Frauen = Opfer, Männer = Täter?
Oder: Können Männer überhaupt beim Feminismus mitmachen? Und wie viel Spaß verträgt der Feminismus?
Die Diskussion um den Feminismus ist wieder voll im Gange. Gut so! Denn dieses Thema ist längst überfällig. Der Postfeminismus wollte Frauen weismachen, dass es keine Gründe mehr gäbe, für mehr Gleichberechtigung zu kämpfen, dass doch längst alles supi dupi und okilidokili sei. Falsch! Viele Frauen merken in ihrem täglichen Leben immer noch, dass unsichtbare Mauern sich ihnen in den Weg stellen, wenn sie einfach versuchen, ihren Weg zu gehen, sei das im Arbeitsleben, in der Familie, oder wenn es darum geht, in den Medien mit bestimmten Idealen konfrontiert zu werden. Geschlechterdemokratie ist immer noch weit davon entfernt, in dieser Gesellschaft zur Realität zu werden.
Feminismus light?
Nun gibt es heute junge Frauen, die gegen diesen Zustand kämpfen wollen. Sie teilen sich in Büchern und in feministischen Blogs mit. Doch kaum sind ihre Bücher, die "F-Klasse" und "Alphamädchen" im Titel tragen, oder auch "Neue Deutsche Mädchen", auf dem Markt, geht der riesige Streit darum los, wie viel Männerfreundlichkeit der Feminismus vertragen kann, wie viel Spaß und wie viel Sex. Jüngst schrieb Vera Schröder in der Neon einen Artikel, der diesen neuen Feminismus als unpolitisch und zu girliehaft abtat. Dieser Artikel folgte einem Verriss von Barbara Gärtner in der Süddeutschen Zeitung, dieser folgte diversen anderen kritischen Artikeln und Statements aus allen möglichen Richtungen. Vor allem Alice Schwarzer schoss sowohl im Fernsehen, als auch bei der Verleihung des Börne-Preises scharf gegen die "neuen Girlies", wie sie die jungen Frauen nannte.
Die Hauptkritik bezieht sich zum einen auf das "Mädchen" in den Titeln, zum anderen auf Kapitel-Überschriften wie "Knaller-Sex für alle!", sie bezieht auch Charlotte Roches "Feuchtgebiete" mit ein und Lady Bitch Rays "Emanzipationsmission", die sie nach eigener Aussage verfolgt. Das ist Fehler Nummer eins der Kritikerinnen: Wer alles vermischt, der kann kaum differenziert bleiben und so lässt sich eine neue feministische Diskussion schwer führen. Deshalb möchte ich vor allem die Alphamädchen und ihre Mädchenmannschaft, sowie Thea Dorns F-Klasse als Vertreterinnen einer bestimmten "Ecke" dieser neuen Feministinnen betrachten.
Vera Schröder kritisiert an den Alphamädchen das Übliche: wie können sich erwachsene Frauen "Mädchen" nennen und dann auch noch erwarten, ernst genommen zu werden? Das ginge schon mal gar nicht. Auf die Idee, dass "Alphamädchen" eine Art Wortspiel auf "Alphamännchen" sein könnte, ist bislang noch niemand gekommen. Statt dessen wird eine Art vorauseilende Verniedlichung unterstellt. Davon sind aber, das merkt jeder, der Buch und Blog liest, die Damen weit entfernt. Sie sind kritisch, sie prangern ohne Scheu Missstände an, sie beschäftigen sich mit der Lage der Frauen in der ganzen Welt und sie suchen nach Wegen, dem Ziel einer geschlechterdemokratischen Gesellschaft, näher zu kommen.
Was ist denn Feminismus eigentlich?
Was haben Schröder, Gärtner und Co. dagegen? Der Feminismus sei "eine Umverteilung von Macht, weg von den Männern, hin zu den Frauen", erklärt Schröder im aktuellen Neon-Artikel. Dass das aber nur die halbe Miete ist, dass es bei Feminismus um viel mehr geht, als nur um Macht, das vergisst die Autorin dabei glatt. Denn damit fordert sie ja genau, was Schwarzer bei der Börne-Preis-Verleihung kritisierte: Karriere und mehr nicht. Was aber ist mit dem Bereich Familie, sexuelle Diskriminierung, sexualisierte Gewalt, Gefühls- und Medienwelten? Dieser, von Schröder propagierte, Feminismus ist tatsächlich eher kaltherzig. Deswegen greift sie auch auf Bücher wie "Raus aus der Mädchenfalle" zurück, denn darin geht es genau auch nur darum: Wie schaffen Frauen heute eine Karriere und kommen an Macht.
