Mara_Braun 30.11.-0001, 00:00 Uhr 25 2
NEON täglich

Todesurteil für Saddam

Gestern wurde Saddam Hussein in Bagdad zum Tod durch Erhängen verurteilt.

Vor dem Sondertribunal ist am Sonntag der erste Prozess gegen den Ex-Diktator Saddam Hussein zu Ende gegangen. Einer der Anklagepunkte war das Massaker von Dudschail, bei dem 1982 über 140 Menschen ums Leben kamen. Das Gericht verurteilte den ehemaligen irakischen Machthaber wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tod durch den Strang.

Das Urteil im ersten einer handvoll weiterer möglicher Verfahren wird jetzt automatisch von den Richtern einer Berufungskammer auf das Strafmaß und mögliche Verfahrensfehler geprüft. Entdecken sie Fehler, wird der Prozess neu aufgerollt, bestätigt die Kammer das Urteil, muss es innerhalb von 30 Tagen vollstreckt werden - so sehen es die Statuten des Tribunals vor.

Nun reagiert die Welt auf den Richterspruch und vor allem die Tatsache, dass in dem Verfahren die Todesstrafe verhängt worden ist. Während US-Präsident Bush den Prozess als „Meilenstein“ für den Irak würdigte, begrüßte die finnisches Ratspräsidentschaft der EU zwar den Schuldspruch, lehnt die Todesstrafe aber grundsätzlich und somit auch in diesem Fall ab. Amnesty International bekräftigte zudem erneut die Kritik am Verfahren gegen den ehemaligen irakischen Machthaber.

Was haltet ihr davon? Ist das Urteil mit dem Erwachen der Demokratie in dem Land zu vereinbaren oder stellt sich der Irak damit ins Abseits? Es besteht wohl kein Zweifel, dass Saddam für seine Verbrechen vor einem Gericht zur Verantwortung gezogen werden muss, doch kann man sich ein wirklich „gerechtes“ Strafmaß überhaupt vorstellen? Und gibt es beim eigenen Urteil zur Todesstrafe nur ein „dafür“ oder ein „dagegen“ – oder bildet der Prozess gegen Saddam die berühmte Ausnahme von der persönlichen Ethikregel?

2

Diesen Text mochten auch

25 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  • 0


    Kleiner theologischer Einwurf:

    Ich denke, das "Wie Gott sein wollen" ist ambivalent.
    Der Mensch sollte nicht so tun, als wäre er Gott - also Herrschen über Leben und Tod anderer Menschen.
    (Gott nimmt und gibt das Leben.)
    Wer einmal dieses Prinzip relativiert, wird immer um das Recht auf Überleben streiten müssen. Und eine Welt, in der wir uns das Recht auf Leben streitig machen - also beständig Angst um unser Leben haben - ist keine gute Welt.

    Aber sein wie Gott ist schon anstrebenswert.
    Voraussetzung dafür ist aber, Gott kennenlernen zu wollen. Und da man Gott nie vollständig kennen wird
    (das Gebot "Mach dir kein Bild von Gott." sagt genau dieses aus.), wird man ein Leben lang suchen müssen.

    In diesem Bewußtsein und in dieser Suche werden wir dann von selbst in den entsprechenden Momenten handeln wie Gott.

    Wir erreichen also das Sein, indem wir nicht dieses anstreben, sondern das Kennenlernen, also das Werden.

    ___
    Meine Neujahrspredigt ;-)

    01.01.2007, 20:38 von LudwigMartin
    • 0

      @LudwigMartin Uneingeschränkter Beifall

      Wir können eine Ahnung von der Vorstellung von Gott haben, wenn wir uns selbst kennenlernen?
      Meintest Du das auch, lieber LU

      02.01.2007, 15:42 von uschi_fisch
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Ach Teakwon, So zu sein wie Gott ist eine Überhöhung des Menschen der schon sehr viel Unheil angerichtet hat. Immer wieder in der Geschichte haben Menschen versucht sich dieses Ziel zueigen zu machn und den kleinen Graben zwischen: "Ich will sein" und "Ich bin" nicht gesehen, oder zumindest ignoriert.

    Besser ist da das Christentum in der Pflicht der Nachfolge. Da kann man das sein, was Mensch nunmal ist. Einerseits Abbild Gottes und andererseits Mensch und Nachfolger Christi, der ja auch ganz Mensch war.

