Antonia_Friemelt 30.11.-0001, 00:00 Uhr 203 0
NEON täglich

Eizellen aus der Tiefkühltruhe

Was haltet ihr vom „Social Freezing“?

Mein Lebenslauf gleicht dem vieler Frauen in meiner Generation: Nach der Schule erstmal eine Zeit ins Ausland, dann Studium, anschließend vielleicht noch ein Volontariat... Und plötzlich ist man dann Anfang 30 und fängt an sich zu fragen, wann denn eigentlich der richtige Zeitpunkt für Kinder ist.

Denn während Männer auch noch mit 50 Jahren Vater werden können, sinkt die Fruchtbarkeit von Frauen bereits ab dem 30. Lebensjahr. Vielleicht ist man aber gerade dann auf „dem Höhepunkt seiner Karriere wie es so schön heißt, oder aber, viel pragmatischer, der richtige Partner lässt auf sich warten. Um die biologische Uhr auszutricksen, lassen immer mehr Frauen deshalb ihre Eizellen einfrieren.

Kryokonservierung oder „Social Freezing nennt man das Verfahren, dass ursprünglich für Frauen entwickelt wurde, die sich zum Beispiel einer Chemotherapie unterziehen müssen. Als „Anti-Aging-Methode der Reproduktionsmedizin bezeichnete Jörg Puchta dieses Verfahren vor wenigen Wochen in der „Zeit. Die Kryokonservierung hat allerdings auch ihren Haken: Der Eingriff kosten etwa 3000 Euro – die Kosten für die jährliche Lagerung nicht eingeschlossen. Zudem kann auch hiermit keine Schwangerschaft garantiert werden. Am erfolgreichsten sind die Aussichten, wenn die Eizellen im Alter zwischen 25 und 30 Jahren entnommen werden – die meisten Frauen entscheiden sich aber meist erst später zu diesem Eingriff.

Was haltet ihr davon, die biologische Uhr so auszutricksen? Könntet ihr euch diesen Eingriff vorstellen? Ist das vielleicht ein weiterer Schritt in Richtung Gleichberechtigung? Oder findet ihr, man sollte nicht in die natürliche Fortpflanzung eingreifen?

203 Antworten

Kommentare

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  • 5

    Das Argument der Gleichberechtigung finde ich in diesem Zusammenhang fehl am Platz.
    Es gibt biologische Unterscheide zwischen Frauen und Männern, die wird es immer geben, und da muss auch nicht dran rumgebastelt werden. Oder sollen Frauen demnächst Hormone schlucken für Bartwuchs, und Männer Hormone für die monatliche Blutung...

    Gleichberechtigung sollte im gesellschaftlichen Denken umgesetzt werden, nicht im Austricksen der Biologie.
    Die gleiche Bezahung von Frauen und Männern, die Normalität von Frauen in Fürhungspositionen, die Sebstverständlichkeit der beruflichen Wiedereingliederung von Frauen nach der Babypause. Das sind die Knackpunkte.

    Es geht hier meiner Meinung nach um ein gesellschaftliches Problem, warum manche Frauen die Familienplanung hinten anschieben, nicht um ein biologisches. Klar, es wird dann biologisch, weil es irgendwann auf natürlichem Wege schwierig wird. Verursacht wird es jedoch durch den Druck der Leistungsgesellschaft und tief eingegrabene Denkmuster.

    20.08.2013, 09:58 von miss_mel
    • 0

      ich stimme dir zu, dass die Problematik der Gleichberechtigung anderswo zu finden ist als in der Biologie. Ich stimme dir auch bei der Auflistung der notwendigen Schritte zu.
      Ich kenne leider mindestens 3 Frauen (arbeitskolleginnen und Kolleginnen meiner Freundin) die die Babypause so dermaßen ausnutzen, dass die (recht kleine) Firma fast daran zugrunde gegangen wäre. Babypause, 3 Monate Arbeit, Babypause, 3 Monate Arbeit, Babypause. Da zahlt dann ein Arbeiteber über ein Jahr für eine Tätigkeit die nicht erbracht wurde.
      Bitte nicht falsch verstehen, die Babypause ist sehr wichtig und sollte auf jeden Fall beibehalten werden, aber die Regelung muss überarbeitet werden. Leider habe ich keinen wirklich guten Vorschlag, wie das aussehen könnte.