Natürlich geht es auch darum. Aber geht es nicht um viel mehr? Geht es nicht um die allgemeine Frage: Wie wollen wir heute leben, als Frauen, als Männer und zusammen? Haben die Männer es denn wirklich so gut mit all ihrer Macht, wie Schröder es in ihrem Artikel behauptet? Ich kann dazu nur die Lektüre des Buches "Der dressierte Mann" von Esther Villar empfehlen. Denn alles super bei den bösen Männern und alles schlimm bei den Opfern, den Frauen - hey, so einfach ist das alles nicht! Beide Seiten müssen ehemals geschlechtsspezifisch zugeordnete Domänen abgeben, beide Seiten können hier etwas gewinnen. Und der Clou ist: Nicht wenige Männer haben das kapiert. Und andersrum: viele, viele Frauen, so zum Beispiel Eva Herman, haben es noch längst nicht kapiert und manifestieren alte Geschlechterrollen mit ihren Pamphleten.
Die dichotome Trennung, Mann = Täter, Frau = Opfer, die ist so trennscharf nicht mehr aufrecht zu erhalten. Das sehen manche traditionellen Feministinnen anders, sie sehen in den Männern ihre Gegner, sie sehen eine männerdominierte Gesellschaft (die es ohne Zweifel gibt) und vergessen, dass diese Gesellschaft doch auch von vielen Frauen aufrecht erhalten und zugleich von vielen Männern bekämpft wird. Im Blog, Maedchenmannschaft.net, erleben wir fast täglich, wie Männer an unserer Seite nach neuen Wegen suchen. Sie haben verstanden, dass sie mit uns viel zu gewinnen haben. Das Ziel muss sein, ja: 1.) den Patriarchen das Handwerk zu legen, sich mit ihnen anzulegen, Forderungen zu stellen und harte Thesen zu präsentieren (und im Gegensatz zu Frau Schröder sehe ich, dass dies auch geschieht, bei Dorn genauso wie bei den Alphamädchen), zum anderen aber müssen wir 2.) Männer für unsere Sache gewinnen, ihnen zeigen, dass wir ihnen nicht nur alles rauben, sondern ihnen vieles geben wollen.
Feminismus = unsexy aggressiv?
Weiter behauptet Schröder, dass man "unsexy aggressiv" sein müsse, um als Feministin von ihr ernst genommen werden zu können. Warum? Warum muss man aggressiv sein? In der Sache hart, unnachgiebig und tough, natürlich. Aber warum aggressiv? Ist das wirklich nötig? Manchmal sicher, wenn man zum Beispiel mal wieder einen Text von Schirrmacher oder einen sexistischen Bildzeitungsartikel liest, natürlich wird man da aggressiv, natürlich haut man dann zurück. Oder auch, wenn muslimische Mädchen von ihren männlichen Verwandten aus vermeintlicher Ehre getötet werden - das macht aggressiv! Das macht wütend! Und das ist auch gut so!
Aber ist die Aggression wirklich das einzige Mittel, das Ziel zu erreichen? Wie sieht es mit Kollateralschäden aus? Das Bild der "unsexy aggressiven" Feministin hängt untrennbar mit dem Feindbild Mann zusammen, dem traditionelle Feministinnen teilweise anhängen. Doch es geht auch anders, warum zu Männern aggressiv sein, die längst mit uns kämpfen wollen? Und ich wiederhole mich, wenn ich sage: Das sind nicht wenige! Sie laufen überall um uns herum, in unserer Generation gibt es sehr viele davon. Natürlich erliegen manche von ihnen hie und da den ihnen antrainierten Geschlechtsstereotypen und verhalten sich wie Machos. Aber hilft in solchen Situationen wirklich immer Aggression? Was ist mit dem Dialog als Mittel der Auseinandersetzung, der Konfliktlösung? Aus meiner persönlichen mikrosoziologischen Erfahrung kann ich nur sagen: der Dialog mit den Männern ist der Königsweg, er bringt uns viel weiter. Die gemeinsame Reflexion - und das ist genau das, was F-Klasse und Alphamädchen betreiben - ist der erste Schritt zur Veränderung. Das ist meines Erachtens auch die große Errungenschaft der Dritten Welle des Feminismus: Anstatt nur 50% der Bevölkerung ins Visir zu nehmen, richtet er sich an alle. Zu Recht, denn die Geschlechterdemokratie ist ein Ziel, das wir alle haben sollten.
