thetasteofrain 09.06.2018, 15:39 Uhr 0 2

Warum wir Utopien brauchen

Utopien sind nicht unrealistisch.

Ich schäme mich nicht, Idealistin zu sein. Ich bin sogar stolz darauf. Wir brauchen Utopien. Utopien, nach denen wir uns richten können, für die wir kämpfen können. Deshalb sind Utopien nicht unrealistisch. Denn in unseren Köpfen sollten sie real sein. So real, dass all unsere Handlungen ein Versuch sind, diese Utopien zu realisieren - damit sie zur Realität werden. Ich glaube, dass wir Utopien brauchen, um die Hoffnung nicht zu verlieren. Und in dem Moment, wo wir eine Utopie verwerfen, weil glauben sie sei unumsetzbar, zu groß, zu „idealistisch“ - sollte das der Moment sein in dem wir „Stop“ sagen und widersprechen. Widerstand leisten. Denn Utopien können nicht unumsetzbar sein - sie können mit jeder Handlung die wir tun, vollbracht werden. Und wenn diese Handlungen auch nur ein Annähern an eine Utopie ist, sind sie in diesem Moment doch eine kleine Utopie - eine Utopie, die für diese Sekunde an das Mögliche glaubt. Wenn wir mit Überzeugung handeln, materialisieren wir diese Utopie für einen Moment und setzen einen Anfang. Also, an all die „Realisten“, „Rationalisten“ und nüchternen Pragmatiker: Utopien sind nicht unrealistisch. Sie sind nur eine andere Realität. Eine, für die es sich zu kämpfen lohnt. 

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