      20.08.2013, 10:12 von Schmalzstulle
    • 0

      von einem Biologischem "Problem" spricht doch keiner. Die Menschen wollen einfach immer mehr in die Natur eingreifen oder über sie bestimmen!

      Dass der Mensch für diesen Unfug verantwortlich ist, liegt auf der Hand. Nur eine Maßnahme von vielen, in dieser stressvollen Welt noch "klar zu kommen".

      20.08.2013, 13:03 von Tora
    • 0

      eben immer ein weiterer Schritt unserer Intelligenzentwicklung. Alles sehr interessant und gut, neues Wissen zu erlangen.. so wird es ewig weitergehen. Doch wo es hinführt, wird so weit gedacht?

      20.08.2013, 13:06 von Tora
    • 0

      Tora, ich verstehe nicht ganz, was Du in Bezug auf meinen Kommentar sagst?

      Und die tickende biologische Uhr als "Problem" zu bezeichnen, wenn es darum geht, diese auszutricksen, finde ich irgendwie nicht sehr weit hergeholt. Wobei ich ja die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen als Problem bezeichne und die biologischen Voraussetzungen dem gegenüber stelle.

      20.08.2013, 14:38 von miss_mel
    • 0

      "Es gibt biologische Unterscheide zwischen Frauen und Männern, die wird
      es immer geben, und da muss auch nicht dran rumgebastelt werden. Oder
      sollen Frauen demnächst Hormone schlucken für Bartwuchs, und Männer
      Hormone für die monatliche Blutung..."

      Aktuell greifen wir ja auch schon in die biologische Dinge ein: Frauen nehmen die Pille, um nicht schwanger zu werden und Frauen, die zum Mann werden wollen, weil sie sich als Mann fühlen, nehmen wahrscheinlich wirklich Hormone, um einen Bart zu bekommen.. Aber das ist eine ganz andere Debatte, damit möchte ich nur sagen, dass die Natur vielleicht manchmal auch nicht fehlerfrei ist. Und von der Erfindung der Anti-Baby-Pille zur künstlichen Befruchtung ist das Einfrieren von Eizellen jetzt nur der nächste Schritt in dieser Kette...

      Im zweiten Absatz bin ich dann aber ganz deiner Meinung, vor allem im gesellschaftlichen Bereich muss sich einiges ändern, damit es Frauen ermöglicht wird, Beruf und Familie miteinander zu vereinen. Denn wenn diese Strukturen erst einmal gegeben sind, braucht man das Kinder kriegen auch nicht auf Mitte 30 verschieben. Es sei denn, man lernt den richtigen Partner erst dann kennen...

      20.08.2013, 17:19 von Antonia_Friemelt
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  • 2

    Das solche Verfahren bedeutsam werden, zeigt ja auch nur, wie schlecht längere Ausbildungszeiten, verlängerte Jugendphase, Karriereplanung und Kinderwunsch heutzutage miteinander korrespondieren.
    Trotzdem finde ich, dass durch diese Methode kein Druck aufgebaut (wie hier bereits weiter untern behauptet wurde) sondern gesellschaftlicher Druck (besonders für Frauen zwischen 30-35) abgebaut wird. Wenn Männer die Kinderplanung zugunsten der Karriere problemlos ins 5. Lebensjahrzehnt verschieben können, sollte auch den Frauen dies ermöglicht werden. Und so lange man sich freiwillig für und gegen so ein Verfahren entscheiden kann, sehe ich da auch keine Probleme.
    Eine individuelle Altersgrenze sollte man aber auch dann noch im Hinterkopf behalten.
     

    Oder findet ihr, man sollte nicht in die
    natürliche Fortpflanzung eingreifen?
    Ernsthaft?
    Meiner Meinung nach ist das doch schon längst mit der Erfindung der Antibabypille geschehen. -> 100%ige Abkoppelung der Fortpflanzung vom Sexualverkehr (war ja vorher nur durch Kastration oder Sterilisation möglich)

    19.08.2013, 20:06 von mirror87
    • 1

      du bringst die Dinge auf den Punkt. Sehr gut!

