Souljabeatz 21.09.2009, 16:06 Uhr 2 0

Kra Kra

Anfangs nur allmählich der Gesang in mein Bewußtsein sich drängend, drückt er sich nun in mich, wie ein Schwert dessen Klinge wie in Zeitlupe...

Anfangs nur allmählich der Gesang in mein Bewußtsein sich drängend, drückt er sich nun in mich, wie ein Schwert dessen Klinge wie in Zeitlupe in mich fährt. Worte tropfen durch mich hindurch. Zungen nagen an den Knochen. Ich bin erschlagen von den Hüllen, aus denen Stimmen zu mir drängen, in denen Unsagbare Dinge sich beengen. Lippen, aus denen Feuerbälle quellen. Münder, die wie wütende Hunde bellen, wirre Gedanken, die in der Luft zerschellen, farblose Partikel, die in meine Lunge schnellen. Mache sie bekannt mit dem Zähneknirschen. Schmecken fad und schmecken bitter. Halte dem Gedröhne stand, dem eiligen Phrasengewitter. Ach, wie hässlich können Töne sein, bleibt übrig nur der seelenlose Schrein. Das unbewusste Zagen. Unermüdliches Ertragen. Übrigbleibsel des Menschen Willen, aufgepickt von Rabenschnabeln."Wichtige Links zu diesem Text"
Goetheist

2 Antworten

Kommentare

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    Ui, seeeehr feines Stück. Gefällt mir gut, sehr gut.

    21.09.2009, 20:37 von MyaBeer
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      @MyaBeer Danke schön

      22.09.2009, 12:15 von Souljabeatz
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
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      @[Benutzer gelöscht] Thank you!

      22.09.2009, 12:15 von Souljabeatz

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