CodeCivil 30.11.2011, 11:11 Uhr 0 0

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Der Mensch lebt nach außen und warum das Richtige aus den falschen Gründen zu tun oft gar nicht so falsch ist.

Weil das Fertige wichtig ist und nur das Fertige richtig ist. Vermutlich erwartet jeder, der diesen Artikel angeklickt hat einen haufen unfertiger Ansätze, die wie ich finde weitaus interessanter sind als durchdachte Fachwerke.

Halbgarer Unsinn erhitzt die Gemüter und regt zu Diskussion an, deshalb wird der Leser hier auch genau das erhalten. Weil so viele nur nach außen leben ist die Zeit zwischen Status herumtragen und schlafen mit harter Arbeit ausgefüllt was keinen Raum zur intensiven Weiterbildung jener Personen lässt. Bücher mit kurzen Abschnitten, einfachen Sätzen und Sinnbildern haben eine Hochkonjunktur erreicht, denn kaum einer lässt sich Zeit ein vollständiges Werk zu lesen, wenn er im Internet die einschlägigsten Zitate des Autors googlen kann und glaubt sich danach eine Meinung bilden zu können.

Es gibt nur noch Abstrahiertes. Die besten Punkte einer großen Existenz werden gesiebt und uns serviert. Das spart Zeit und man kann ausgezeichnet damit angeben. Aber ich bin für das ungesiebte, für bittere Brocken im Tee oder Kaffee, an denen man zu kauen hat. Man bildet seine Meinung nur dann, wenn man an etwas anstößt. Wenn also schon kurz und stichpunktartig, dann wenigstens rau und roh.

Ich möchte, dass der allerletzte Text von mir, welcher Gattung auch immer, einen ähnlichen Titel trägt wie eben dieser. Ich möchte, dass er eine große Zahl an umherflatternden Bändern in den Raum wehen lässt, die fragen: 'the end?'.

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