Jakob_Schrenk 08.02.2013, 12:07 Uhr 465 4
NEON täglich

Wie rechts ist Deutschland?

Beobachtet ihr rassistische Verhaltensweisen im Alltag - und überhaupt: wie rassistisch ist Deutschland?

Schon wieder die FDP. Schon wieder ein „ismus“-Vorwurf.  Jörg-Uwe Hahn, liberaler Minister für Justiz, Integration und Europa in Hessen, hat in einem Interview gesagt: „Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren." Jetzt wird Hahn Rassismus vorgeworfen, man könnte das Zitat so interpretieren, als ob Hahn darüber nachdenkt, ob es von der FDP geschickt sei, einen Nicht-Germanen in hohe Ämter und Positionen zu schicken. Das Anti-Rassismus-Expertenblatt, die Bildzeitung, bezeichnet Hahn heute als Verlierer des Tages.

Gemeint hat das Hahn wohl anders herum. Sagt er zumindest. Er hätte gerade darauf aufmerksam machen wollen, dass es in Deutschland nach wie vor nicht selbstverständlich sei, dass Menschen mit Migrationshintergrund Führungspositionen besetzen. Verschiedene FDP-Politiker sind Hahn mittlerweile zur Seite gesprungen und haben erklärt, dass sie sich im Fußgängerzonen-Wahlkampf Sprüche anhören müssen wie: „Ich würde Euch ja wählen, aber dafür müsste erst einmal der Chinese weg.“

Auch Stefan Raab fand in seiner Polit-Show „Die absolute Mehrheit“ im Gespräch mit Wolfgang Kubicki, FDP-Fraktionsvorsitzender in Schleswig-Holstein, folgenden Spruch sehr lustig: „Wenn Rösler das beim Abendessen sieht, fallen ihm hoffentlich nicht die Stäbchen aus der Hand." Kubicki hielt es nicht für nötig, Raab auf seine umfassende Dämmlichkeit hinzuweisen (was allerdings ja eh niemand für nötig hält, aber das ist ein anderes Thema). Und Rainer Brüderle (ja, der Rainer Brüderle) hat ja im Mai 2012 ein Zitat von Rösler („Der Bambus wiegt sich im Wind und biegt sich im Sturm, aber er bricht nicht“) auf  höchst merkwürdige Art gegen Rösler selbst gewandt: „Glaubwürdigkeit gewinnt man, indem man nicht wie ein Bambusrohr hin und her schwingt, sondern steht wie eine Eiche", sagte Brüderle auf dem hessischen FDP-Landesparteitag: „Deswegen ist die Eiche hier heimisch und nicht das Bambusrohr.“ Der Satz hat für so gut wie kein Aufsehen gesorgt, nur die NPD hat sich gefreut.

Natürlich: Wir alle haben einen besten Freund zum Ausländer, sind selbstverständlich liberal und halten  Rassismus vor allem für ein Problem der USA („sieht man ja bei Obama“)? Aber wäre es möglich, dass wir Patrioten und Partyoten eben doch nicht so fortschrittlich und weltoffen sind, wie wir gerne glauben? Beobachtet ihr rassistische Verhaltensweisen im Alltag, in der Straßenbahn oder im Büro? Was ist los mit der FDP und, klar, mit Deutschland?

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465 Antworten

Kommentare

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    Huch, der Artikel ist dieses Jahr ja völlig an mir vorbeigerauscht. Ach schade, jetzt habe ich die tolles Diskussion verpasst : (

    20.12.2013, 13:42 von See_Emm_Why_Kay
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    Rassismus gibt's überall. Manchmal leiden nicht nur die offensichtlichen Opfer. Schaut euch doch einfach mal sowas hier an.

    06.03.2013, 15:20 von saschakleiner85
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  • 3

    Da werde ich im Vorfeld schon wieder wütend. Ich brauche nur irgendwo das kleine Wörtchen "Rassismus" lesen und werde wütend. Mein persönliches rotes Tuch, irgendwer hat dort meinen Namen drauf gestickt und jetzt wird fleißig vor meinem Gesicht herumgewedelt. Ich akzeptiere kein rassistisches Verhalten. Nirgendwo. Nicht in der Bahn, nicht am Arbeitsplatz, erst recht nicht in der Politik und schon gar nicht hier im Dorf.

