Lazydaisy 30.11.-0001, 00:00 Uhr 53 0

Letzte Hoffnung für den Gang Star

Stanley Tookie Williams gründete die berüchtigtste Gang Amerikas. Heute ist er Friedensaktivist. Kommenden Dienstag soll er dennoch sterben.

Frühling 1971, der Schulhof der Washington High School in South Central Los Angeles. South Central, vornehmlich von Schwarzen bewohnt, ist zu dieser Zeit einer der gefährlichsten Stadtteile der Engelsstadt. Die Schulhöfe werden von Gangs drangsaliert. In den Strassen herrscht Bandenkrieg. In den Familien Misere. Der Rechtsstaat ist nutzlos, die Erziehungsbehörden sind hilflos. Die Polizei ist brutal und rassistisch und für die schwarze Bevölkerung der Feind Nummer eins. Stanley Williams, Nom de Guerre «Tookie», steht auf dem Schulhof mit einem Homeboy, als sich zwei muskulöse Fremde nähern. Offensichtlich suchen sie ihn, und das heisst, sie suchen Ärger. Denn mit Williams ist nicht zu spassen. 17 Jahre im sozialen Minenfeld South Central haben aus ihm einen Krieger gemacht. Er nimmt jeden Kampf an. Und er ist cooler als Eis. Die zwei Fremden bauen sich vor ihm auf: «Bist du Tookie?», fragt der eine. «Ja, der bin ich, warum?», knurrt Williams.

Der Fremde lächelt und stellt sich vor als Raymond Washington. Die beiden geben sich die Hand. Es ist ein Pakt, den sie schliessen. Denn beide haben genug von den Gangs, deren Territorien sich wie ein unsichtbares Netz durch die Stadt ziehen, den Gangs, die willkürlich prügeln und rauben. Sie haben genug und sie wollen sich wehren, sich und ihre Nachbarschaft beschützen, indem sie eine Allianz bilden, die grösser und mächtiger ist als jede Gang. Das wird ihnen gelingen. Aber ganz anders, als sie es sich an diesem sonnigen Tag auf dem Schulhof träumen lassen.

Der Handschlag ist der Anfang der Crips, eine Gang, die schnell populär wird. Doch vom sozialen Impetus der beiden Gründer bleibt nichts übrig. Die Crips verhalten sich wie jede andere Gang, sie prügeln, sie rauben, sie morden, sie dealen. Nur dass sie grösser und mächtiger sind als die andern. Die Verbrechen der Crips machen Schlagzeilen, die Schlagzeilen machen die Gang noch populärer. Ende der siebziger Jahre beherrschen die Crips den Drogenhandel in den Gettos, jährlich sterben Hunderte bei Schiessereien. Die Crips verbreiten sich immer weiter, über die ganzen Vereinigten Staaten.

Raymond Washington und Stanley Tookie Williams leben derweil ein schnelles Leben am Rande. Washington wird 1978 erschossen. Williams, inzwischen ein imposanter Bodybuilder, abhängig von Angel Dust und zahlreichen anderen Drogen, ist ein berüchtigter Krimineller und ganz oben auf der schwarzen Liste des L.A Police Departments. Am 15. Mai 1979 wird er verhaftet. Er soll bei einem Raubmord vier Menschen erschossen haben. Williams selbst bestreitet die Tat bis heute. Ihm wird der Prozess gemacht, 1981 wird er zum Tode per Giftspritze verurteilt.

Heute sitzt Williams in einer Todeszelle in St. Quentin, einem der ältesten Gefängnisse des Landes mitten in der hochnoblen San Francisco Bay Aerea mit Sicht auf die Golden Gate Bridge. Williams ist sein wohl prominentester Insasse. Vor dem Gefängnis und in ganz Kalifornien demonstrieren seit Wochen Hunderte gegen Tookies Hinrichtung. Doch die Demonstranten sind keine Gangmitglieder.

