Finn_Fado 30.11.-0001, 00:00 Uhr 2 5

Schließe die Augen I

die Nacht verneigt sich langsam vor dem nächsten Tag, Entspannt, sei mal entspannt Verstand

Gedanken schweifen ab, goldene Kerzenleuchter an der Wand,
oxidrote Bank gepaart mit rustikalem Tisch, wirken elegant,
die Nacht verneigt sich langsam vor dem nächsten Tag,
Entspannt, sei mal entspannt Verstand,

Regentropfen schlagen Funken auf dem Asphalt,
im Scheinwerferlicht, sucht mein Schatten den Halt,
der Wind pfeift über Blechdächer der Stadt,
ich projiziere das Leben auf jede alte Hauswand,

die Bilder flimmern in gefühlten 4D,
Vorstellungskraft jongliert mit jeder absurden Idee,
ein breites Grinsen für jeden, den ich draußen seh,
ich verschleudere Feenstaub der letzten blauen Fee,

Ich tanze meinen Namen auf dem Brückengeländer,
mein Puls malt abstrakt, wie ein Lügendetektor,
der Zauber des Moments schmeckt nach Zuckerwatte,
die Offline Welt ist so schön echt, wie ne Wunderlampe,

ich ertappe mich selbst in der Gefühls-Achterbahn,
und achte ab und an ob ich noch atmen kann,
denn mir bleibt die Luft weg von so viel Elan,
schließ die Augen und zieh weiter wie ein Karawan,

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Kommentare

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    "der Zauber des Moments schmeckt nach Zuckerwatte,
    die Offline Welt ist so schön echt, wie ne Wunderlampe"

    18.12.2012, 23:34 von Hellosummer
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    Ich stolper sehr gern durch deine farbenfrohen Verse.

    18.12.2012, 18:54 von ApartesStanniol
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