Eine janz kurze Weihnachtsgeschichte
Liebe Gemeinde, die Predigt ist aus !
Es regnete.
Ich rede von einem bestimmten Regen.
Es ist mehr ein leises Tröpfeln, ein kleines Plätschern.
Das besondere an diesem Regen, den ich meine, ist die Stille.
Es weht kein Wind.
Stille.
Auch kein anderes Geräusch mischt sich ein, weder Autolärm, noch Stimmen, noch Hundegebell, obwohl das die Stille ja noch mehr untermalen würde, das Gebell eines Hundes.
Es regnet in Seelenruhe, von Ewigkeit zu Ewigkeit, als wäre dieses stille Plätschern, dieses volllaufen der Gewässer, das über die Ufer treten der Flüsse vielmehr ein sich ergießen in die große Zeit.
Jedes Geräusch laut und störend. Auch Gedanken, auch Worte stören.
Man geht behutsamer, leiser, um den Regen nicht zu schrecken.
Das Gesicht oder das was man Augen, Nase, Mund nennt ist verschwommen, ist aufgelöst und fließt dem Regen zu.
Das passiert, wenn man , wie ich, ohne Schirm, Schutz oder zweiter Haut unterwegs ist.
Ohne diese zweite Haut aus dickem Fell , aus Sprüchen die nicht aus Zucker sind.
Diese Stille, diese Lärmlosigkeit, das Leisetreten auf Asphalt ohne Geräusch der Welt mahnt mich Ewigkeiten voraus zu sein , den Mutmaßungen nicht zu folgen, Drohungen zu ignorieren, den Katastrophen aus dem Weg zu gehen, in eine leere Straße abzubiegen, Zone 30 ohne Parkmöglichkeiten, aber, ach was; ich lebe ja auf dem Lande.
Ich lebe dem Regen gemäß, der Ewigkeit folgend und lausche der Stille.
Das macht mich glücklich.
Von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Es begab sich aber das ein Kaiser....................
Nein, es war der Geruch von Stall und Tier und Mensch als ein neuer Stern ein Zeichen setzte und dieser Kaiser Augustus hatte ja keine Ahnung..............






Kommentare
11.12.2007, 09:17 von zzebraHmmm.
Stille und Ruhe und Besinnlichkeit sind für mich immer willkommen, nicht nur an Trubel-Weihnachten. Ganzjährig.
:)
zz.
@zzebra psssst
11.12.2007, 10:28 von freddie