Denn in dem Vierteljahrhundert, das der verurteilte Raubmörder hinter Gittern verbracht hat, sechs Jahre davon in Isolationshaft, hat er sich gewandelt. Mitte der neunziger Jahre begann er zusammen mit der Journalistin und Mentorin Barbara Becnel eine Reihe von Büchern zu veröffentlichen, in denen er sich an Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten wandte und sie davor warnte, Zuflucht bei kriminellen Strassenbanden zu suchen. Er machte sich aus dem Gefängnis heraus übers Internet einen Namen als Friedensaktivist, er setzte seine «Reputation» als Gründer der Crips dafür ein, dass die Kids nicht in seine Fussstapfen treten.

Viele tausend Jugendliche soll er davor bewahrt haben, ein kriminelles Leben als Gangmitglied zu führen. Dafür wurde er viermal für den Friedens- und dreimal für den Literaturnobelpreis nominiert. Sogar Präsident George W. Bush honorierte Williams für seinen Einsatz gegen die Gang-Gewalt. Williams stehe für das, was Amerika auszeichne, liess er verlauten, als er ihn diesen Sommer für seinen Einsatz gegen Jugend- und Bandenkriminalität mit einem Preis für vorbildliche ehrenamtliche Arbeit auszeichnete. Allerdings dürfte George W. Bush zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst gewesen sein, wer Williams tatsächlich ist und dass er in St. Quentin auf seine Hinrichtung wartet.

Williams Anwälte versuchten bislang erfolglos, eine Neubewertung seines Falles zu erwirken. Beim Prozess 1981 habe es Unregelmässigkeiten gegeben, behaupteten sie, schwarze Geschworene seien absichtlich vom Prozess ausgeschlossen worden. Doch noch Ende November lehnte der kalifornische Supreme Court ein Wiederaufrollen seines Falles ab. Jetzt kann einzig noch Gouverneur Schwarzenegger den Crips-Gründer begnadigen. Morgen Donnerstag wird er Williams Anwälte treffen und dann entscheiden, denn, so sagte Schwarzenegger vergangene Woche: «Ich will sicher gehen, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen. Schliesslich geht es um das Leben einer Person.»

Der Fall ist heikel, denn Williams ist populär. Neben verschiedenen Unterstützergruppen machen sich Hip-Hop-Stars aus Crips-Kreisen wie Warren G, Snoop Dogg oder Goldie Loc für eine Begnadigung stark, ebenso der Schauspieler Jamie Foxx, der im Fernsehfilm über Tookies Leben die Hauptrolle spielte.

In seiner Wandlung vom Bandenchef zum Friedensaktivist ist Williams eine starke Symbolfigur für die schwarze Gemeinde in Los Angeles, und zwar sowohl für soziale Gruppen wie für die nach wie vor aktive Crips-Gang, die bei einer Hinrichtung Unruhen provozieren könnte. Williams Werdegang mag in seiner Kompromisslosigkeit einzigartig sein, doch die sozialen Bedingungen, die er in seiner Autobiografie schildert, die Gewalt, der Rassismus, die Demütigungen sind für Tausende schwarzer Jugendlicher identisch.

So beschreibt Williams in seiner Autobiografie, wie er am ersten Tag in South Central Los Angeles die eine grosse Lehre seines Gangsterlebens zog. Der sechsjährige Williams, neu im Viertel, spielt draussen und trifft den Nachbarjungen. Dieser fragt ihn, wie er heisse. Dann schlägt er ohne Vorwarnung zu. Williams lernt: Das Leben ist eine Hackordnung. Der schnellste, aggressivste und skrupelloseste Angreifer gewinnt.

Seine kriminelle Laufbahn vollzieht sich in diesem Umfeld mit der Unabwendbarkeit einer biblischen Plage. Williams fliegt von einer Schule nach der andern. Er kommt in den Jugendknast, er kommt wieder raus. Er hängt auf der Strasse rum, bei Zuhältern, Dealern, Alkoholikern, er nimmt Drogen, dazwischen Kämpfe, Bagatelldelikte, Verhaftungen, Jugendknast, Erziehungsanstalten, neue Kämpfe.

