Patzerlein 13.12.2014, 13:18 Uhr 1 0

Opferflächlichkeit

Wenns nach dir ginge, müsste der Begriff "Oberflächlichkeit" einen anderen Namen tragen. Es müsste vielmehr "Opferflächlichkeit" heißen.

Wenns nach dir ginge,

müsste der Begriff "Oberflächlichkeit" einen anderen Namen tragen. 
Es müsste vielmehr "Opferflächlichkeit" heißen.

Nicht dass du dies jemals so erwähnt hättest, geschweige denn jemals auf diese Bezeichnung gekommen wärst.
Sondern weil du, genau du,selbst Opfer geworden bist.
Ein Opfer negativen Einflusses,
ein Opfer der heutigen Gesellschaft.

Einer Gesellschaft in der es als schön gilt, sich auf ein Minimum herunter zu hungern. 
Immer stehts dabei, der bereits ins Hirn eingepflanzte Kalorienzähler.
Hast du mal genascht, hältst du die eben verputzte Kalorienanzahl deiner Umgebung unter die Nase. Jammerst rum, dass du nun viel Sport treiben müsstest, da du ansonsten zu fett seist.

Eine Gesellschaft in dem es viel mehr darum geht was du anhast, anstatt was du drauf hast, geschweige denn sonst noch in der Birne hast.
Selbstständig denken können doch die anderen, warum solltest du also?
So ziehst du durch die Welt, versuchst dabei immer wieder mit gefährlichem Halbwissen zu glänzen, welches du zuvor von irgendwo geklaut hast und nun als dein eigenes Gedankengut ausgibst.
 
Andersartigkeit siehst du ebenfalls ungern. Sei es ein anderer Musikgeschmack, eine andere Ernährungsweise, die Frisur oder der generelle Lebensstil ( "unmoderner" Kleidung inklusive).
Du lässt es denjenigen spüren, redest ihn, und alles was mit demjenigen zusammenhängt, schlecht. 

Dabei sinkst du immer mehr in deine ganz persönliche Oberflächlichkeit, während du all die vermeintlichen Opfer in deiner Umgebung verachtest, wirst selbst immer mehr Opfer.
Opfer der schlechten Einflüsse.

1 Antworten

Kommentare

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    Ist es wirklich ein schlechter Einfluss, der einen dazu bringt, auf seinen Körper zu achten und Sport zu treiben, wenn man schon trinkt und raucht und so weiter?

    Geht es nicht einfach darum, die Zeit, die wir haben, so schön wie möglich zu gestalten?

    Ist es dann wirklich verkehrt, dass zu tun, was glücklich macht?

    Ändern tut es sowieso keiner.
    Die Karottem hängen vor den Eselsgesichtern.
    Lass ihn.

    13.12.2014, 14:29 von FinsterLicht
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