      19.08.2013, 21:19 von Tora
    • 1

      Gut gesagt

      20.08.2013, 10:07 von Schmalzstulle
    • 0

      oder durch Kondome... oder Enthaltsamkeit....

      Männer können auch nicht unbedingt bis ins hohe Alter hin gesunde Kinder zeugen.... ab Fünzig geht das rapide abwärts.... vielleicht sollte man(n dann den frischen Samen auch gleich dazu einfrieren...

      20.08.2013, 10:13 von Tanea
    • 0

      »Wenn Männer die Kinderplanung zugunsten der Karriere problemlos ins 5. Lebensjahrzehnt verschieben können«

      Männer, die sowas tun, sind mir suspekt...

      »war ja vorher nur durch Kastration oder Sterilisation möglich«
      Nunja...

      20.08.2013, 10:14 von sailor
    • 0

      es geht nicht darum, wie diese Männer wirken. Nur um die Möglichkeit, die es gibt.

      20.08.2013, 10:54 von Tora
    • 0

      ... nicht bei allen.... man sollte echt mal mit diesem weit verbreiteten Irrglauben aufräumen, dass Männer immer und immer so richtig pralle fruchtbar sind...

      20.08.2013, 11:23 von Tanea
    • 0

      na du musst es ja wissen, Tän!

      20.08.2013, 11:25 von Tora
    • 0

      naja... man kann sich ja drüber informieren, wenn man mag. Der ein oder andere Mann blieb auch mal ungewollt kinderlos.... aber egal... andersrum passt es eben besser in allerhand Klisches und Köpfe rein...

      20.08.2013, 11:27 von Tanea
    • 0

      Tanea, das wissen wir alle, dass nicht jeder Mann im Alter noch "was leisten" kann. Ausnahmen gibt es immer. Zudem glaube ich, dass Mirror mit seinem wirklich gutem Kommentar auch an dieser Stelle absichtlich etwas ausgeholt übertrieben hat. ;)

      Nicht zu Verbissen betrachten!

      20.08.2013, 11:32 von Tora
    • 1

      Tora, du kannst nur schreiben, was du weißt... nicht, was "alle" wissen. Keine Ahnung, wie Mirror das meinte.
      Ich bin nicht verbissen, ich ärger mich nur über Ignoranz.

      20.08.2013, 11:47 von Tanea
    • 0

      Mirror als ignorant hinzustellen kann man gleichsetzen mit Tanea als unkritisch. ;)

      20.08.2013, 12:08 von Tora
    • 2

      Stimmt schon, es wird weithin geglaubt, dass Männer auch mit 90 noch jede Frau befruchten können (es sei denn, sie bekommen ihn nicht hoch, was auch wesentlich weniger verbreitet ist, als geglaubt wird).

      Sameneinfrieren gibts doch auch schon ewig, es ist eben nur teuer. Wenn ich mich für eine Sterilisation entscheiden täte, würde ich vorher ein wenig von meinem Material einfrieren, denke ich.

      Zur Schwangerschaftskontrolle vor der Babypille: Es gab schon vor über tausend Jahren Kondome aus Schweinedarm und Tees die wie die "Pille danach" wirkten. Nur so zur Klärung der Gesamtaussage.

      Dennoch: Wer will kanns tun, wer nicht will tuts halt nicht. Wer mit 16 Mama werden willl soll das machen (sofern das Kind dann auch ernährt ewrden kann) und wer keine Kinder machen will... unterlässt es eben.
      Ich bin Anfang/Mitte 30 und fühle mich nicht reif genug, ein Kind großzuziehen. Zudem will ich mein Geld (und meine Schlafstunden) noch für ein paar andere Dinge ausgeben, ehe ich mich vollends auf die Filialgeneration konzentriere. Das macht mich ja deshalb nicht alt.

      Wer auf "alte" Eltern schimpft ist voreingenommen, ungerecht und sollte sich mal an die eigene Nase fassen.

      20.08.2013, 12:18 von Schmalzstulle
    • 0

      Wer glaubt, dass Männer mit 90 noch Kinder zeugen können, ist dumm, Schmalzi und ich glaube auch nicht, dass es weithin verbreitet ist. Das ist völlig Überspitzt. Und ernsthafte überspitze Darstellungen finde ich wiederum ignorant!