    Ich bin keine Moralapostel und habe sicher meine Fehler aber Menschen sind nun mal Menschen und sollten auch als solche behandelt werden. Immer. Und kommt mir bitte nicht mit dem Argument "Ja aber wenn jemand kein Deutsch lernt und nicht arbeiten geht müssen wir für den Schmarotzer zahlen." Wir zahlen auch für den deutschen Schmarotzer, da mache ich keine Unterschiede aus welchem Land diese Person stammt. Mir geht es hier um den Mensch an sich. Mich ärgert es auch wenn jemand hierher kommt und sich so gar nicht anpassen möchte und sich nicht einmal bemüht die Sprache zu lernen, ganz klar.
    Aber genauso würde ich es jedem Deutschen vorwerfen, der in ein anderes Land zieht und es nicht einmal für nötig hält, sich die dortige Sprache anzueignen.  

    Ich finde es unterstes Niveau und es ekelt mich an wenn man die Herkunft einer Person in den Schmutz zieht, gerade in der Politik, in der Öffentlichkeit und wenn man dann noch meint, es praktisch als "Waffe" gegen die Person richten zu müssen, hat dieser Mensch meiner Meinung nach schlichtweg keinen Respekt verdient. Ich bekomme da eine Gänsehaut, so sehr hasse ich es.

    Ich möchte nicht im Ausland beleidigt oder verspottet werden aufgrund meiner Herkunft und genauso halte ich es auch hier in Deutschland. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus und ich bin der Überzeugung das man sehr viel von anderen Kulturen lernen kann insofern man bereit ist, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Reisen erweitert den Horizont, vielleicht sollten sich manche Menschen diesen Satz etwas mehr zu Herzen nehmen.

    Ich rede aber nicht nur von uns Deutschen sondern auf der ganzen Welt. Weshalb kann man einen Menschen mit Migrationshintergrund nicht einfach trotzdem als 100% zugehörigen akzeptieren, gerade wenn diese Person zb. bereits zur zweiten Generation gehört und unter Umständen selbst niemals aus dem jeweiligen Land herausgekommen ist? Ausgrenzung ist für mich ein sehr schwieriges Thema, dafür bin ich zu Harmoniebedürftig außerdem fühle ich mich immer indirekt zuständig Außenseiter zu intigrieren.
    Wer ist denn schon gern das Kind neben der Gruppe welchem vom Spielen ausgeschlossen wurde? Wenn es ein anderes Kind geschlagen hätte, ja dann würde es Gerechtfertigt am Rand stehen aber wer kann etwas für seine Herkunft und weshalb sollte es ein Grund sein jemanden auszuschließen?

    Menschen sind für mich Menschen und ich beurteile diese nach ihrem Verhalten mir und anderen gegenüber, nicht nach Ihrer Herkunft und schon gar nicht nach Augenform, Hautfarbe oder Haarwuchs. Ich weiß, ich wiederhole mich, entschuldigt bitte.
    Aus Frustration über dieses Thema würde ich am liebsten eine kleine Tafel mit mir herumtragen und jedesmal wenn mir Rassismus im Alltag begegnet, einmal meine Fingernägel drüber ziehen um meinen inneren Frust und meine Empörtheit eine Stimme zu verleihen. Ich habe ein solches Verhalten einer anderen Person gegenüber niemals akzeptiert und dazu geschwiegen oder einfach weggesehen.
    Soziales Engagement bricht mir sicher keinen Zacken aus der Krone. Ich freue mich wenn man rassistische Bemerkungen in meiner Anwesenheit unterlässt, dann brauche ich als sehr ausgeglichene Person meinen Blutdruck nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Ja ich bin selbst schuld und ja, es kann mir egal sein da es mich direkt nicht betrifft aber nein, deswegen ignoriere ich es nicht.

    Falls jemand sich nun Fragen sollte: mein Stammbaum ist so deutsch, deutscher geht es nicht mehr und zwar auf beiden Seiten meiner Eltern und so weit zurückreichend, dass ich nicht einmal mehr nachvollziehen kann ob irgendeiner meiner Urururururgroßväter/mütter jemals jemanden geheiratet hatten, dessen Stammbaum nicht deutsch war. Was ich damit sagen wollte, war, ich habe an meiner Person noch nie Rassismus erfahren, hält mich aber nicht davon ab es zu verabscheuen.

