blonde-mermaid 06.12.2014, 22:52 Uhr 36 1

Willkommen ins "Leben"

Studium...

Erstes Semester und ich frage mich jetzt schon was ich hier mache? Ist das ganze Leben darüber dass ich lerne, arbeite, erfolg habe. Was ist wenn ich mehr will? Es gibt so vieles was ich machen will, was mich interessiert! Doch zeit? Diese soll und muss ins Studium investiert werden. Von einer Vorlesung in die nächste, sich den Kopf vollreden zu lassen um danach nach Hause zu kommen und nochmal durchzukauen. Dass man am Tag sich nur eine bestimmte Anzahl von Stunden konzentrieren kann, ist wohl den meisten egal. Schneller, schlauer, gebildeter. Doch WAS ist schon die Bildung? Ist es das, was uns VORGESCHRIEBEN wird zu lernen? Von G9 auf G8, man soll früher studieren. Weil man das will? Oder weil es der Staat will? Freistaat oder doch Materialismus? Deutschland prallt mit ihrer Qualität und das nicht nur in der Produktion sonder auch im Arbeitsmarkt. Sind wir denn wirklich so weit zurück gekommen, dass wir uns den Menschen mehr als Arbeitskraft und weniger als Persönlichkeit stehen? Oh klar, ich habe ja ganz vergessen, die Persönlichkeit steht natürlich auch ganz vorne auf der Liste. Healthy Lifestyle und glutenfreies Selbstbewusstsein... Aber das ist ein anderes Thema... Erstmal wird wieder gelernt....

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36 Antworten

Kommentare

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    Von G9 auf G8, man soll früher studieren. Weil man das will? Oder weil es der Staat will?

    Das deutsche Diplom/Magister war jahrzehntelang international hoch angesehen. Dann kam die EU forcierte Gleichmacherei und man kam zu einer Erkenntnis, die jahrzehntelang niemanden gejuckt hat: Plötzlich war man der Meinung, dass der deutsche Uni-Absolvent (mit Diplom oder Magister) mit durschnittlich 28 Jahren einfach zu alt ist. Und als man die entsprechende Werte mit denen anderer EU Staaten verglich, wusste man auch warum. Denn auch der deutsche Abiturient war mit fast 20 Jahren vergleichsweise auch schon ein büschn zu alt. Was kann man dagegen tun? Man führt das "offiziell" international vergleichbare, aber leider viel zu verschulte BA/MA System ein. Denn BA kriegste nach 3 Jahren, den MA nach 2 Jahren und als Turboabiturient bist du ähm traumhafte 17 Jahre alt. Man kann also hieran schon erkennen, was das angestrebte Fernziel der Verantworltichen ist: Der Uniabsolvent soll einen den alten Abschlüssen vergleichbaren Abschluss (also im Prinzip erst nach dem MA) mit unter 25 in den Händen halten. Letztendlich geht es aber auch, wie so oft, um Konkurrenzfähigkeit...zusätzlich noch mit außereuropäischen Absolventen (speziell mit Asien).
    Die Tragik dahinter: Das vergeschobene Argument der internationalen Vergleichbarkeit ist natürlich zu hinterfragen, wenn dies bereits schon auf nationaler Ebene scheitert. Wenn man während seines Studiums beispielweise die Hochschule wechseln möchte, ist es nicht selten so, dass man seine bereits erbrachten Leistungen eben nicht oder nur in geringer Anzahl angerechnet bekommt, obwohl es der gleiche Studiengang (inklusive gleicher Abschlusstitel) ist. Und aktuelle Statistiken sowie meine eigenen Erfahrungen lassen erkennen, dass der Anteil der Studenten, die den MA mit unter 25 in der Tasche haben, immer noch relativ gering ist. Die Mehrheit ist ...oho...immer noch wie früher weit über 25. Tja dumm gelaufen. :D
    Es ist ein Bildungssystem, das auf Beschleunigung hin ausgerichtet ist, die leider so typisch für unsere heutige Zeit ist. Dass dann die im Text angesprochene Persönlichkeitsbildung dabei auf der Strecke bleibt, ist leider ein erwartbares Symptom einer solchen Entwicklung.
    Trotzdem hält sich mein Mitgefühl in Grenzen, da die angesprochenen Diskrepanzen schon länger ein  offenes Geheimnis darstellen. Man sollte vorher abchecken, ob ein Studium heutzutage mit der eigenen Art zu denken, zu arbeiten und zu fühlen (Hach!) korrespondiert, bevor man solche Texte wie da oben schreiben muss.


    07.12.2014, 16:08 von mirror87
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  • 1

    Haste mitm Handy geschrieben, oder?

    07.12.2014, 11:31 von Tanea
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      hat das handy mit ihr geschrieben.

