Geliebte VerkehrsAktienGesellschaft
Wenn Nürnberg einmal klare Worte braucht
Sehr geehrte VAG,
nun, ich möchte die Ausgangslage etwas einfacher gestalten und Ihnen in den folgenden Zeilen einige Gedanken meinerseits mitteilen.
Meiner Meinung nach, lässt Ihr Informationsfluss in Sachen Tarifänderungen sehr zu wünschen übrig. Ich persönlich, habe erst an einem Ihrer Fahrkartenautomaten davon erfahren und musste dann im Kleingedruckten Ihres Fahrplanes nachlesen, was es nun mit dieser neuen Tarifstufe "A" auf sich hat. Des Weiteren verabscheue ich Ihre Fahrkartenautomaten ohnehin. Gut und recht, dass Sie am Fortschritt der Technik teilhaben möchten und diese mit "Touchscreens" ausstatten. Nun ist es doch allgemein bekannt, dass derartige Bildschirme eine regelmäßige Renigung benötigen. Bitte machen Sie sich selbst ein Bild - an einem Sonntag- oder Montagmorgen, könnten Sie mit Leichtigkeit die DNA hunderter Menschen sammeln, da diese ihre, ich möchte es hier einmal "sichtbaren Hinterlassenschaften" nennen, hinterlassen. Mit sichtbar, meine ich nicht etwa einen erahnbaren Fleck, sondern ich rede hier von Speichel, grünlichem Auswurf oder Erbrochenem.
Nun, sehr geehrte Damen und Herren der VAG, können Sie mir erklären, wie diese unglaublich lächerliche Tariferhöhung zu rechtfertigen ist? Ich möchte einmal behaupten, dass Sie damit NICHT die gründlichere Reinigung Ihrer Verkehrsmittel und deren Austattung finanzieren.
Ich kann Ihnen nicht beschreiben, wie unglaublich sehr ich über Sie und Ihren Hampelmannverein erbost bin. Ich kann Sie nicht leiden. Sie wecken in mir Gedanken über Hass und Zerstörung.
Leider muss ich Ihre Verkehrsmittel nutzen und mich somit zum zahlenden Fußvolk gesellen. Sehr geehrte VAG, Sie können mich mal.
Wenn Sie nun wissen wollen, wer Ihnen hier schreibt, nehmen Sie doch eine DNA-Probe am Fahrkartenautomat in Langwasser Gemeinschaftshaus.



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