    11.12.2006, 13:23 von uschi_fisch
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] Ich wiederspreche nicht sondern lasse gelten, aber sehe auch wie wenig manches gut ist.
      Also bin ich nicht dazu hier um nachzureden oder zuzupflichten, sonder eher um Gefahren zu sehen, die anderen gar nicht bewußt sind. Würde ich sie hier nicht sehen, hätte ich mich auch nicht dazu geäußert.

      16.12.2006, 21:05 von uschi_fisch
    • 0

      @uschi_fisch Es ist vollstreckt.

      Gottes Erbarmen kennt keinen Maßstab.

      Todesstrafe ist doch etwas erbärmliches.

      30.12.2006, 14:35 von uschi_fisch
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Hmmm... Warum sollen sich eigentlich Demokratie und Todesstrafe gegenseitig ausschliessen? Wird beides nicht im Namen und Willen des Volkes ausgeführt? Nur so am Rande. Eigentlich wollte ich aber nur sagen dass mein Magen immer rebelliert wenn ich lese wie Leute sich gegen die Todesstrafe aussprechen, andererseits aber auch kein Problem damit haben wenn Menschen für den Rest ihres Lebens in einer Zelle weggesperrt werden. Die Würde des Menschen ist unanastbar! Ist diese lobenswerte Maxime auch auf jene anwendbar die sie selbst nicht achten? Stellt man sich nicht durch Missachtung dieser Moral nicht auch jenseits ihrer Anwendung? Wieviel Rücksicht hat Saddam auf die Würde seiner Opfer genommen? Mir stellt sich da die Frage was würdevoller ist. Ok, auf einem elektrischen Stuhl gegrillt zu werden ist sicher nicht würdevoll. Und wie ist eigentlich die Resozialisationsabschätzung für Saddam? Wann kann man dait rechnen dass er wieder ein wertvolles Mitglied der Gemeinschaft wird? Ich dachte immer das wäre das Ziel des Strafvollzugs? Aber wie wäre es wenn man die Todesstrafe ausspricht, und den Verurteilten Zeitpunkt und Hinrichtungsart auswählen lässt? Ok, Tod durch Erschöpfung aufgrund sexueller Erschöpfung mal ausgeschlossen.

    Soweit zu den schnell hingetippten Gedanken, es möge sich jeder selbst ein Ei draus backen! :D

    29.11.2006, 15:22 von Apfelmann
    • 0

      @Apfelmann "Die Würde des Menschen ist unanastbar! Ist diese lobenswerte Maxime auch auf jene anwendbar die sie selbst nicht achten?"

      Es heisst ja "DES Menschen". Nicht "BESTIMMTER" Menschen. Nach welchen Kriterien wird die Antastbarkeit der Würde relativiert? Wer beurteiltet das? Kann man sich gegen einmal relativierte angetastete Würde wehren?

      Fragen über Fragen...

      29.11.2006, 16:59 von sailor
    • 0

      @sailor Wenn es keine Fragen gäbe müsste man ja nicht drüber reden...

      Ist eigentlich der Begriff "Würde" im Sinne des zitierten Artikels im Grundgesetz klar definiert? Gibt es eine würdevolle Art jemanden hinzurichten? Und... hat man unter Umständen nicht jede Würde verloren wenn man bestimmte Verbrechen begangen hat? Warum respektiert man nicht die Kultur des Irak, die anscheinend mit der Todesstrafe wesentlich weniger Probleme hat als unsereins im kultivierten Westen? Als ich das letzte mal die hessische Landesverfassung gelesen habe war dort die Todesstrafe durchaus möglich, da aber Bundesrecht... und so weiter. Was wäre denn eine angemessene Strafe für Völkermord?

      30.11.2006, 18:10 von Apfelmann
    • 0

      @Apfelmann Ich bin hier nicht der Richter.

      Der Schwerpunkt liegt ja nicht auf "Würde" sondern auf "des Menschen" und vor allem "unantastbar".

