SkaPunk 30.11.-0001, 00:00 Uhr 12 21

Sagenhaft.

So sagt man.

Vom Hörensagen hört man viel, da jeder etwas anderes sagt. Doch hört man Sagen, sagen sie, dass man besser hört, nicht aufhört, aber auf Gesagtes. Unerhört. Verhört?
Ich sage, so sagt man, nichts, das (du) nicht, so sagt man, schon (besser) gesagt hast. Auch das, was ich nie gesagt habe, sagt man, hättest du  schon besser gesagt. Ich habe gehört, dass du sagst, du hättest gehört, ich hätte gesagt, dass das stimmt, aber ich habe gesagt, als ich gehört hatte, dass du, was ich nicht gesagt habe, schon besser gesagt hast, nur gesagt: Sagenhaft.


Tags: hören, Hörensagen, Sagenhaft
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12 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Wortkünstler! Schön :-)

    22.01.2015, 21:48 von lady_jen
    • 0

      Dankesehr!

      22.01.2015, 22:21 von SkaPunk
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  • 0

    das hast du sagenhaft gesagt, aber sagt man, dass die andere Person das, was du hier sagst, auch schon besser gesagt hat?

    12.12.2014, 15:03 von _thesia
    • 0

      So sage ich es oben.
      "Ich sage, so sagt man, nichts, was du nicht schon besser gesagt hast."

      15.12.2014, 18:13 von SkaPunk
    • 1

      Ok, stimmt, das leuchtet ein. Ich war mir nur nicht sicher, ob sich das nur auf bereits Gesagtes bezieht, oder ob das eine allgemeingültige Aussage ist, die sich auch auf gegenwärtig bzw. zukünftig Gesagtes bezieht!

      17.12.2014, 11:58 von _thesia
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  • 1

    Wenn Sagen haftet.

    21.08.2014, 00:34 von PoesiePorn
    • 0

      Dann haftet was an wem? Wer wofür? Was woran?

      21.08.2014, 00:36 von SkaPunk
    • 1

      Alles oder nichts. An allem oder nichts. Alle für alles oder niemand für niemanden. Oder eben auch anders oder nicht, oder aber doch.

      21.08.2014, 00:47 von PoesiePorn
    • 1

      Schlussendlich hinterlässt also alles Spuren an allem und jedem und nichts was bleibt, so dass die letzte Inkonsequenz spurenlos an allen und jedem vorübergeht?
      Interessant, dass die Zeit an allem und jedem Spuren hinterlässt, aber niemals bleibt, oder?

      21.08.2014, 00:52 von SkaPunk
    • 0

      Man kann ja auch nicht nicht kommunizieren. 
      Und so hat alles einen Nachklang, selbst wenn er keinen erzeugt hat.
      Deshalb ist sie auch das wichtigste Gut, die Zeit, weil sie eben nicht von materiellem Wert ist, dafür aber umso kostbarer.

      21.08.2014, 01:11 von PoesiePorn
    • 0

      Doch Zeit ist Geld und damit direkt in materiellen Wert transformiert. Umgekehrt aber kann man sich Zeit nicht kaufen, womit sie aus jedem Rahmen fällt. Jemandem seine Zeit zu widmen ist also was genau?

      21.08.2014, 01:14 von SkaPunk
    • 2

      Eben nicht! Gesellschaftliche, ökonomische Gedankenentführung verleitet uns zu diesem Ansatz. Und genau das lässt die Zeit entwerten, gerade weil man sie materiell wertet. Gäbe es kein Geld, würde man den Wert von Zeit weitreichender betrachten können. 
      Zeit kauft ja auch kein Geld. Eine Tätigkeit, die Zeit beansprucht, kann materiell entlohnt werden, muss sie aber nicht und genau deshalb kann man sich Zeit nicht kaufen, weil es umgekehrt auch nicht geht.
      Zeit ist ein Selbstwert, wie Glück und Frieden Selbstzwecke sind.
      Und deshalb ist jemandem seine Zeit zu widmen unbezahlbar.

      21.08.2014, 01:33 von PoesiePorn
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