    12.02.2013, 13:12 von music_and_coffee
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  • 1

    Interessantes Thema. Das ist doch immer so eine Gratwanderung, auf der wir uns befinden. Ist der Mensch jetzt noch Ausländer weil er "nicht deutsch" aussieht - sprich zB. asiatisch angehaucht ist oder maximalpigmentiert - oder ist er dann doch Deutscher weil er doch hier geboren wurde? Bezeichnet man einen Türken als Türken und einen Russen als Russen, wird schnell ein abfälliger Unterton reininterpretiert, bezeichnet man eben diese oder auch andere als Deutsche, so beraubt man sie ihrer Herkunft. Ein Durcheinander ist das immer und man springt von einem Fettnäpfchen ins Nächste! Und wenn man als deutscher Mensch, Mensch, der in Deutschland geboren ist, sich als Deutscher fühlt oder einen deutschen Pass hat, jemand anderes als Ausländer bezeichnet, dann ist man ja sowieso gleich ein Nazi.

    So etwas hatte ich nun bei der Arbeit: Ein Pärchen, das eindeutig südländisch aussah, kam in unser Hotel und wollte so ganz spontan ein Zimmer. Mein Kollege hätte ihnen kein Zimmer gegeben, weil sie seltsam wirkten. Das Bauchgefühl hatte ich auch, würde es aber beim Beruf außen vor lassen, weil das Gäste sind und mein privater Eindruck da nichts zur Sache tut. Als wir uns später darüber unterhielten, und ich eben diesen Eindruck schilderte, kam nur der Kommentar "Weil sie südländisch sind oder was?". Er als Grieche darf also südländische Gäste mit seltsamer Ausstrahlung suspekt finden, ich gelte aber als rassistisch, wenn ich genau dasselbe äußere? Darf ich ihm dann Rassismus mir gegenüber unterstellen? Oder zumindest Diskriminierung?

    Auch interessant: Er nahm mein Empfinden dieser Gäste persönlich und als Angriff - er ist ja selbst quasi Südländer. Er betont, dass er mit anderen Normen und Werten aufgewachsen sei, wenn auch hier in Deutschland. Zugleich aber steckt er sie selbst in eine Schublade, repräsentiert sich als "echter Hamburger" und wird schmollig, wenn man ihn als "Griechen" bezeichnet...

    Mich verwirrt das alles und es nervt. Egal was man sagt und wie man es formuliert, man tritt immer in irgendein Fettnäpfchen. Brüderle hat sich, zugegebenermaßen, mehr als ungeschickt ausgedrückt, das kann man schon nicht mehr als Fauxpas bezeichnen. Natürlich haben wir in Deutschland immer noch ein Problem mit rassistischem Gedankengut und dementsprechenden Äußerungen und Verhaltensweisen im Alltag. Aber ich glaube, verglichen zum Beispiel mit England, Nordirland oder Spanien, kommen wir mittlerweile ganz gut dabei weg. Auch wenn das nicht heißen soll, das man es lassen sollte, es zur Sprache zu bringen. Nur sollte man auch keine Überempfindlichkeit entwickeln und alles x-Mal auf die Goldwaage legen und drehen und wenden, bis man irgendwo einen braunen Schimmer gefunden hat oder ihn zumindest erahnt...

    Übrigens: Das Pärchen war mir ab dem Punkt suspekt und unsympathisch, an dem klar war, dass er mit ihr seine Frau betrügt.

    11.02.2013, 00:46 von schmatzefein
    • 0

      Saubere Bestandsaufnahme.

      Opfer sein is manchmal eben doch schlichtweg das einfachste.

      Ich halte es da mit den toten Hosen. "auch lesbische,schwarze behinderte können ätzend sein"

      11.02.2013, 07:14 von Myselfandme
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      Der Text ist aber von Funny van Dannen.