      Was wäre unsere Welt wenn viele der 16jährigen Mädels schon Mütter würden..
      In diesem Alter ist ihre Persönlichkeit in der Entwicklungsphase, sie wissen noch nicht, was sie wollen im Leben - diese Meinung find ich unverantwortlich.

      20.08.2013, 12:27 von Tora
    • 1

      "Unsere Welt" bezieht sich in deinem Fall auf Deutschland?
      Hier im immer noch sehr konservativ katholischen Irland ist das leider überhaupt nicht ungewöhnlich.
      Und Männer können, abhängig von ihrem Gesundheitszustand und ihrem bisherigen Lebensstil, auch in hohem Alter noch Kinder zeugen. Nicht alle, nicht imemr (und vor allem wollen das whl die wenigsten) aber es ist möglich.

      20.08.2013, 12:47 von Schmalzstulle
    • 0

      nur zum Vergleich, in Irland:
      Abtreibung: illegal
      Scheidung: Seit den 90er Jahren erlaubt
      Homo-Ehe: gibts nicht
      Homosexualität allgemein: Bibel sagt ist Sünde
      Kondome: verrufen
      Pille: nicht für Katholiken
      regelmäßige Frauenarztbesuche: optional

      Grad in ländlichen Gegenden sind die Ansichten extremer.

      20.08.2013, 12:51 von Schmalzstulle
    • 0

      Tora, dreh mir doch nicht das Wort im Mund rum... ich hab nicht Mirror als ignorant hingestellt, sondern nur gesagt, dass ich diese Einstellung "jeder Mann ist immer und bis zu seinem Tode fruchtbar wie Bolle" ignorant finde...


      20.08.2013, 13:12 von Tanea
    • 0

      so hast du es nicht gesagt. Drehs dir doch nicht selbst rum.

      Mirror hat es nun mal in seinem Geschriebenen erwähnt ("Wenn Männer die Kinderplanung zugunsten der Karriere problemlos ins 5. Lebensjahrzehnt verschieben können, .."). In diesem Zusammenhang regtest du dich anschließend über Ignoranz auf.
      Ich hab dir also kein bisschen Wort im Mund rumgedreht.

      20.08.2013, 13:21 von Tora
    • 1

      ach... laß schon.... ich hatte das schon in anderen Strängen genauso angeregt, es ging nicht allein im Mirror, sondern allgemein um diese Haltung.... wir Mirror das nun meint, ob überspitzt, oder nicht erfahren wir erst, wenn er sich dazu äußert....

      20.08.2013, 13:25 von Tanea
    • 0

      richtig und natürlich geht es nicht allein um ihn.. meinte auch keiner.

      20.08.2013, 13:50 von Tora
    • 1

      Natürlich nimmt die Spermienqualtiät im Laufe der Jahre beim Mann ab. Allerdings nicht in dem Maße wie es die Qualität der Eizellen bei der Frau tut.
      Zum Beispiel gibt es diesen extremen Knick mit 35  bei Männern eben nicht.
      Ich habe ja auch die ganze Sache hier altersmäßig eingegrenzt. Es ging mir in erster Linie nicht darum, ob man(n) noch im hohen Alter zeugungsfähig wie Bolle ist. ;-)
      (Grundsätzlich ist er auch dann noch zeugungsfähig- zwar nicht mehr wie in jungen Jahren- aber er ist es. Mit 90 sollte man aber nu wirklich nicht mehr Vater werden)
      Der Text, die Quelle und meine Wenigkeit haben sich auf die Alterspanne 30-40 festgelegt. (Das social freezing spricht ja besonders die Frauen in ihren Dreißigern an.)
      Zwischen 20-40 wird in der Regel auf die Karriere hingearbeitet bzw. diese verwirklicht. Ab 40 wird diese Karriere "nur" noch stabilisiert, wie es der Soziologe ausdrücken würde.
      In den fruchtbarsten Jahren (zwischen 20-30) denken heutzutage (vor ein paar Jahrzehnten war dies noch ganz anders) nun mal die Wenigsten an Kinder und der Kinderwunsch wird daher in die Dreißiger verschoben.
       Genau dann müssen sich Frauen aber folgende Fragen stellen:
      -Wie lange kann ich den Kinderwunsch noch nach hinten verschieben?
      -Wenn ich den Kinderwunsch nach hinten verschiebe, wie sieht es dann mit den Risiken ab 35 aus?
      - Was ist mir daher wichtiger: Kind oder Karriere?
      - usw.

