Marc_Schuermann 26.11.2012, 10:42 Uhr 189 0
NEON täglich

Immerarbeiter

Wie ist das Leben mit einer Siebzig-Stunden-Woche?

Dass Angela Merkel viel arbeitet, ist klar. Auch Uli Hoeneß oder Hubert Burda, Menschen also, die ihr Leben ihrem Beruf verschrieben haben und nebenbei noch ständig in Talkshows sitzen, um ihren Beruf zu rechtfertigen.

Andererseits, mir ist das eigentlich doch nicht so klar. Erstens, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie es ist, morgens um sechs aus dem Haus zu gehen, um 22 Uhr wiederzukommen und dann noch Verwaltungskram zu erledigen, und das auch samstags und sonntags. Zweitens, weil ich niemanden kenne, den ich fragen könnte, wie das ist. Mein Draht zu Angela Merkel ist, nun ja, eher lang.

Doch es gibt ja, wie man hört, viele Menschen da draußen, die ihren Partner oder ihre Kinder fast nie sehen, sofern sie denn welche haben. Die nie nichts tun. Im Urlaub nie nur Urlaub machen. Die von sich sagen, sie hätten eine Siebzig-Stunden-Woche. Oder mehr. Und ich mit meiner Vierzig-Stunden-Woche, ich verstehe das nicht. Ist dauerhaftes Durcharbeiten schlimm? Oder ist es schön? Muss man das machen? Will man das machen?

Wer von Euch zu den Immerarbeitern gehört: Könnt Ihr einen Augenblick von Eurer Zeit erübrigen und aus Eurer Welt erzählen?

189 Antworten

Kommentare

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  • 0

    Der Größte Irrtum: 70 Std. Woche = 70 Std. Büro.


    Vertriebskonzepte, Analysen etc. Kann man auch von zu Hause oder unterwegs machen.


    Es ist nur immer die Frage was ich als "Arbeit" definiere:


    Die Hand an der Tastatur, oder die glühenden Gehirnwindungen.


    Btw: Arbeit kann auch so viel Spaß machen, dass man gerne 8-20 Uhr Mo-Sa Arbeitet. Pausen nur auf pinkeln und Kaffee holen beschränkt (= ca. 66 Std).


    Fahrtzeiten zum Kunden am Sonntag nicht eingerechnet.


    Letzendlich muss jeder mit dem was er tut glückllich und zufrieden sein. Hauptsache man hat einen Ausgleich, egal wie groß oder klein. Aber man braucht einen!

    27.11.2012, 11:23 von Quacks89
    • 0

      Was soll ich denn Sonntags beim Kunden?

      27.11.2012, 11:29 von sailor
    • 0

      Mit dem schick essen gehen.

      27.11.2012, 11:31 von Tanea
    • 1

      Wenn der Kunde selbst 70 Stunden die Woche arbeitet, ist der dankbar, wenn du dir am Sonntag Zeit für ihn nimmst. Ich vertreibe übrigens Work-Life-Balance-Pillen und nehm die auch selbst. Die wirken super, ich muss nur recht viel pinkeln und Kaffee trinken.

      27.11.2012, 11:45 von EliasRafael
    • 0

      kommt bei mir auch 1x im Jahr vor, dass ich Kunden Sonntags besuche. Manchmal geht es eben nicht anders. Und wenn ich Sonntags mal den Staubsauger im Büro schwingen muss, dann kommt es vor, dass sich da mal so ein Kirchgänger in der Tür verirrt. Sollte ich ihn deshalb rausschmeißen ? Nö, dann diskutiert man eben mal über Dinge beruflicher art.  

      27.11.2012, 11:55 von jetsam
    • 0

      In der Schickeria?

      Dann lieber samstags. Sonntags bin ich gerne mal im Büro. Da klingelt wenigstens nicht der Telefonapparat...

      27.11.2012, 12:14 von sailor
    • 0

      @jet

      Putzt du in der Sakristei?

      27.11.2012, 12:14 von sailor
    • 0

      Son Nebenjob ist doch was tolles.

      27.11.2012, 12:16 von Tanea
    • 0

      Ich mach ja gelegentlich Blow-Jobs.
      Da reicht mir auch'n halber Tach.

      27.11.2012, 12:34 von sailor
    • 0

      Was kriegste denn so dafür? Den halben Tag dicke Backen machen?