      Das ist letztendlich Entscheidungssache. Entweder sage ich: Unabhängig davon, wer was gemacht hat, es ist nicht Aufgabe eines Menschen einen anderen vom Leben in den Tod zu bringen (näheres regelt ein Bundesgesetz). ;)

      Oder ich sage: "Er hat sein Recht zu leben verwirkt." Dann Frage ich mich aber, wer darüber befindet. Der Richter (der auch nur ein Mensch ist), der Mob? Was ist wenn er sich irrt, der Richter oder der Mob.
      Soll ja immer wieder vorkommen...

      Es ist mir ziemlich egal, wer wieviel Probleme hat. Nur weil es alle richtig finden, bleibt das Falsche falsch.

      30.11.2006, 18:30 von sailor
    • 0

      @sailor Mob sind für mich immer Leute die etwa mit brennenden Fackeln und Heugabeln "Des Volkes Meinung" zum Ausdruck bringe. Aber ein Richter handelt ja nicht im eigenen Auftrag, aus eigener Motivation, sondern er bringt (immer im Idealfall) die Gesetze, die vom Volk in einem geregelten Prozess entstanden sind, zur Anwendung.

      Man kann es ja auch so sehen. Wenn klar ist dass für eine Tat die ich begehen werde die Todesstrafe ausgesprochen wird. Habe ich dann nicht quasi eine "Vorab-Einverständniserklärung" abgegeben?

      01.12.2006, 10:01 von Apfelmann
    • 0

      @Apfelmann
      Ein denkender Mensch weiß, was dann auf ihn zukommt. Was aber niemanden vom Mord abhält. Denn Todesstrafe hin oder her, die Mordraten bleiben davon unberührt...

      Die Sache stellt sich für mich, wie gesagt, recht einfach dar: Der Mensch hat nicht darüber zu befinden, ob er einen Anderen vom Leben in den Tod befördert. Deswegen fällt die Todesstrafe in meinem Weltbild aus.
      Und Schluss.

      :D

      04.12.2006, 12:35 von sailor
    • 0

      @sailor Ooooch! Schon Schluß? ;)

      Worauf ich eigentlich hinaus will ist dass es die Gesellschaft ist die das Todesurteil ausspricht. Der Richter ist in diesem Augenblick meines Erachtens nur Instrument des Rechts.

      Nicht dass ich denken würde dass eine Entscheidung zwangsläufig besser wird nur weil viele Menschen dahinter stehen... Was? Demokratie? Ach ja, da war ja was...

      Mein ideales Weltbild sieht so aus dass es eine Todesstrafe gibt, aber keiner ein Verbrechen begeht die sie notwendig macht. Ist mir fast lieber als anders herum...

      05.12.2006, 20:41 von Apfelmann
    • 0

      @Apfelmann Das ist natürlich eine ganz wunderbar optimistische Weltsicht.
      Obgleich, wenn alle Menschen meiner Weltsicht wären (ich arbeite dran... ;)), dann würde auch niemand mehr umgebracht...

      Der Richter sagt (zumindest in Deutschland) ja nicht von ungefähr: "Im Namen des Volkes..."

      06.12.2006, 09:20 von sailor
    • 0

      @sailor Sagts und verhängt keine Todesstrafe. Selbst wenn die Schuld eines Täters noch so groß, unbegreiflich und übermächtig unmenschlich ist.
      Es ist die feine Unterscheidung zwischen Gerechtigkeit und Gericht. Der Mensch kann töten. Mit Grund tut er sich es leichter. Er tut es aber nicht!
      Das ist die Unterscheidung, wenn man als Mensch sich selbst eingesteh nicht Gott sein zu wollen.
      Es ist gut so, wirklich.
      @Segler es ist gut so.
      Wäre es nicht so, würde ich auswandern, heute noch!

      06.12.2006, 13:52 von uschi_fisch
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht]
      "Sein wollen wie Gott..."?!
      Wie war das mit dem ersten Gebot?

      07.12.2006, 18:01 von sailor
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst Dir kein Bildnis noch Gleichnis machen."

      Heisst für mich: "Sein wollen, wie Gott" ist eine Anmaßung. Es gibt einige hier, die sein wollen wie Gott und ein bischen Schöpfer spielen oder eben auch Vernichter oder Strafender. 'Steht' ihnen aber nicht zu. Weder das eine noch das andere.
      Der Mensch denkt, Gott lenkt, gell.
      Hier der Mensch, da der Gott.