Doch die Gewalt beschränkt sich nicht auf Schlägereien. Genau so schwer wiegen rassistische Stereotypen, die Williams quasi mit der Muttermilch aufsaugt und die besagen, dass «Schwarze genetisch zum Verbrechertum programmiert sind, weil sie minderwertig, ungebildet, träge und promiskuitiv» seien, wie er in seiner Autobiografie schreibt. Schwarze Vorbildfiguren gibt es kaum, diejenigen, die es gab, wurden in den sechziger Jahren ermordet.

Dennoch ist «Redemption» - Wiedergutmachung - ein Schlüsselbegriff für Williams. Er weiss, wovon er redet, wenn er junge Schwarze vor den Gangs warnt, und so hat sein Wort Gewicht. Vielleicht, so sagen sich viele Tookie-Sympathisanten, wäre es an der Zeit, dass auch der kalifornische Staat sich mit der Möglichkeit der Wiedergutmachung auseinander setzt. Für die soziale Misere in den Schwarzenvierteln, die noch heute viele Jugendliche zu den Gangs treibt, für den Rassismus und die Polizeibrutalität in den Städten. Und wenn man liest, wie Tausende von Schwarze sich auf Tookies Internetseite dafür bedanken, dass er sie von der Strasse weggeholt hat, so wäre es nichts als gerecht, wenn diese Vorbildfigur vom Tod durch den Henker verschont würde."Wichtige Links zu diesem Text"
www.tookie.com
www.streetgangs.com

53 Antworten

Kommentare

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    @steal
    Aber wieviel Kindern hat er schließlich geholfen?

    Ich frage mich
    was hatte die Todesstrafe für ein Lerneffekt?
    Was ist mit seiner persönlichen Veränderung zum Friedensaktivist?
    Was ist mit seiner Arbeit?
    Wo ist das moralische "etwas"`?
    Wieviel Mörder gibt es, die durch Bestechung und Macht auf freiem Fuß sind?

    Hat "Arnie" schonmal was von Gnade gehört.
    Ich vermute nicht.

    Todesstrafe ist so oder so kein gerechtes, menschenwürdiges Mittel zu Verurteilung eines Menschens.
    Leider ist die USA da sehr weit vorne.

    27.12.2005, 11:06 von Sundancer
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    Das war ein Kindermörder, und für sowas kann ich kein Mitleid empfinden.

    16.12.2005, 21:50 von Steal
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    Natürlich sind wir alle hier als zivilisierte, aufgeklärte Europäer gegen die Todesstrafe, aus prinzipiellen, religiösen, finanziellen, ethischen Gründen…
    Die vier Wörter des 5. Gebots lassen eigentlich auch keine Ausflüchte zu. Trotzdem gibt es auch sog. gläubige Christen, die diesem Gebot bewusst
    zuwider handeln. 3600 Jahre nach Hammurapi haben sich nicht nur Kultur und Technik weiterentwickelt, sondern zum Glück auch die Rechtsnormen.

    Aber manchmal, da muss ich gestehen, wenn ich von Verbrechen gegen Kinder höre, habe ich unchristliche, unzeitgemäße Anwandlungen. Da wünschte ich mir, die Straftäter dürften ihre Zeit im Straßenbau (Sibirien) oder Bergbau (China) abarbeiten und nicht mit mitteleuropäischen Strafvollzug „belohnt“ werden.

    16.12.2005, 16:27 von rybak
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      @phili
      Todesarten zu beschreiben und Hinrichtungen zu propagieren ist ja wohl nicht dasselbe!!!

      Wer halbwegs denken kann, der erkennt, daß man mit einer christlichen Sichtweise Todesstrafe und Folter auf keinen Fall gutheißen kann. Zumindest heute kann man diesen christlichen Konsens bitte mal anerkennen. Kritisieren an anderer Stelle ist erlaubt.