      27.11.2012, 12:37 von Tanea
    • 0

      :D wie nennt sich das Berufsbild? :)


      Meinte eher die Anfahrt nach Österreich oder Ähnliches. Aber Essen gehen, bzw. wie sagt man?! Den Kunden "Bauchpinseln", das geht auch Sonntags.


       

      27.11.2012, 12:59 von Quacks89
    • 0

      @sailer


      manchmal kommt es mir so vor. ;) aber beten braucht bei mir keiner. bei mir wird nur geteert, gefedert und wahrheit verkündet.

      27.11.2012, 13:11 von jetsam
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  • 1

    Da kommt man doch zu nix. Ich bin schon mit 45 Stunden total busy und alles muss schnell schnell schnell gehn. Essen, Schlafen, Sex.

    27.11.2012, 10:15 von beccilein
    • 0

      Wer schneller lebt hat mehr vom Leben...

      27.11.2012, 10:27 von Tanea
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  • 2

    Was ist Arbeit?

    Wenn ich nach hause komme, fängt die Arbeit erst an, da gibt es ständig irgendwelche Projekte, an denen ich noch sitze.

    Keine, mit denen ich Geld verdienen würde.

    Im Übrigen sind 70 Stunden im Büro eine Aussage über die Anwesenheit dort, nicht über die geleistete Arbeit.

    Die Menge der Arbeit an den Anwesenheitsstunden festzumachen, ist eine Denkweise, die mit dem letzten Jahrtausend hätte aussterben sollen.

    27.11.2012, 07:10 von Lagback
    • 0

      Die Arbeit hört einfach nicht auf...

      27.11.2012, 07:39 von sailor
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  • 2

    Ich hab seit 10 Jahren 19 Stunden minus.

    26.11.2012, 22:30 von RAZim
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  • 1

    Hm...da ich sowohl derzeit eine vollzeit-ausbildung mache (40std/woche), als auch mama von 2 kindern bin, ist ein 14stunden tag bei mir nichts neues. Und ich mag es, viel zu tun zu haben. Genauso, wie ich mag, am wochenende nicht viel zu tun zu haben und nicht auf die uhr sehen müssen zu dürfen. Im urlaub hab ich urlaub. Aber ich hab auch verständnis dafür, wenn mein freund mal im urlaub ne geschäftsemail beantwortet oder auch mal ner telefonkonferenz beiwohnt. Er hat verantwortung im job zu tragen, verdient entsprechend, also muss die gebrachte leistung sich auch von der eines "normalen" arbeiters abheben. So sehe ich das zumindest. Davon abgesehen, dass arbeiten im urlaub wirklich sehr selten auf dem plan meines partners steht.

    26.11.2012, 21:36 von konsTante
    • 0

      Bei VW haben die jetzt so'n Modell, daß Mail nach Feierabend nicht mehr abgerufen weren können und das im Urlaub keiner mit'm Handy und so...

      Den Job Deines Freundes in Ehren und'mal' is ja auch Ok und so, aber außer Notarzt in Bereitschaft MUSS niemand erreichbar.

      Das ist für mich immer eine Frage von Anspruch und Organisation. Eher von Organisation. Von Vertrauen und von guten Leuten...

      27.11.2012, 07:43 von sailor
    • 0

      Da hast du recht. Organisation ist das stichwort. Da nunmal aber nicht alle menschen einer ordentlichen organisation gerecht werden, gibt es menschen, die das manchmal ausbügeln müssen. Hier war auch nicht von MUSS die rede, sondern davon, dass mein freund sich in seltenen ausnahmefällen auch mal dazu bereit erklärt, erreichbar zu sein.

      27.11.2012, 08:42 von konsTante
    • 0

      OK...

      :)



      27.11.2012, 09:45 von sailor
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  • 0

    Wer genug Zeit hat, hier zu schreiben, der hat sicher auch nicht den Hut voll den Tag über und kann keine Mittagspause machen. So gehts zumindest mir.

    Die Kaffeetasse bleibt in der Regel 1/3 voll, weil keine Zeit, zu trinken. Der Toilettengang ist meistens zwischen zwei Telefonaten und ein geregeltes Nachhausekommen gibt es nicht. Wenn aktuell nichts mehr auf dem Schreibtisch liegt, dann gehe ich nach Hause, auch wenn noch Post im Mailfach liegt und wartet. Aber irgendwann muss ein Punkt gemacht werden, sonst verliert man.

