heike_kottmann 23.08.2010, 10:06 Uhr 15 0
NEON täglich

Pakistan

Spendet ihr bei Naturkatastrophen?

Was da gerade in Pakistan passiert, übersteigt alle Befürchtungen: 20 Millionen Menschen brauchen Hilfe, vier Millionen sind obdachlos; das überschwemmte Gebiet ist so groß wie Italien.
Auch in China und Nordkorea verlieren Menschen durch Überschwemmungen gerade ihr gesamtes Habe.

Habt ihr schon für die Opfer gespendet oder wollt es noch tun? Wenn ja: Wie entscheidet ihr, welcher Organisation ihr euer Geld anvertraut? Oder seid ihr nach dem Erdbeben auf Haiti langsam spendenmüde?

15 Antworten

Kommentare

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    Alles Taliban? Bärtige Männer=Extremisten? http://www.youtube.com/watch?v=QYxd9fmV2lc
    Das Thema Taliban/Extremisten soll hier keineswegs verharmlost werden und sicherlich sind extremistische Gruppierungen Nutznießer der Katastrophe, aber deshalb sollten wir nicht alle Menschen in Pakistan -
    und auch nicht die Männer mit Bärten - unter Generalverdacht stellen.
    Vielmehr sollten wir überlegen, wie solche Bilder über ein Land in unseren Köpfen zustande kommen und was man gegen derartige Pauschalisierugen tun kann.
    Die Hilfsorganisationen sind der Neutralität verpflichtet. Viele von ihnen haben, spätestens seit dem Erdbeben in Kaschmir 2005 jahrelange Erfahrungen im Land gesammelt und wissen was zu tun ist. Da stellt sich gar nicht die Frage Helfen oder nicht Helfen. Den Menschen muss geholfen werden. Unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder religiöser Zugehörigkeit.

    24.08.2010, 15:16 von SonjaG
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    Ich male mir gerade ein großes Schild, das hänge ich aus meinem Fenster.

    "Ich tat Gutes. Ich spendete für Pakistan."

    24.08.2010, 09:22 von Jackie_Grey
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    Nö. Ich kauf mir lieber eine neues iPhone 4 und nutze die hochauflösende Navigation um den besten Latte der Stadt zu finden.

    Nebenbei lenke ich mich ab mit Twitter-Nachrichten und dann geh ich nach dem letzten EMail-Check ins Bett.
    Ist doch alles in Ordnung soweit.

    24.08.2010, 08:55 von IstDerNameNochFrei
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    Gibt es da kriterien,wo soll man spenden und vieviel? Wo ist die Grenze?

    23.08.2010, 23:26 von Arcadium
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      @Arcadium @Arcadium
      "Wo soll man spenden und vieviel?"

      Vieviel schreibt sich VIVIL. Guckst du auf www.vivil.de

      24.08.2010, 09:46 von Jackie_Grey
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    nein. habe nie und werde nie.
    nächste frage bitte.

    23.08.2010, 16:30 von Der_Misanthrop
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      @[Benutzer gelöscht] Nur mir, fauxi, nur mir.

      23.08.2010, 17:45 von Claud187
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      @[Benutzer gelöscht] i puked.

      23.08.2010, 17:55 von Der_Misanthrop
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    Soweit ich weiß, spendet keine Hilfsorganisation der Regierung von Pakistan direkt Geld. Vielmehr werden die Hilfsmittel vor Ort verteilt von den NGOs, mit Unterstützung für die Taliban hat das also nix zu tun. Und selbst wenn: Sollte angesichts dieser Katastrophe jetzt nicht einfach zählen, dass den Opfern geholfen wird?

    23.08.2010, 14:53 von heike_kottmann
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    Ich wüsste nicht warum "man" über Spenden nicht sprechen sollte. Gerade im Fall Pakistan habe ich viel mit Freunden und Bekannten drüber diskutiert und auch wenn es im Endeffekt jedem selbst überlassen sein sollte, ob er spendet oder nicht, habe ich mit der Einstellung vieler Leute und den "Begründungen", warum man keinesfalls für Pakistan spenden sollte (z.B. ähnlich dem Kommentar von Basque_oder_Oronte) meine Probleme. Ich bzw. wir haben gespendet und ich hoffe, dass in Pakistan schnelle Hilfe geleistet wird, zumindest soweit es die Bedingungen dort im Augenblick zulassen.

    23.08.2010, 13:35 von Kitzelmaus
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    Tue Gutes - und rede darüber, lautet der Leitspruch der Caritas. Ich sehe das genauso. Denn wenn dadurch mehr Menschen spenden, ist das einzige Ziel erreicht, um was es geht: Hilfe für Menschen in Not. Außerdem ist Spenden grundsätzlich nie völlig selbstlos: Man tut es immer aus irgendeinem egoistischen Antrieb heraus - und sei es, um sich selbst gut zu fühlen. Das klingt böse, ist es aber überhaupt nicht. Es gibt Spendenforscher, die behaupten: Eine Spende, die steuerlich abgesetzt wird, ist niemals völlig altruistisch.