      Die Frage des "Bekehrens" hast Du wegen des "Erfolgs" anscheinend abgehakt. Scheint Dir ja richtig wichtig gewesen zu sein...
      Ist wohl egal, oder wie?

      So lange ich in einer Gesellschaft lebe, wird es mich interessieren, nach welchen Normen diese funktioniert und ob diese Normen noch einen gesellschaftlichen Konsens finden.
      Schon von daher interessiert mich die Meinung meines Nächsten... gerade, wenn es um den Wert Leben geht.
      Schließlich ist das mein Lebensumfeld - und die Gesellschaft, die ich auch nach außen hin verteidigen will.

      Und wenn mir jemand über den Weg läuft, der den Wert des Lebens in Frage stellt/relativiert, dann diskutier ich - egal, wie die Erfolgsaussichten sind.
      Weil das ja wohl eines der wichtigsten Dinge ist.

      16.12.2005, 21:40 von LudwigMartin
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      @phili
      Du, mir ging es permanent gut - auch als ich hier kommentiert hab. Ich saß bei meinem Hefebier, im Hintergrund lief Cake, und so las und schrieb ich sehr gelassen hier im neon rum...

      Wenn ich allerdings etwas lese, was ich für vollkommen falsch halte, dann versuche ich das möglichst deutlich zu kritisieren.
      (Warum - das hab ich ja eigentlich schon im Kommentar beantwortet)

      Ich hoffe aber, daß nicht nur meine Abneigung gegen Dein Geschriebenes, sondern auch meine inhaltlichen Aussagen rübergekommen sind.

      17.12.2005, 13:01 von LudwigMartin
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    Jetzt können wir ja alle getrost seine Kinderbücher kaufen und sie unter den Weihnachtsbaum stellen...

    Der Tod als Marketingstrategie kann nur aus einem Land stammen, wo das Wort Menschlichkeit nur eine Floskel bedeutet...

    Tookie, der gestrige Tag wird nicht wiederkommen und was weiter kommen wird, soll dich nicht mehr kümmern.
    Rest in peace

    14.12.2005, 11:13 von goldi1973
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    Also unabwendbar ist keine Gangsterkarriere. Das heiße ja, dass nur die Umstände über den Werdegang von Menschen entscheiden. Das will ich nicht akzeptieren. Und die Tatsache, dass nicht jeder, der in South Central lebte, auch kriminell wurde, spricht gegen diese These.

    Aber ich bin auch der Meinung, dass die Todesstrafe abgeschafft gehört und habe sogar das Gefühl, dass die Befürworter in den USA langsam aber sicher immer mehr in die Defensive geraten.

    Besonders absurd ist Strafe allgemein, wenn sie lange nach der (vermeintlichen) Tat greift. Bei Williams mehr als Vierteljahrhundert (!!!) später.

    Warum hat Schwarzenegger sich gegen eine Begnadigung ausgesprochen? Weil sein Stab ermittelt hat, dass eine Begnadigung seiner Popularität mehr schadet als eine Nichtbegnadigung. Man kann Leute wie Schwarzenegger hassen, aber im Grunde ist es der in den USA vorherrschende Glaube an "Auge um Auge, Zahn um Zahn", der Williams letztendlich das Leben gekostet hat.

    Rest in peace...