    26.11.2012, 20:15 von marco_frohberger
    • 0

      Es wär auch arg unhöflich während eines Telefonats zu pinkeln... =P

      27.11.2012, 05:48 von Dalek
    • 3

      Macht man nicht irgendwie alles im Leben zwischen zwei Telefonaten...?

      27.11.2012, 07:45 von sailor
    • 0

      Ging der satz nicht anders? Zwischen zwei Orgasmen?

      27.11.2012, 09:09 von Mrs.McH
    • 0

      Es wär auch arg unhöflich während eines Telefonats zu pinkeln... =P

      hab das zufällig ma vor kurzem bei nem telefonat mit ner freundin gemacht im freien. war mir beim plätschern denn auch bisschen unangenehm weiß ned ob sie s gecheckt hat :D

      27.11.2012, 19:04 von ravedave0815
    • 0

      ich lese immer mails am Klo. da hab ich noch zeit.

      27.11.2012, 19:12 von marco_frohberger
    • 0

      Mir hilft es, mich auf mein handeln zu fokussieren.

      28.11.2012, 08:31 von sailor
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  • 5

    Ich habe einen tollen Menschen den ich liebe, eine tolle Familie, tolle Freunde. Die Zeit mit denen ist mir die wichtigste Zeit. Für kein Geld würde ich die gegen mehr Arbeitszeit eintauschen. So doll könnte die Arbeit gar nicht sein. Ich liebe meinen Job und ich mache auch gerne hin und wieder mal ne Stunde länger ohne zu murren, aber damit ist es dann aber auch gut.

    26.11.2012, 18:52 von Onkel_Fester
    • 0

      Du liebst deinen Job? Opportunist!

      P.S.: In welcher Branche arbeitest du denn?

      26.11.2012, 23:06 von justanotherpicture
    • 0

      Handwerk. Maler und Lackierer

      04.12.2012, 14:18 von Onkel_Fester
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  • 3

    Mal so an alle Überstunden-Malocher, die diese nicht bezahlt bekommen: Es gibt Menschen da draussen, die dringend einen Job bräuchten aber keinen kriegen, weil Leute wie ihr ja gerne mal den Job für 2 übernehmt. Das ist kein Fleiß, der zu loben ist sondern Egoismus! 

    26.11.2012, 16:46 von See_Emm_Why_Kay
    • 0

      stimmt in familiären betrieben die um ihre existenz kämpfen müssen interessiert das sicher viele ^^

      26.11.2012, 17:05 von ravedave0815
    • 0

      Jetzt mal hier keine Fallbeispiele einwerfen, ja. ^^

      26.11.2012, 17:06 von See_Emm_Why_Kay
    • 1

      Wenn jetzt die kleine Schreinerei Kunz & Sohn den Bach runter geht und man als treuer Mitarbeiter dem Unternehmen helfen will, indem man dann halt mal länger und unbezahlt arbeitet ist das ja ok. Dann darf sich die Person aber auch nicht beschweren. Man kann nicht aus Solidarität gutes tun und sich dann aber beklagen.


      Als Aussenstehender könnte man aber auch sagen; Da hat der Geschäftsführer Kunz halt Pech, wenn der Markt so schlecht aussieht und der Absatz nicht mehr stimmt. Dann muss er halt Insolvenz anmelden, wenn er keinen neuen Mitarbeiter mehr einstellen kann und der, der noch da ist, Überstunden schieben muss. 

      Ich spreche hier aber eher von Firmen in denen so Kapitalistenärsche an der Macht stehen. Die können es sich leisten ihre Mitarbeiter auch einfach auszutauschen. Und weil eine Menge Leute davor Angst haben, machen sie lieber Überstunden.

      Aber ich glaube, das war jetzt gar nicht das Thema von dem Artikel hier oder?