    23.08.2010, 12:51 von heike_kottmann
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      @derHerrMitDemPixel Natürlich "tut" man beim Spenden nicht aktiv etwas, aber - wie du selbst sagst - es ist eine Hilfe. Und was ich eben versucht habe zu sagen ist, dass man ja auch spenden kann und darüber hinaus noch "Gutes tun" kann in dem Sinne wie du es meinst (also z.B. ehrenamtliches Engagement oder ähnliches), das eine schließt das andere ja nicht aus. Und das Spenden an sich zu verteufeln find ich schlicht gesagt blöd. Jeder der spendet schaut deiner Meinung nach also weg wenn Menschen konkrete Hilfe brauchen, weil er ja schon seinen Teil geleistet hat, oder wie? Und die Menschen in Pakistan brauchen keine "konkrete Hilfe"? Natürlich helfe ich wenn ich spende erst einmal "nur" mit Geld, aber die Spende wird dann ja (hoffentlich) in konrete und effektive Hilfe vor Ort umgesetzt.

      23.08.2010, 17:26 von Kitzelmaus
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      @[Benutzer gelöscht] Puuh, irgendwie ist es kompliziert online zu diskutieren, ich hab das Gefühl, die Hälfte von dem was ich sage bzw. schreibe wird einfach überlesen oder es liegt an mir und ich kann mich nicht richtig ausdrücken...? Naja, wie auch immer, mir wird nicht klar, woraus genau so pauschal geschlussfolgert wird, dass alle Leute die unter anderem auch Geld spenden sich sonst in keinster Weise engagieren und das Spenden generell absolut überflüssig sind. Mich würde außerdem interessieren, woraus du schlussfolgerst, dass ich nur helfe, wenn gerade irgendwo eine Katastrophe passiert ist, die in den Medien präsent ist? Ich find es übrigens sehr gut, wenn du dich im non-profit Bereich engagierst, das ist meiner Meinung nach sehr viel Wert! Und meinetwegen musst du ja auch überhaupt nicht über dein Spendenaufkommen reden, wobei das für mich impliziert, das du auch spendest (ich mein jetzt nicht unbedingt nach Pakistan oder Haiti oder so). Ich finde nur, dass sich ehrenamtliches Engagement und Geldspenden nicht ausschließen und es geht mir überhaupt nicht darum zu werten, was denn nun besser ist. Wobei ich trotzdem finde, dass man es sich sehr einfach macht, alle Spenden unter dem Aspekt der "Heuchelei" abzutun. Ich persönlich kenne nunmal keine Leute die spenden oder sich in anderer Weise engagieren, damit "gut über sie geredet wird", halte ich für ziemlich absurd, aber ich kann ja auch nur von meinen Erfahrungen ausgehen.

      23.08.2010, 18:25 von Kitzelmaus
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      @derHerrMitDemPixel Habs so aufgefasst als wär es an mich gerichtet, weil der Satz losging mit "Weißt du...". Aber kann natürlich auch gut anders gemeint sein, da hast du recht:). Und natürlich geht es nicht nur um Leute die ich kenne, ganz so sehr auf mich zentriert bin ich nun auch nicht, aber ich hab nunmal bisher noch keine Erfahrungen mit Leuten gemacht, die sich mit ihren "guten Taten" brüsten, das war alles was ich damit sagen wollte, daher hab ich vielleicht ein wenig mehr Probleme damit, diese Einstellung nachzuvollziehen. Liegt vielleicht ja dann auch daran, dass ich mich von Kirchen und allem drum und dran weitestgehend fernhalte, das ist nicht so meine Welt. So, dann halt ich jetzt mal meine Klappe und geh lieber ins Bett ;-).

      24.08.2010, 00:28 von Kitzelmaus
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    Spenden ja, aber nicht ins Nirwana.
    Ob man nun über Spenden spricht oder nicht - was in der Bibel oder sonst einem Buch steht, ist mir als Atheist recht schnuppe.
    Ich spende aus steuerlichen Gründen mit dem sozialen Gedanken. Ausschließlich an Ärzte ohne Grenzen, weil das Geld da nicht im bürokratischen Rachen landet, sondern tatsächlich dort, wo es gebraucht wird. Seit zwei Jahren könnte ich allerdings selbst ein paar Spenden vertragen. Aufgrund der Auftragslage verzichte ich also momentan drauf.

    23.08.2010, 12:36 von eskimomuc
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