Ein kleiner Gedanke zur Gesellschaft
Dieser Absatz soll zum Weiterlesen einladen. Na, wirkt es? Wirkt es? Wirkt es? Wirkt es? Wirkt es? Wirkt es? Wirkt es? Wirkt es? Wirkt es? Wirkt es?
Verweise auf die Zahl der gepflegten Worte. Ich denke, Pflegen ist ein lethargischer Akt, dem sich jeder hingibt. Pflegeleicht ist niemand. Die, die es sind, sind es nun doch nicht. Oder sie weigern sich ihre verschlossenen Flecken preiszugeben. Wahrscheinlich aus Angst, sie nicht abwaschen zu können. Meister Proper stößt auch irgendwo an seine Grenzen. Weiße Hemden werden nun mal dreckig, sei es auch nur der Schweiß, der sich im Bereich der Achseln festsetzt. Das ist der persönliche Erguss an Ekel, dem sich niemand entziehen kann. Da zeigt sich wie gleich die Menschheit ist, ob Abgeordneter, Barbiemaus oder Arztkiffersohn - sie alle sind keine Kamele und damit ähnlich. So ähnlich, dass man gleich sagen könnte, obgleich sie der Gleichheit noch einige Schritte entfernt sind. Aber das wäre auch anders zu langweilig. Es gäbe dann keine proklamierenden Menschen mehr, die sich in allem Ernst daran versuchen, andersartig zu sein. Stattdessen werden sie sich irgendwelchen Lastern hingeben und es Gewöhnung nennen.
Man darf gerne zufrieden sein, doch so wirklich im Reinen ist ja doch ein niemand. Dabei scheinen viele die Welt ja zu verstehen und sie so zu genießen und zu verachten. Oder beides gleichzeitig. Menschen rennen durch die verschiedensten Phasen mit ihren kleinen Freunden, der Lust hingebend, nur um hinterher wieder einen neuen Abschnitt zu beginnen. Erwachsenwerden ist die kindischste Frage der Älteren. Was soll man begreifen? Was für Werte, die sich in Verantwortung wiegen und Geselligkeit bevorzugen und alles aufschieben. Später ist genug Zeit. Aber wofür haben wir jetzt Zeit? Was für ein Plan des Idiotismus. Verplantes Nichtplanen. Frei ist man so nicht. Und auch nicht zufrieden.
Das macht Drogen für die Menschen immer sehr attraktiv, weil sie zu denken scheinen, einen Moment der Ausweglosigkeit zu entfliehen, scheinbar nichtwissend, sich in die selbe Sphäre zu begeben. Da zollt man sich selbst die Freiheit, die man scheinbar fühlt und sitzt doch nur im selben kleinen Zimmer. Die selben Wände, die selben Möbel, der selbe Boden, die selben Gegenstände, die selben Schweißflecken. Das ist fast schon feierlich ironisch, sodass man mit einem Glas anstoßen könnte. Für mich aber bitte nur Cola.






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