Hau drauf! - Chance vertan.
Doch anstatt diese Chance zu erkennen und sich an der Weiterentwicklung dieser Dritten Welle zu beteiligen, beobachten wir in Deutschland, wie viele Frauen sich vom fröhlichen Ton der Alphamädchen derart abgestoßen fühlen, dass sie - ungeachtet aller Inhalte - in eine Art Fundamentalopposition verfallen. Dass Alice Schwarzer mit Frauen, die nicht per se gegen Pornos sind, die MIT Männern zusammen und mit Spaß an der Sache für Gleichberechtigung streiten, nicht klar kommt - das verwundert doch niemanden wirklich. Erstaunlich ist nur die Reaktion der jüngeren Frauen, die in einer reflexiven Moderne sozialisiert wurden, deren Lebenswirklichkeit ähnlich derer der neuen Feministinnen sein könnte und die auf der anderen Seite bislang auch nicht mit klugen Konzepten zur Erreichung einer Geschlechterdemokratie glänzen konnten. Erstaunlich ist, dass die alte Dichotomie hier Anklang zu finden scheint, dass die Eindimensionalität des traditionellen, radikalen Feminismus anerkannt und nicht hinterfragt wird. Dass undifferenziert Einzelphänomene unserer Zeit in einen Topf gehauen werden.
Abschließend muss man sagen, dass natürlich die F-Klasse und die Alphamädchen nicht der Weisheit letzter Schluss sein können. Es ist im Gegenteil erst ein Anfang, oder könnte einer sein, so er ernst genommen wird. Die Alte Täter-Opfer-Rollenverteilung kann nur so lange funktionieren, so lange wir deterministisch an den Geschlechterrollen festhalten. Doch genau das zu beenden muss unser Ziel sein! Es ist doch mittlerweile eine Binsenweisheit, dass in sämtlichen Studien zur Verschiedenheit der Geschlechter, die uns zeigen wollten, wie DIE Männer und DIE Frauen nun einmal sind, im Nachhinein entlarvt wurden: Sie alle hatten zum Ergebnis (Kugelstoßen o.Ä. vielleicht ausgenommen), dass die Unterschiede innerhalb der Geschlechter weit größer sind, als zwischen ihnen. Ausgehend von dieser Tatsache muss man natürlich gegen ungleich verteilte Machtverhältnisse vorgehen, muss man aber auch für eine Emanzipation des Mannes kämpfen! Ein einfaches Sich-mit-den-Männern-Anlegen, wie Schröder es formuliert, kann nicht genügen, wird uns nicht zum Ziel führen. Wir müssen uns im Gegenteil mit allen anlegen, die die Rollen determinieren, die ein ungerechtes, diskriminierendes System aufrecht erhalten wollen und die sich uns in den Weg stellen, wenn wir unser Leben nach unseren Ideen gestalten möchten.




Kommentare
@[Benutzer gelöscht] meine dumme Denkweise hat von deiner beleidigenden Art die Schnauze voll! Au revoir
08.08.2008, 20:18 von Kaddinsky@[Benutzer gelöscht] das ist auch wahr, denn es zeigt, dass diese Menschen, die so kritisieren, Mädchen per se als Mädchen abstempeln. Was daran feministisch sein soll, keene Ahnung...
29.05.2008, 21:39 von Kaddinsky- Die Hauptkritik bezieht sich nicht auf das "Mädchen" im Titel, das wird im letzten Absatz des NEON-Textes beiläufig erwähnt.