      11.02.2013, 10:39 von quatzat
    • 0

      Der Text als auch die wesentlich entspanntere musikalische Umsetzung... :-)

      11.02.2013, 14:34 von LudwigMartin
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  • 3

    Also ich nehme dem FDP-Schnösel ja sogar ab, dass er es wirklich so meinte, wie er es in seiner Entschuldigung dargelegt hat. Es war nur seltendämlich ausgedrückt (ebenso wie das komische Eichenbeispiel des Brüderles)

    Ich glaube auch, wenn man kramt und wühlt und forscht und sucht kann man jede Aussage, die mal irgendwie getroffen wurde, irgendwie ins Rassistische drehen. In irgendeinem anderen Neon-täglich schrieb ich auch vom "Vogel Rösler" oder "Clown" oder wie ich mich ausdrückte. Jetzt frage ich mich, habe ich mich, weil ich gegen die Person Rösler, die in meinen Augen (und das unabhängig welcher Herkunft) eine Witzfigur ist, rassistisch ausgedrückt, weil ich gegen ihn wetterte?
    Ich hatte damals einen lieben und netten dunkelhäutigen Arbeitskollegen - Friday namentlich, und aus Nigeria - der immer, wenn man ihn mal eine Kritik bezüglich der Arbeit sagte, darauf erwiderte "Das sagt ihr nur, weil ich schwarz bin." (ja, er sagte selber schwarz) so als Totschlagargument. Worauf ich erwiderte, er könne auch lilagrünkariert sein, das täte nix zur Sache. 
    Im Großen und Ganzen glaub ich einfach, die Politik sollte sich einfach mal auf ihren Job konzentrieren und nicht die ganze Energie darauf verwenden, wer hat was wie wann und wo gesagt, mit wem und worüber, und wie könnte man was wie drehen...äh, ich schweife ab.
    Also ich finde irgendwie manchmal, nicht immer sind 'wir' zu korinthenkackerisch und suchen förmlich.
    Und wenn man lange genug in der Scheisse herumrührt stinkts auch.

    10.02.2013, 23:37 von topfbluemchen
    • 0

      Fragst du dich wirklich ob das "Clown" usw. rassistisch ist weil Rösler asiatisch daherkommt? Das ist doch Quark und ich hoffe du weißt das auch.

      Das vom Brüderle dagegen war schon hart grenzwertig - mit Bambus und deutscher Eiche muss davon ausgegangen werden ,dass er sich bewusst auf Kosten der Herkunft Röslers eine Spitze erlaubte.

      11.02.2013, 10:13 von Dalek
    • 0

      Das sollte ja auch überspitzt sein. Was ich damit aber eigentlich sagen wollte, ist, dass ich immer Sorge habe, dass egal, wie man sich ausdrückt, auch bei so dahingepladderten Aussagen, alles, wenn man will negativ deuten kann, und ich Angst hätte, dass einem etwas zu Unrecht unterstellt wird.

      Aber du hast Recht, das war sehr  sehr sehr gelinde gesagt unglücklich vom Brüderle formuliert, das mit der Eiche.

      13.02.2013, 19:23 von topfbluemchen
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  • 0

    deutschland ist mindestens so rechts, wie du deinen scheitel rüberlegst, jakob!

    ;-)

    10.02.2013, 21:11 von libido
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  • 0

    Gerade eben mindestens 10 rassistische Statusmeldungen in Facebook gemeldet. Glaube aber nicht, dass dagegen viel unternommen wird, maximal werden sie gelöscht.

    Es ist schon wirklich traurig. Wie viel Dummheit ist nötig um jemanden aufgrund seiner ethischen Herkunft zu verurteilen? Auf welche Argumente stützt sich solche Kritik? Ich finde Rassismus einfach nur erbärmlich! 

    09.02.2013, 23:39 von -lay-
    • 2

      *ethische Herkunft* finde ich ja zauberhaft in diesem Zusammenhang...

      09.02.2013, 23:43 von sailor
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    • 1

      Ich muss lachen, wenn ich sowas lese. Das ist doch die gleiche abgeschmackte Diskussion, die hier zwei Wochen zuvor geführt wurde. Wo sich die Bedenkenträger (müsste ich hier auch noch Bedenkenträgerinnnen schreiben, weil es sonst sexistisch wäre?) zum Thema "rassistische" Kinderbücher ausgelassen haben.

      Vorverurteilung hat nichts mit Dummheit zu tun, sondern mit Vorurteilen.

      11.02.2013, 09:29 von JoshBloc
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  • 1

    Ich mag und kann von dieser FDP nichts mehr hören.

    Das sind nur noch Handlanger einer kleinen schmierigen Lobby zum Schaden für jeden Steuerzahler und Bürger.
    Mehr wirklich mehr NETTO vom Brutto haben will, wählt diese Bundesregierung ab.

    09.02.2013, 22:35 von Andi_HH
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    • 1

      Super...

      :D




      09.02.2013, 23:38 von sailor
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    • 0

      Verrückt!