      Oder auch umgekehrt, wie es St. Etienne auf einmal auf einer CD eingestreut haben: "Father in heaven, please... stay there!"

      08.12.2006, 12:01 von sailor
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] Amen.

      Auf das jeder nach seiner Fasson selig werde...

      11.12.2006, 09:41 von sailor
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht]
      Wenn Du willst, dann gerne auch das...

      11.12.2006, 15:35 von sailor
    • Kommentar schreiben
  • 0

    reicht es, Hussein hinzurichten, während die Hälfte des gesamten Volkes hinter ihm stehen und denselben fanatischen Wahn aufzeigen?

    Die schnelle Verurteilung Husseins zum Tod soll die Wahlsstimmen nach oben schnellen lassen, man weiss ja wie böse das amerikanische Volk ist, seit man "Borat" gesehen hat.

    MC

    10.11.2006, 20:58 von SirMCPedta
    • 0

      @SirMCPedta Ja, das böse, amerikanische Volk. Willkommen in der Welt der Verallgemeinerungen, wo man anhand der Äußerungen von einigen Dutzend auf die Ideale von 300 Millionen schließen kann.

      10.11.2006, 22:03 von Ghandi
    • Kommentar schreiben
  • 0

    ob das urteil mit dem erwachen der demokratie im irak zu vereinbaren ist?

    wenn demokratie und abschaffung der todesstrafe miteinander ursächlich in verbindung stünden, dann .. ach was sage ich. tut mir leid, aber diese so poetisch verbrämte frage ist schlicht und einfach verfehlt.

    demokratie kann auch sein, dass 90 % FÜR die todesstrafe sind.

    ich lehne sie grundsätzlich ab, aber ich kann es im falle saddams niemandem verdenken, der anderer meinung ist als ich.

    und davon ab hat diskussion m.e. selten jemand dazu bewegt, seine meinung zu überdenken. jedenfalls bei einem solch ideologisch überfrachteten thema wie diesem.

    07.11.2006, 17:11 von RedSonja
    • 0

      @RedSonja daher meine frage: ham was nu?

      saddams anwälte werden eh in berufung gehen. das dauert dann wieder ein paar monate und vllt. gibt er ja selber biologisch bedingt den löffel ab. das wäre doch die feinste lösung, oder?

      mit der todesstrafe geht man doch nur das risiko ein, ihn posthum zum märtyrer zu machen.

      07.11.2006, 17:15 von RedSonja
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] wer kann schon ermessen, wieviel dieser alte mann (nein ich hab kein mitleid!!) gelitten hat bis jetzt?

      büßen gutes stichwort. wenn wir hier in D wären, wäre arbeit mit opfern o.ä. ja andenkbar. aber in irak?

      ärgerlich nur, dass er der vorwand für die usa für diesen unsäglichen krieg war. sehr ärgerlich.

      tja, was einem so durch den kopp geht, 5 minuten vor feierabend..

      ich wünsch euch was!

      07.11.2006, 17:25 von RedSonja
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Die Todesstrafe als Instrument der höchsten Bestrafung durch den Staat ist ein heißes Eisen. Generell ist sie nicht mit den Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen zu vereinbaren, die in Artikel 3 das Recht auf Leben und in Artikel 5 das Recht auf Schutz vor unmenschlicher Strafe garantieren. Es darf auch keine "berühmte Ausnahme" von Regeln geben - egal, ob nun persönlich oder institutionalisiert - sonst folgt auf Beugung bald Bruch der Regeln. Die Todesstrafe ist auf jeden Fall zu verurteilen, insbesondere wenn man sich die Analysen zum Prinzip Todesstrafe von AI oder den Menschenrechtskommissionen der Vereinten Nationen durchliest.
    Ob das Urteil mit dem Erwachen der Demokratie in dem Land zu vereinbaren ist, dürfte noch längst nicht abzusehen sein. Es ist auf jeden Fall ein notwendiger Schritt, vielleicht sogar ein hinreichender. Nach Diktaturen kann es für jedwede Demokratie (oder zu demokratisierende Gesellschaft) nur hilfreich sein, sich rechtsstaatlich und konsequent mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzen. Hier könnte man Parallelen zu den Nürnberger Kriegsverbrechertribunalen in Deutschland ziehen.
    freundliche Grüße,
    Ghandi

    06.11.2006, 23:45 von Ghandi
    • 0

      @Ghandi Das hatte ich glatt vergessen zu schreiben: Ich habe nichts gegen ein kleines bisschen Netz-Trolltum, aber die "Diskussion" hier ist teilweise unter aller Sau.