21.05.2008, 00:01 von Vera_Schroeder- Beim Kampf um Gleichberechtigung, und so definieren auch die Alpha-Mädchen Feminismus, geht es nur und ausschließlich um Macht. Alle anderen Themen (Sex, Medien, Gefühle) sind Bereiche, in denen sich das Mächte-Ungleichgewicht auswirkt. Machtkonstellationen gibt es nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im Bett, in jeder Freundschaft, in der Medienwelt, in der Werbebranche. Aber im Grunde geht es immer um Macht!
- Es ist schön, dass die Alphamädchen und die F-Klasse nicht der Weisheit letzter Schluss sein können. So aber verkaufen sie sich. Oder so drängen die Verlage sie, sich zu verkaufen.
- Ich sage nicht, dass ein Sich-mit-den-Männern-anlegen genügen kann. Ich weiß überhaupt nicht, was genügen kann. Ich weiß nur, dass diese Bücher nicht genügen und diese neue Welle im deutschen Feminismus auch nicht. Im Gegenteil, wenn wir Pech haben ist es ein kurzes, lautes Aufbrausen das dann, wie in unserer schnellen Medienwelt üblich, auch wieder genauso laut verpufft. Weil die Relevanz und Konzentration fehlt.
- Wer sind die anderen "vielen, vielen" Frauen die wirklich so denken wie Eva Hermann und die diese Debatte erreicht. Kennst Du wirklich eine? Oder denkst Du nur, dass du sie kennst? Müssen wir mit denen reden? Oder mit denen, die nach vorne gehen?
- Wo sind die harten Thesen? Wo??? Ich kann sie nicht finden?? Bitte bitte auch nur eine einzige zu mir! Aber bitte keine Zustandsbeschreibungen a la: Frauen sind in Führungspositionen untervertreten, Gleichberechtigung herrscht noch nicht ... Das sind keine Thesen, dass sind Tatsachen.
- Ihr wollt die Männer für die Sache gewinnen. Das ist schön. Alle Männer die ich kenne, finden den neuen Feminismus "süß". Für "süß" bewegen sie ihren eigenen Hintern aber ganz bestimmt nicht. Das ist meine individuelle Beobachtung, aber sie bestätigt mich in meiner Meinung. Süßsein macht Spaß, aber mehr nicht.
@Vera_Schroeder vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Sehr fair.
22.05.2008, 09:27 von Kaddinsky- Bei den Alphamädchen wird im Buch (auf Seite 3) gesagt, es sei nur ein Anfang, nicht der Weisheit letzter Schluss. Im Blog der Alphamädchen wird darüber diskutiert: "wie wir einen modernen Feminismus gestalten wollen." Das klingt nach einer stark, reflexiv geprägten, offenen Plattform.
- Die Relevanz fehlt? Viele Journalisten und Alice Schwarzer reden die Bücher mit oberflächlichen Begründungen wie der "Mädchen"-Geschichte, dem Spaß-Faktor und dem fröhlichen Ton, tot. Die Relevanz wird VERLEUGNET, aber sie fehlt eigentlich nicht.
- Zur Manifestation der Geschlechterrollen gehören doch genauso die Frauen. Dass Männer Frauen insgesamt noch viel zu oft belächeln und ihr Streben "süß" finden, nicht ernst nehmen, ist doch Teil des ganzen Problems.
Frauen meines Alters geben immer noch Dinge wie "Der Vater ist einfach für die Sorge für das Kind nicht so geeignet..." usw von sich..
Wenn ich mir überlege, wie viele allein ich, mit meinem nun wirklich eher progressiv-alternativem Bekanntenkreis kenne, dann wird mir schnell klar, wie das erst in anderen Milieus sein muss! Eva Herman ist für mich nur die Spitze des Eisbergs. Sie hat es geschafft, ein ganzes Buch mit den positven Rückmeldungen zu schreiben.
- Thesen? Thea Dorn: "Wenn man die Muslimische Welt ansieht, scheinen Frauen die einzige Hoffnung auf Veränderung zu sein."; "Für eine Frau, die den Anspruch hat, aus ihrem Leben etwas zu machen, gibt es keine Alternative dazu, die Verantwortung dafür konsequent selbst zu übernehmen, Das Hoffen auf den netten Ehemann ist so trügerisch wie feige!"; "Begrabt den Gebährneid!"; "Schluss mit der Zivilisationsmüdigkeit!"; "Bildung ist immernoch das beste Verhütungsmittel".