      07.12.2014, 11:31 von ga
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      Oder so....

      07.12.2014, 11:33 von Tanea
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      Siri hat geantwortet, war dabei aber nicht online.

      07.12.2014, 12:06 von liebsam
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      unsiriös

      07.12.2014, 12:16 von ga
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    Sind wir denn wirklich so weit zurück gekommen, dass wir uns den
    Menschen mehr als Arbeitskraft und weniger als Persönlichkeit stehen?
    In solchen Momenten wird mir klar, dass junge Leute wie Du ja ernsthaft nix Anderes kennen.
    Ich mein...yäi...wie alt bist Du ? 19 ? 20 ?

    Komplett in der Blütezeit des Neoliberalismus, der Zeit der totalen Ökonomisierung, aufzuwachsen stelle ich mir wirklich sehr trostlos vor.

    Ich konnte ja meine Ideale wenigstens noch leben und reflektieren bevor sie übern Ladentisch gegangen sind ^^.

    Und ihr...ihr...ihr habt ja nix...ausser mitunter die vage Idee, dass Freiheit sich doch anders anfühlen müsste. Oder so.

    Bin mal gespannt ob die 90'er-Generationen irgendwann mal so richtig die Nase voll haben von den Plastikidealen und hohlen Ideologien die ihnen als alternativlos vorgegeben wurden.


    07.12.2014, 11:12 von PixelAspect
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  • 2

    ist das eine satire auf die armeen dümmlicher jungstudenten, die allmählich die universitäten bevölkern?

    07.12.2014, 11:11 von ga
    • 0

      man kann den kindern nicht vorwerfen, dass sie tun was sie wollen und so sind wie gewünscht.

      07.12.2014, 11:16 von PixelAspect
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      ...tun was sie sollen...

      was sie wollen...ich glaube nicht, dass viele das wissen.

      07.12.2014, 11:16 von PixelAspect
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      das habe ich auch nicht getan.

      07.12.2014, 11:17 von ga
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      ...jetzt auch noch spitzfindig werden !

      ga-stig.

      07.12.2014, 11:18 von PixelAspect
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      spitzfindigkeit verbessert die orthografie und heißt heute klugscheißerei, aber ich wollte das thema nicht unnötig vertiefen, um nicht klug zu scheißen.

      07.12.2014, 11:23 von ga
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      so weit isses schon gekommen ?

      andererseit : wenn ich mich orthographieschlampe anschaue, möchte ich mich manchmal selbst in den stiefelkreis laden. 'ne editfunktion würde helfen. aber das gibt es ja hier nich.

      rückschritt allerorts. skandal !

      07.12.2014, 11:33 von PixelAspect
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      die rechtschreibung war hier eher der aufhänger. inhalt und aussage des textes sind das heiklere thema, z.b., dass sich studenten über das studieren beklagen, weil es geistige anstrengung erfordert.

      07.12.2014, 11:40 von ga
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      Beim Medizinstudium wäre es egal. Die Sauklauen kann eh kein Mensch lesen und für alles andere gibt es Diktiergeräte.

      07.12.2014, 11:52 von liebsam
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      gerätediktiertur

      07.12.2014, 11:56 von ga
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      medizinstudenten müssen nix können.
      nur reproduzieren.

      ich darf das sagen. ich hab das studiert :D

      07.12.2014, 16:31 von PixelAspect
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    Ich dachte um studieren zu können, braucht man das Abitur.

    07.12.2014, 11:03 von -Maybellene-
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      ich dachte, um das abitur zu bestehen, braucht man die rechtschreibung.

      07.12.2014, 11:27 von ga
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      Ich wollte es nicht anmerken, weil ich annahm, es wäre zu garstig aber ja!

      07.12.2014, 11:30 von FrauKopf
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      der text ist auch garstig.

      07.12.2014, 11:32 von ga
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      mediziner haben in den ersten semestern gerne mal probleme mit dreisatz. voll elite.

      07.12.2014, 11:36 von PixelAspect
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      du müsstest mal die geisteswissenschaftler erleben.

      07.12.2014, 11:41 von ga
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      bin selber einer, su.

      07.12.2014, 19:12 von ga
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    • 0

      bin kein vereinsmeier, aber thanxxl.

      08.12.2014, 10:32 von ga
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    Ernsthaft?

    07.12.2014, 10:47 von FrauKopf
    • 1

      ich fürchte, ja.

      07.12.2014, 11:27 von ga
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    • 1

      Nennt sich Schlechtschreibung.

      07.12.2014, 10:52 von liebsam
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      hauptsache, abi 2014 auf der autoheckscheibe.

      07.12.2014, 11:28 von ga
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      Klebt direkt neben 2F4U.
      LOL. LMAO. ROFL ;-)

      07.12.2014, 11:38 von liebsam
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