      26.11.2012, 17:17 von See_Emm_Why_Kay
    • 0

      erst studieren dann praktizieren ^^

      26.11.2012, 17:19 von ravedave0815
    • 1


      Aber ich glaube, das war jetzt gar nicht das Thema von dem Artikel hier oder?
      nicht so wirklich, aber so musste es ja auch mal gesagt werden ;)

      26.11.2012, 17:23 von jetsam
    • 1

      Finde ich jetzt ein bißchen einfach hineingeschmissen, See_Emm...und so weiter. Et gibt nicht nur schwarz, bzw. weiß. In manchen Firmen machen das vielleicht auch einige, weil sie sonst schneller draußen sind, als'se gucken können.
      Da würden die Chefs glaub ich lachen, wenn man denen sagen würde "Ach, lieber Chef, stell doch mal einen ein, dann brauch ich keine Überstunden machen und es gibt einen Arbeitslosen weniger." bei uns arbeiten intern noch mal viele 'Unterfirmen' - denen bleibt oft nichts anderes übrig, als teils Doppelschichten zu schieben, damit sie überhaupt genug Kohle in der Tasche haben am Monatsende, um ihre Familien zu ernähren.

      26.11.2012, 23:53 von topfbluemchen
    • 2

      Lieber Emm...

      Klar, soll sie doch den Bach runter gehen, die kleine, fiktive Schreinerei. So wie viele kleine und mittelständische Betriebe den Bach runter gehen, weil Ikea & Co eben billiger produzieren können.

      Aber sich im nächsten Moment über die Multis aufregen, jaja....

      27.11.2012, 07:14 von Lagback
    • 1

      Mal so an alle Überstunden-Malocher, die diese nicht bezahlt bekommen:
      Es gibt Menschen da draussen, die dringend einen Job bräuchten aber
      keinen kriegen, weil Leute wie ihr ja gerne mal den Job für 2 übernehmt.
      Das ist kein Fleiß, der zu loben ist sondern Egoismus!

      Mag was wahres dran sein, aber die Anzahl der benötigten Köpfe wird meistens an anderer Stelle festgelegt, die wenig Plan haben von der Realität der Arbeitswelt weiter unten. Und wenn der eine nicht bereit ist über die vereinbarten Stunden hinaus zu arbeiten, Arbeit liegen bleibt, ist ganz schnell ein anderer da, der bereit ist, genau das zu tun. Wenn ich Dein "egoistisch" so auslegen darf, dass Menschen über ihre Grenzen gehen um ihre eigene Existenz zu sichern: hast Du recht!

      27.11.2012, 08:11 von Mrs.McH
    • 1

      Ich werfe ja lieber immer einen Blick aufs Ganze und es sieht doch so aus; Die Masse hat die Macht! Wenn alle Mitarbeiter sagen, sie wollen entweder ihre Überstunden bezahlt bekommen, wie es ja nunmal auch angemessen ist (Arbeitsstunde gegen Bezahlung) dann muss so ein Arbeitgeber einfach einsehen, dass er nur entweder jemand einstellen muss oder seine Mitarbeiter bezahlen muss für die Überstunden.


      ich sehe aber leider viel zu oft diese kleinen motivierten oder verängstigten Fleißbienchen, die mal gern unbezahlt länger arbeiten und das regelmäßig. Vielleicht hat er ja Spaß daran oder man lobt ihn sogar dafür aber dieses Verhalten in großer Menge macht den Arbeitsmarkt kaputt! 

      Das ist doch kein Arbeitsverhältnis! Sondern Ausbeuterei und verschenkte Lebenszeit.

      Meine Meinung zu Überstunden schieben sieht so aus: Eine Stunde deines Lebens bekommst du nie mehr zurück! Du tauscht dieses Stunde also gegen Geld. Und dann müsste schon eigentlich verdammt hoch sein weil das Tauschgeschäft eigentlich in keinem Verhältnis zueinander steht. Aber man muss ja von irgendwas leben. Aber eine Stunde Lebenszeit verschenken an einen Arbeitgeber geht nur in dem Fall wenn es dem Unternehmen wirllich schlecht geht und man Interesse daran hat, ihm am Leben zu erhalten. Oder man so langsam gearbeitet hat, dass man es aufholen muss. Dann ist man aber selbst Schuld.

      27.11.2012, 08:51 von See_Emm_Why_Kay
    • 0

      Ich gebe Mrs. vollkommen Recht.
      Emm, das klingt ja schön, aber es ist nicht der Realität entsprechend. Du wirst IMMER einen, bzw. höchstwahrscheinlich weit mehr als einen haben, der nicht mitturnt, und schon ist das Ganze hinfällig. Wie Mrs. schon sagt, es steht immer einer hinter dir, dem das Ganze schnurz ist und schwupps. steht / sitzt er an deiner Stelle.
      Deine Ideologie wäre schön, ist aber utopisch.

