franzidanca 03.02.2014, 07:08 Uhr 3 2

Ode an die Liebe 2.0

Denn wir ziehen von Haus zu Haus, von Tür zu Tür, in immer neuen Betten, schlucken Schlaftabletten, um zu vergessen.

Geboren, geliebt und geborgen, gewachsen, entwachsen, entliebt und gestorben. 

Kein Morgen, Keine Sorgen.

 

Lassen uns treiben, schwimmen im Strom, mal gegen mal mit. Ziehen uns zurück. 

Schritt für Schritt. 

Basteln Masken, aus Gefühlspasten, schmieren sie ins Gesicht, man erkennt uns nicht. 

Tag ein Tag aus,hetzen, 

zu immer neuen Plätzen. 

Haben keine Zeit, für ein Stückchen Ewigkeit. 

 

Haben vergessen, stressen, uns, andere, die Welt, 

formen sie wie es gefällt.

Freunde, Beste Freunde, falsche Freunde, Facebook Freunde. 

Kein Binden, Kein Finden

 

Können nicht entscheiden zwischen echt und falsch. 

Schlecht. 

Kein Vertrauen, kein Bauen, 

auf andere, auf uns selbst, auf die Welt.

Verstehen nicht, Kein Glauben. 

Vermissen das Gefühl, kennen es nicht. 

Haben keine Zeit, für ein Stückchen Wirklichkeit.

 

Tanzen, feieren, Koma, Kater, 

Rückspulknopf, 

Kopf brummt, Punkt. 

Kein Erwachen, kein Lachen.

 

Denn wir ziehen von Haus zu Haus, von Tür zu Tür, 

in immer neuen Betten, 

schlucken Schlaftabletten, 

um zu vergessen. 

Dass es kein zu Hause gibt, waren nie verliebt. 

Haben geschwärmt, was wärmt? 

Was bleibt, 

haben keine Zeit für zu Zweit.

 

Sind an kalten Herzen erfroren und haben die Liebe zum Lieben verloren.

 

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3 Antworten

Kommentare

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    Schön, ganz schön traurig.

    Wer's noch kann, mutig und geduldig ist, verliert meist das Spiel durch die Schwäche, Angst oder Ungeduld des Gegenübers.
    Sehr, sehr schön geschrieben.

    06.05.2017, 20:11 von Tora
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  • 0

    Die Satzstruktur gefällt mir :)

    04.02.2014, 23:08 von Mme_Butterfly
    • 0

      Danke :-)

      05.05.2014, 17:19 von franzidanca
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