Floppenhagen vs. Co2 – Neues von den Klimawandlern
Der Mensch und sein Anteil am Klimawandel. Wieviel tragen wir wirklich dazu bei und wieviel können wir ausrichten?
In endlosen Schlangen frösteln die Teilnehmer des Weltklimagipfels durch Kopenhagen und drängeln sich vor den Kaffeebuden, weil der Tagungsort zu klein ist. Eine Blamage nicht nur für Dänemark, sondern für die ganze Klimakonferenz. Frösteln, um vor der globalen Erwärmung zu warnen? Ein unfreiwillig komisches Bild.
Dabei mag sich der ein oder andere Mitdenkende fragen; Wozu das alles? Welchen Sinn erfüllt diese Konferenz, denn vom Klimaschutz kann diese kaum handeln. Wie kann eine Tagung sich Klimakonferenz schimpfen, wenn sie sich auf einen Standpunkt festzementiert und sich um diesen wie in einem wild gewordenen Karusell im Kreise dreht und alle übrigen Umweltfaktoren konsequent ignoriert, herunterspielt oder davon ablenkt?
Statt sich mit offensichtlichen Faktoren wie der Sonnenaktivität, der Regenwaldabholzung oder der Treibhausgase, welche durch die Viehwirtschaft entstehen, zu beschäftigen, werden Theorien aufgestellt und unzuverlässige Klimamodelle erstellt, um zu beweisen, dass allein das Co2 für eine weitreichende Klimaveränderung verantwortlich ist.
Nehmen wir die Klimamodelle. Es erstaunt doch irgendwie, dass man beim Wetter schon nicht viel als eine Woche in die Zukunft blicken kann, aber anhand einiger Berechnungen, will man gleich das gesamte Klima bis in 100 Jahren vorrausberechnen können. Diese Modelle sind sicherlich aufschluss- und hilfreich, um auf dem Weg der Erkenntnise bzgl. des Klima beizutragen, jedoch sind sie fernab davon, zuverlässige Daten zu liefern, wie das Klima in 20, 50 oder 100 Jahren aussehen wird. Etwas anderes zu behaupten wäre vermessen.
Schauen wir uns die Fakten doch mal im Einzelnen an. Der Co2-Ausstoß beträgt laut ESRL (Earth System Research Laboratory) ca 2 ppm (parts per million - also im Promill-Bereich) im Jahr. [1]
Momentan sind wir bei 385 Promille Co2 in unserer Luft, das sind 0,0385 % am Gesamtvolumen. Der Mensch hat laut UNO Klimabericht einen Anteil von 5% am gesamten Ausstoß an Co2. Bei einem Anstieg von 2 ppm im Jahr, wären das 0,1 ppm, die der Mensch an Co2 im Jahr mitproduziert. Das sind 0,0001 % an anthropogenem (menschengemachtem) Co2-Ausstoß pro Jahr. Das allein klingt schon nach unglaublich wenig, aber rechnen wir weiter. Deutschland will seinen Co2-Ausstoß um 40 % verringern. Deutschland hat einen Anteil am globalen, anthropogenen Co2-Ausstoß von 2,76 %. [2]
Heißt umgerechnet; Wenn Deutschland seine Ziele umsetzen könnte, würde es den Co2-Ausstoß in der Welt um stolze 0,000001104 % pro Jahr reduzieren. Wer will, kann gerne die anderen Nationen dazurechnen (Ich habe lediglich Deutschland als Beispiel herangezogen). Viel mehr als eine große Nullnummer wird dabei nicht herauskommen.
Da fragt man sich also ob so eine Zahl nun die Welt in den Abgrund zu stürzen vermag und falls ja, ob nicht eine einzelne Flatulenz einer jeden Kuh, das gleiche Unheil für das Weltenklima zu bedeuten hätte.
Vielleicht sollte man dieser Tatsache etwas mehr Aufmerksamkeit schenken und sie in den Klimamodellen mitberechnen. Die Sache ist die, dass dieser verschwindend geringe Anteil bei weitem nicht mehr in der Fehlerrate der Messgeräte liegt, somit nicht nur unmessbar ist, sondern auch völlig irrelevant. Denn wenn dieser kleine Anteil die beschworenen Auswirkugen haben würde, hätten wir auf der Erde ein großes Problem. Denn die 95 % an Co2, auf die der Mensch keinen Einfluß hat, schwanken seit eh und je und diese Schwankungen liegen bei weit höheren Werten, als der gesamte vom Menschen verursachte Co2-Ausstoß. Diese natürlichen und von uns nicht beeinflußbaren Schwankunen verschlucken unseren Anteil mühelos.