      27.11.2012, 08:56 von topfbluemchen
    • 0

      @See_Emm_Why_Kay: wie ich schon schrieb und nach Deinem weiteren Kommentar unterstreiche ich es nochmal, dass da ganz viel wahres dran ist. Das Beispiel mit der Lebenszeit, die gegen Geld getauscht wird, finde ich total super und MIST, das ist so wahr! Aber irgendwie ist die Umsetzung daran etwas zu ändern, dennoch echt schwer. Jedenfalls Danke für die Anregung, Deine Sichtweise oder die Äußerung derer nehme ich jetzt mal mit (auf dem Weg zur Arbeit) ;-)

      27.11.2012, 08:59 von Mrs.McH
    • 0

      Ich möchte den einen Gedanken nochmal weiterspinnen:

      Du tauscht dieses Stunde also gegen Geld....
      Ich hätte das halt auch gerne, um mir beispielsweise Dinge leisten zu können, die mir ohne die getauschte Stunde nicht (in der Form) möglich wären. Da bin ich dann wieder egoistisch. Daher überlege ich mir gerade, wie ich es fände, wenn mein Arbeitgeber mit weitere Mitarbeiter gewähren würde und ich wirklich nach 8 Stunden nach Hause gehen könnte...

      27.11.2012, 09:16 von Mrs.McH
    • 0

      Ich habe letztens festgestellt: Ich arbeite auch für Geld. Ich finde das auch garnicht so übel. Besser als für einen Sack Kartoffeln oder einen feuchten Händedruck.

      @CMYK
      Überstunden sind billiger als Arbeitsplätze.

      27.11.2012, 10:07 von sailor
    • 0

      Ja natürlich sieht die Realität anders aus. Ich sachte es ja nur mal so. 


      Toll sailor; jetzt hast du den Witz meines User-Namens offenbart!

      27.11.2012, 11:12 von See_Emm_Why_Kay
    • 1

      Öhh...

      Also, wenn DAS schon eine Offenbarung ist...

      :D

      27.11.2012, 11:30 von sailor
    • 2

      Als Zweitnick empfehle ich Why_Emm_See_Äi

      27.11.2012, 11:31 von sailor
    • 0

      Mehr gibt's da nicht zu offenbaren. 

      27.11.2012, 11:43 von See_Emm_Why_Kay
    • 0

      bedeutet das nicht auch dass das Anheben des Rentenalters die Arbeitslosigkeit erhöht? Sollten wir nicht auf eine 4 Tage Woche hinarbeiten, damit mehr Jobs geschaffen werden? 

      Und zum Thema 70 STunden Woche: Es ist ja auch eich gesundheitliches Risiko das da eingengangen wird. Wer nie ruht wird krank, zwangsweise. Aber ich verstehe deinen Ansatz dennoch, dass Arbeit nicht immer negativ sein muss, gerade wenn man "gutes tut". 

      27.11.2012, 14:15 von Schmalzstulle
    • 0

      eich = ein


      27.11.2012, 14:15 von Schmalzstulle
    • 0

      oh, jetzt hab ich zwei Kommentare miteinander vermischt. 


      TANTE EDITH!! KOMMA HER HIER!

      27.11.2012, 14:16 von Schmalzstulle
    • 0

      Die 4 Tage Woche wäre eine hervorragende Lösung die ich nur so unterstützen kann. Mehr Freizeit und Entfaltung für den Einzelnen und Arbeitsplätze für (fast) alle. Müsste sich dann nur das Gehalt angleichen damit man davon auch leben kann.

      27.11.2012, 14:27 von See_Emm_Why_Kay
    • 0

      ja, weshalb das nicht passieren wird :) Rezession is ja auch leicht beseitigt: man muss nur die Preise von allem senken, damit Leute sich Dinge wieder leisten können... nada.


      27.11.2012, 14:51 von Schmalzstulle
    • 0

      »man muss nur die Preise von allem senken, damit Leute sich Dinge wieder leisten können...«

      Is'n Witz jetz, odr?