      10.02.2013, 19:10 von KateKnox
    • 1

      Nee, ein Trick... Ich könnt mir das fünfmal hintereinander angucken...

      10.02.2013, 19:16 von sailor
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  • 0

    Ausländer, die in unser Land kommen, um bei der FDP Karriere zu machen, sollten umgehend ausgewiesen werden.

    09.02.2013, 18:11 von Aleksa_P.
    • 6

      Man sollte generell Leute, die bei der FDP Karriere machen wollen, ausweisen...
      In so'n Steuerparadies oder so...

      09.02.2013, 18:34 von sailor
    • 0

      Na gut.

      09.02.2013, 18:36 von Aleksa_P.
    • 0

      Was ist das denn für n Kommentar?...gehts noch???Meinst wohl Menschen, die in dieses Land kommen...das jemand so schreibt macht mich wütend!

      10.02.2013, 01:27 von silkyway
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    • 1

      @silkway
      Ironie ist die Diskrepanz zwischen der wörtlichen und der wirklichen Bedeutung.

      @Hilde
      'Reich' ist doch ab 4000 netto plus. Die kann man garnicht alle stigmatisieren.

      Und die Tatsache, das in diesem Land 1% der Haushalte über um die 30% des Barvermögens verfügen (Immobilien und so'n Krempel nichtmal mitgerechnet) kann einem schon... nunja, zu denken geben...

      10.02.2013, 08:33 von sailor
    • 1

      Philippchen ist aber nicht nach Deutschland gekommen, um Karriere zu machen, sondern ist adoptiert worden...

      10.02.2013, 09:09 von griwo
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    • 0

      Natürlich ist es eine Frage der Sympathie/Antipathie... Wie bei allem irrationalem menschlichen Handeln.


      10.02.2013, 18:23 von sailor
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    • 0

      Ich bin nicht xenophob. Ich kann auch die Deppen von hier nicht leiden...

      10.02.2013, 19:11 von sailor
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    • 0

      Xenophobie ist die Angst vor dem Fremden.

      Im übrigen feinde ich niemanden an. Zumindest nicht, BEVOR er eine Meinungschimäre über die Bühne geschoben hat...

      Die Personen sind mir in Foren wie diesem Wurscht, alldieweil ich die Person nicht kenne und mich ausschließlich auf die postulierte Meinung konzentriere...

      10.02.2013, 19:19 von sailor
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    • 0

      Was mir eklatant auf den Keks geht, sind diese humorbefreiten Zonen in diesem Kulturkreis.

      Wenn Du nicht verstanden hast, WIE ich das WARUM gemeint habe, erübrigt sich jede weitere Diskussion über das Thema...

      10.02.2013, 19:29 von sailor
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    • 0

      Mir wäre nicht bewusst, das ich irgendjemandem irgendwann Humor verboten hätte...
      Oder irgendetwas sonst...

      Was bläst Du denn da für Flausen raus?

      Und das 'in die sicht der anderen hineinversetzen' kann ich besser als viele andere. Das weiß ich aus sicherer Quelle. Ansonsten würde ich ja auch nicht so lange mit so integrativen Energiesparlampen wie Lichtspiel diskutieren...

      Wie komm ich denn darauf? Kannst ja auch mal selbstkritisch daran gehen...

      Humor ist immer gültig. Ohne Humor geht überhauptnix.

      11.02.2013, 00:09 von sailor
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    • 0

      @sailor 

      danke für den tipp, dass der kommentar von aleksa p. ironisch ist. da wäre ich von allein wahrscheinlich nie drauf gekommen...holy cow, was denkst du eigentlich? 
      ironisch ist übrigens nur der teil des kommentares... um bei der FDP Karriere zu machen, sollten umgehend ausgewiesen werden. wie gesagt die wortwahl davor stinkt.

      11.02.2013, 10:21 von silkyway
    • 0

      Damals bei Steam?

      Damals bei Steam ist er deutlich übers Ziel hinaus geschossen, und das mit ca. dreimaliger deutlicher Ansage der Betroffenen. Genützt hat die Ansage nichts, dann bin ich auch gerne zu gewissen Eskalationsschritten bereit...