Zurück zur Klimakonferenz. Dort frieren sich immer noch ein paar Klimagipfler um die Wette dieser Tage. Das entspricht im Übrigen auch dem aktuellen Temperaturtrend. Was? Das überrascht sie?
Überall wird von globaler Erwärmung geredet, in Wahrheit aber ist die globale Durchschnittstemperatur im vergangenen Jahrzehnt sogar leicht gesunken. Die Klimaforscher selber ärgert dies nach eigenen Aussagen, dass sie keine Erklärung für diesen momentanen Gegentrend haben. Da drängt sich mir der Gedanke auf, dass die Korelation von Co2 und Temperatur offenbar doch etwas difficiler und nicht so unabhängig von anderen Faktoren ist.
Ein Faktor, der, so könnte man doch meinen, am offensichtlichsten ist, der gelbe Lebensspender, der täglich neu am Horizont auftaucht. Die Sonne. Und tatsächlich gibt es eine Korelation zum aktuellen Abkühlungstrend, ist die Sonne doch gerade in einer Phase von verminderter Aktivität.
Ein neues Maximum der Sonnenaktivität wird für 2012 erwartet. Die Temperaturen auf der Erde allein an der Sonnenaktivität festmachen zu wollen, wäre voreilig, denn so ist auch die Sonne wiederum nicht unabhängig von den auf der Erde vorherrschenden Faktoren. Genau aber diese eindimensionale Rechnung wird aber von den Medien und Wissenschafltern betrieben. Co2 bis zum Erbrechen und als alleiniger Sündenbock. Denn Co2, so wird uns suggeriert, können wir beeinflußen
Warum also wird also so auf der Co2-Theorie herumgepocht?
Wir wissen, dass es in der Vergangenheit der Erdgeschichte Co2 Konzentrationen von bis zu 7000 ppm gab, nämlich in der Steinkohlezeit.
Betrachten wir den Co2-Gehalt erdgeschichtlich, ergibt sich ein Mittelwert von 1000 ppm.
Worüber nicht gesprochen wird, sind die positiven Auswirkungen eines erhöhten Co2-Gehaltes. NASA-Studien zeigten nämlich, dass Co2 das Pflanzenwachstum in den nördlichen Breitengraden fördert. [3]
Aus dem Paper geht hervor, dass im Beobachtungszeitraum von 1982 bis 1999 die Primärproduktion global um 6 % gesteigert werden konnte. Der Amazonas allein trug 42 % zur Erhöhung dieser Primärproduktion bei. Eine Studie der FAO (Food And Agriculture Organization Of The United Nations) wies bereits 1996 auf die Düngewirkung von Co2 auf verschiedene Getreidesorten hin. [4]
Credo der Klimahysteriker scheint Folgendes zu sein: Nachbeten erlaubt, kritisch Nachfragen unerwünscht. Das durfte der Journalist Phelim McAleer live erleben, als er unangenehme Fragen bezüglich der Climategate Emails an Professor Stephen Schneider von der Stanford University loswerden wollte. Sofort ist Sicherheitspersonal zur Stelle, um weitere Unannehmlichkeiten zu verhindern.
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Abschließen möchte ich das Ganze mit einem Interview von Lord Monckton. Wenn alle so unkritisch mit der Klimadebatte umgehen, wie die Dame von Greenpeace, nimmt´s mich nicht Wunder, dass so viele den Weltuntergangspropheten hinterherrennen. In diesem Sinne:
Stop Global Dumming!
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Der ganze Artikel inkl. Grafiken, Links und Videos unter [5]"Wichtige Links zu diesem Text"
[1]. Earth System Research Laboratory
[2]. Klimagipfel - Wer die Welt verschmutzt
[3]. Nasa Studie
[4]. Food And Agriculture Organization Of The United Nations
[5]. Wer glaubt noch diese Sauce?





Kommentare
anregende diskussionsgrundlage.
18.12.2009, 07:35 von RedSonjaich muss noch mal drüberlesen aber ich glaube in großen teilen bin ich deiner ansicht.