      28.11.2012, 08:35 von sailor
    • 0

      Ja, leider schon. Es ist aber tatsächlich auf diversen Writschaftsforen bereits länger davon die Rede, dass Kapitalismus im momentanan Zustand nicht haltbar ist; also zum Scheitern verurteilt ist. Link folgt wenn ich einen guten fnde. BIn kein Ökonomist aber soweit ich es verstanden habe hat es mit Zinseszins und Bankleihrecht zu tun. 

      28.11.2012, 11:10 von Schmalzstulle
    • 0

      »dass Kapitalismus im momentanan Zustand nicht haltbar ist;«

      Das glaube ich gerne. Ob das ursächlich dem Zineszins geschuldet ist, möchte ich bezweifeln, wenngleich er imho dafür sorgt, daß sich 'Kapital' an bestimmten Stellen ansammelt.
      Was der olle Marx ja auch schon erkannt hatte...

      28.11.2012, 11:22 von sailor
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  • 0

    Ich finde es schade, dass dieses Thema hier doch recht einseitig beleuchtet wird, indem Arbeit meist als 'negativ' angesehen wird und Menschen angeblich nur viel arbeiten, um "genug" (oder viel) Geld zu verdienen. Sicherlich gibt es eine ganze Reihe von dieser Sorte. Aber ich bin überzeugt, dass es auch andere Motivationen gibt.

    Was ist denn z.Bsp. mit den Menschen, die in ihrer täglichen Arbeit einen Sinn (ihren Lebenssinn?) oder gar Erfüllung sehen und Arbeit dadurch gar nicht als Belastung empfinden? Wenn jemand beispielsweise in der Entwicklungshilfe tätig ist und es viel erfüllender empfindet, sich 14 Stunden pro Tag mit drängenden gesellschaftlichen Problemen auseinander zu setzen, als daheim entspannt auf der Couch zu sitzen oder zum Sport zu gehen, ist es vielleicht gar nicht so, dass sich jemand (durch materielle Dinge) gezwungen fühlt, zu arbeiten, sondern das einfach seine Art ist, sein Leben (für sich sinnvoll) zu gestalten.

    26.11.2012, 16:03 von sines
    • 0

      Ich behaupte mal, dass es gerade die Menschen sind, die ihre Arbeit gerne machen und diese als sehr erfüllend empfinden dazu neigen über ihre Belastungsgrenzen hinauszugehen und mehr zu arbeiten, als ihnen körperlich und psychisch eigentlich gut tut.

      26.11.2012, 16:27 von Pixie_Destructo
    • 0

      Hm.... ist schon möglich.
      Ich persönlich finde es psychisch aber manchmal durchaus belastender 'nichts' tun zu können und sozusagen für die Gesellschaft 'unnütz' rumzusitzen, als irgendwo mitanzupacken.
      Kannst du das nachvollziehen?

      26.11.2012, 16:31 von sines
    • 1

      Dass du auf "Arbeit als Sinnfindung" hinaus willst, wusste ich nach drei deiner Zeilen. Dieser Teil des Sinns im Leben ist sehr wichtig, aber fast eben so wichtig wie Sport - meine Meinung. Würde ich in Sport nicht  genügend Zeit investieren, stattdessen vielleicht sogar schlimmstenfalls weiter arbeiten, wäre der Ausgleich zu meinem Job nicht ausreichend.

      Und auch zu einem Job, den man und der einen mit Leidenschaft erfüllt, benötigt man Ausgleich!

      26.11.2012, 16:38 von Tora
    • 0

      Mhm, da stimm ich dir zu. Ich hab ja auch nicht behauptet, dass man *gar nichts* anderes tun sollte, als zu arbeiten. Der Tag hat ja immerhin 24 Stunden und wenn man 14 Std. davon arbeitet, sind noch immer etwa 10 Std. übrig. ;-)
      Und ich hab mich natürlich auch nur auf die Menschen bezogen, die das freiwillig machen. Auch ein wichtiger Punkt.

      Ich fand/find es nur schade, dass die große Mehrheit der bisherigen Kommentare 'Arbeit' bzw die Menschen, die viel arbeiten in so einem (für mich) negativen Licht erscheinen lässt. So als ob das alles Menschen wären, die Geld so geil finden, dass sie dafür ihr Leben wegmeissen. Denn das stimmt meiner Meinung nach einfach nicht.
      Der eine findet seine Erfüllung in seiner Arbeit und der andere in seinem Hobby. So lange die beiden friedlich zusammen oder auch nebeneinander leben ist doch alles gut, oder?

