Weshalb Regen so gut tut.
Weil man sich mal nicht mit dem Ehrgeiz des Wetters messen muss.
Und weil man kein schlechtes Gewissen zu haben braucht, wenn man nicht den ganzen Tag draußen verbracht hat.
Eigentlich sehnen sich die Menschen doch stets nach gutem Wetter. Sie freuen sich, wenn Sonnenschein angesagt ist und fluchen, wenn der nette Mann der die Wettervorhersage macht, unglücklich schaut und von schlechten Nachrichten, also Regen spricht.
Regen bedeutet Kälte, nasse Füße, zerstörte Frisuren, verspätete S-Bahnen und mehr Verkehr. Man möchte sich nur ungern vor die Türe begeben.
Und genau darin liegt doch auch der Reiz des Regenwetters. Was kann denn bitte ein besserer Grund sein mal einen Tag zu Hause zu verbringen? Niemand würde einem das je ankreiden. Geht uns doch allen so. Wohingegen es niemand verstehen würde, wenn wir uns am heißesten Tag des Jahres im Bett verkriechen würden oder schlechte Laune hätten. Bei Regen darf man das. Man darf grollen, schmollen, verschlafen und den ganzen Tag lesen oder vor dem Fernseher sitzen.






Kommentare
Mein Frisur sitzt am besten, wenn ich von außen verregnet und von innen naßgeschwitzt auf einen Berg steige. Es gibt keine bessere Art, einen verregneten Morgen zu beginnen, als durch den Regen zur Arbeit zu laufen. Der Regen verwandelt alles in blühende Landschaften, ohne Regen keinen Bogen. Ohne Regen täte sich nichts regen.
22.08.2009, 13:08 von quatzatPro Regen.