      Diese Art Fragen stellen sich Männer eigentlich nicht. Sie fragen sich höchstens, ob sie mit Ü40 nicht zu alt sind für Kinder. (Das ist aber dann keine Frage nach der Zeugungsfähigkeit)
      Deshalb schrieb ich, dass Männer problemlos die Kinderplanung in das 5. Lebensjahrzehnt verschieben können. Ob sie es dann tatsächlich machen, steht auf einem ganz anderen Papier.


      20.08.2013, 19:03 von mirror87
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    • 0

      Planung ist nicht verkehrt.

      20.08.2013, 19:47 von sailor
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    • 0

      @ Mrs.McH
      Weil dadurch eine gewisse Freiheit und Gleichheit in Bezug auf die Karriereplanung ermöglicht wird. Ist also ganz im Sinne der Emanzipation.

      Also wenn man sich normalerweise etwas wünscht, dann impliziert das nicht unbedingt eine gleichzeitige Planung, stimmt schon...aber in diesem Kontext ist Planung sinnvoll und auch berechtigt.

      20.08.2013, 20:10 von mirror87
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    • 1

      »Weil dadurch eine gewisse Freiheit und Gleichheit in Bezug auf die Karriereplanung ermöglicht wird.«

      Ich glaube in keinster Weise, das sich (sollte sich das wirklich etablieren) die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern wird.

      Im Augenblick sind gerade die (großen) Unternehmen dabei, die Angebote zu schaffen, die zu schaffen Aufgabe des Staates sind (was er versäumt hat).

      Wenn es eine Handhabe gibt zu sagen: »Oooooch, gute Frau... Kinder? Jetzt... Geht doch in 10 Jahren auch noch genauso gut.«
      Schwindet ein Anreiz, vereinbakeit zu schaffen, den es jetzt noch gibt.

      Zumindest scheint mir das so...

      20.08.2013, 20:20 von sailor
    • 0

      Toll, was Hormone so können, wa...?

      20.08.2013, 20:21 von sailor
    • 0

      @ Mrs.Mch

      ^^ He he...ja..ich hab das hier ganz allgemein formuliert und es klingt auch ein wenig idealistisch. Gleichzeitig gebe ich aber auch nur den gesellschatlichen Gedanken wieder, der hinter dem social freezing steht.

      Na ja mit deiner Auslegung des Wünschens haste ja auch Recht. Für mich gibt es trotzdem Ausnahmen. Und der Kinderwunsch ist so eine. ;-)

      20.08.2013, 20:26 von mirror87
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      Das können wir gerne tun...
      :)

      20.08.2013, 20:44 von sailor
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    • 0

      Ich dachte ja eher drüber sprechen...

      20.08.2013, 20:55 von sailor
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    • 0

      Komm, wir setzen uns auf die Couch.... und hören dir zu...

      20.08.2013, 21:13 von Tanea
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  • 3

    Jedem Menschen steht frei, was er mit seinem Körper (in diesem Fall: seinen Eizellen, so man den welche hat) anstellt.

    Wie man aber auch hier bei einigen Kommentaren erkennen kann, scheinen viele Leute ein kleines Abgrenzungsproblem zwischen "ich würde nicht" und "man sollte nicht (dürfen)" zu haben. Kann ich nicht ab, diesen aus subjektivem Empfinden abgeleiteten universellen Geltungsanspruch der eigenen Moral 

    19.08.2013, 17:14 von holo...
    • 1

      Zieh dir was an, mir ist kalt.

      19.08.2013, 17:25 von sailor
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    • 0

      Wodka...!?

      19.08.2013, 17:25 von sailor
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  • 2

    nix, ich hätte keine eltern gewollt, die meine großeltern hätten sein können. und sowas würde ich meinem kind auch nicht antrun wollen.

    19.08.2013, 16:26 von yuhi
    • 0

      heutzutage geht's den anderen Kindern in der Schule doch genauso.

      Da trifft sich dann der Rentenverein zum Elternabend.