      26.11.2012, 16:51 von sines
    • 2

      10 Stunden sind übrig, so.

      Davon benötigst du mindestens 2 um runter zu fahren, bis du noch 7 Stunden schlafen kannst (eine Stunde müssen wir ja wieder zum morgens Aufstehen, Fertigmachen und zur Arbeit fahren rechnen).

      Wo bleibt denn da noch Zeit? ;)

      26.11.2012, 16:55 von Tora
    • 1

      Sines,

      das kann ich nachvollziehen, klar.

       

      Das ist aber auch wieder genau das andere Extrem. Zwischen 70 h/Woche und nur nichtstuend in den Tag hineinleben liegen ja noch Welten. Da gibt es noch viel dazwischen.

      26.11.2012, 16:56 von Pixie_Destructo
    • 1

      Und ich weiß ja nicht, was du beruflich angenehmes machst und wieviel Glück du damit ja zu scheinen  hast.. aber irgendwie glaube ich, dass jede Branche stressiger wird in der heutigen Zeit und deshalb das alles hier einen sehr negativen Touch bekommt. Vermutlich.

      Ich z.B. habe meinen Job auch mal gerne lernen wollen, mit Herz gemacht und möchte jetzt weg davon.

      26.11.2012, 17:00 von Tora
    • 0

      @Pixel_Destructo:
      Och Mann, da wollt ich mal ein bißchen polemisieren und dann kommst du so konstruktiv daher... ;-)

      26.11.2012, 18:14 von sines
    • 0

      @Tora:ironischerweise bin ich grad gar nicht so extrem glücklich mit meiner Arbeit. Aber für mich ist das momentan nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einer Tätigkeit, mit der ich meinem Leben gern einen gesellschaftspolitischen Sinn geben möchte (was für mich persönlich momentan wichtig ist). Darum ist das Unzufriedensein grad für mich akzeptabel.

      Und ich teile (zumindest teilweise) deinen Eindruck über den Stress und das Stressiger-Werden in der heutigen Zeit. Allerdings glaube ich noch daran, dass eine andere Welt möglich ist, wenn man sich dafür einsetzt und selbst am Prozess der Veränderung beteiligt. Solche Veränderungen zu bewirken ist natürlich ein sehr großes Ziel (und leider noch weit entferntes Ziel) und kann nur ganz langsam und stetig erreicht werden. Dafür lohnt es sich allerdings in meinen Augen zu 'kämpfen' und wenn ich mich dafür 14 Stunden am Tag einsetzen muss (und das dann ja auch will), dann ist das für mich persönlich okay.

      26.11.2012, 18:34 von sines
    • 0

      Ich persönlich glaub ja auch an die eine wahre Liebe - ich bin eben Romantiker ;-)

      27.11.2012, 05:54 von Dalek
    • 0

      Was du das schreibst, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde nicht, dass das realistisch ist und für etwas, was nur sehr langsam und dann noch nicht mal sicher erreicht werden kann, kämpfe ich doch nicht 'im Job' ! Ich bin eine Kämpfernatur und setze mich für vieles ein.. für Menschen, für Tiere, die Liebe.. aber nicht für ein System, was ich niemals begreifen werde und welches an so vielen Ecken nicht stimmt. Es ist immerhin nur mein Job und für den opfere ich mich mit Sicherheit nicht auf.

      27.11.2012, 08:24 von Tora
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    Als Allesundimmerarbeiter kann man über sowas nur lächeln. Bloß den Job als Arbeit wahrzunehmen, sowas mache ich eigentlich nur im Urlaub oder an Feiertagen (wenn es die Agenda zulässt). Denn auch Freizeit und Verwaltungskram sind Arbeit .... wobei ich mich angesichts fehlender Bezahlung und Überforderung in diesen Teil meines Lebens eher als Praktikanten wahrnehme.

    26.11.2012, 15:48 von Phpz
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      Endlich hab ich die Antwort für meine Dauermüdigkeit: Ich bin Allesundimmerarbeiter. Danke.

      26.11.2012, 16:49 von Tora
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