      Einfühlsamkeit in dem Betrag da unten? Ich kann keine allgemeine Diskussion führen wenn man gleich von Einzelschicksalen ausgebramst wird. Das ist alles bedauerlich und ein Zeichen, in welche Fährnisse sich unsere Gesellschaft entwickelt, der Diskussion ist es nicht förderlich. Die einzige interessante Erkenniss, die ich daraus zu ziehen vermag, ist die Tatsache, das Lichtspiel und ich aus der gleichen Situation diametral unterschiedliche Handlungsschlüsse ziehen...

      11.02.2013, 10:23 von sailor
    • 0

      Und was ist dann deiner Meinung nach die 'wirkliche Bedeutung'.
      Wenn man mal die Wortwahlumklammerung kurz lockert?

      11.02.2013, 10:24 von sailor
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    • 0

      Bist du FDP-Mitglied?

      Das der Steam übers Ziel hinausgeschossen ist war keine Meinung von mir sondern verbunden mit Ansicht und Aussage derer, die da Ziel waren.

      Ich werde mich bei jedem FDP-Mitglied, das meinen Kommentar als unangemessen befindet persönlich entschuldigen...

      ---

      Ich so: Im allgemeinen löst man das Problem nicht dadurch, das man in der Schulbildung nach 'deutschen' und 'Migrantenkindern' differenziert

      Er so: Ich kenne EINE die total drunter gelitten hat.

      Das wird als Diskussion nicht funktionieren.

      Ich weiß das, weil ich das selbst ja auch immer so mache. Ich kenn immer EIN Gegenbeispiel persönlich und versuche damit eine postulierte Behauptung zu entkräften.
      Klappt ja auch nicht immer...

      :)

      Es geht um grundsätzliches. Das stimmt.
      Und grundsätzlich kommt die wissentschaftliche Pädagogik immer wieder zu der Erkenntnis, das die Lernfortschritte in heterogenen Lerngruppen tendenziell besser sind als in homogenen.
      Diese Erkenntnis kommt in der Praxis nur begrenzt an...

      11.02.2013, 12:04 von sailor
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    • 0

      »Erst- bis Dreizehnklässler«

      Nee, kannste nicht, leztere wissen ja schon mehr (meistens)

      heterogen heisst ja nicht 'völlig sinnlos durcheinandergewürfelt'...

      Ich muss jetzt arbeiten... Demnächst wieder mehr...

      11.02.2013, 12:34 von sailor
    • 1

      Ach so... Und es obliegt (zunächst) demjenigen, der Ziel einess wie auch immer geearteten Anwurfs ist, zu sagen: Bis hierher und nicht weiter.

      11.02.2013, 12:36 von sailor
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    • 0


      :D

      Immer wieder gerne...

      11.02.2013, 12:43 von sailor
    • 0

      »Wenn das so wäre, hätten wir diese dämlichen Überlegungen nicht, ob irgendjemandens Aussage rassistisch gewesen sei.«

      Was z. B. das N-Wort angeht gibt es ziemlich eindeutigige Aussagen seitens der 'Betroffenen' zu dem Thema.

      »Nur die, die Humor verstehen und tolerieren, dürfen sich auch selbst welchen herausnehmen.«
      Humor nimmt man sich nicht heraus, Humor ist eine Charaktereigenschaft...

      11.02.2013, 12:51 von sailor
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    • 0

      » andere an dem Humor teilhaben zu lassen«

      Das kann in der Tat im Affront enden.-..
      :D

      Ich ziehe keine angeblichen Statisken heran.

      http://www.derbraunemob.de/shared/download/warum_nicht.pdf

      Herausgegeben von 'Der brauen Mob e.V.':
      »Was in anderen Ländern Gang und Gäbe und bereits seit längerer Zeit
      institutionalisiert ist, wurde in Deutschland im Jahr 2001
      zivilgesellschaftlich initiiert: "der braune mob e.V." ist Deutschlands
      erste Schwarze media-watch-Organisation, gegründet im Jahr 2001 von
      professionell Medienschaffenden, Jurist_innen, Künstler_innen und
      Aktivist_innen, die eine diskriminierungsfreie deutsche
      Medienöffentlichkeit erreichen wollen. Dies versuchen wir in erster
      Linie mit dem Mittel der Aufklärung.«

      Von deren Website...

      11.02.2013, 13:11 von sailor
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    • 0

      Ich auch...

      :)

      Ich komm auch ohne das 'sagt er zumindest.' zurecht...


      11.02.2013, 13:42 von sailor
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