die Du hier verdammst?
So undifferentierte Aussagen wie: "Die Fremdenfeindlichkeit kommt aus der Mitte der Gesellschaft und die Mitte der Gesellschaft sind die Klein- und Mittelständler, bei denen die Ausbildungsplätze zu finden sind."
...würden mich als Klein-Mittelständler schon ziemlich auf die Barrikaden bringen, dass ist der gleiche Scheiß wie: "Die Hartz4ler",oder "die Ausländer".
Wenn Du Dich der gleichen, miesen Rhetorik bedienst, wie die, die Du angreifst, so macht Dich das genauso zu Teil des Problems und eben nicht der Lösung!
So wird das nichts...! Bei solcher Polemik drängt sich mir als Antwort auf Dein: "Hier Leben, Nein danke!" sofort ein pauschales : "...wem es nicht gefällt, dem steht es frei zu gehen!" auf.