    14.12.2005, 10:43 von radio_angara
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    Es ist schon erschreckend wie leicht wir uns doch von den Medien beeinflussen lassen. In den letzten Tagen wurde auf allen Sendern und in allen Zeitungen über diesen Fall berichtet und was man zu hören und lesen bekam war Tookie Williams der Kinderbuchautor , der Friedensstifter, der Friedens- und Literaturnobelpreisanwärter und 4-fach Mörder. Zu bedenken sei die Reihenfolge der Aufzählung. Ich weiß das er behauptete er sei unschuldig und angenommen es sei wirklich so, er war nun mal der Mitbegründer und Boss einer der gefährlichsten Gangs und wenn uns das Leben eines lehrt mit nächstenliebe, Anstand und Respekt wird und bleibt man das nicht. Auch in dem Film Redemption wird dem Zuschauer nur der Williams präsentiert der sich geändert hat, der der sich im Gefängnis zu einem besseren Menschen gewandelt hat. Jedoch erfährt man über seine Vorgeschichte kaum etwas so dass man am Ende Mitgefühl für ihn empfindet. Aber man darf nicht vergessen das seit über 30 Jahren jedes Jahr hunderte Jugendliche in sinnlosen Bandenkriegen in LA zu Tode kamen und daran hat sich bis heute nichts geändert. Dennoch habe ich großen Respekt vor seinem Kampf gegen das was er einst selbst begonnen hat. Ich bin auch ein Gegner der Todesstrafe aber nicht weil ich sie für falsch halte sondern weil es einfach zu viele Unschuldig verurteilte in den Gefängnissen gibt. Aber das es sich bei Tookie Williams um einen Unschuldigen gehandelt hat mag ich doch sehr zu bezweifeln. In einem vorrangegangenem Beitrag wurde behauptet das die Zahl der Gegner der Todesstrafe in den USA immer größer wird, doch Fakt ist das in mehreren Bundesstaaten in den siebziger Jahren die Todesstrafe abgeschafft wurde und auf Druck der Bevölkerung wieder eingeführt wurde. Wir die nicht in den USA leben sind immer schnell damit den Zeigefinger zu erheben um die Mittel und Wege der Amerikaner an den Pranger zu stellen. Aber was wäre wenn auf unseren Straßen und vor unseren Häusern Nacht für Nacht duzende Jugendliche bei Bandenkriegen sterben würden und was hätte es für Auswirkungen auf die Rechtssprechung in unserem Land.

    14.12.2005, 03:41 von Wegbegleiter
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    Einfach traurig. :o(

    14.12.2005, 01:47 von Freydis
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    Ich könnt echt kotzen! Dass es das überhaupt noch gibt, Todesstrafe! Mann, leben wir im Mittelalter??!! Und dann in den ja so prächtig entwickelten USA... Heut morgen hab ich die Nachricht im Radio gehört und meine Laune war echt dermaßen im Arsch!! Hätte dem Terminator am liebsten die Fresse poliert! Im Ernst: Wie kann man so weltfremd und, ach einfach nur dämlich sein?! Ist das jetzt nicht ein Anzeichen dafür, dass sich auf jeden Fall ne Menge ändern muss?? Es ist so hart. Und man kann nichts dagegen tun. Wenn sich jemand wirklich ändert und erkennt, was er angerichtet hat und WARUM er es angerichtet hat, und dann noch versucht, anderen ein gutes Vorbild zu werden, warum hat er dann so ein verdammtes Ende verdient? Natürlich ist auch er ein Schuldiger (wobei er eventuell nicht einmal für die ihm vorgeworfenen Taten verantwortlich ist), aber er hat versucht, etwas zu verändern! Und wo hier nun schon der christliche Aspekt angesprochen wurde, aus Saulus wurde Paulus und Gott verzieh ihm...
    Und mal davon abgesehn: Wird nun nicht vielleicht tausenden von Menschen die Hoffnung auf Besserung genommen????

    13.12.2005, 17:14 von Knulli
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    OMG!!! Ich konnts echt nicht glauben, als ich heute in der Zeitung gelesen habe, dass er hingerichtet wurde....Und dann auch noch die Begründung von Schwarzenegger, dass es keine Entschuldig von "Tookie" für das Verbrechen gab. Aber wie soll er sich entschuldigen, wenn er, wie er meinte, diese Tat nicht gemacht hat *kopfschüttel* Dann hätte man ihn doch erst recht als schuldig empfunden. Er hatte also so oder so keinen Ausweg....*ggrrrr*

    13.12.2005, 16:52 von Tabbi
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