heike_kottmann 06.02.2013, 12:06 Uhr 122 0
NEON täglich

Schichtsalat

Zu welcher sozialen Schicht gehören wir?

Das Institut für Wirtschaft in Köln hat gestern eine Studie veröffentlicht, in der das Einkommen der Deutschen verglichen wird – daraus entstehen fünf Schichten:
 
1.  Reich ist, wer als Single mehr als 4095 Euro netto im Monat verdient.
2.  Einkommensstarke Mitte, wer 2457 bis 4095 Euro netto verdient.
3.  Mitte, wer 1310 bis 2457 Euro netto verdient.
4.  Einkommensschwache Mitte, wer 983 bis 1310 Euro netto verdient.
5.  Arm ist, wer weniger als 983 Euro verdient.

 
Mal ehrlich: Entsprechen diese Schichten Eurem Lebensgefühl? Wie definiert ihr (finanziellen) Reichtum? Ist man wirklich reich, nur weil man 4000 Euro im Monat zur Verfügung hat? In München kostet eine 100 qm Wohnung in der Innenstadt derzeit etwa 1500 Euro Miete im Monat.
Wenn man die klassische Aufteilung befolgt und etwa ein Drittel seines Einkommens für die Miete ausgibt, müsste man in diesem Fall schon mehr als 4500 Euro im Monat verdienen.
Und was hat das alles mit unserer sozialen Herkunft zu tun? Fühlt man sich nicht immer automatisch der Schicht zugehörig, zu der auch die eigenen Eltern gehören? Wie sehr beeinflussen unser Bildungsgrad und unsere Wertevorstellungen unsere Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schicht?

122 Antworten

Kommentare

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    hab mal irgendwo gelesen, dass der grenznutzen von geld ab einem gehalt von 100.000 $ jährlich wieder abnimmt. jede mehr investierte bemühung um noch mehr kohle wird sich nach dieser grenze nicht mehr so stark auswirken wie vor dieser grenze.

    abgeleitete maxime könnte demnach sein, 75.000 euro jährlich zu verdienen. das ist nach dem diw-modell einkommenstarke mitte. warum denn nicht.

    07.02.2013, 00:21 von libido
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    und zu deiner frage, liebe heike: " Wie sehr beeinflussen unser Bildungsgrad und unsere Wertevorstellungen unsere Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schicht?"

    ganz einfach. wenn man schicht anhand von einkommen definiert (siehe deinen artikel), dann gar nicht oder nur indirekt.

    wenn man schicht anhand von "Bildungsgrad und (...) Wertevorstellungen" plus einkommen definiert (aka sinusmilieus), dann hat man aus schon einen großen schritt gemacht.

    aus professioneller / wissenschaftlicher sicht ist es weitestgehend egal, wie sich jemand selbst einordnet. er wird einfach in die schublade gesteckt. wenn man ganz besonders fies ist, wird das nicht-dazu-gehören-wollen zu einer bestimmten gattung ganz einfach als kennzeichen der jeweiligen gruppe definiert. bspw. zur gattung der "individualistischen vollidioten" fallen mir eine ganze menge user ein (sic).

    07.02.2013, 00:11 von libido
    • 0

      »aus professioneller / wissenschaftlicher sicht ist es weitestgehend
      egal, wie sich jemand selbst einordnet. er wird einfach in die schublade
      gesteckt.«

      Das sttimmt doch nicht. Wer sich doll genuch anstrengt und Leistung und flexibel...

      Ach, Hatt der Pixel schon alles gesagt...

      Na, denn...

      07.02.2013, 00:29 von sailor
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    ich fände eine diskussion anhand der sinusmilieus deutlich spannender, die alleinige skala einkommen ist ein bisschen zu dünne - aber scheinbar ist eine dimension gerade genug für den gemeinen user.

    schicht < milieu. naja, vielleicht reicht einem das auch irgendwann nicht mehr und man muss aus dit milieu heraus...

    07.02.2013, 00:01 von libido
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    Über sowas sollte man sich nie Gedanken machen. Was denn für Schichten? Jeder Mensch hat seinen Lebensstil, seine eigenen Wertevorstellungen, seine Ansprüche an sich selbst. Die können manchmal auch völlig vom Elternhaus abweichen. Es gibt reiche Ärsche, die völlig ungebildet sind und finanziell Arme, die aber geistig auf der Höhe sind. Wen interessieren denn da Zahlen auf dem Konto?


    06.02.2013, 22:06 von See_Emm_Why_Kay
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      Jesus liiiiiiiiiiiiiebt dich.

      28.02.2013, 16:29 von halbkindmf
  • 3

    Solange ich nen Kohle fürn Pils am Kiosk in der Tasche hab, bin ich reich! Und für Kippen. Und für die Dauerkarte. Und für mein 11 Freunde Abo. Und für ein bisschen Weed.

    06.02.2013, 19:42 von RAZim
    • 0

      nen


      06.02.2013, 19:43 von RAZim
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 1

    Es wird keine gesellschaftliche Veränderung geben, solange die Menschen sich in Schichten einteilen lassen

    06.02.2013, 17:44 von griwo
    • 0

      Die gesellschaftlichen Veränderungen sind doch gerade dramatisch im Gange...

      06.02.2013, 20:13 von sailor
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  • 1

    Ich bin Student und daher arm wie ne Kirchenmaus.
    Aber bald werde ich reich sein und herrschen.

    06.02.2013, 16:29 von mirror87
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      christopher kirchenmaus?! o.O

      06.02.2013, 20:31 von nnoaa
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      Die Kirchenmaus hat nen Namen ?

      06.02.2013, 21:10 von mirror87
    • 0

      Ah ich habs gegoogelt. Wie putzig.

      06.02.2013, 21:13 von mirror87
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      Das ist doch die aus Robin Hood, oder?

      07.02.2013, 14:09 von Tanea
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  • 2

    und ich dachte jetzt gehts echt um salatrezepte. :(

    06.02.2013, 16:28 von IceIceFriedhelm
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