      19.08.2013, 16:32 von Tora
    • 0

      was hättste dann gemacht? Suizid aus Protest? Deine Eltern nicht geliebt?

      Eben.

      20.08.2013, 10:04 von Schmalzstulle
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  • 0

    trotz meines immer sehr großen Bewusstseins zur Natur, finde ich dieses "Austricksen" dieser Schnelllebigen Welt völlig angepasst.


    ^^

    19.08.2013, 16:01 von Tora
    • 0

      ich bin mir jedoch bisher unschlüssig, ob ich es tun würde. Wüsste gern eine Prozentangabe, wie sicher die Befruchtung letztendlich ist. Wäre sie zu 80 Prozent sicher, wäre mir "das kleine Leben" alles Geld der Welt wert.

      19.08.2013, 16:05 von Tora
    • 0

      'sicher'?
      Inwiefern?

      19.08.2013, 16:07 von sailor
    • 2

      Was bedeutet der erste Post? Oder ist das dadaistischer Humor?

      19.08.2013, 16:17 von quatzat
    • 0

      Einszweidrei im Sauseschritt, läuft die Zeit wir laufen mit...

      19.08.2013, 16:21 von sailor
    • 0

      das ist mein Ernst und wie ich die Dinge momentan - der Zeit angemessen - betrachte. Aber ja, ich betrachte das gesamte Leben als Kunst. Wir sind die Kunstwerke!

      19.08.2013, 16:26 von Tora
    • 0

      und ohne ordentlichen Humor - keine Kunst! ;)

      19.08.2013, 16:29 von Tora
    • 0

      Ich verstehs aber einfach nicht. Was ist denn ein 'Bewußtsein zur Natur'?

      19.08.2013, 16:30 von quatzat
    • 0

      Kunst!

      dann eben ein besonders großes Bewusstsein zur Mutter Natur.. das wirste doch verstehen, oder?
      Wenn nicht, keine Tragödie. Nicht jeder hat ein künstlerisches Bewusstsein. ;)

      19.08.2013, 16:36 von Tora
    • 3

      Wenn du nur mein Gesicht sehen könntest. Entgleisung ist kein Ausdruck.

      19.08.2013, 16:37 von quatzat
    • 0

      Kwatze, du apokalyptisches Zugunglück...

      19.08.2013, 17:27 von sailor
    • 0

      Totalschaden eben. Dazu muss ich nicht dein Gesicht sehen.

      20.08.2013, 11:45 von Tora
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  • 2

    Gerade für diejenigen, die ihren Kindern etwas bieten wollen, ist dieses Einfrieren eine gute Möglichkeit, da Studieren eben seine Zeit dauert. Aber solang diese Option so teuer ist, wird sie wahrscheinlich kaum von denen, die darauf angewiesen wären, genutzt werden können.

    Andererseits stimme ich manchen Meinungen hier bezüglich des Zeitpunktes zu. Ich würde aber eher sagen, dass es nicht den idealen gibt, den richtigen gibt es meiner Meinung nach schon. Mit 18 aufgrund unzureichender Verhütung von einem unbekannten One-Nightstand schwanger zu werden und das Kind aufgrund unausgelebter Jugend oder unfertiger Ausbildung bei der Oma aufwachsen zu lassen halte ich für einen schlechteren Zeitpunkt, als mit 30 nach abgeschlossener Ausbildung/Studium als reifer, verantwortungsvoller Mensch mit ausreichend Geld und dem Partner meiner Wahl ein Wunschkind zu bekommen. Ich kenne auch viele, die während des Studiums aufgrund der tollen Betreuung und finanziellen Begünstigungen schon bewusst Kinder bekommen. Wenn die das hinbekommen, schön! Ich persönlich finde, man sollte erst auf eigenen Beinen stehen, bevor man so viel Verantwortung übernimmt.

    Leider Gottes ist es nun mal aber auch wirklich so, dass hauptsächlich die Leute viel zu viele Kinder bekommen, die das sein lassen sollten. Wenn man aber einen anderen Weg geht, ist man eben biologisch oft schon zu alt, deswegen bin ich da voll und ganz bei Tanea, die eingeworfen hat, dass man eher die gesellschaftlichen Entwicklungen reflektieren sollte, bevor man mit dem Einfrieren anfängt. Außerdem fehlt mir dabei auch der natürliche Aspekt, wie SirMCPedta vorhin sagte. Ein Kind aus dem Reagenzglas ist auch nicht gerade sehr romantisch. Ich hätte lieber ein Kind der Liebe nach klassischer Definition als ein Kind des Pragmatismus.