      06.11.2006, 23:48 von Ghandi
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] Wenn du deinen Kopf auf produktive Beiträge polen würdest, könntest du das vermutlich auch selbst schreiben.

      07.11.2006, 00:01 von Ghandi
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] Nun, auf jeden Fall DEIN produktiver Beitrag, ja.

      07.11.2006, 00:08 von Ghandi
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Verrecken soll das Schwein!!
    Macht mal hier nicht so einen auf Öko-Müsli-Pazifismus......

    06.11.2006, 23:10 von Julchen24
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] Justiz ist kein Instrument der Rache.

      07.11.2006, 09:45 von sailor
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht]
      Was denn?

      07.11.2006, 11:38 von sailor
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] Nö.

      12.11.2006, 04:45 von LudwigMartin
    • 0

      @LudwigMartin Auch wenn das hier so aussieht, aber mein "Nö" ist keine Anwort auf sailors Kommentar, sondern auf irgendwas anderes (weiß nicht mehr, was). Wär aber witzig...

      13.11.2006, 15:21 von LudwigMartin
    • Kommentar schreiben
  • 0

    (zitat) hab ich grad gefunden in der taz:

    Der Zeitpunkt zu den US-Wahlen vermittelt nicht gerade den Eindruck eines unabhängigen und parteilosen Gerichtes",

    berichtet der daily star

    06.11.2006, 21:35 von shaker26
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Ich lehne die Todesstrafe auch grundsätzlich ab. Man kann das, was er getan hat, nicht entschuldigen- das geht einfach nicht!!! Aber Mord durch MOrd zu bestrafen finde ich einfach nicht in Ordnung.
    Ein blödes Beispiel: Wenn sich auf dem Schulhof zwei Jungs streiten und der eine Tritt- dann rät man dem anderen, die Sache mit Worten zu lösen und nicht mit zurücktreten.
    Durch die Todesstrafe ist Hussein weg. Und er hat nichts eingesehen. Ich finde das falsch.
    MfG

    06.11.2006, 20:50 von butterfly17
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] aber ansonsten bist du noch ganz knusper?!? Meine Güte- das war MEINE Meinung dazu. ICh find di Todesstrafe für den zu wenig. Soll er doch mit dem, was er getan hat, täglich konfrontiert werden! Und haaribeart- das ist meine meinung. was du dazu sagst, ist was anderes. brauchst dich aber nicht über andere lustig zu machen! das find ich nämlich auch belämmert. ich frag dich ja auch nicht, ob du persöhnlich Kontakt zum sandmännchen hast. und wenn du dir den sandmannstaub mal aus den augen wischen würdest, dann stellst du vielleciht auch fest, dass er "nichts eingesehen hat". sonst hätte er ja nicht so viele menschen umgebracht.

      07.11.2006, 20:30 von butterfly17
    • Kommentar schreiben
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht] "Und ansonsten war doch gewünscht, dass der Irak ein unabhängiges Staatswesen erhält, jetzt heult nicht rum, wenn sich diese Unabhängigkeit in Form der Exekutive nicht so benimmt, wie von Euch gewünscht"

      So, haben wir uns das gewünscht, ja? Wüsste nicht, wann wir das alle hier beschlossen haben. Dürfen wir dann jetzt "rumheulen"? Sehr freundlich. Dann ist das eben eine "Rachegesellschaft" (was ich im Übrigen für eine haarsträubend undifferenzierte Bezeichnung halte), heißt das, man dürfte keine Kritik daran üben? Hinweg mit der Kritik an der Entdemokratisierung in Russland, wir haben ja alle den Fall des Ostblocks gewollt. Hinweg mit der Kritik an Völkermorden auf dem Afrikanischen Kontinent, die Entkolonialisierung war ja gewollt.

      08.11.2006, 01:38 von Ghandi
Seite: 1 2 3

NEON fürs Tablet: iOS und Android!

Neueste Artikel-Kommentare