Alphamädchen: die Pillenkritik "Hormone machen nicht frei."; "Pornografie kann unter den richtigen Bedingungen bereichernd sein." und allein die Aussage: "Eigentlich ist der moderne Mann bereits Feminist. Er weiß es nur nicht." ist doch eine These, die für manche irgendwie hart ist (wie man ja an dieser Diskussion sieht ;) ); "Wenn Frauen genauso viel verdienen wie Männer (ist keine Beschreibung des Ist-Zustandes!), ist es diesen auch möglich, weniger zu arbeiten.", "Wir müssen uns das Netz erobern, weil es (noch) ein freies Medium ist.", "Frauen müssen den Arsch hochkriegen, an der Gesellschaft partizipieren und Macht als etwas wertvolles, nicht als etwas abstoßendes begreifen." usw. usf...
Kannst du denn benennen, welche harten Thesen du noch hören willst? Wäre schön.
- "Beschreibung des Ist-Zustandes" – UND? wenn man etwas ändern will, was ist denn dann erste Schritt, wenn nicht Reflexion? Das Ausmaß der Missstände wird einem doch oft erst dann deutlich, wenn alles zusammengetragen wurde. Auch kann ich nicht verstehen, wie man so tun kann, als sei all das langweilig, weil ja völliger Konsens in der Gesellschaft - das ist es nicht! Feminismus war bisher in unserer Generation kaum ein Thema, wo sind denn all die feministischen Artikel von dir und Barbara?
- Trotz allem wird eure Kritik von den Alphamädchen ernst genommen: http://maedchenmannschaft.net/welcher-mittel-soll-sich-ein-moderner-feminismus-bedienen/#comments.
- Zum Schluss kann ich mir die Bemerkung über dir bekannten Männer nicht verkneifen: du verpasst echt was, die Männer, die mitmachen, sind sowas von spannend, wie schade, dass du keinen kennst.
Vielleicht fragst du das nächste Mal, wenn jemand mit „süß“ kommt, was denn daran „süß“ sein soll und ob sie das Buch überhaupt gelesen haben, anstatt dich auf ihre Seite zu schlagen, indem du ihnen auch noch Recht gibst: „Genau, diese Frauen kann man nicht ernst nehmen“ - was nämlich daran jetzt feministisch sein soll, will mir nicht in den Kopf.
@Kaddinsky Ich schlage mich nicht auf die Seite der Männer, die das ganze "süß" finden. Im Gegenteil. Ich beoabchte nur, dass es viele davon gibt und frage mich dann, was falsch gelaufen ist. In der NEON-Geschichte versuche ich zu begründen, woran das liegen könnte. Nicht weniger aber vor allem auch nicht mehr.
23.05.2008, 09:54 von Vera_SchroederTäterätääh & Posaunissimo!
20.05.2008, 10:51 von KocmonabtVielen Dank für diesen sauberen Artikel. Ich muss dennoch zugeben, dass ich irgendwo froh bin, dass viele schlaue Damen ihre Energie lieber in fundierte Texte stecken, anstatt sie in gleicher Weise wie Männer in diversen Alphamännchen-Machtspielchen im tagtäglichen Karrierekampf zu verpulvern.
Die Athmo im Büro wäre sonst wohl noch stickiger...
VG K
WO kommt ''knaller-sex'' vor??
19.05.2008, 21:37 von NeonBlondBravo! Als eine Englishsprachige Frau (ich komme aus Irland), finde ich den neuen Deutschen Feminismus sehr interessant and begeisternd. Ich lese gern die Amerikanische Feministblogs und Bücher, aber ich finde es gut, eine andere, Europäische Ansicht zu bekommen. Vera Schröders Artikel hat mich sehr verärgert und Ihr Artikel ist eine tolle Widerlegung!
19.05.2008, 18:04 von urchinetteBitte entschuldigungen Sie mein schlechtes Deutsch – ich kann Deutsch leicht lesen, aber wenn ich selbst auf Deutsch schreibe oder spreche, meine Grammatik ist nicht so gut! Ich habe Germanistik in der Universität studiert, aber das war vor zehn Jahren...