    19.08.2013, 15:34 von tiefesWasser
    • 1

      Hast Du mich gerade in deinem Text rot integriert? Mensch...


      19.08.2013, 15:41 von SirMCPedta
    • 0

      Das war reine Faulheit. Copy and Paste hat das gemacht ;)

      19.08.2013, 15:44 von tiefesWasser
    • 0

      »Ich kenne auch viele, die während des Studiums aufgrund der tollen
      Betreuung und finanziellen Begünstigungen schon bewusst Kinder bekommen.«

      In welchem Land genau jetzt?

      Warum sollte sich Liebe und Pragmatismus ausschließen?

      19.08.2013, 15:45 von sailor
    • 0

      Das war auch ein bisschen ironisch gemeint. Das ist meiner Meinung nach nur wieder ein Trick vom Staat und seinen Institutionen, um auch junge Leute und noch dazu trotz Studium zum Kinderkriegen zu verleiten, auf den weniger intelligente Menschen reinfallen und dann merken, dass die Entscheidung doch nicht so toll war.

      Liebe und Pragmatismus müssen sich keinesfalls ausschließen. Bei der Befruchtung eines eingefrorenen Eis muss das auch nicht so sein. Aber ich persönlich finde es weniger romantisch, als wenn ein Kind natürlich entsteht.

      19.08.2013, 15:50 von tiefesWasser
    • 0

      ?!?

      19.08.2013, 15:52 von Tanea
    • 0

      Was stört dich denn?

      19.08.2013, 15:54 von tiefesWasser
    • 1

      Tänni, ich bin da ganz bei dir...

      19.08.2013, 15:55 von sailor
    • 4

      Für "Leider Gottes ist es nun mal aber auch wirklich so, dass hauptsächlich
      die Leute viel zu viele Kinder bekommen, die das sein lassen sollten"
      würde ich dir am liebsten einen virtuellen Arschtritt verpassen.


      19.08.2013, 15:55 von holo...
    • 1

      Man sollte seinen Kindern ja auch was bieten können...
      Was immer das nu auch sein mag.

      Ich frag mich ja immer noch, wo in diesem Land die universitäre Kinderbetreuung und sonstige Unterstützung so der Hammer ist, das die Studentinnen da erstmal vor lauter Freude schwanger werden?

      Wo der Städtetag doch neulich erst einen Bedarf an 100.000 KiTa-Plätzen festgestellt hat...

      19.08.2013, 15:58 von sailor
    • 0

      Wir haben halt unterschiedliche Meinungen.

      19.08.2013, 15:58 von tiefesWasser
    • 0

      @tW
      Das ist in meinen Augen ja eher eine Ansicht denn ein Meinung...

      19.08.2013, 15:59 von sailor
    • 0

      http://www.duden.de/rechtschreibung/Ansicht

      19.08.2013, 16:05 von tiefesWasser
    • 2

      Ich war schon immer differenzierter als der Duden es erlaubt...

      19.08.2013, 16:11 von sailor
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  • 2

    Social Freezing?

    Bitte was?

    "Hey, wir hamm da ne coole Methode, wie du deine Eizellen konservieren kannst! Kryokonservierung klingt aber so komisch und Einfrieren klingt, als könnte jede Hausfrau das - Wie wäre es, mit SOCIAL freezing? Ich meine, Social Network klingt geil, social engineering is doch auch voll Porno!"

    Ich wart dann auf die Werbung mit dem Fötus im Eiszapfen als Logo.

    --
    Vernab des Wortes:
    Die Möglichkeit finde ich gut.
    Wie oben beschrieben, wegen Chemos oderso.
    Aber nich, weils einen mit 35 besser in den Kram passt und man Angst hat, dass der Apparat da unten dann keine Munition mehr liefert.

    Findich genau so diskussionswürdig wie das Thema mit der Gen-Analyse vor der Geburt, um festzustellen ob das Kind behindert wird.

    19.08.2013, 15:25 von Jingeling89
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